Barbara. Mehr als nur Schwarz und Weiß

Gesellschaftskritik in der Street Art


Masterarbeit, 2016

93 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis ... 4

1 Einleitung und Stand der Forschungsliteratur ... 5

2 Post-Graffiti, Street Art oder Urban Art? ... 14
2.1 Street Art – Eine ephemere Erscheinung im Stadtbild ... 17
2.2 Vandalismus oder Stadtverschönerung? ... 22
2.3 Probleme eines ästhetischen Phänomens ... 26

3 Pop Art, Dada und Co. – Eine kunsthistorische Verankerung von Street Art ... 30

4 Barbara. – Die Klebekünstlerin schreckt vor keinem Thema zurück ... 36
4.1 ‚Bekleben Verboten‘ – Barbara. gestaltet Straßenschilder ... 39
4.2 ‚Ich liebe vielschichtigen Humor‘ – Barbara. reagiert und gestaltet Plakate ... 45

5 Barbara. reiht sich sein: Gesellschaftskritik in der Kunstgeschichte ... 53

6 Barbara. ist nicht allein: Gesellschaftskritik bei anderen Street Art-Akteuren ... 65
6.1 Die Welt wird videoüberwacht – nur Banksy ist nicht zu sehen ... 66
6.2 Der Schatten in der Stadt – Blek le Rat ... 71

7 Fazit: Die künstlerische Artikulation von Gesellschaftskritik in der Street Art ... 75

8 Literaturverzeichnis ... 86

1 Einleitung und Stand der Forschungsliteratur

Menschen befassen sich seit jeher mit ihrer Umwelt, sie reflektieren das Geschehen um sich herum und evaluieren ihre eigene Rolle dabei. Kritik an der Gesellschaft ist insofern die logische Schlussfolgerung. Eine theoretisch-philosophische Aufarbeitung dessen erfolgte nicht nur durch Immanuel Kant in seinem Aufsatz „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“, sondern auch bei Walter Benjamin, der über „Kritik an der Gewalt“ schrieb. Neben ihnen befassten sich Theodor W. Adorno und viele weitere ebenfalls mit diesem theoretischen Konstrukt. In der Praxis wird eine solche Gesellschaftskritik aber vor allem auf der künstlerischen Ebene publiziert und damit ist nicht nur die Ebene der bildenden Künste gemeint, sondern auch die Literarische. Einer der Ersten, der seinen Unmut über die gesellschaftlichen Zustände veröffentlichte, war der Norweger Henrik Ibsen, in seinem Werk „Die Stützen der Gesellschaft“ von 1877. Noch heute finden sich gesellschaftskritische Themen in der Literatur, wie beispielsweise der kürzlich erschienene Roman „Unter Leuten“ von Juli Zeh zeigt.

Parallel zur literarischen Entwicklung, die aufgrund des Gebrauchs von Sprache häufig zugänglicher und demzufolge einfacher zu verfolgen ist, äußerten sich zahlreiche Künstler mit bildnerischen Mitteln ebenfalls Gesellschaftskritik. Die Anfänge dessen in der bildenden Kunst[1] können auf ein Gemälde von George Grosz, das ebenfalls den Titel ‚Die Stützen der Gesellschaft‘ (1926) trägt, zurückgeführt werden. Grosz greift hier den Roman von Ibsen auf und führt ihn in seiner Arbeit fort. Dabei geht es vornehmlich um die Zurschaustellung der Probleme, mit denen sich jede der figürlichen Stützen der Gesellschaft konfrontiert sieht. Seitdem zieht sich ein stringenter Faden von gesellschaftskritischen Werken durch die Kunst und findet sich derzeit insbesondere in der Street Art wieder. Seit der Jahrtausendwende nimmt der Bekanntheitsgrad dieses Phänomens kontinuierlich zu, sodass es nicht überrascht, dass einige Street Art-Akteure bereits internationale Berühmtheit erlangten. Dazu gehört zum Beispiel der Franzose Blek le Rat, das brasilianische Geschwisterpaar Os Gemeos oder der Brite Banksy, um nur einige wenige zu nennen.

Die Street Art-Szene beinhaltet mittlerweile eine solche Menge an verschiedenen Künstlern, dass eindeutig ist, dass nicht jeder sich gesellschaftskritischen Themen zuwendet. Einige von ihnen haben sich aber ganz besonders dieser Aufgabe gewidmet und diese stehen im Fokus dieser Arbeit. Street Art insgesamt muss immer als Mittel der Massenkommunikation betrachtet werden.[2] Schließlich erlaubt sie es Gruppen oder Einzelpersonen, die ohne das Medium Street Art kein Gehör erhalten, ihre Meinung zu äußern und dabei auf soziale Missstände aufmerksam zu machen.[3] Dies bedeutet im Gegenzug allerdings, dass dieses Mittel zur Kommunikation für jedermann zugänglich ist und zusätzlich über eine einfache Meinungsäußerung hinweg für beispielsweise hetzerische Aussagen verwendet werden könnte.

