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Erwachsenenbildung: Bildungsinstrumente, Teilnahmemotive, Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung

Title: Erwachsenenbildung: Bildungsinstrumente, Teilnahmemotive, Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung

Seminar Paper , 2002 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Indra Schüder (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Folgende Anzeige erschien am 01.03.03 im Stellenmarkt der Süddeutschen Zeitung:

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„Ihr Profil: Sie haben ein Studium der Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik abgeschlossen und besitzen mindestens ein Jahr Berufserfahrung im SAP Umfeld. SAP Basis Themen kennen Sie ebenso gut wie Oracal Datenbanken. Idealerweise können Sie in ABAP programmieren und Customizing Einstellungen vornehmen. Aufgrund der weltweiten Ausrichtung dieser Aufgabe verfügen Sie über sehr gute Englischkenntnisse. Weitere Fremdsprachen sind von Vorteil. Sie besitzen eine analytische Denk- und Arbeitsweise sowie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich darzustellen. Im Team finden Sie gute Lösungen und koordinieren deren Realisierung mit unseren Partnern. Kenntnisse in MS-Office sind erwünscht. Organisationstalent, Projektmanagement, Belastbarkeit sowie Kreativität runden Ihr Profil ab.“ Doch wer hat all diese Qualitäten von Haus aus? Sicher, einige Voraussetzungen sind studiumsabhängig und somit zu erfüllen, aber kommen Studenten in der Regel mit sehr guten Fremdsprachenkenntnissen aus der Universität oder ist Führungsqualität angeboren? Die Antwort lautet Nein. In der Regel sind die Menschen von Grund auf nicht so vollkommen, sie bekommen nur lebenslang die Möglichkeit sich weiter zu bilden und oben geforderte Qualifikationen zu erlangen.

Etwa 30 Millionen Menschen im Alter von 19 bis 64 haben in Deutschland im Jahr 1997 an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen. Das ist ein großer Teil der deutschen Gesamtbevölkerung (vgl. Gudjons 2001, S. 319). Dennoch gibt es noch immer eine sehr hohe Diskrepanz zwischen der hohen Wertschätzung der Erwachsenenbildung in unserer Gesellschaft und der tatsächlichen Inanspruchnahme von Bildungsangeboten seitens der Erwachsenen (vgl. Kade & Seitter 1996, S. 15-17). Tatsächlich nehmen nur ein Drittel der Erwachsenen die Möglichkeit wahr, Bildungsangebote zu nutzen, um eventuelle Bildungsnachteile auszugleichen, sich weiterzubilden, Neues zu erlernen oder an bereits vorhandenes Wissen anzuknüpfen (vgl. Tippelt, 1999; Kade & Seitter 1996, S 15-17). In dieser Arbeit möchte ich aufzeigen, was Erwachsenenbildung eigentlich ist, welche Ziele und Aufgaben sie hat und welche Bildungsmöglichkeiten für Erwachsene bereitstehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erwachsenenbildung

2.1. Definition

2.2. Teilbereiche der Erwachsenenbildung

2.3. Ziele der Erwachsenenbildung

3. Bildungsinstrumente in der Erwachsenenbildung

3.1. Überblick

3.2. Neue Medien

3.2.1. Arten neuer Medien

3.2.2. Zukunft der neuen Medien

4. Motive zur Teilnahme an Weiterbildungsangeboten

5. Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Diskrepanz zwischen der gesellschaftlichen Wertschätzung von Erwachsenenbildung und der tatsächlichen Teilnahmequote. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch moderne Bildungsinstrumente und eine zielgruppenspezifische Ansprache die Weiterbildungsbeteiligung gefördert werden kann.

  • Definition und Teilbereiche der Erwachsenenbildung
  • Vergleich traditioneller Bildungsinstrumente mit neuen Medien (E-Learning)
  • Analyse der Teilnahmemotive von Erwachsenen
  • Identifikation von Barrieren für Weiterbildung
  • Strategien zur Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Arten neuer Medien

In den letzten Jahren sprossen unaufhörlich neue Angebote auf dem Weiterbildungsmarkt aus dem Boden. Weiterbildungsinteressierte stoßen zunehmend auf technisch gestützte Angebote. Die Probleme beginnen, wenn man auf die Suche nach entsprechenden mediengestützten Bildungsangeboten geht – und dann zusätzlich noch Informationen über deren Qualität haben möchte. Allein schon die Vielfalt der Begriffe verwirrt: Computer Based Training, Web Based Training, Tele-Learning, E-Learning usw. – und macht deutlich, wie unübersichtlich der Bereich ist.

In den letzten beiden Jahren etablierte sich der Begriff „E-Learning“, der das Lernen mit Hilfe von CD-ROM, dem Intranet oder dem Internet bezeichnet. Dabei wird der Fokus hauptsächlich auf das Online-Lernen gerichtet, während der Begriff „Lernsoftware“ heute insbesondere die auf CD-ROM vorhandenen Lernangebote bezeichnet.

