Auswirkungen der Migration auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum

Deutschland als Zielland und Afrika, bzw. Subsahara-Afrika (SSA), als Herkunftsregion


Bachelorarbeit, 2016
66 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen
2.1 Definitionen der Begriffe
2.1.1 Migration und Flüchtlinge
2.1.2 Integration
2.1.3 Arbeitsmarkt
2.1.4 Wirtschaftswachstum
2.2 Entwicklung der Migration in Deutschland
2.2.1 Geschichte der Migration nach dem Zweiten Weltkrieg
2.2.2 Migranten aus Subsahara-Afrika
2.3 Motive der Migration
2.3.1 Einfluss der geographischen Lage von Herkunfts- und Zielland (Gravitationsmodell)
2.3.2 Push- und Pull-Faktoren
2.3.3 Soziales Umfeld der Migranten (Netzwerke)

3. Auswirkungen der afrikanischen Migration auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum in Deutschland
3.1 Chancen
3.1.1 Linderung des Fachkräftemangels
3.1.2 Linderung des demografischen Problems
3.2 Risiken
3.2.1 Konkurrenz für unqualifizierte Tätigkeiten
3.2.2 Kosten für den Sozialstaat

4. Auswirkungen der Emigration in Subsahara-Afrika
4.1 Chancen für Afrika
4.1.1 Transferzahlungen
4.1.2 Brain-Gain
4.2 Risiken für Afrika
4.2.1 Brain-Drain
4.2.2 Ökonomische und demografische Auswirkungen

5. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Auswirkungen auf Zuwanderungsland im Modell mit vollkommener Konkurrenz

Abbildung 2: männliche schwarzafrikanische Erwerbsfähige nach Art der Beschäftigung

Abbildung 3: Anteil der Arbeitslos gemeldeten nach Staatsangehörigkeiten

Abbildung 4: Rücküberweisungen und andere Finanzierungen in Entwicklungsländern

Abbildung 5: Empfängerländer von Rücküberweisung in SSA 2015

Abbildung 6: Empfängerländer von Rücküberweisung in SSA 2014

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Entscheidung zur Migration

Tabelle 2: Erwerbstätigenquote von SSA in ausgewählten Beschäftigungssektoren

Tabelle 3: Erwerbstätigenquote von Afrikanern in ausgewählten Beschäftigungssektoren

Tabelle 4: Anteil der Hochqualifizierten an der Gesamtbevölkerung und der Emigration

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

„Alle Weltgeschichte ist im Kern Geschichte von Wanderungen. Soweit wir rückwärts blicken können in den Nebel, der die Anfänge der Menschheitsentwicklung auf diesem Planeten verhüllt, führt alle Bewegung der Kultur auf Bewegung von Menschenmassen im eigentlichen Sinne, auf Wanderung zurück.“1

Das Zitat des Soziologen Franz Oppenheimer von 1923 zeigt, dass die Menschheitsgeschichte auch eine Geschichte von Wanderungen ist. So zeitlos die Thematik auch ist, sie erscheint in Anbetracht der jüngsten Entwicklungen, gerade auch im deutschen Kontext, aktueller denn je.

Laut World Bank lebten 2013 etwa 247 Millionen Menschen, das entspricht 3,4 Prozent der Weltbevölkerung, außerhalb ihrer Heimatländer. Die Zahl der Migranten2 ist zwischen den Jahren 2000 und 2013 um 72 Millionen gestiegen. 2015 waren es schätzungsweise 251 Millionen Menschen. Deutschland gehört dabei zu den Hauptzielländern der Emigranten.3

Dies liegt nicht zuletzt an der aktuell guten ökonomischen Situation. Als Wirtschaftslokomotive Europas zieht Deutschland Migranten aus aller Welt an. Dies wirft die Fragen nach den Folgen auf, die Migration auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum sowohl in Deutschland, als auch in den Herkunftsländern hat.

Auf Grund der hohen Komplexität des Themas Migration fokussieren sich die Betrachtungen der folgenden Arbeit auf Deutschland als Zielland und Afrika, bzw. Subsahara-Afrika (SSA), als Herkunftsregion.

