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König Konrad III. und der Zweite Kreuzzug

Title: König Konrad III. und der Zweite Kreuzzug

Bachelor Thesis , 2014 , 49 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Johannes Schrittesser (Author)

History - Basics
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In dieser Arbeit geht es vor allem darum das bemerkenswerte Leben König Konrads III. nachzuzeichnen und insbesondere seine Rolle beim Zweiten Kreuzzug näher zu beleuchten. Konrad gelang es als erstem Staufer die römisch-deutsche Königswürde zu erringen, außerdem war er der erste dieser Könige, der an einem Kreuzzug ins Heilige Land teilnahm.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Leben König Konrads III. bis zur Eroberung Edessas durch die Muslime 1144

1.1. Konrads Leben bis zum Beginn seines Gegenkönigtums

1.2. Die weiteren Ereignisse bis zum Tod Kaiser Lothars III.

1.3. Die Königswahl von 1138 und die ersten Jahre der Herrschaft König Konrads III. bis zum Fall von Edessa

2. Die Eroberung Edessas durch die Muslime 1144

3. Die Entscheidung Papst Eugens III. für einen neuen Kreuzzug

4. Bernhard von Clairvaux und seine Bedeutung für den Zweiten Kreuzzug

5. Die Unternehmung des Zweiten Kreuzzuges unter besonderer Berücksichtigung der Rolle König Konrads III.

5.1. Die Vorbereitungen für den Kreuzzug

5.2. Der Aufbruch zum Kreuzzug und dessen Verlauf bis zur Ankunft in Konstantinopel

5.3. Die Übersetzung des deutschen Kreuzfahrerheeres nach Kleinasien, die Niederlage bei Doryläon und die weiteren Ereignisse bis zur Ankunft im Heiligen Land

5.4. Die Ankunft der Kreuzfahrer im Heiligen Land und die Entscheidung für ein neues Kreuzzugsziel

5.5. Der Kriegszug gegen Damaskus

5.6. Die möglichen Gründe für das Scheitern des Zweiten Kreuzzuges und einige der daraus resultierenden Folgewirkungen

6. Die letzten Jahre im Leben König Konrads III.

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zeichnet das Leben von König Konrad III. nach, mit einem besonderen Fokus auf seine Rolle und die militärischen Ereignisse während des Zweiten Kreuzzugs. Dabei wird untersucht, wie Konrad als erster Staufer die römisch-deutsche Königswürde erlangte und welche Faktoren – von internen Machtkämpfen bis zu strategischen Fehlentscheidungen – zum Scheitern der Kreuzzugsunternehmung beitrugen.

  • Die politische Etablierung Konrads III. im Ringen mit den Welfen.
  • Die religiöse und organisatorische Rolle von Bernhard von Clairvaux und Papst Eugen III.
  • Der Verlauf des militärischen Unternehmens, inklusive der Überschwemmungskatastrophen und der Schlacht bei Doryläon.
  • Die strategische Debatte um das Kreuzzugsziel Damaskus.
  • Die Analyse der Gründe für das Scheitern des Kreuzzuges und die Folgen für die staufische Machtpolitik.

Auszug aus dem Buch

5.5. Der Kriegszug gegen Damaskus

Dass die Kreuzfahrer auf die nordsyrischen Pläne verzichteten hatte aber zur Folge, dass nur die Kräfte Jerusalems den Kriegszug gegen Damaskus unterstützten, jene von Antiochia und Tripolis jedoch nicht.

Die christlichen Streitkräfte versammelten sich in der Nähe der Stadt Tiberias in der Zeit der dritten Juliwoche 1148. Um das Vertrauen der Truppen zu steigern wurde die kostbarste Reliquie Jerusalems, das Heilige Kreuz, beim Vormarsch vorausgetragen. Die Streitmacht marschierte von Tiberias nach Banjas, anschließend über den Berg Libanon und dann direkt nach Damaskus. Damaskus liegt auf einer Ebene, im Norden davon befindet sich der Berg Kassioun, die Ebene selbst wird vom kleinen Fluss Barada durchquert.

Dieser Feldzug hatte eine weitere Auswirkung, nämlich, dass man die Damaszener nun in die Arme Nur ed-Dins getrieben hatte, die diesen dringlichst um seine Hilfe baten. Der Stadtherr, Unur, hatte auch intensiv versucht die Verteidigungsanlagen zu verstärken. Um Verstärkung hatte er auch die näheren muslimischen Nachbarn von Damaskus gebeten. Im Gegensatz zu anderen Städten wie Antiochia oder Jerusalem verfügte Damaskus über keine mächtigen Befestigungsringe, zur Verteidigung hatte es „lediglich“ eine nicht allzu hohe äußere Mauer und eine Art natürliche Verteidigungszone in Form von schwer zu durchdringenden Obstgärten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Leben König Konrads III. bis zur Eroberung Edessas durch die Muslime 1144: Dieses Kapitel behandelt Konrads Aufstieg, seine Familienbindungen an die Salier sowie die innenpolitischen Machtkämpfe gegen Herzog Heinrich den Stolzen und Welf VI.

