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Professionalität in der Weiterbildungsgesellschaft. Heimlicher Lehrplan, organisationales Lernen und Selbstverständnis der Erwachsenenbildung

Title: Professionalität in der Weiterbildungsgesellschaft. Heimlicher Lehrplan, organisationales Lernen und Selbstverständnis der Erwachsenenbildung

Submitted Assignment , 2015 , 12 Pages

Autor:in: Master of Arts, Dipl. Soz. Päd. (FH) Martina Kellner-Fichtl (Author)

Pedagogy - Adult Education
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Die vorliegenden Einsendeaufgaben befassen sich mit dem Thema Professionalität in der Weiterbildungsgesellschaft.

Aus dem Inhalt:

Der Lebenslauf als subtil wirksamen Integrationsprogramm der Gesellschaft;

Der „heimliche Lehrplan“;

Stärken und Schwächen des organisationalen Lernens;

Selbstverständnis und Bildungskonzept des Erwachsenenbildners in „Der kleine Prinz und der Erwachsenenbildner“

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einsendeaufgabe 1: Der Lebenslauf als subtil wirksamen Integrationsprogramm der Gesellschaft

Einsendeaufgabe 2: Der „heimliche Lehrplan“

Einsendeaufgabe 3: Stärken und Schwächen des organisationalen Lernens

Einsendeaufgabe 4: Selbstverständnis und Bildungskonzept des Erwachsenenbildners in „Der kleine Prinz und der Erwachsenenbildner“

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit verschiedenen Aspekten der Erwachsenenbildung auseinander, wobei der Fokus auf der Analyse gesellschaftlicher Integrationsmechanismen, institutioneller Lernkonzepte und der Rolle sowie dem Selbstverständnis von Lehrenden liegt.

  • Analyse des Lebenslaufs als Instrument gesellschaftlicher Integration
  • Untersuchung der Wirkungsweise des „heimlichen Lehrplans“ in Schulen und Weiterbildungseinrichtungen
  • Diskussion der Stärken und Schwächen organisationalen Lernens
  • Kritische Reflexion des Selbstverständnisses und Bildungskonzepts von Erwachsenenbildnern anhand einer Glosse

Auszug aus dem Buch

Einsendeaufgabe 1: Der Lebenslauf als subtil wirksamen Integrationsprogramm der Gesellschaft

Das dargestellte Szenario beschreibt eine Weiterbildungseinrichtung, welche ein neues Konzept im Sinne des selbstgesteuerten Lernens entwickelt hat und hierfür bereits die finanzielle Zusage von Projektgeldern aus einem EU-Förderprogramm erhalten hat. Nun sind die tätigen Fachpersonen an der Weiterbildungseinrichtung gefordert, ein Konzept mit konkreten Schritten der Umsetzung zu planen, welches sich an den Erfordernissen des erwachsenen Lernens orientiert und die nicht immer freiwillig sich weiterbildenden Erwachsenen motivieren kann.

Die dort tätigen Personen müssen selbst hinzulernen, sich informieren, beraten usw. um ein aktuelles Lehrangebot für die angedachte Zielgruppe zu entwickeln und am Bildungsmarkt bestehen zu können. Hierzu ist es erforderlich, dass sich die Weiterbildungseinrichtung finanziell trägt und gesellschaftliche Veränderungen zeitnah erkennt und diese in die Ausgestaltung der Lehrangebote miteinbezieht – sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Eine herausfordernde Aufgabe der Erwachsenenbildung ist es, Lernangebote zu gestalten, welche viele der weiterbildungsbereiten Erwachsenen anspricht. So dass ein individuelles subjektbezogenes Lernen ermöglicht wird. Hier kommt die Ermöglichungsdidaktik zum Zuge. Personen besitzen unterschiedliche Lebenserfahrungen, Lernerfahrungen, Lernstile usw. . Dabei wird der Gedanke des Selbstlernens/der Selbstbildung an Gewichtung gewinnen. Denn Untersuchungen von David W. Livingstone haben gezeigt, dass die Menschen zu 80% im alltäglichen Leben, in ihrer Arbeitswelt in der Bewältigung ihres Alltags lernen. Hier zeigt sich die Entgrenzung des Lernens (vgl. Arnold, 2010, S. 11 nach Lifingstone, 1999, S. 78). Teilweise wird ja postuliert, dass Lernen überall möglich ist. Der Trend zur informellen Bildung bedarf jedoch der „ (…)Bereitstellung von Angeboten zur Optimierung der Selbstführung in Lernprozessen.“ (Arnold, 2010, S. 11) Lehrende werden hier zu Lernbegleitern. In dem dargestellten Szenario ist es, im Sinne einer zeitgemäßen Bildungspolitik wichtig, geeignete Dienstleistungsstrukturen zu fördern. Die arbeitssuchenden Menschen besitzen bereits eine Erstausbildung besitzen somit eigene Lernerfahrungen, sind also keine „Lernneulinge“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einsendeaufgabe 1: Der Lebenslauf als subtil wirksamen Integrationsprogramm der Gesellschaft: Dieses Kapitel erörtert die bildungspolitischen Hintergründe des Lebenslangen Lernens und analysiert, inwieweit der Lebenslauf als Integrationsinstrument fungiert, das ständige Anpassung erfordert.