Die Ursprünge der Street Art sind im Graffiti zu sehen, das seit Ende der 1980er Jahre von Philadelphia in die Welt getragen wurde, und sind darüber hinaus mit vorangehenden künstlerischen Bewegungen eng verknüpft.[4] Neben diesen kunsthistorischen Entwicklungen ist vor allem das sich seit dem 18. Jahrhundert stetig weiterentwickelnde öffentliche Leben von großer Bedeutung für die Street Art.[5] Das Aufkommen des Wanderns und des Spazierengehens als Freizeitbeschäftigung, vor allem aber die Selbstinszenierung der Dandys beim Flanieren, resultierten in breiten Gehwegen, die zum Verweilen im öffentlichen Raum einluden.[6] Die Etablierung des Spaziergangs zur kulturellen Praxis wurde bereits von den Situationisten aufgegriffen und liefert den Street Art-Akteuren eine begründete Basis für das Anbringen von Street Art an Orten, die aus der Perspektive eines Fußgängers auf der Straße zu entdecken sind. Schließlich sind die Arbeiten der Street Art-Akteure auf die Passanten angewiesen, um ihre vollständige Wirkungsvielfalt kommunizieren zu können.

Die noch relativ neue Szene erfährt nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland immer größeren Zulauf und Zuspruch, sodass es nicht verwundert, dass es neben Banksy, dem britischen Mysterium, dessen Erfolg weltweit zu verzeichnen ist, nun auch in Deutschland eines gibt. Es heißt Barbara. und ist aus den sozialen Netzwerken nicht mehr wegzudenken. Es ist vor allem deswegen ein Mysterium, weil Barbara. nicht möchte, dass jemand weiß wer sie ist, ganz ähnlich dem Fall des derzeit wohl berühmtesten Street Artisten Banksy. Deswegen verwendet die Künstlerin Barbara. als Pseudonym und gibt nur das Nötigste von sich preis. Auf Maryam Bonakdars Bitte sich zu beschreiben, erhielt sie lediglich die Antwort „Ich bin ein Mensch mit dem Namen Barbara.“[7] Sie gibt daher keinen Aufschluss darüber, ob Barbara. eine Frau oder ein Mann ist. Sicher ist nur, dass sie alleine arbeitet, denn sonst würde sie „Wir sind Barbara.“ sagen.[8] Da Barbara aber ein weiblicher Vorname ist, wird im Folgenden alternativ das Pronomen „sie“ verwendet. Außerdem ist der Punkt im Namen durchaus beabsichtigt, wie sie auch in einer ihrer Arbeiten illustriert. Auf die Frage, welche Bedeutung dieser hat, antwortete sie: „Für den Punkt gibt es [zwei] Gründe. Ich mochte schon immer den Blitz im AC/DC Logo, der Punkt ist mein Blitz. Außerdem hat meine Oma früher oft zu mir gesagt: ‚Du musst auch mal einen Punkt machen.‘“[9] Die Informationen, die man über sie zusammentragen kann, sind überschaubar und stets von der Street Art-Akteurin gesteuert.

Die Medien fokussieren sich bei ihrer Berichterstattung über Barbara. vor allem auf die Suche nach der Person hinter diesem Phänomen und dabei wird stets ihr Wunsch nach Anonymität ergründet. In einem Interview mit Florian Paetow von der Welt im April 2015 erklärt sie diesen folgendermaßen: „Ich möchte mein privates Leben so lassen, wie es ist. Ich liebe es, Menschen zu beobachten und versuche, in Gesprächen herauszufinden, was sie berührt oder wie sie die Welt sehen. Wenn meine Gesprächspartner wüssten, dass ich Barbara. [sic!] bin, wären sie bestimmt vorsichtiger oder zumindest voreingenommen.“[10] In einem früheren Interview mit Tanja Mokosch erklärt sie weiterhin:

Ich liebe die Freiheit, die mir der Schutz der Anonymität gewährt. Meine Arbeit soll unabhängig von meiner Person gewertet werden. Angenommen, ich wäre die schönste Frau Deutschlands, möchte ich nicht deshalb mehr Aufmerksamkeit für meine Arbeit bekommen. Auch mein Beruf spielt keine Rolle. Ich möchte dazu nur sagen: Ich stehe auf eigenen Beinen.[11]

Bonakdar stellt darüber hinaus die Vermutung auf, dass Barbara. ihre Anonymität aus Angst vor Anzeigen wegen Sachbeschädigung wahren möchte. Dies jedoch verneint die Künstlerin, wenn sie sagt: „Ich hinterlasse alle meine Botschaften im öffentlichen Raum so, dass dadurch keine Sachbeschädigung entsteht. Alles ist in wenigen Sekunden rückstandsfrei entfernbar. Ich möchte niemandem Schaden zufügen.“[12] Schließlich muss man sich mit ihrem Wunsch nach Anonymität zufrieden geben, vor allem ist es für ihre Arbeiten völlig unerheblich wer sie ist. Womöglich erhalten ihre Arbeiten dadurch sogar noch größere Bekanntheit und können ihre Wirkung besser entfalten.