2. Die Eroberung Edessas durch die Muslime 1144: Es wird der Fall der Stadt Edessa beschrieben, der als entscheidender Auslöser für die neue Kreuzzugsbewegung im Abendland diente.

3. Die Entscheidung Papst Eugens III. für einen neuen Kreuzzug: Dieses Kapitel analysiert die päpstliche Initiative, die Bulle "Quantum praedecessores" und die diplomatischen Bemühungen, Herrscher für das Unternehmen zu gewinnen.

4. Bernhard von Clairvaux und seine Bedeutung für den Zweiten Kreuzzug: Hier steht die Person Bernhard von Clairvaux im Mittelpunkt, insbesondere sein Einfluss als Kreuzzugsprediger und sein Einsatz für die Zisterzienser sowie die Templer.

5. Die Unternehmung des Zweiten Kreuzzuges unter besonderer Berücksichtigung der Rolle König Konrads III.: Das umfangreichste Kapitel dokumentiert den beschwerlichen Weg Konrads, die Kämpfe gegen Seldschuken, die Ankunft im Heiligen Land und die katastrophale Belagerung von Damaskus.

6. Die letzten Jahre im Leben König Konrads III.: Den Abschluss bildet die Rückkehr Konrads, seine gesundheitlichen Probleme durch die Malaria und seine politische Bilanz bis zu seinem Tod 1152.

Schlüsselwörter

Konrad III., Zweiter Kreuzzug, Staufer, Edessa, Bernhard von Clairvaux, Papst Eugen III., Damaskus, Jerusalem, Heinrich der Stolze, Welf VI., Manuel I. Komnenos, Kreuzzugsziel, Machtpolitik, Heiliges Land, Malaria.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit zeichnet das Leben von König Konrad III. nach und konzentriert sich dabei insbesondere auf seine Rolle als Anführer des deutschen Heeres während des Zweiten Kreuzzugs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die staufische Machtpolitik, die Entstehung und Verkündung des Kreuzzugs durch die Kirche sowie die militärischen und diplomatischen Schwierigkeiten während des gesamten Feldzugs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Konrads Handeln in den Kontext der Zeit zu stellen und zu klären, warum der Zweite Kreuzzug trotz des hohen persönlichen Einsatzes des Königs militärisch scheiterte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf einer umfassenden Auswertung zeitgenössischer Quellen und aktueller geschichtswissenschaftlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den politischen Aufstieg Konrads, die diplomatischen Vorbereitungen, den Verlauf des Kreuzzuges über Byzanz bis ins Heilige Land sowie die Gründe für das militärische Scheitern vor Damaskus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind: Konrad III., Staufer, Zweiter Kreuzzug, Edessa, Bernhard von Clairvaux, Damaskus und Machtpolitik.

Warum wird die Wahl von Damaskus als Kreuzzugsziel in der Fachwelt kontrovers diskutiert?

Die Wahl war umstritten, da Damaskus früher oft ein Verbündeter Jerusalems war und Kritiker wie der Historiker Peter Thorau die Entscheidung als kurzsichtig ansehen, während andere sie als logische Konsequenz der veränderten Bedrohungslage betrachten.

Welche gesundheitliche Rolle spielte die Malaria für König Konrad III.?

Konrad erkrankte während des Kreuzzugs wohl an Malaria Tertiana; diese chronische Erkrankung beeinträchtigte seine politische Handlungsfähigkeit nach der Heimkehr erheblich und trug letztlich zu seinem frühen Tod bei.

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Details

Title
König Konrad III. und der Zweite Kreuzzug
College
Klagenfurt University  (Geschichte)
Course
Graduierungskolleg
Grade
Sehr gut
Author
Johannes Schrittesser (Author)
Publication Year
2014
Pages
49
Catalog Number
V343698
ISBN (eBook)
9783668337749
ISBN (Book)
9783668337756
Language
German
Tags
Zweiter Kreuzzug König Konrad III. Bernhard von Clairvaux Staufer 12. Jahrhundert Kreuzzüge Heiliges Land
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Schrittesser (Author), 2014, König Konrad III. und der Zweite Kreuzzug, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343698
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