Einsendeaufgabe 2: Der „heimliche Lehrplan“: Der Autor untersucht die unbewusste Vermittlung von Normen und Verhaltenskonformitäten in Bildungseinrichtungen und erarbeitet Strategien, um diesen negativen Einflüssen durch eine personenzentrierte Haltung zu begegnen.

Einsendeaufgabe 3: Stärken und Schwächen des organisationalen Lernens: Hier werden das Konzept des organisationalen Lernens nach Argyris und Schön sowie die damit verbundenen Lernformen dargestellt und kritisch hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzbarkeit reflektiert.

Einsendeaufgabe 4: Selbstverständnis und Bildungskonzept des Erwachsenenbildners in „Der kleine Prinz und der Erwachsenenbildner“: Basierend auf einer Glosse wird das defizitorientierte Menschenbild eines beispielhaften Erwachsenenbildners analysiert und der Kontrast zu einem modernen, beziehungsorientierten Bildungskonzept aufgezeigt.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Lebenslanges Lernen, heimlicher Lehrplan, organisationales Lernen, Ermöglichungsdidaktik, Selbststeuerung, Identitätsbildung, Bildungskonzept, Weiterbildung, Personenzentrierung, Lernbegleiter, Bildungsberatung, Kompetenzentwicklung, Inklusion, Reflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte der modernen Erwachsenenbildung, darunter die gesellschaftlichen Anforderungen an Lernende, die Dynamiken in Bildungsinstitutionen und die Rolle der Lehrenden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen Lebenslanges Lernen, den heimlichen Lehrplan, organisationales Lernen und die kritische Analyse des Selbstverständnisses von Erwachsenenbildnern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aktuelle pädagogische Herausforderungen zu beleuchten und durch die Analyse von Theorien und Fallbeispielen Wege für eine zeitgemäße, subjektorientierte Erwachsenenbildung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf Literaturanalysen, die Anwendung didaktischer Konzepte auf konkrete Szenarien sowie die kritische Reflexion von Fallbeispielen und Glossen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier Einsendeaufgaben, die jeweils spezifische Konzepte wie den Lebenslauf als Integrationsprogramm, den heimlichen Lehrplan, organisationales Lernen und das Menschenbild von Lehrenden behandeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erwachsenenbildung, Selbststeuerung, Ermöglichungsdidaktik, organisationales Lernen und personenzentrierte Haltung.

Wie unterscheidet sich die Wirkung des heimlichen Lehrplans in der Schule von der in der Weiterbildung?

Während in der Schule oft noch traditionelle Schulzeit-Erinnerungen durch das Lernambiente getriggert werden, kommen in der Weiterbildung Faktoren wie erzwungene Teilnahme und der Umgang mit "fremdmotivierten" Teilnehmenden hinzu.

Warum ist das Verständnis von "Single-Loop", "Double-Loop" und "Deutero-Learning" für Organisationen wichtig?

Diese Lernformen helfen zu verstehen, ob Organisationen nur innerhalb bestehender Rahmenbedingungen Anpassungen vornehmen oder ob sie bereit sind, grundlegende Rahmenbedingungen zu hinterfragen und "das Lernen zu lernen".

Welche Rolle spielt die Beziehungsebene laut der im vierten Kapitel analysierten Glosse?

Die Analyse zeigt, dass der Beziehungsaufbau zwischen Lehrendem und Lernenden entscheidender für den Bildungserfolg sein kann als die reine, oft machtorientierte Vermittlung von Inhalten.

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Details

Title
Professionalität in der Weiterbildungsgesellschaft. Heimlicher Lehrplan, organisationales Lernen und Selbstverständnis der Erwachsenenbildung
College
University of Kaiserslautern
Author
Master of Arts, Dipl. Soz. Päd. (FH) Martina Kellner-Fichtl (Author)
Publication Year
2015
Pages
12
Catalog Number
V343732
ISBN (eBook)
9783668337107
ISBN (Book)
9783668337114
Language
German
Tags
Pädagogik Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts, Dipl. Soz. Päd. (FH) Martina Kellner-Fichtl (Author), 2015, Professionalität in der Weiterbildungsgesellschaft. Heimlicher Lehrplan, organisationales Lernen und Selbstverständnis der Erwachsenenbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343732
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