Vielleicht ist es eben diese Anonymität, die dafür sorgt, dass ihre Bekanntheit in den sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Instagram, kontinuierlich steigt. Moritz Lehmann rekapituliert in seinem Artikel, dass 2014 „11.000 Facebook-Nutzer auf Barbara.s [sic!] Profil ‚gefällt mir‘ geklickt [hatten], heute [Mai 2015] sind es fast zwölfmal so viele.“[13] Mehr als ein Jahr nach diesem Artikel, im Juli 2016, zeigt das Profil mehr als 465.000 „gefällt mir“-Markierungen und täglich werden es mehr.[14] Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad erhöht sich ebenfalls die Anzahl von Interviews, die im Internet zu finden sind. Jedoch ist das Hauptanliegen dabei häufig, wie bereits erwähnt, die Frage nach der Identität und der Frage wie sie zu ihrer Klebekunst kam. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit dem Inhalt ihrer Kunstwerke, genauer gesagt mit der von ihr häufig geäußerten Gesellschaftskritik.

Barbara.s Werk ist bunt und vielfältig, aber insbesondere die Plakate mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift haben sich zu ihrem Markenzeichen entwickelt. Daher rührt der Titel dieser Arbeit, denn einerseits ist zwar ein Hauptteil ihrer Arbeiten in diesem Farbschema gehalten, aber andererseits verbirgt sich wesentlich mehr dahinter, worauf im Laufe dieser Arbeit ausführlich eingegangen wird. Gleichzeitig deutet der Titel darauf hin, dass Gesellschaftskritik nicht nur in Richtig und Falsch gegliedert werden kann, sondern dass es viele weitere Ansichten und Facetten bei deren Betrachtung gibt. Die gesellschaftskritischen Äußerungen sind prinzipiell nicht neu in der Kunst, auch nicht in der Street Art, aber zumeist sind sie hinter grafischen Abbildungen versteckt und nicht so offen und humorvoll artikuliert, wie es Barbara. in ihren Arbeiten gelingt. Da sich die Künstlerin in vielerlei Hinsicht von anderen Street Art-Akteuren unterscheidet, soll in der vorliegenden Arbeit untersucht werden, wie sie sich die Gesellschaftskritik zu eigen macht und diese vermittelt.

Um dies darlegen zu können, erfolgt im zweiten Kapitel zunächst eine Annäherung an das Phänomen Street Art. Dazu ist es notwendig die diversen Begriffe, die zum Teil synonym verwendet werden, zu differenzieren. Anschließend wird anhand einer Abgrenzung zum Graffiti versucht, eine Definition für Street Art aufzustellen, indem die Kernmerkmale dieses Phänomens herausgestellt werden. Bei Street Art handelt es sich um einen visuellen Eingriff in den öffentlichen Raum, sodass außerdem geklärt werden muss, in welchem juristischen Rahmen sich Street Art bewegt, diesem widmet sich Kapitel 2.2. Nicht nur Barbara. agiert anonym, ebenso zahlreiche andere Akteure verschleiern ihre Identität, sodass in der Folge erst im Nachhinein bekannt wird, dass die jeweiligen Künstler eine neue Arbeit erschaffen haben. Durch die Zeitverzögerung kann diese Arbeit jedoch nur in den seltensten Fällen am Originalschauplatz begutachtet und erlebt werden. Dieses und andere Probleme, die das ästhetische Phänomen Street Art mit sich bringt, werden in Kapitel 2.3. angesprochen, um die Art und Weise, wie mit Street Art gearbeitet werden kann, zu verdeutlichen. Eines davon soll hier bereits vorweg genommen werden. In der Forschungsliteratur sind verschiedene Schreibweisen von Street Art im Umlauf. Darunter die von Julia Reinecke verwendete Form mit Bindestrich oder das von Norbert Siegl, dem Vorsitzenden des Wiener Instituts für Graffitiforschung, verwendete Streetart. Die vorliegende Arbeit orientiert sich dabei an Ulrich Blanché, der den englischen Begriff Street Art verwendet, so wie es im Deutschen bei Pop Art und Land Art gehandhabt wird.[15]