1.1 Problemstellung

Die Attraktivität Deutschlands als Einwanderungsland beruht nicht nur auf dem soliden Wirtschaftswachstum. In seiner Rolle als Rechts- und Sozialstaat verspricht es gerade Migranten aus weniger entwickelten Ländern bessere Lebensumstände durch gute Arbeitsbedingungen, ein funktionierendes Gesundheitssystem und einem Sozialsystem, das Schwächere im Zweifelsfall auffängt. Die Anziehungskraft entsteht aus teilweise extremen Gefällen in Punkto Einkommen und Sozialleistungen. Der Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte scheint zwar aus wirtschaftlicher Sicht wünschenswert, gerade in Anbetracht des Fachkäftemangels und der demografischen Entwicklung in Deutschland. Bei einer Einwanderung, die allein auf dem in Deutschland besser erscheinendem Sozialsystem beruht, besteht aber die Gefahr, dass mehrheitlich geringqualifizierte Menschen einwandern. In der öffentlichen Diskussion ist hierbei oft von einer „Zuwanderung in die Sozialsysteme“ die Rede. Dies könnte sich auf den Arbeitsmarkt und letztendlich auch auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Ein durch Migration erhöhtes Angebot an Arbeitskräften kann sich zudem auf die Löhne auswirken. Eine weitere Herausforderung der Migration stellt die Integration von Zuwanderern in die deutsche Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt dar.

Doch auch für die Herkunftsländer hat die Emigration ihrer Bürger Folgen. Wenn Arbeitskräfte und deren fiskalischen Beiträge fehlen, wird sich das unweigerlich auf die Entwicklung einer Volkswirtschaft auswirken, gerade wenn es sich dabei um Hochqualifizierte Menschen handelt.

1.2 Zielsetzung

Das wesentliche Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Auswirkungen der Migration auf Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum in Deutschland und in den Herkunftsländern darzustellen und zu analysieren. Anhand fachspezifischer Literatur und Statistiken wird untersucht, welche Risiken diese Einwanderung birgt und welche Chancen sich für die Ziel- und Herkunftsländer ergeben. Es wird der Frage nachgegangen, ob Zuwanderer, insbesondere aus Subsahara-Afrika, einen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels und anderen demografische Problemen innerhalb Deutschlands leisten können. Es soll analysiert werden wie gut die Migranten auf dem Arbeitsmarkt integriert sind und ob sie einen Zugewinn oder eine Belastung für den deutschen Staatshaushalt und das Wirtschaftswachstum darstellen.

Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist die Betrachtung und Auswertung der Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft der Herkunftsländer. Dabei soll herausgearbeitet werden, welche positiven und negativen Effekte die Abwanderung bzw. die Rückwanderung von (qualifizierter) Arbeitskraft hat.

Es wird sich auch der Frage gewidmet, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass beide Seiten, also Deutschland und die subsaharischen Herkunftsländer von der Migration profitieren und wie dies aussehen könnte.

1.3 Aufbau der Arbeit

Die Arbeit ist in fünf Teile gegliedert und beginnt mit der Einführung in das Thema anhand von Problemstellung und Zielsetzung.

Der erste Teil der Arbeit behandelt die Grundlagen der Migration. Es werden zunächst die Begriffe Migration und Flüchtlinge voneinander abgegrenzt und die Begriffe Integration, Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum definiert. Im Anschluss wird die Entwicklung der Migration in Deutschland im Allgemeinen und insbesondere die aus Subsahara-Afrika betrachtet. Nach einer kurzen Betrachtung der deutschen Migrationsgeschichte und der Migranten aus Subsahara-Afrikas, werden die Motive, die s.g. Push-und Pull-Faktoren der Einwanderer näher behandelt. Des Weiteren werden das soziale Umfeld der Migranten und der Einfluss, den die geographische Lage des Herkunfts- bzw. Ziellands ausübt, dargestellt.

Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Migration im Allgemeinen und der von Migranten subsaharischer Nationalitäten auf deutsche Wirtschaft. Insbesondere werden die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie der Einfluss auf das Wirtschaftswachstum dargestellt. Dabei werden sich ergebende Chancen und Risiken die erörtert.

Anschließend werden im vierten Teil der Arbeit die Auswirkungen der Emigration in die Herkunftsländer der Migranten aus SSA untersucht. Auch hierbei werden positive und negative Effekte dargestellt.

Die Arbeit wird mit einer Schlussbetrachtung im Fünften Teil beendet.

2. Grundlagen

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit Grundlage der Migration in Deutschland. Zunächst werden einige wichtige themenrelevante Begriffe definiert. Im Anschluss werden die wichtigste Station der Deutsche Migrationsgeschichte seit dem Zweiten Welt krieg veranschaulich. Danach wird ein Blick auf die Motive der Migration geworfen. Dazu wird untersucht welche Rolle die geographischen Lagen von Ziel-und Herkunftsregion, sowie das soziale Umfeld spielen und durch welche Push- und Pull-Faktoren die Migrationsentscheidung beeinflusst wird.

