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Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Sozialisation. Familie und Erziehung

Titel: Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Sozialisation. Familie und Erziehung

Hausarbeit , 2016 , 13 Seiten

Autor:in: Gazala Shah (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Thema Sozialisation in der Familie auseinander. Dabei soll insbesondere auf mögliche Probleme der Sozialisation eingegangen und dazu ebenfalls versucht werden, eine mögliche Lösung vorzustellen.

Die Frage, welche die Arbeit zu beantworten versucht ist, inwieweit mögliche Probleme der Sozialisation aufgefangen und bewältigt werden können. Dazu werden einige Aspekte der Thematik ausgewählt und genauer behandelt.

Es wird zunächst der Begriff Sozialisation genauer betrachtet und zu erläutern versucht. Anschließend wird ebenfalls der Familienbegriff näher erörtert und dargestellt. Diese Darstellung beinhaltet besonders auch den Wandel, welchen der Familienbegriff durchlaufen hat. Es soll dann auf die Lebensphase des Menschen Bezug genommen werden, in welcher er am stärksten durch die Familie sozialisiert und geprägt wird. Diese Phase bezieht sich auf die ersten Lebensjahre eines Kindes und wird in der Wissenschaft als Primärsozialisation bezeichnet.

Nach diesen allgemeinen Darstellungen soll der Fokus der Arbeit auf der Auseinandersetzung mit den Problemen der Sozialisation liegen und dafür einen Lösungsvorschlag bieten. Da Sozialisation ein fortlaufender Prozess ist, der von verschiedensten Faktoren beeinflusst ist, die nicht immer zu kontrollieren oder in positiver Weise zu beeinflussen sind, geschieht Sozialisation und die damit verbundene Vermittlung von Normen und Werten möglicherweise nicht immer idealtypisch.

Um diese Problematik aufzugreifen, wird in einem weiteren Kapitel der Ansatz von Niklas Luhmann vorgestellt, welcher unterscheidet zwischen dem Aspekt der Sozialisation und der Erziehung. Luhmann begreift Erziehung gewissermaßen als eine Erweiterung zur Sozialisation und bezeichnet die Funktion der Erziehung letztlich als Sozialisationsmodifikation. Was dies genau bedeutet und wie in diesem Sinne Erziehung die Sozialisation positiv beeinflussen und bereichern kann, soll ebenfalls im Rahmen der Arbeit darzustellen versucht werden. Die Arbeit endet mit einer abschließenden Betrachtung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sozialisation in der Familie

2.1 Was bedeutet der Sozialisationsbegriff?

2.2 Primärsozialisation

2.3 Über den Familienbegriff

2.4 Über den Wandel von Familien- und Gesellschaftsstrukturen, Probleme der Sozialisation und Anforderungen an die Erziehung

3. Lösungen für Probleme, die im Bereich der Sozialisation auftreten – Erziehungsbegriff nach Luhmann

3.1 Erziehung als Funktion der Sozialisationsmodifikation

4. Schlussbetrachtung

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der Sozialisation innerhalb der Familie im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen und analysiert den Erziehungsbegriff nach Niklas Luhmann als möglichen Lösungsansatz zur positiven Beeinflussung von Sozialisationsprozessen.

  • Grundlagen des Sozialisationsbegriffs und der Primärsozialisation
  • Wandel von Familienstrukturen und gesellschaftlichen Anforderungen
  • Sozialisationsprobleme in der modernen Gesellschaft
  • Systemtheoretische Perspektive auf Erziehung nach Luhmann
  • Erziehung als Funktion der Sozialisationsmodifikation

Auszug aus dem Buch

3. Lösungen für Probleme, die im Bereich der Sozialisation auftreten – Erziehungsbegriff nach Luhmann

Man kann sich hier an den Arbeiten von Niklas Luhmann orientieren. Grundsätzlich hat dieser sich mit dem Ziel der Entwicklung und Erprobung eine Gesellschaftstheorie auseinandergesetzt. Bei Luhmann bekommt nun der Aspekt der Sozialisation eine Erweiterung durch den Begriff der Erziehung. Luhmann betrachtet Erziehung aus einem gesellschaftstheoretischen Blickwinkel und hat dabei stets die Grenzverhältnisse von Erziehung und Gesellschaft vor Augen. Hierbei geht es nicht darum, eine Bildungssoziologie zu ersetzen. Luhmann kritisiert vor allem, dass man die Grenzen zwischen Gesellschaft und Erziehung nicht bloß anhand weniger Begriffe wie Ordnung, Institution oder Kultur erfassen kann. Luhmann arbeitet in seiner Auseinandersetzung mit einem komplexeren Begriffsfeld. Hier seien zu nennen Begriffe wie bspw. Funktion, Code, Medium, Reflexion, Kontingenzformel, operative Schließung, strukturelle Kopplung, Interpenetration oder Selbstreferenz.