Nicht nur bei der Schreibweise sind Vertreter der Land Art und der Pop Art Vorreiter der Street Art. Zahlreiche Aspekte diverser Strömungen haben Eingang gefunden in dieses ästhetische Phänomen, sodass im dritten Kapitel eine kunsthistorische Perspektive geschaffen wird, die zur Einordnung der Street Art dient. Dadurch wird die Grundlage für nachfolgende Vergleiche gelegt. Diese ermöglicht es darüber hinaus, die übergreifenden Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen. Im folgenden vierten Kapitel steht Barbara. mit ihren Arbeiten im Vordergrund. Dabei wird das vielschichtige Werk der Street Art-Akteurin in zwei Hauptkategorien separat voneinander betrachtet: einerseits die von ihr veränderten Straßenschilder, andererseits die Plakate in Schwarz und Weiß, mit denen sie auf ihre Umgebung reagiert und diese kommentiert.

Diese Werkvorstellung bietet die Grundlage für die im fünften Kapitel folgende Einreihung in den Kontext der vorangegangenen gesellschaftskritischen Werke in der Kunstgeschichte und die daran anschließende Analyse der Gesellschaftskritik in Barbara.s Werk. Dabei werden diverse Aspekte betrachtet, unter anderem die verschiedenen Mittel, die die Künstlerin für die Vermittlung von Gesellschaftskritik verwendet. Daraufhin werden im sechsten Kapitel die Künstler Banksy und Blek le Rat näher beleuchtet, um hierbei zu extrahieren, inwieweit sie sich gesellschaftskritischen Themen widmen und auf welche Mittel sie bei der Vermittlung dieser zurückgreifen. Das siebte Kapitel schließlich wird sich einem Vergleich der Vorgehensweisen der genannten Künstler widmen, um so abschließend herauszustellen, wie Gesellschaftskritik in der Street Art funktioniert. Hierfür werden nicht nur die von den Künstlern gewählten Mittel untersucht, sondern auch auf welchen Wegen hierbei gesellschaftskritische Äußerungen in die Arbeiten integriert werden.

Während sich die Anfänge der Street Art auf die 1980er Jahre und dem französischen Künstler Blek le Rat zurückführen lassen, existieren erst seit der Jahrtausendwende zahlreiche Bildbände zum Thema. Dazu gehört beispielsweise Christian Hundertmark alias C100, der drei Bildbände der internationalen Street Art-Szene gewidmet hat. Die Forschung hat sich jedoch erst zum Ende der 2000er Jahre zunehmend mit dem Phänomen Street Art befasst. Seitdem findet die Einbindung dieser Kunstrichtung in den wissenschaftlichen Kontext auf vielfältige Weise statt, denn neben der kunstwissenschaftlichen Beleuchtung betrachten auch die Sozial-, die Kommunikations- und die Kulturwissenschaften die Street Art. Im kunstwissenschaftlichen Bereich beanspruchen sowohl Anna Waclawek als auch Julia Reinecke das Thema Street Art als erstes umfassend bearbeitet zu haben. Allerdings veröffentlichten Daniela Krause und Christian Heinecke bereits 2006 ihre Studie zur Street Art, in der die diversen Aspekte des Raumes, unter anderem dessen Nutzung und Wahrnehmung, im Vordergrund stehen. Bereits 2007 folgte Julia Reinecke mit ihrer Publikation, in der sie die Street Art in Abgrenzung zum Graffiti als eigenständige Subkultur untersucht.

Neben Reinecke, deren Arbeit durchaus als Grundlagenforschung bezeichnet werden muss, reihen sich Klitzke und Schmidt in die Grundlagenforschung mit ein, die in ihrer Aufsatzsammlung „Street Art. Legenden zur Straße“ von 2009 das Phänomen aus verschiedenen Blickrichtungen beleuchten. Dabei wird nicht nur der plötzlich aufkommende Hype um Street Art betrachtet, sondern auch die kunsthistorische Bedeutung, ebenso wie die Platzierung der Kunst auf der Straße. Die wissenschaftlichen Analysen werden durch Beiträge verschiedener Street Art-Akteure untermauert. Neben den zwei genannten Publikationen muss die umfassende englischsprachige Monografie von Anna Waclawek, die 2011 bzw. 2013 in deutscher Übersetzung veröffentlicht wurde, genannt werden. Darin beschäftigt sie sich primär mit der Weiterentwicklung von Graffiti zur Street Art. Zusätzlich betrachtet sie die Straße als Galerie und die Funktion des Phänomens im öffentlichen Raum.