2.1 Definitionen der Begriffe

In folgenden Abschnitt werden zunächst die Begriffe Migration und Flüchtling definiert und voneinander abgegrenzt. Anschließend werden die Termini Integration, Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum erläutert.

2.1.1 Migration und Flüchtlinge

Der Begriff Migration (lat. „migrare“ bzw. „migratio“ = Umzug, Wanderung, Auswanderung) bezeichnet die Wanderungsbewegung von Menschen bzw. Arbeitskräften.4

In der fachlichen Literatur findet sich keine einheitliche Definition des Migrationsbegriffs. Einzig das Charakteristikum des Reisens liegt allen Definitionen zu Grunde.5

Eine moderne Auslegung des Migrationsbegriffs setzt als besonderes Kennzeichen der Bewegung das Überschreiten politischer Grenzen und den Wechsel des Wohnsitzes und nicht nur des Aufenthaltsortes voraus.6

Laut Wagner ist Migration „die Bewegung von Individuen oder Gruppen im geographischen oder sozialen Raum ohne sichere und planbare Rückkehr oder die Gewissheit einer sicheren Ankunft bzw. eines bestimmten Ankunftsortes“.7

Oft wird der zeitliche Aspekt, also die Dauer des Ortswechsels, für eine Definition herangezogen.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) bezeichnet internationale Migration als den mehr als einjährigen Aufenthalt in einem anderen Staat als dem der Geburt.8

Ouchu, Professor an der University of Nairobi, vertritt die Meinung, dass es sich bereits bei Wanderungen von mehr als einen Monat um Migration handele.9

Einige Autoren gehen so weit auch Tourismus als eine Form der temporären Migration zu betrachten.10

Die United Nations (UN) hingegen betrachten eine Migration als temporär, wenn der Aufenthalt an einem neuen Ort mindestens drei Monate andauert. Ab einer Dauer von mehr als einem Jahr spricht sie von Langzeit-Migration.11

Eine besondere Form der Migration ist die irreguläre bzw. illegale Migration, bei der die Einreise oder der Aufenthalt illegal erfolgen. Diese s.g. undokumentierten Zuwanderer besitzen keine gültigen Ausweisdokumente oder Aufenthaltsgenehmigungen.12

In den vergangenen Jahren hat sich zudem in der Bundesrepublik Deutschland der Begriff „Menschen mit Migrationshintergrund“ als Benennung für Zuwanderer und ihre Nachkommen eingebürgert. Das statistische Bundesamt benutzt seit dem Mikrozensus 2005 diese Definition. 2014 lebten in Deutschland rund 16,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, das entspricht 20,3% der Bevölkerung.13

Völkerrechtlich werden Migranten im Allgemeinen als Menschen betrachtet, die freiwillig und aus eigenem Antrieb ihre Herkunftsländer verlassen, um in einem anderen Land ihren wirtschaftlichen Status zu verbessern.

Flüchtlinge hingegen sind durch äußere Einflüsse, wie Kriege, Verfolgung oder Naturkatastrophen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Beide Gruppen sind nur schwer voneinander abzugrenzen.14

Laut Genfer Flüchtlingskommission aus dem Jahr 1951 sind Flüchtlinge Personen, die sich „aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung außerhalb des Landes befinden, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen“.15

Diese Konvention ist allerdings nicht verpflichtend. Ein Staat entscheidet selbst, ob eine Verfolgung vorliegt und ein Flüchtling als solcher anerkannt und aufgenommen wird.

Eine konkrete Abgrenzung des Begriffes Flüchtling zu dem der Migration ist schwierig. In der Literatur wird die erzwungene Migration (engl. forced migration) des Flüchtlings meist von der ökonomischen Migration abgegrenzt. Ökonomischen Migranten wird damit gewissermaßen eine freiwillige Migration unterstellt. Wenn aber eine Migration aus akuter Armut und zum wirtschaftlichen Überleben erfolgt, z.B. weil die Wirtschaftspolitik eines Landes einem Migranten die Lebensgrundlage entzieht, dann kann sie als durchaus erzwungen betrachtet werden.16

2.1.2 Integration

Integration (lat. integrare = wiederherstellen, Herstellung eines Ganzen erneuern) ist die Zusammenführung von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen, sozialen und ökonomischen Hintergründen in einen gemeinsamen Lebensraum. Ziel ist es dabei in erster Linie Chancengleichheit zu schaffen.17

Rainer Geißler nennt die Integration eine „Zusammenführung der Migranten in die Aufnahmegesellschaft “.18