In diesem Zusammenhang wird Erziehung als eine Art gesellschaftliche Ausdifferenzierung verstanden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der familiären Sozialisation ein, skizziert die Problematik ungesteuerter Sozialisationsprozesse und stellt das Ziel der Arbeit sowie den Fokus auf die Systemtheorie von Luhmann dar.

2. Sozialisation in der Familie: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Sozialisation, die Bedeutung der Primärsozialisation für die Persönlichkeitsentwicklung und diskutiert den Wandel des Familienbegriffs sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen.

2.1 Was bedeutet der Sozialisationsbegriff?: Hier wird Sozialisation als Prozess der Norm- und Wertevermittlung definiert, der auf das soziale Miteinander und die Verinnerlichung gesellschaftlicher Erwartungen durch das Individuum zielt.

2.2 Primärsozialisation: Dieser Abschnitt beschreibt die prägende Phase der frühen Kindheit innerhalb der Familie und deren langfristige Wirkung auf das Bindungs- und Sozialverhalten des Menschen.

2.3 Über den Familienbegriff: Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Definitionen von Familie im zeitlichen Verlauf und zeigt auf, welche Kriterien (wie Ehe, Abstammung, Sorge) den Familienbegriff beeinflussen.

2.4 Über den Wandel von Familien- und Gesellschaftsstrukturen, Probleme der Sozialisation und Anforderungen an die Erziehung: Hier werden der gesellschaftliche Strukturwandel, die Pluralisierung der Lebensformen und die daraus resultierenden neuen Anforderungen an die Erziehung thematisiert.

3. Lösungen für Probleme, die im Bereich der Sozialisation auftreten – Erziehungsbegriff nach Luhmann: Dieses Kapitel führt in die systemtheoretische Perspektive ein und stellt Erziehung als eine Form gesellschaftlicher Ausdifferenzierung zur Lösung von Sozialisationsproblemen vor.

3.1 Erziehung als Funktion der Sozialisationsmodifikation: Dieser Teil analysiert Erziehung als bewusste Modifikation und Ergänzung des natürlichen Sozialisationsprozesses, um eine gezieltere gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Erziehung als ergänzende, modifizierende Funktion zur Steuerung von Sozialisationsprozessen zu begreifen.

5. Literatur: In diesem Abschnitt werden die verwendeten Quellen und Fachpublikationen aufgeführt.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Familie, Primärsozialisation, Erziehung, Niklas Luhmann, Systemtheorie, Sozialisationsmodifikation, Gesellschaftsstruktur, Normen, Werte, Persönlichkeitsbildung, Erziehungssystem, Strukturwandel, Soziale Interaktion, Sozialisationsprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Sozialisationsprozessen innerhalb der Familie und beleuchtet die Herausforderungen, die durch den Wandel von Gesellschafts- und Familienstrukturen entstehen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen den Sozialisations- und Familienbegriff, die Rolle der Primärsozialisation sowie die Anwendung der systemtheoretischen Erziehungslehre von Niklas Luhmann.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Erziehung als bewusste Funktion der "Sozialisationsmodifikation" zur Bewältigung von Problemen im Sozialisationsprozess beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse, bei der soziologische und pädagogische Fachbegriffe und Konzepte, insbesondere die Systemtheorie Luhmanns, auf das Thema der familiären Sozialisation angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Grundlagen der Sozialisation, den Wandel familiärer Strukturen und entfaltet anschließend den Erziehungsbegriff nach Luhmann als Lösungsansatz für komplexe Anforderungen an die Erziehung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Sozialisation, Familie, Primärsozialisation, Erziehung, Systemtheorie, Sozialisationsmodifikation und Gesellschaftsstruktur.

Warum spielt die Primärsozialisation eine so entscheidende Rolle?

Sie bildet die Grundlage für die Persönlichkeitsentwicklung im Kindesalter und prägt maßgeblich das spätere Bindungs- und Sozialverhalten, auf das spätere Interventionen nur noch modifizierend einwirken können.

Wie unterscheidet Luhmann zwischen Sozialisation und Erziehung?

Luhmann begreift Sozialisation als einen natürlichen, dauerhaften Prozess ohne direkte Steuerung, während Erziehung eine bewusste, gesellschaftliche Funktion darstellt, die auf die Modifikation von Sozialisationsergebnissen zielt.

Was bedeutet "Sozialisationsmodifikation" nach Luhmann?

Es beschreibt die gezielte Beeinflussung und Ergänzung der bereits laufenden, ungesteuerten Sozialisationsprozesse durch Erziehung, um Individuen auf die Teilnahme an komplexen sozialen Systemen vorzubereiten.

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Details

Titel
Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Sozialisation. Familie und Erziehung
Autor
Gazala Shah (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V343551
ISBN (eBook)
9783668340527
ISBN (Buch)
9783668340534
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kindergarten Kindheit Sozialisation Erziehung Familie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gazala Shah (Autor:in), 2016, Eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Sozialisation. Familie und Erziehung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343551
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Leseprobe aus  13  Seiten
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