Nora Schmidt und Annika Fitz führten die Analyse der Straße als Galerie für die Street Art mit ihren 2009 und 2012 erschienenen Publikationen fort. Schmidt setzt den Fokus dabei auf die Wahrnehmung und Kommunikation von Kunstwerken in der Stadt bzw. auf der Straße. Für ihre Untersuchung, inwieweit die Straße als Galerie für Street Art fungieren kann, bezieht sie insbesondere den Diskurs zur Kunst im öffentlichen Raum mit ein, widmet sich darüber hinaus zusätzlich der Aufmerksamkeitsforschung. Im Gegensatz dazu kategorisiert Fitz die Street Art in vier verschiedene Bildtypen und untersucht im Anschluss daran deren Zusammenwirkung, um schließlich die Unterschiede zwischen der Nutzung der Straße als Galerie von Graffiti und Street Art hervorzuheben. Neben dieser Kernanalyse beschäftigt sich Fitz mit weiteren Ausstellungsmöglichkeiten für dieses Phänomen und benennt dabei einerseits das Internet, welches durch die Fotografien der Arbeiten vornehmlich als Dokumentationsplattform dient, und andererseits Street Art-Events und Museen. Zwar haben beide Aspekte eine Legitimation in der Street Art inne, allerdings wird ein Kernmerkmal des Phänomens, nämlich die Illegalität, nicht eingehalten, sodass hier ein Randgebiet angesprochen wird.

Die genannten Publikationen dienen als Hauptforschungsgrundlage für zahlreiche nachfolgende Arbeiten. Seit den 2010er Jahren kann eine weiterführende Entwicklung festgestellt werden, während einige sich weiterhin dem allgemeinen Thema Street Art widmen, wie beispielsweise Johannes Stahl oder Ilaria Hoppe, suchen sich andere eine bestimmte Nische im Bereich der Street Art, die es zu untersuchen gilt. Einer von ihnen ist Dennis Beyer, der in seiner 2012 erschienenen Publikation den Denkmalwert von illegal angebrachten Kunstwerken in einer Stadt untersucht. Im Gegensatz zur strafbaren Erscheinungsform der Street Art untersucht Heike Derwanz in ihrer 2013 erschienenen Monographie, wie es Künstlern, wie zum Beispiel Banksy, möglich war, einen solchen Erfolg zu erlangen. Dabei betrachtet Derwanz zusätzlich die Rollen von Bloggern, Autoren, Kuratoren und Galeristen und erfasst dabei die Funktionsweisen dieser Kunstbewegung.

Gleichzeitig wächst die Anzahl der Arbeiten, die sich speziell mit einem Street Art-Akteur auseinandersetzen. Zu denen, die am häufigsten besprochen werden, gehört eindeutig der Brite Banksy, der unter anderem von Ulrich Blanché eingehend untersucht wurde. In dessen 2010 erschienenen Arbeit „Something to s(pr)ay: der Street Artivist Banksy“ behandelt er neben dem Künstler selbst zusätzlich das Verhältnis zwischen der Subkultur und dem Kommerz. Das Verhältnis dieser beiden Aspekte wird vor allem durch einen Konflikt charakterisiert, der sich um den Verkauf der Arbeiten dreht und somit die Beziehung zwischen der Street Art und dem Kunstmarkt darstellt. Während Banksys Street Art nicht nur bei Blanché, sondern zusätzlich von zahlreichen anderen Autoren untersucht wird, findet Blek le Rat nur in der einschlägigen Grundlagenforschung seinen Platz.

Barbara. begann 2014 ihre Arbeiten im Sozialen Netzwerk Facebook zu veröffentlichen, sodass sie erst seit zwei Jahren größere mediale Aufmerksamkeit erhält.[16] Dies resultiert darin, dass die Informationslage zu ihrer Person und ihren Arbeiten noch sehr überschaubar ist und sich aus diversen Interviews und Zeitungsartikeln zusammenfügt. Diese Veröffentlichungen basieren allerdings auf den Interviews, die Barbara. bereit ist, über den Live-Chat bei Facebook zu führen, sodass hierbei stets beachtet werden muss, dass all die Informationen, die verfügbar sind, von ihr gesteuert publiziert wurden. Darüber hinaus hat Barbara. 2015, in Zusammenarbeit mit dem Lübbe Verlag, einen Bildband mit einer Auswahl ihrer Arbeiten veröffentlicht. Auf diesen wird bei der Bildauswahl für die vorliegende Arbeit zurückgegriffen, da sie jedoch stets neue Arbeiten medial veröffentlicht, wird Facebook für die Bildauswahl unweigerlich als Quelle dienen müssen. Über diese verfügbaren Medien hinaus basiert die hier dargelegte Arbeit auf eigenen Analysen und Forschungsergebnissen.