Zurückgehend auf David Lockwood kann bei der wissenschaftlichen Betrachtung des Begriffes zwischen Systemintegration und Sozialintegration unterschieden werden. Im Mittelpunkt der Systemintegration stehen die Leistung der Gesellschaft sowie das Prinzip der Arbeitsteilung. Der Erhalt dieses Systems steht über der Eingliederung von Individuen. Die Integration ist demnach nur möglich, wenn der Bedarf an den spezifischen Fähigkeiten eines Migranten besteht und diese eine Rolle übernehmen kann die zur gesellschaftlichen Entwicklung beiträgt. Der Begriff Sozialintegration bezieht sich auf die Integration von Individuen in eine gesellschaftliche Einheit. Einem Migranten soll es ermöglicht werden, Teil der Gesellschaft zu werden und an sozialen Prozessen mitzuwirken. Ein wichtiges Merkmal dabei ist die Identifikation mit der Gemeinschaft, was Werte und Ziele betrifft. Die individuelle Heterogenität kann dabei allerdings weiterbestehen.19

In den Medien wird die Integration des Öfteren mit Assimilation gleichgesetzt, was nicht nur die Anpassung (Sprache, Kultur etc.…) an der Gesellschaft des Aufnahmelandes bedeuten würde, sondern auch die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität.20

Als integriert gilt, wer im Vergleich zur ähnlich gestellten deutschen Bevölkerungsschicht keine signifikanten Unterschiede aufweist.21

In den letzten Jahren bemüht sich Deutschland zunehmend um seine Integrationspolitik. Beispiele dafür sind der Integrationsgipfel, der Nationale Integrationsplan oder die Deutsche Islamkonferenz.

2.1.3 Arbeitsmarkt

Bei der Betrachtung des Arbeitsmarktes sind besonders folgende Indikatoren von Bedeutung: Erwerbslosigkeit und Erwerbstätigkeit. Eine Studie der Bundesagentur für Arbeit (BA) vom 05.01.2016 zeigt, dass die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit 24 Jahren ist. Rund 2,795 Millionen Menschen waren im Dezember 2015 erwerbslos gemeldet, die Arbeitslosenquote betrug 6,1 Prozent.22

Seit über 10 Jahren erfährt Deutschland einen Anstieg der Beschäftigtenzahl. Laut Statistischem Bundesamt (DESTATIS) betrug die Zahl der erwerbstätigen Personen im Jahr 2015 rund 43,0 Millionen.23

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) teilte am 24.09.2015 ihre Prognose für das Jahr 2016 mit. Demnach bleibt der Arbeitsmarkt stark: Zwar wird die Arbeitslosigkeit 2016 voraussichtlich um 70.000 Personen steigen und dann bei 2,87 Millionen liegen. Zugleich wird aber ein neuer Höchststand der Erwerbstätigen mit 46,16 Millionen Personen erwartet. Dies entspricht einem Zuwachs von 250.000 Personen im Vergleich zu 2015. Das Wachstum des Erwerbspersonenpotenzials sei zum einen auf die hohen Zuwanderungszahlen zurückzuführen, zum anderen auf die steigenden Erwerbsquoten von Frauen und Älteren.24

2.1.4 Wirtschaftswachstum

Unter dem Begriff Wirtschaftswachstum versteht man die Steigerung der Wirtschaftsleistung innerhalb eines Zeitablaufs. Im engeren Sinn ist damit die langfristige Zunahme des realen oder potenziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) gemeint. Das BIP bezeichnet den Wert aller Güter und Dienstleistungen die innerhalb eines Jahres in einer Volkswirtschaft erwirtschaftet werden.25

Das BIP (Y) ergibt sich aus vier Komponenten: Konsum/Privater Verbrauch (C), Investitionen (I), Staatsausgaben (G), Nettoexporte (NX):

Y = K+I+S+NX.26

Das Wachstum ist von großem wirtschaftspolitischem Interesse, da es, besonders in Betracht des BIP pro Kopf, als Wohlstandsindikator angesehen wird. Dabei soll ein „stetiges Wachstum“ starke Schwankungen in der wirtschaftlichen Entwicklung, die sich für gewöhnlich auf Beschäftigung bzw. Arbeitslosenzahlen auswirken, verhindern. Ein „angemessenes Wachstum“ soll den allgemeinen Wohlstand erhöhen.27

2.2 Entwicklung der Migration in Deutschland

In diesem Kapitel wird die Migration in Deutschland betrachtet. Nach einem Überblick über die Migrationsgeschichte wird die Arbeitsmarktsintegration der afrikanischen Migranten subsaharischer Nationalitäten in Deutschland dargestellt.

