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Funktionswandel der Verwaltungsgerichtsbarkeit unter dem Einfluss des Unionsrechts

Título: Funktionswandel der Verwaltungsgerichtsbarkeit unter dem Einfluss des Unionsrechts

Trabajo Universitario , 2016 , 38 Páginas , Calificación: 13 Punkte

Autor:in: Philipp Stein (Autor)

Derecho - Otros
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„Die gegenwärtig wohl größte Herausforderung für den Verwaltungsrechtsschutz in der EU ist die verbundförmige Vernetzung von Verwaltungsverfahren in europäischen Teilbereichen des besonderen Verwaltungsrechts.“ Diese Aussage zeigt die besondere Bedeutung, welche die europäische Verbundverwaltung über die letzten Jahre erlangt hat. Sie ist zu einem zentralen Gegenstand insbesondere deutscher Beiträge zur Europäischen Verwaltungsrechtswissenschaft avanciert.

Die zum Teil weitreichenden Verflechtungen kooperativer und hierarchischer Elemente, stellen gerade die nationalen Gerichte vor große Herausforderungen. Diese Entwicklung soll zum Anlass genommen werden, die verwaltungsgerichtliche Kontrolle im Rahmen einer verbundförmigen Vernetzung von Verwaltungsverfahren in der Europäischen Union genauer zu betrachten.

A) Einleitung
B) Das europäische Verwaltungskonzept
I) Trennungsprinzip
II) Kooperationsprinzip
III) Europäische Verbundverwaltung
1) Anlass und Ziele der Verbundverwaltung
a) Anlass
b) Ziele
2) Charakteristika der Verbundverwaltung
a) Vertikale und horizontale Vernetzung
b) Informations- und Kommunikationsstrukturen
c) Institutionelle Vielseitigkeit
aa) Kommission
bb) Agenturen
cc) Mitgliedsstaatliche Verwaltung
dd) Ausschüsse und Netzwerke
3) Die europäische Migrationsverwaltung als Referenzgebiet
a) Informationsnetzwerke und Informationssysteme
b) Die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX
C) Verwaltungsrechtsschutz in der europäischen Union
I) Verwaltungsgerichtliche Kontrolle in Deutschland
1) Individualrechtsschutz
2) Kontrolldichte
II) Verwaltungsgerichtliche Kontrolle in Frankreich
1) Objektive Verwaltungskontrolle
2) Kontrolldichte
3) Fazit
III) Verwaltungsgerichtliche Kontrolle im europäischen Verbundverwaltungsrecht
1) Kontrolle im Rahmen der Unionsgerichtsbarkeit
a) Nichtigkeitsklage nach Art. 263 AEUV
b) Vorabentscheidungsverfahren nach Art. 267 AEUV
2) Kontrolle im Rahmen der nationalen Gerichtsbarkeit
a) Rechtsschutz im Erlassstaat
b) Rechtsschutz im Aufnahmestaat
D) Schlussbetrachtung

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A) Einleitung

B) Das europäische Verwaltungskonzept

I) Trennungsprinzip

II) Kooperationsprinzip

III) Europäische Verbundverwaltung

1) Anlass und Ziele der Verbundverwaltung

a) Anlass

b) Ziele

2) Charakteristika der Verbundverwaltung

a) Vertikale und horizontale Vernetzung

b) Informations- und Kommunikationsstrukturen

c) Institutionelle Vielseitigkeit

aa) Kommission

bb) Agenturen

cc) Mitgliedsstaatliche Verwaltung

dd) Ausschüsse und Netzwerke

3) Die europäische Migrationsverwaltung als Referenzgebiet

a) Informationsnetzwerke und Informationssysteme

b) Die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX

C) Verwaltungsrechtsschutz in der europäischen Union

I) Verwaltungsgerichtliche Kontrolle in Deutschland

1) Individualrechtsschutz

2) Kontrolldichte

II) Verwaltungsgerichtliche Kontrolle in Frankreich

1) Objektive Verwaltungskontrolle

2) Kontrolldichte

3) Fazit

III) Verwaltungsgerichtliche Kontrolle im europäischen Verbundverwaltungsrecht

1) Kontrolle im Rahmen der Unionsgerichtsbarkeit

a) Nichtigkeitsklage nach Art. 263 AEUV

b) Vorabentscheidungsverfahren nach Art. 267 AEUV

2) Kontrolle im Rahmen der nationalen Gerichtsbarkeit

a) Rechtsschutz im Erlassstaat

b) Rechtsschutz im Aufnahmestaat

D) Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der verwaltungsgerichtlichen Kontrolle, die durch die zunehmende verbundförmige Vernetzung von Verwaltungsverfahren innerhalb der Europäischen Union entstehen, und analysiert dabei insbesondere die Divergenzen zwischen verschiedenen nationalen Rechtsschutzsystemen.