2 Post-Graffiti, Street Art oder Urban Art?

Im ersten Moment scheinen sowohl Post-Graffiti, Street Art als auch Urban Art das gleiche Phänomen zu beschreiben, allerdings deutet sich hier ein bestehender Konflikt in der Forschungsliteratur an. Dort wird eine Vielzahl von Begriffen verwendet, um ein einziges Phänomen zu beschreiben, das aber gleichzeitig unterschiedlich ausgelegt wird. Aus diesem Grund soll hier zunächst eine entsprechende Differenzierung erfolgen, die die Grundlage für einen anschließenden Definitionsversuch bieten soll. Eine Ursache für die problematische Benennung ist zweifelsfrei die relative Neuheit des Phänomens Street Art. Die Entstehung der Street Art kann mit Künstlern wie Blek le Rat, auf den später noch eingegangen wird, in die 1980er Jahre zurückverfolgt werden.[17] Allerdings lässt sich eine steigende Verbreitung dieser neuen illegalen Kunstform zur Zeit der Jahrtausendwende datieren, als sich immer mehr Arbeiten in das Bild der Großstädte einfügten.[18] Ursache für die diffuse Verwendung der Begrifflichkeiten ist darüber hinaus die Tatsache, dass „die Formate, Materialien und Techniken der bunten Sprühbilder, Plakate, Sticker oder Kacheln […] so vielfältig [sind], dass man sie schwerlich auf einen Nenner bringen kann.“[19]

Graffiti [20] ist der zunächst bekannteste Begriff für illegale Wandbemalungen im öffentlichen Raum, weshalb hier häufig eine überschneidende Verwendung des Begriffs vorkommt. Oftmals wird Graffiti als „Überbegriff für unterschiedliche visuelle Erscheinungsformen“ verwendet.[21] Allerdings geht es hierbei vor allem darum den eigenen Namen beziehungsweise das gewählte Pseudonym in der ganzen Stadt zu verbreiten und unterscheidet sich somit von der hier behandelten Street Art.[22] Gleichzeitig wird die Bezeichnung Graffiti für politische Sprüche und Mitteilungen verwendet, die mit einer Sprühdose an die Wand gebracht werden, obwohl sich hier die Beweggründe voneinander unterscheiden und lediglich das Medium der Sprühdose übereinstimmt.[23]

Ein weiterer Begriff, der häufig verwendet wird, ist Post-Graffiti, der zwar die durchaus richtige Verbindung zum Graffiti herstellt, aber durch das Präfix „Post“ impliziert, dass es sich um eine chronologische Abfolge handelt und Graffiti damit abgelöst und beendet wurde.[24] Es ist jedoch viel mehr so, dass es sich bei Street Art um eine Weiterentwicklung des Graffitis und eine Rebellion dagegen handelt.[25] Dies resultiert nicht nur in zahlreichen Gemeinsamkeiten, sondern in einer eindeutigen Differenzierung beider Bewegungen, die im nächsten Kapitel aufgezeigt wird. Demzufolge existieren die beiden Bewegungen Graffiti und Street Art parallel, sodass in dieser Arbeit der Begriff Post-Graffiti nicht weiter verwendet werden soll.

Street Art , der in dieser Arbeit verwendete Terminus, hat sich laut Reinecke in der Öffentlichkeit von Anfang an als Hauptbegriff abgezeichnet und wird somit als entsprechender Fachausdruck anerkannt.[26] Allerdings war Reinecke im Jahr 2002 zu Beginn ihrer Auseinandersetzung mit diesem Phänomen mit dem Problem konfrontiert, dass es noch keinen feststehenden Begriff gab und sich dieser erst seit 2005 im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzte.[27] Reinecke erläutert in ihrem Kapitel „Begriffsdiskussion: Street Art versus Post-Graffiti“, dass es unter den Street Art-Akteuren selbst keine Einigkeit darüber gibt, wie dieses Phänomen zu betiteln ist.[28] Einige, wie zum Beispiel der amerikanische Künstler Logan Hicks und der Engländer Onema, bevorzugen die Bezeichnung Urban Art, auf die im Folgenden noch eingegangen wird, während andere ganz neue Begriffe bei einer Umfrage vorschlugen.[29] Da sich jedoch der Begriff Street Art durchgesetzt hat, soll auf diese Diskussion an dieser Stelle nicht weiter eingegangen, sondern auf Reinecke verwiesen werden.