2.2.1 Geschichte der Migration nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 mussten etwa 13 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene im durch Zerstörungen geprägten Nachkriegsdeutschland eine neue Heimat finden. Hinzu kamen zwischen 1949 und dem Mauerbau 1961 ca. 2,7 Millionen Zuwanderer aus der DDR. Die wirtschaftliche und soziale Integration dieser Menschen gestaltete sich, auch auf Grund der territorialen Verkleinerung und regionalen Überbevölkerung, zunächst schwierig. Sie gelang erst im Zuge der anhaltenden Hochkonjunktur des "Wirtschaftswunders" seit Beginn 1950er-Jahre.28

Infolge dieses Wirtschaftswunders wuchs der Bedarf an Arbeitskräften drastisch, weshalb man sich um das Anwerben s.g. Gastarbeiter bemühte. 1955 schloss die Bundesrepublik Deutschland ein erstes Anwerbeabkommen zur Rekrutierung von Arbeitskräften mit Italien. Weitere solcher Abkommen folgten unter anderem mit Spanien (1960), Griechenland (1960), der Türkei (1961) und Jugoslawien (1968). Zwischen 1955 und dem Anwerbestopp 1973 kamen auf diesem Weg 14 Millionen Migranten in die alte Bundesrepublik. 11 Millionen verließen sie im gleichen Zeitraum.29

In den folgenden Jahren war die Zuwanderung von Familienangehörigen der angeworbenen Arbeitnehmer geprägt. Da man immer noch davon ausging, dass die Migranten früher oder später in ihre Heimat zurückkehren würden, wurde sich kaum um eine staatliche Integrationspolitik bemüht. Erst nachdem 1978 das Amt eines Ausländerbeauftragten geschaffen wurde entwickelte sich eine öffentliche Debatte zu dieser Thematik. Ab Mitte der 1980er Jahre zog es vermehrt Asylsuchende in die Bundesrepublik. Der steigende Ausländerzuzug und die gleichzeitig wachsende Arbeitslosigkeit rückten die Ausländerpolitik zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Im Januar 1991 trat ein neues Ausländergesetz in Kraft. Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Abbau des Eisernen Vorhangs erfolgte eine neue Zuwanderungswelle. Die Zuzugszahlen von (Spät-)Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion stiegen sprunghaft an. In der Regel erhielten sie sofort die deutsche Staatsbürgerschaft angesichts ihrer deutschen Volkszugehörigkeit. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich auch die Zuzugszahlen von Asylsuchenden aus Asien und Afrika. Ab Mitte der 1990er Jahre kamen Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien hinzu. Im Vorfeld der Diskussionen um den so genannten Asylkompromiss 1991/92 kam es bundesweit zu rechtsextremen Gewalttaten gegenüber Migranten und Asylbewerbern. Zuwanderung wurde von einigen Bevölkerungsgruppen zunehmend als ein Problem wahrgenommen.

Der umstrittene Asylkompromiss wurde im Juli 1993 rechtskräftig und schränkte das Grundrecht auf politisches Asyl in mehreren Punkten ein. Im gleichen Jahr traten auch das neue Asylverfahrensgesetz und das Asylbewerberleistungsgesetz in Kraft. Bis heute bilden diese Gesetze die Grundlage des Asylrechts in Deutschland. Seit Januar 2000 ist die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts gültig. Demnach erhalten nach dem 1. Januar 2000 in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit, sobald ein Elternteil seit mindestens acht Jahren dauerhaft in Deutschland lebt. Danach stieg die Zahl der Einbürgerungen im ersten Jahr nach der Reform um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.30

Als Reaktion auf den Fachkräftemangel in der IT-Branche wurde im Februar 2000 die sogenannte Greencard eingeführt. Sie erteilte hochqualifizierten ausländischen Computerspezialisten eine vorübergehende Arbeitserlaubnis.

Bis zum Ende der Regelung 2004 wurde dies aber lediglich von 18.000 Arbeitskräften in Anspruch genommen.31

Im Mai 2004 wuchs die EU im Rahmen der so genannten "EU-Osterweiterung". Nach einer Übergangsregelung, dem s.g. 2+3+2 Modell, erhielten Bürger dieser Staaten ab Mai 2011 die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Im Vorfeld wurden Befürchtungen geäußert, dass durch das hohe Lohngefälle zwischen alten und neuen Mitgliedstaaten eine starke Migrationsbewegung, insbesondere von Gering- und Unqualifizierten, entstehen könne.32

Aktuell dreht sich die Diskussion um Migration in Deutschland vor allem um Flüchtlinge. Die Mehrheit der Asylsuchenden der letzten Jahre stammt aus den Bürgerkriegsgebieten in Syrien. Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte die s.g. Flüchtlingskrise 2015. Laut Innenministerium wurden ca. 1,1 Million Schutzsuchende in Deutschland registriert.33

2.2.2 Migranten aus Subsahara-Afrika

Afrika wird aus westlicher Sicht oft als homogen betrachten. Hingegen ist es ein Kontinent mit derzeit 54 Staaten, über 2.000 Sprachen und einer Vielfalt an ethnischen, religiösen und kulturellen Eigenheiten.

