Webinterface für die Seminarverwaltung an der Universität Rostock, Institut für Informatik


Hausarbeit, 2004

43 Seiten, Note: 95%


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Der Projektauftrag
1.1. Kurzschreibung
1.2. Informationen zum Praktikumbetrieb
1.3. Prozessschnittstellen

2. Analyse
2.1. Ist – Zustand
2.2. Soll – Konzept
2.3. Vorhandene Entwicklungssoftware
2.3.1. HTML – Editor
2.3.2. Erzeugen dynamischer Webseiten
2.3.3. Datenbankanbindung

3. Arbeitsplanung
3.1. Planung der Arbeitsabläufe
3.2. Zeitplanung

4. Planung der Qualitätssicherung
4.1. Ziele der Qualitätssicherung
4.2. Maßnahmen zur Qualitätssicherung
4.2.1. Datenbankkonzept
4.2.2. Erstellung der Internetseiten

5. Projektdurchführung
5.1. Das Datenbankmodell
5.2. Der Programmablaufplan (PAP)
5.2.1. PAP für die Mitarbeiteridentifizierung
5.2.2. PAP für den Mitarbeiterbereich
5.2.3. PAP für den Nutzerbereich
5.3. Arbeitsweise der Mitarbeitererkennung
5.4. durchgeführte Maßnahmen zur Qualitätssicherung
5.4.1. Datenbank
5.4.2. Programmierung

6. Projektabschluss
6.1. Funktionstest und Abnahme
6.2. Einweisung des Webadministrators

7. Reflektion

Anhang A – Bilder

Anhang B – Auszug Quelltexte

Anhang C – Abkürzungsverzeichnis

Anhang D – Abbildungsverzeichnis

Anhang E – Tabellenverzeichnis

Anhang F – Literaturverzeichnis

1. Der Projektauftrag

1.1. Kurzschreibung

In dieser Projektarbeit wird eine Web-Applikation[1] entwickelt, welche eine benutzer-freundliche Oberfläche beinhaltet. Dadurch wird es möglich, dass die erforderlichen For-schungsseminardaten- und Dokumente von jedem Mitarbeiter – überall auf der Welt – veröffentlicht werden können. Das führt zu einer Entlastung des Webadministrators.

1.2. Informationen zum Praktikumbetrieb

Die Universität Rostock wurde als „ALMA MATER ROSTOCHIENSIS“ 1419 gegründet und ist eine der ältesten Universitäten Deutschlands und die älteste im Ostseeraum.

Am 19.06.1964 wurde das Rechenzentrum gegründet und hatte einen Lehrauftrag für andere Fachbereiche wie Medizin und AGRAR – Wissenschaften.

Der Begriff „Informatik“ war lange Zeit in der DDR verpönt, so dass am 01.01.1984 die Sektion „Informationsverarbeitung“ gegründet wurde. Dieser Name wurde 1988 in den zeitgemäßen Begriff, der bis heute gültig ist, „Institut für Informatik“ umgewandelt.

Es werden verschiedene Studiengänge im Bereich der Informatik angeboten.

Meine Betreuer sind der Leiter des Lehrstuhls für Informations- und Kommunikations-dienste, Herr Prof. Dr. rer. nat. Clemens H. Cap und der Systemingenieur, Herr Dipl.-Ing. Hartmut Alwardt.

1.3. Prozessschnittstellen

Die Hard- und Software zur Erstellung des Webinterfaces wurde durch die Universität Rostock gestellt. Die Auftragsvergabe und die Abnahme des Projektes erfolgten durch Herrn Prof. Dr. rer. nat. Clemens H. Cap und Herrn Dipl.-Ing. Hartmut Alwardt. Mit der Pflege der abgelegten Datensätze wurde Frau Krause beauftragt.

2. Analyse

2.1. Ist – Zustand

In einem Gespräch mit dem Leiter des Lehrstuhls für Informations- und Kommunika-tionsdienste an der Universität Rostock wurde festgestellt, dass eine effektive Erfassung und Pflege der Forschungsseminare nicht gewährleistet ist. Zurzeit werden auf den Internetseiten des Fachbereiches die erforderlichen Daten statisch abgelegt (siehe Anhang Abb. 7). Der interessierte Student kann alle erforderlichen Informationen erhalten, aber die Pflege dieser Seiten ist sehr mühselig und zeitaufwendig.