Ins Deutsche übersetzt heißt Street Art Straßenkunst, allerdings erlaubt dieser Begriff ein noch größeres Missverständnis als der zuvor genannte Terminus „Post-Graffiti“. Denn unter Straßenkunst werden verschiedene Kunstformen zusammengefasst, wie der Eintrag zum Begriff „Streetart“ in der Brockhaus Enzyklopädie zeigt, denn dort heißt es: „Streetart, Street-Art, Straßenkunst, allgemeine Bezeichnung für künstlerische Aktivitäten auf offener Straße, z. B. Straßenmusik, Straßentheater, Pflastermalerei.“[30] Charakteristisch ist für die Straßenkunst, dass sie für kommerzielle Zwecke entsteht bzw. präsentiert wird. Dies ist ein gravierender Unterschied zu der hier behandelten Street Art, denn diese zielt primär nicht darauf ab mit ihren Arbeiten einen wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen.[31]

Zuletzt soll noch auf den Terminus Urban Art eingegangen werden, denn dieser wird ebenfalls häufig synonym verwendet. Die Verwendung von Urban Art ist weitläufiger, denn er beschreibt allgemein all das, was auf der Straße künstlerisch passiert.[32] Dazu gehören beispielsweise das Guerilla Gardening, bei dem öffentliche Flächen im Stadtraum widerrechtlich bepflanzt werden[33] und das Yarn Bombing, bei dem gestrickte Objekte im öffentlichen Raum angebracht oder vorhandene Objekte ummantelt werden.[34] Darüber hinaus wird Urban Art von Heike Derwanz als Street Art, die „ihren Platz in der urbanen Wildnis“ verlässt und Einzug in Galerien und Museen findet, beschrieben.[35] In diesem Fall geht es zwar noch immer um die in dieser Arbeit thematisierte Street Art, aber es adressiert bereits eines der in Kapitel 2.3. zu besprechenden Probleme des Phänomens Street Art. Insgesamt wird im weiteren Verlauf der Arbeit lediglich der Begriff Street Art verwendet, obwohl es sich hier eindeutig um Abbildungen handelt und dann die Bezeichnung Urban Art laut Derwanz treffender wäre. Allerdings hat der Begriff Urban Art viele verschiedene Bestandteile, sodass durch die ausschließliche Verwendung des Begriffs Street Art unnötige Verwirrung vermieden wird.


[1] Verena Krieger bezeichnet Jacques-Louis David als einen der ersten Künstler, der politisch handelte, allerdings verhielt er sich dabei stets affirmativ zur jeweiligen Herrschaft und arbeitete dieser propagandistisch zu. In diesem Fall ist aber eine unabhängige Auseinandersetzung des Künstlers mit politischen und gesellschaftskritischen Themen gemeint, sodass eine Einordnung am Beginn des 20. Jahrhunderts treffender ist. Krieger, Verena, Ambiguität und Engagement. Zur Problematik politscher Kunst in der Moderne, in: Cornelia Klinger (Hrsg.): Blindheit und Hellsichtigkeit. Künstlerkritik an Politik und Gesellschaft in der Gegenwart, Berlin 2014, S. 159-188., S. 161.

[2] Chaffee, Lyman G., Political Protest and Street Art. Popular Tools for Democratization in Hispanic Countries, Westport, Conn. 1993, S. 3-4.

[3] Chaffee, (wie Anm. 2), S. 3-4.

[4] Blanché, Ulrich, Something to s(pr)ay: Der Street Artivist Banksy. Eine kunstwissenschaftliche Untersuchung, Marburg 2010, S, 22.

[5] Schmidt, Nora, Die Kunst und die Stadt. Vom Versuch einer Grenzziehung, in: Karin Klitzke und Christian Schmidt (Hrsg.): Street Art: Legenden zur Straße, Berlin 2009, S. 78-91, S. 79.

[6] Schmidt, (wie Anm. 5), S. 79.

[7] Bonakdar, Maryam, Anonyme Botschaften von „Barbara.“, Hamburg 2016, in: NDR Kulturjournal [11.07.2016] URL: http://www.ndr.de/kultur/Wer-ist-die-Street-Art-Kuenstlerin-Barbara,barbara186.html>.

[8] Münstermann, Götz, Streetart: Warum „Barbara“ mit Werbung und Verboten spielt, Heidelberg 2014, in: Rhein-Neckar-Zeitung [11.07.2016], URL: <http://www.rnz.de/wissen/region-im-netz_artikel,-Streetart-Warum-Barbara-mit-Werbung-und-Verboten-spielt-_arid,20364.html>.

[9] Riedel, Lisa Valentina, Im Live-Chat mit der gesellschaftskritischsten Kleberin der Nation: Barbara., Facebook Live-Chat 30.-31.05.2015 (Transkription in Anhang I), S. I.

[10] Paetow, Florian: „Bekleben verboten“ – Jetzt erst recht!, Berlin 2015, in: Die Welt [11.07.2016], URL: <http://www.welt.de/vermischtes/article140115087/B-ekleben-verbot-en-Jetzt-erst-recht.html>.

[11] Mokosch, Tanja, Künstlerin und ihre Streetart „Verbote fordern mich heraus“, Hamburg 2014, in: Spiegel Online [11.07.2016], URL: <http://www.spiegel.de/panorama/streetart-kuenstlerin-barbara-veraendert-verbotsschilder-in-heidelberg-a-969008.html>.