Grob wird der Afrikanische Kontinent in Nordafrika und Subsahara-Afrika eingeteilt. Zu Subsahara-Afrika werden die 49 Länder südlich der Sahara gezählt.34 Eine weitere Einteilung erfolgt in Nord-, West-, Zentral-, Ost- und Süd- Afrika.

Bereits seit der deutschen Kolonialpolitik des Kaiserreichs Ende des 19.

Jahrhunderts leben Migranten aus Subsahara-Afrika in Deutschland. Dies waren zunächst Teilnehmer von Völkerschauen, Studenten aus der afrikanischen Oberschicht, Handwerker, Musiker oder afrofranzösische Besatzungssoldaten. Im Zuge der Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten in den 1970er Jahren, kamen zunehmend subsaharische Studenten in die Bundesrepublik. In der DDR wurden Afrikaner, z.B. aus Mozambique als Studenten und Auszubildende mittels staatlicher Stipendien angeworben.35

Heute ist die schwarzafrikanische Bevölkerungsgruppe Deutschlands die viertgrößte Europas. Besonders durch die Asylmigration Anfang der 1990er Jahre stieg die Zahl der Subsahara-Migranten. Aufgrund des bereits erwähnten Asylkompromisses, der u. a. die Änderung des Artikels 16 im Grundgesetz beinhaltete, wurde die Möglichkeit, sich erfolgreich auf das Grundrecht auf Asyl zu berufen deutlich eingeschränkt. Infolgedessen ging die Zahl der afrikanischen Flüchtlinge zurück. Die jährliche Anzahl von Asylanträgen von Flüchtlingen subsaharischer Nationalität ist seit 2008 wieder auf 5.937 angestiegen. In den letzten Jahren sind neben den Flüchtlingen rund 5.500 schwarzafrikanische Migranten pro Jahr regulär nach Deutschland eingewandert. Die Mehrheit der Einwanderer waren Studenten sowie Angehörige, die im Zuge der Ehe- und Familienzusammenführung nach Deutschland gekommen sind.36

Laut statistischem Bundesamt lebten Ende 2014 insgesamt etwa 363.750 Afrikaner in Deutschland. Davon waren 218.800 subsaharischer Nationalität37

Diese Personengruppe besteht aus mehr Männern (56,7%) als Frauen (43,3%) und ist im Durchschnitt mit 34 Jahren ca. sieben Jahre jünger als die Gruppe der Ausländer in Deutschland insgesamt. Die Gruppe der marokkanischen Staatsbürger bildet dabei mit 23,4% die größte Einzelgruppe der ausländischen Bevölkerung aus Afrika in Deutschland. Aus den Ländern Subsahara-Afrikas bilden die Menschen aus Ghana (7,8%), Kamerun (5,5%), Nigeria (6,9%), Togo (3,9%) die größten Bevölkerungsgruppen.38

2.3 Motive der Migration

Die Motive für Migration sind vielfältig und umfassen ein breites Spektrum an ökonomischen, demografischen oder politischen Faktoren. Im folgenden Kapitel werden einige dieser Einflussfaktoren betrachtet und anhand ökonomischer Migrationsmodelle dargestellt.

2.3.1 Einfluss der geographischen Lage von Herkunfts- und Zielland (Gravitationsmodell) Verschiedene ökonomische Theorien beschäftigen sich mit den Motiven von Wanderungen.

Ein weit verbreitetes Modell ist das Gravitationsmodell. Laut dieser Theorie spielt die geographische Lage bzw. die Entfernung zwischen Herkunfts- und Zielregion eine bedeutende Rolle bei der Entscheidung in welches konkrete Land die Wanderung erfolgen soll.

In seinen „Gesetzen der Migration“ beschäftigte sich Ravenstein bereits 1885 mit dem Aspekt der Entfernung. Demnach wandern nur sehr wenige Migranten über lange Distanzen (long-journey migrants). Die meisten legen nur kurze Strecken zurück (short-journey migrants). Das Gravitationsmodell dient der Ermittlung von Größe und Wahrscheinlichkeit von Wanderungsbewegung zwischen Herkunfts- und Zielgebiet unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahlen in beiden Regionen und ihrer Entfernung zueinander. Das Migrationsvolumen sinkt demnach mit steigender Entfernung von Herkunfts- und Zielland. Auch die Kosten einer Wanderung sind von der Entfernung abhängig. Die Kosten für z.B. Umzug, das Einleben in einem neuen Kulturkreis oder das Kontakthalten zur Heimat steigen mit der Distanz.39

Die Auswirkungen des Gravitationsmodells lassen sich besonders gut in Subsahara-Afrika beobachten. Die meisten Afrikaner wandern in benachbarte Länder, bzw. innerhalb Afrikas. Die s.g. Süd-Süd-Migration ist in Afrika besonders stark.