Wenn ein Mitarbeiter ein Forschungsseminar halten möchte, muss er den Webadministra-tor kontaktieren und alle erforderlichen Daten bereithalten. Der Webadministrator seiner Seits ist dann, neben seiner eigentlichen Arbeit, dafür verantwortlich, dass das angestrebte Forschungsseminar im richtigen Layout und mit allen Informationen dem Studenten präsentiert wird.

2.2. Soll – Konzept

Es wurde von mir vorgeschlagen, eine Web-Applikation einzurichten, welches die Eingabe der Forschungsseminardaten automatisiert. Somit wird den Mitarbeitern ein einfaches Instrument in die Hand gegeben, wodurch sie die Forschungsseminardaten selbst in die Internetpräsentation einpflegen und verändern können. Dadurch werden wichtige Ressourcen des Webadministrators frei.

Vorgaben in der Zielsetzung

- Verwendung von Templates[2]
- keine Javascripte[3] und Frames[4] für die browserunabhängige Darstellung
- Datenbankimplementierung auf dem vorhandenen Serversystem[5]
- automatisiertes Mailsystem für die Benachrichtigung der Dozenten über Termin-änderungen

Anforderungen in der Zielsetzung

- Mitarbeiter müssen aus dem Internet das Forschungsseminar beschreiben können.
- Jeder Mitarbeiter darf jedes angelegte Forschungsseminar verändern.
- Daraus resultiert, dass der Dozent, wenn er nicht der Mitarbeiter ist, der die Änderung vorgenommen hat, automatisch per E-Mail benachrichtigt wird.
- Ein Administrator darf Mitarbeiterdaten verwalten.
- Weiterhin darf der Administrator Forschungsseminare anlegen und alle erstellten Daten verändern.
- Anmeldung nur für Mitarbeiter des Fachbereiches Informatik
- Anzeige der Forschungsseminare automatisch nach Semester sortiert
- Dokumente aus dem Dateiupload dürfen nicht in der Datenbank gespeichert werden, sondern müssen auf dem Server abgelegt werden.

2.3. Vorhandene Entwicklungssoftware

In den nachfolgenden Abschnitten wird die Entwicklungssoftware näher beschrieben. Dabei wird auch auf Vor- und Nachteile der einzelnen Produkte eingegangen.

2.3.1. HTML – Editor

Als HTML – Editor wird „Macromedia Dreamweaver MX“[6] eingesetzt. Dieser Editor zeichnet sich besonders durch eine benutzerfreundliche Oberfläche und das Arbeiten mit Templates aus.

Vorteile:

- graphische Nutzeroberfläche
- keine überwiegenden HTML – Kenntnisse nötig
- arbeiten mit Templates
- farbliche Unterscheidung in der Syntax für alle Scriptsprachen

Nachteile:

- teurer Anschaffungspreis
- Quelltext wird durch Zusatzinformationen, die nur der Server verarbeitet, vergrößert.
- Es dürfen beim Arbeiten mit Templates keine Syntaxfehler auftreten, da sonst ein Speichern nicht möglich ist

2.3.2. Erzeugen dynamischer Webseiten

Für das Erzeugen dynamischer Webseiten habe ich mich für PHP entschieden. PHP ist eine in HTML eingebettete Skriptsprache, deren Syntax an die Sprachen C, Java und Perl angelehnt ist.

Im Gegensatz zu clientseitigen[7] Skriptsprachen wie JavaScript wird der PHP- Code auf dem Server ausgeführt.

Durch die Interpretation mittels Parser[8] des PHP-Codes entsteht eine HTML- Seite, die an den Client zurückgeschickt wird. Der PHP- Code ist in der interpretierten Seite nicht mehr vorhanden, liegt also nur auf dem Webserver, ohne je über das Internet verschickt zu werden. Die folgende Grafik stellt die Struktur dieses Prozesses dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Verarbeitung von PHP-Code

Vorteile:

- leicht zu erlernende Syntax
- selbst kritische Daten können im Quelltext gespeichert werden, da dieser nie auf der Clientseite angezeigt wird
- Speicherung im HTML- Code oder als separate Datei möglich

Nachteile

- wenige Tools dieser Art – kaum Vergleich möglich
- langsame Interpretation
- geringe Performance – nur für wenige gleichzeitige Zugriffe zu empfehlen

2.3.3. Datenbankanbindung

Für die Datenbankanbindung wird das von PHP unterstützte „MySQL“[9] verwendet.