[12] Bonakdar, (wie Anm. 7).

[13] Lehmann, Moritz, Sie kam, sie sah, sie klebte, München 2015, in: Süddeutsche.de [11.07.2016], URL: <http://www.sueddeutsche.de/kultur/streetart-sie-kam-sie-sah-sie-klebte-1.2499018>.

[14] Barbara., Ich will anonym bleiben, o. O. o. J., in: Facebook [11.07.2016], URL: <https://www.facebook.com/ichwillanonymbleiben>.

[15] Blanché, (wie Anm. 4), S. 13-14.

[16] Leber, Sebastian, Die Botschafterin, Berlin 2016, in: Der Tagesspiegel [11.07.2016], URL: <http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/deutschlands-bekannteste-streetart-kuenstlerin-wer-ist-barbara/13823764.html>.

[17] Jaccard, Remi, Urban Art Surveillance – Zürich Langstrasse. Bericht über eine kunsthistorische Feldstudie, in: Wolfgang F. Kersten (Hrsg.): Vom Memorialkloster bis zur Street Art. Standards, Probleme und Essenzen kunsthistorischer Grundlagenforschung, Berlin 2013, S. 17.

[18] Hoppe, Ilaria, Street Art und die »Kunst im öffentlichen Raum«, in: kunsttexte 01/2009 [11.07.2016], URL: <http://edoc.hu-berlin.de/kunsttexte/2009-1/hoppe-ilaria-6/PDF/hoppe.pdf>, S. 1.

[19] Hoppe, (wie Anm. 18), S. 1.

[20] Obwohl es sich bei dem Begriff Graffiti um den Plural des italienischen Wortes „sgraffito“ handelt, ist eine singuläre Verwendung im Deutschen nicht üblich, sodass in der vorliegenden Arbeit ‚Graffiti‘ sowohl den Singular als auch den Plural beschreibt. Blanché, (wie Anm. 4), S. 17.

[21] Steinat zitiert in: Olteanu, Tina, Graffiti – Schmiererei oder politische Partizipation, in: Dorothée de Nève (Hrsg.): Politische Partizipation jenseits der Konventionen, Opladen 2012, S. 177-202, S. 180.

[22] Samz, Hamburg City Graffiti, Aschaffenburg 2003, S. 36.

[23] Samz, (wie Anm. 22), S. 36.

[24] Waclawek, Anna, Graffiti und Street Art, Berlin 2012, S. 29.

[25] Waclawek, (wie Anm. 24), S. 28-29.

[26] Reinecke, Julia, Street-Art: Eine Subkultur zwischen Kunst und Kommerz, 2. Aufl, Bielefeld 2012, S. 14.

[27] Reinecke, (wie Anm. 26), S. 13.

[28] Reinecke, (wie Anm. 26), S. 21-26.

[29] Reinecke, (wie Anm. 26), S. 21.

[30] Artikel: Streetart, in: Annette Zwahr (Hrsg.), Brockhaus Enzyklopädie, 21. Aufl., Bd. 26, Leipzig/Mannheim 2005/2006, S. 460-461, S. 460.

[31] Krause, Daniela und Heinicke, Christian, Street Art. Die Stadt als Spielplatz, Berlin 2010, S. 58.

[32] Jaccard, (wie Anm. 17), S. 37.

[33] Jaccard, (wie Anm. 17), S. 17.

[34] Weinig, Alexandra, Urban Needlework: Guerilla Knitting – mit Nadel und Faden durch die Stadt, in: Annabelle Hornung (Hrsg.): Do It Yourself: Die Mitmach-Revolution (Ausst.-Kat. Frankfurt / Berlin 2011-2012), Mainz 2011, S. 98-105, S. 99.

[35] Derwanz, Heike, „Selling work is one thing…“ Street Art an der Innenseite der Außenseite der Kunst, in: kunsttexte 01/2010 [11.07.2016], URL: <http://edoc.hu-berlin.de/kunsttexte/2010-1/derwanz-heike-6/PDF/derwanz.pdf>, S. 2.

Ende der Leseprobe aus 93 Seiten

Details

Titel
Barbara. Mehr als nur Schwarz und Weiß
Untertitel
Gesellschaftskritik in der Street Art
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Kunstgeschichtliches Institut)
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
93
Katalognummer
V344462
ISBN (eBook)
9783668347229
ISBN (Buch)
9783960950318
Dateigröße
761 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Barbara., Gesellschaftskritik, Kunstgeschichte, Street Art, Urban Art, Banksy, Blek le Rat
Arbeit zitieren
Lisa Valentina Riedel (Autor:in), 2016, Barbara. Mehr als nur Schwarz und Weiß, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344462

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