Nord-Süd- bzw. Süd-Süd-Migration bezeichnet die geographische Richtung der Migration. Im übertragenden Sinn kann „Süd“ als Synonym für Entwicklungsland betrachtet werden.40

Nach Einschätzung der World Bank bilden die Länder SSA den größten Anteil an der Süd-Süd-Migration. 64% aller Migranten bleiben innerhalb des Kontinents. Nur 27% der subsaharischen Migranten wandern in reichere OECD-Länder ab.41

Nahe gelegene Regionen sind besonders bei Krisen- und Klimamigration innerhalb Afrikas die bevorzugten Wanderungsziele.42

2.3.2 Push- und Pull-Faktoren

Verantwortlich für die Wanderung von einzelnen Personen oder ganzen Personengruppen sind meist demografische oder ökonomische Faktoren. Die Theorie, die sich mit diesen vielfältigen Faktoren in den Herkunfts- bzw. Zielregionen beschäftigt, ist das „Push-Pull-Modell“.

In Anlehnung an das eben erwähnte Gravitationsmodell entstand das von Everett S. Lee entwickelte Push-Pull-Modell. Dabei wird davon ausgegangen, dass Faktoren des Abstoßens (engl. push) in den Herkunftsländern bzw. der Anziehung (engl. pull) in den Zielländern zusammenwirken und Menschen zur Migration bewegen.43

Laut Lees Ansatz sind es vier Faktoren, die sich auf die Wanderungsentscheidung bzw. den Wanderungsprozess auswirken. Dies sind Faktoren im Herkunftsgebiet, Faktoren im Zielgebiet, dazwischenliegende, intervenierende Hindernisse sowie persönliche Faktoren. In den Herkunfts- und Zielgebieten existieren Umstände, die sich positiv, negativ oder neutral auf die Wanderungsentscheidung auswirken. Die Push-Faktoren, die zur Wanderung antreiben, resultieren aus sozio-ökonomischen Faktoren, wie Arbeitslosigkeit, geringem Einkommen und Armut. Sie können aber auch einen politischen oder ökologischen Hintergrund haben. Die Pull-Faktoren, die Migranten anziehen, können ökonomisch bedingt sein, wenn im Zielland z.B. ein besseres Arbeitsangebot, bzw. höheres Einkommensniveau herrscht. Sie können aber auch gesellschaftlicher bzw. politischer Natur sein, z.B. bessere Bildungsmöglichkeiten, funktionierendes Gesundheitssystem, Frieden. Zu den bei der Migration zu überwindenden intervenierenden Hindernissen gehören z.B. Transportkosten oder bürokratische Hürden, wie Einreisebestimmungen. Die persönlichen Faktoren beziehen sich auf individuelle Charakteristika der Migranten, wie z.B. Alter, Geschlecht, Bildungsstand, berufliche Qualifikation und Risikobereitschaft. Da oft keine Kenntnisse über die Hindernisse oder die Verhältnisse im Zielland vorhanden sind, erfolgt die Entscheidung zur Wanderung oft mit einem hohen Grad an Ungewissheit über Chancen und Nachteile.44

Alle Migranten eint der Wunsch für sich und zukünftige Generationen bessere Lebensbedingung zu schaffen und der politischen bzw. ökonomischen Not im Heimatland zu entfliehen. Dabei werden die Zuwanderer denjenigen Wohnund Arbeitsort wählen, der ihnen die optimale und Arbeits- und Lebenssituation ermöglicht.

[...]


1 Oppenheimer (1923), zitiert nach Croll (2011), S. 209.

2 Zugunsten der Lesbarkeit wird in der gesamten Arbeit bei allen Personenbezeichnungen auf die weibliche Form verzichtet, die aber immer mit eingeschlossen ist.