Vorteile:

- Es müssen nicht, wie aus Textdateien heraus üblich, Einzelinformationen mit Hilfe von Schleifen oder Zeichenkettenvergleichen über reguläre Ausdrücke gesucht werden.
- weltweit größte Verbreitung
- Plattformunabhängigkeit
- Leistungsstark
- einfache Administration
- sehr schnelle Ergebnisse bei einfachen Abfragen
- keine Clientsoftware[10] w.z.B. “MS Access”[11] nötig
- dadurch auch Betriebssystem unabhängig
- Ansteuerung und Ausgabe mit jedem Browser[12] möglich

Nachteil:

- lange Verarbeitungszeit, wenn eine Abfrage über mehrere Tabellen ausgeführt wird

Ich habe mich bei der Verwaltung der Datenbank für das „MySQL Control Center“ entschieden. Dieses Werkzeug ermöglicht mit einer grafischen Oberfläche das Erstellen und Verwalten der Datenbank. Testdatensätze, welche gleich in die kreierten Tabellen ge-schrieben werden können, werden mit vorgefertigten Abfragen getestet. Des Weiteren lassen sich Abfragen über mehrere Tabellen, welche auch im PHP- Quelltext zum Einsatz kommen sollen, komfortabel testen.

[...]


[1] Web-Applikationen sind Nutzeroberflächen, in der in vordefinierten Feldern Eingaben getätigt werden können, welche nach dem Versand der Seite verarbeitet werden.

[2] Templates sind Vorlagen, deren Änderung im Quelltext sich auf alle erstellten Internetseiten auswirkt.

[3] JavaScript ist eine Scriptsprache, die von Netscape eingeführt wurde und lizenziert ist. Die Browser- Sprachinterpreter für Internet-Scriptsprachen orientieren sich am Standard ECMA-262 Dieser Standard formalisiert die Sprachkonstrukte von JavaScript und Jscript, so das es möglich ist, über- greifende und miteinander kompatible Implementierungen zu verwirklichen.

[4] Frames teilen den Anzeigebereich des Browsers in verschiedene, frei definierbare Segmente. Jedes Segment kann eigene Inhalte enthalten.

[5] Se rver sind Programme, welches Dateien im Internet über das HTTP-Protokoll zur Verfügung stellen.

[6] Macromedia Dreamweaver MX ist ein Programm, mit dem professionelles Webdesign erstellt werden kann. Besonders duch die zu erstellenden Vorlagen hebt es sich von anderen Editoren hervor.

[7] Client ist der Nutzer, der Internetseiten vom Server abruft

[8] Parser (von englisch to parse - analysieren) ist ein Programm, das entscheidet, ob eine Eingabe zur Sprache einer bestimmten Grammatik gehört.

[9] MySQL ist ein relationales Datenbanksystem – SQL die Verarbeitung

[10] Clientsoftware sind Anwenderprogramme, die auf dem Computer des Internetnutzers installiert sein müssen, um die Daten auf dem Server im vollen Umfang nutzen zu können.

[11] MS Access ist ein Anwenderprogramm von „Microsoft Windows“, mit welchem lokale Datenban- ken angelegt und verwaltet werden können.

[12] Browser (engl. für Stöberer) sind Computerprogramme, die zum Betrachten verschiedener Inhalte benutzt werden. Es gibt textbasierte- und grafische Browser.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten

Details

Titel
Webinterface für die Seminarverwaltung an der Universität Rostock, Institut für Informatik
Veranstaltung
Ausbildung zum IT-Systemkaufmann
Note
95%
Autor
Jahr
2004
Seiten
43
Katalognummer
V34408
ISBN (eBook)
9783638346337
Dateigröße
2848 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In dieser Arbeit ist die Dokumentation und die Präsentation vereint. Beides erstellte ich im Rahmen meiner Ausbildung zum IT-Systemkaufmann im Praktikum an der Universität Rostock und erhielt dafür von der IHK zu Schwerin folgende Bewertung: Dokumentation 93% und Präsentation (trotz Zeitüberschreitung) 97%. In der Downloaddatei ist eine Präsentationsdatei (pps) und eine Filmdatei (mpg) enthalten.
Schlagworte
Webinterface, Seminarverwaltung, Universität, Rostock, Institut, Informatik, Ausbildung, IT-Systemkaufmann, Akkreditierung
Arbeit zitieren
Heiko Neumann (Autor), 2004, Webinterface für die Seminarverwaltung an der Universität Rostock, Institut für Informatik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34408

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