  • Europäische Verbundverwaltung und deren Charakteristika
  • Vergleich deutscher und französischer Rechtsschutzmodelle
  • Verwaltungsrechtsschutz im europäischen Verbundverwaltungsrecht
  • Herausforderungen der Kontrolle bei grenzüberschreitenden Verwaltungsakten
  • Rolle von Informationssystemen und Agenturen (z.B. FRONTEX)

Auszug aus dem Buch

3) Die europäische Migrationsverwaltung als Referenzgebiet

Als Referenzgebiet für die Herausbildung eines Europäischen Verwaltungsverbundes eignet sich das europäische Migrationsrecht, aufgrund der Vielzahl an integrierten Verwaltungsverfahren, in besonderem Maße. Aufgrund der politischen Aktualität sollen die Strukturen des europäischen Verbundverwaltungsrechts anhand dieses konkreten Beispiels genauer betrachtet werden. Informationsnetzwerke und Informationssysteme (a) kennzeichnen die horizontale Zusammenarbeit; die europäische Grenzschutzagentur FRONTEX (b) die vertikale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen mitgliedsstaatlichen und den europäischen Behörden.

a) Informationsnetzwerke und Informationssysteme

Der europäische Verwaltungsverbund ist im Bereich der Migration durch horizontale Kooperationsstrukturen zwischen den einzelnen Behörden der Mitgliedstaaten der Union gekennzeichnet. Von besonderer Bedeutung für den Vollzug des Unionsrechts sind sog. Kommunikations- und Informationsnetzwerke nationaler Verwaltungsbehörden. Als konkrete Ausformungen solcher Netzwerke sind zum einen die sog. „nationalen Kontaktstellen“ im Bereich des Flüchtlingsrechts und zum anderen sog. „Verbindungsbeamte“ in den Einwanderungsbehörden der Mitgliedstaaten zu nennen. Kennzeichnend für die Struktur des Migrationsverwaltungsverbunds sind neben den genannten Informationsnetzwerken auch die sog. „Informationssysteme“.

Zusammenfassung der Kapitel

A) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der verbundförmigen Vernetzung von Verwaltungsverfahren in der EU und definiert diese als zentrale Herausforderung für den verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutz.

B) Das europäische Verwaltungskonzept: Dieses Kapitel erläutert das Trennungs- und Kooperationsprinzip sowie die Entstehung der europäischen Verbundverwaltung unter Berücksichtigung ihrer Charakteristika und Akteure.

C) Verwaltungsrechtsschutz in der europäischen Union: Der Hauptteil analysiert die unterschiedlichen Rechtsschutzkonzepte in Deutschland und Frankreich und untersucht die Schwierigkeiten bei der verwaltungsgerichtlichen Kontrolle im europäischen Verbundverwaltungsrecht.

D) Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die Entwicklungen zusammen und fordert eine Weiterentwicklung des Rechtsschutzsystems, um den Anforderungen eines einheitlichen Schutzniveaus im europäischen Verbund besser gerecht zu werden.

Schlüsselwörter

Europäische Verbundverwaltung, Verwaltungsrechtsschutz, Unionsrecht, Verwaltungsgerichtsbarkeit, Individualrechtsschutz, Objektive Verwaltungskontrolle, Migrationsrecht, FRONTEX, Transnationaler Verwaltungsakt, Kooperationsprinzip, Trennungsprinzip, Rechtsschutzdefizite, Vorabentscheidungsverfahren, Nichtigkeitsklage, Europäisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Funktionswandel der Verwaltungsgerichtsbarkeit durch den Einfluss des Unionsrechts, spezifisch fokussiert auf die verwaltungsgerichtliche Kontrolle bei einer verbundförmigen Vernetzung von Verwaltungsverfahren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind das europäische Verwaltungskonzept, die Charakteristika der Verbundverwaltung am Beispiel der Migrationsverwaltung sowie ein detaillierter Vergleich des Verwaltungsrechtsschutzes in Deutschland und Frankreich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die verwaltungsgerichtliche Kontrolle innerhalb der komplexen Verfahrensstrukturen des europäischen Verbundverwaltungsrechts zu analysieren und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Rechtsschutzkonzepte dabei zu Herausforderungen führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine rechtswissenschaftliche Analyse, bei der existierende theoretische Konzepte (wie das Trennungs- und Kooperationsprinzip) und Rechtsschutzmodelle anhand von Fachliteratur und Fallbeispielen gegenübergestellt und bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die Verbundverwaltung erläutert, bevor eine detaillierte Gegenüberstellung des deutschen subjektiven Individualrechtsschutzes und der französischen objektiven Verwaltungskontrolle erfolgt, gefolgt von der Untersuchung der gerichtlichen Kontrolle auf EU-Ebene und nationaler Ebene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird besonders durch Begriffe wie Europäische Verbundverwaltung, Rechtsschutzsysteme, Verbundverwaltungsrecht, administrative Kooperation und Europäisierung geprägt.

Warum ist das Migrationsrecht ein so wichtiges Referenzgebiet für die Untersuchung?

Das Migrationsrecht eignet sich als Referenzgebiet, da es aufgrund zahlreicher integrierter Verwaltungsverfahren und seiner hohen politischen Aktualität die Verbundstrukturen und die damit einhergehenden Rechtsschutzprobleme besonders deutlich aufzeigt.

Wie unterscheidet sich die Kontrolle bei "direktem" und "indirektem" Vollzug?

Beim direkten Vollzug greift der unionale Rechtsweg vor den Unionsgerichten (z.B. Nichtigkeitsklage), während beim indirekten Vollzug die nationalen Gerichte unter Anwendung des nationalen Prozessrechts zuständig sind, was zu den in der Arbeit thematisierten Divergenzen führt.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Funktionswandel der Verwaltungsgerichtsbarkeit unter dem Einfluss des Unionsrechts
Universidad
University of Göttingen
Curso
Schwerpunktveranstaltung
Calificación
13 Punkte
Autor
Philipp Stein (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
38
No. de catálogo
V344400
ISBN (Ebook)
9783668340084
ISBN (Libro)
9783668340091
Idioma
Alemán
Etiqueta
funktionswandel verwaltungsgerichtsbarkeit einfluss unionsrechts
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Philipp Stein (Autor), 2016, Funktionswandel der Verwaltungsgerichtsbarkeit unter dem Einfluss des Unionsrechts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344400
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