3 Vgl. World Bank (2015), S. V

4 Vgl. Deutsche Presse-Agentur (2016): Flüchtlinge und Migranten, http://www.zeit.de/news/2016-02/01/migration-fluechtlinge-und-migranten-01153402, (12.02.2016)

5 Vgl. Düvell (2006), S.5.

6 Vgl. Bilsborrow (1998), S. 58.

7 Vgl. Wagner (2007), S. 1151- 1160.

8 Vgl. IOM (2000), S. 4f.

9 Vgl. Ouchu (1998), S. 89-121.

10 Vgl. Butler (1999)

11 Vgl. UN (1998), S. 18.

12 Vgl. Angenendt, Steffen (2008): Irreguläre Migration, http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/handbuch_texte/Angenendt_Irregulae re_Mig_OH.pdf, (22. 03.2016)

13 Vgl. Statistisches Bundesamt (2014)

14 Vgl. Deutsche Presse-Agentur (2016): Flüchtlinge und Migranten, http://www.zeit.de/news/2016-02/01/migration-fluechtlinge-und-migranten-01153402, (12.02.2016)

15 UNHCR (1967), S. 2.

16 Vgl. Düvell (2006), S. 18.

17 Vgl. Meier-Braun (2013), S. 16.

18 Vgl. Geißler (2004), S. 287.

19 Vgl. Scheller (2014), S. 24- 32.

20 Vgl. Meier-Braun (2013), S. 16.

21 Vgl. Leggewie (2000), S. 88.

22 Vgl. Bundesagentur für Arbeit (2016).

23 Vgl. Statistisches Bundesamt (2016): Pressemitteilung, https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Arbeitsm arkt.html, (27.02.2016)

24 Vgl. IAB (2015): Presseinformation vom 24.09.2015, http://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb1515.aspx, (27.02.2016)

25 Vgl. Duden (2013), S. 120.

26 Vgl. Mankiw/Taylor (2012), S. 605.

27 Vgl. Bofinger (2011)

28 Vgl. Oltmer (2005): Zwangswanderungen nach dem Zweiten Weltkrieg, http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56359/nach-dem-2-weltkrieg, (12.03.2016)

29 Vgl. Meier-Braun (2013), S.17.

30 Vgl. Butterwegge (2005): Von der "Gastarbeiter"-Anwerbung zum Zuwanderungsgesetz, http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56377/migrationspolitik-in-der- brd?p=0, (25.03.2016)

31 Vgl. Meier-Braun (2013), S. 27.

32 Vgl. Bendel/Haase/Jugl (2008): Osterweiterung und Migration, http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/56583/osterweiterung?p=0 (25.03.2016)

33 Vgl. Bundesministerium des Innern (2016): Pressemitteilung vom 06.01.2016, http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/01/asylantraege- dezember-2015.html, (14.03.2016)

34 Vgl. BMZ: Afrika südlich der Sahara, http://www.bmz.de/de/laender_regionen/subsahara/, (21.02.2016)

35 Vgl. Madubuko (2011), S. 127ff.

36 Vgl. Benndorf (2012), S.9.

37 Vgl. Statistisches Bundesamt (2014)

38 Vgl. Kufen (2012):, S. 22.

39 Vgl. Ravenstein (1885), S. 167-227.

40 Vgl. Düvell (2006)

41 Vgl. Bakewell (2009), S.20.

42 Vgl. BPB (2010): Newsletter Migration und Bevölkerung, http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/57072/migrationspotenzial-in-afrika, (25.02.2016)

43 Kathmann (2015), S. 57-92.

44 Schomaker/Müller/Knorr (2012), S. 47.

Ende der Leseprobe aus 66 Seiten

Details

Titel
Auswirkungen der Migration auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum
Untertitel
Deutschland als Zielland und Afrika, bzw. Subsahara-Afrika (SSA), als Herkunftsregion
Hochschule
Beuth Hochschule für Technik Berlin  (Hochschule ( University of apply sciences))
Veranstaltung
Volkswirtschaft/ Betriebswirtschaft
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
66
Katalognummer
V343473
ISBN (eBook)
9783668336209
ISBN (Buch)
9783668336216
Dateigröße
809 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migration, Auswirkungen, Subsahara-Afrika, Transfertzahlungen, Brain-Gain, Brain-Drain, Linderung des Fachkräftemangels, Linderung des demografischen problems, Konkurrenz für unqualifizierte Tätigkeiten, Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum, Risiken der Migration, Chancen der Migration
Arbeit zitieren
Kouevi Kangnissoukpe (Autor), 2016, Auswirkungen der Migration auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343473

Kommentare

  • Gast am 7.11.2016

    Eine gut fundierte Arbeit, die mir sehr viel Inspiration für meine eigene Abschlussarbeit geliefert hat. Die Fragestellung ist klar und der Aufbau logisch. Auch die wissenschaftliche Arbeitsweise hat mich überzeugt.

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Titel: Auswirkungen der Migration auf den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum


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