Wer heute mit neuen Medien lernen will, hat zunächst drei Möglichkeiten:

- Individuelles Einzellernen, z. B. mit einer Lernsoftware, die offline auf CD-ROM oder online aus dem Internet genutzt wird;

- Lernen im Kurs bzw. Gruppenkontext, bei dem die Neuen Medien als Hilfsmittel im sozial kommunikativen Lehr-/Lernprozess eingesetzt werden. Beispiel: Lernsoftware, um unterschiedliche Wissensniveaus anzugleichen oder das Internet als Rechercheinstrument;

- E-Learning, das neben dem Lernstoff auch die Möglichkeit zur Kommunikation in Form von virtuellen Lernergruppen ermöglichen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigenden Qualifikationsanforderungen im Beruf und stellt die Diskrepanz zwischen der hohen gesellschaftlichen Bedeutung der Erwachsenenbildung und ihrer tatsächlichen Inanspruchnahme fest.

2. Erwachsenenbildung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Erwachsenenbildung, ordnet ihn in Teilbereiche ein und erläutert die zentralen Aufgaben wie Qualifizierung, soziale Integration und kulturelle Bildung.

3. Bildungsinstrumente in der Erwachsenenbildung: Es wird ein Überblick über traditionelle Lernformen und moderne elektronische Medien gegeben, wobei die spezifischen Möglichkeiten und Arten des E-Learnings detailliert betrachtet werden.

4. Motive zur Teilnahme an Weiterbildungsangeboten: Dieses Kapitel untersucht die Beweggründe Erwachsener, sich weiterzubilden, und stellt die unterschiedliche Gewichtung von Bildungs-, Hobby- und Karriere-Motiven dar.

5. Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung: Hier werden Barrieren für die Teilnahme analysiert und Strategien wie die Nutzung neuer Medien oder spezielle Unterstützungsangebote zur Steigerung der Beteiligung diskutiert.

6. Ausblick: Der Ausblick resümiert die Notwendigkeit, insbesondere bildungsbenachteiligte Gruppen gezielt anzusprechen, um den Anschluss an eine zunehmend technisch geprägte Gesellschaft zu sichern.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Weiterbildungsbeteiligung, E-Learning, Bildungsinstrumente, Teilnahmemotive, Lernsoftware, Lebenslanges Lernen, Qualifizierung, Blended Learning, Bildungsbarrieren, Wissensvermittlung, Berufliche Weiterbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den Bereich der Erwachsenenbildung, insbesondere die Diskrepanz zwischen ihrem hohen gesellschaftlichen Stellenwert und der tatsächlichen Teilnahme von Erwachsenen an Bildungsangeboten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Ziele der Erwachsenenbildung, die Rolle verschiedener Bildungsinstrumente von traditionellen Seminaren bis hin zu modernen digitalen Medien sowie die Analyse von Teilnahmemotiven und Hinderungsgründen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch gezielte Förderung und den Einsatz neuer Medien Barrieren abgebaut und mehr Menschen zur Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen animiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender pädagogischer Fachliteratur, Studien zur Weiterbildungsmotivation und Marktanalysen im Bereich E-Learning.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Bildungsinstrumente klassifiziert, Motive für Weiterbildung evaluiert und konkrete Möglichkeiten diskutiert, wie durch medienbasierte Lernangebote und institutionelle Unterstützung die Weiterbildungsbeteiligung verbessert werden kann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erwachsenenbildung, Weiterbildungsbeteiligung, E-Learning, Bildungsbarrieren sowie die Förderung der lebenslangen Lernfähigkeit.

Welche Rolle spielen die "Neuen Medien" bei der Überwindung von Bildungsbarrieren?

Neue Medien wie E-Learning ermöglichen räumliche und zeitliche Flexibilität, wodurch klassische Hinderungsgründe wie weite Anfahrtswege oder fehlende Kinderbetreuung entfallen können.

Warum betont die Arbeit die Notwendigkeit von Weiterbildung für das Berufsleben?

Aufgrund steigender Qualifikationsanforderungen, wie sie beispielhaft in modernen Stellenanzeigen zu finden sind, ist die kontinuierliche Weiterbildung essenziell, um im Berufsleben wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Details

Title
Erwachsenenbildung: Bildungsinstrumente, Teilnahmemotive, Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung
College
LMU Munich  (Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik)
Course
Einführung in die Erzeihungswissenschaft
Grade
2,0
Author
Indra Schüder (Author)
Publication Year
2002
Pages
14
Catalog Number
V34404
ISBN (eBook)
9783638346306
Language
German
Tags
Erwachsenenbildung Bildungsinstrumente Teilnahmemotive Möglichkeiten Förderung Weiterbildungsbeteiligung Einführung Erzeihungswissenschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Indra Schüder (Author), 2002, Erwachsenenbildung: Bildungsinstrumente, Teilnahmemotive, Möglichkeiten zur Förderung der Weiterbildungsbeteiligung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34404
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