Psychologische Grundlagen des Lernens und Lehrens. Fragenkatalog mit Ausarbeitung


Ausarbeitung, 2008
51 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

1. Was ist der Unterschied zwischen inzidentellem und intentionalem Lernen?

- Intentionales Lernen: absichtlicher Erwerb von Wissen

- Inzidentelles Lernen: unabsichtliches, beiläufiges Lernen – geschieht viel häufiger als absichtliches Lernen

2. Was ist „klassisches Konditionieren“ (oder respondentes K.)?

- Durch die Berührung zweier Reize (Kontiguität) und des häufig damit verbundenen Aufbaus einer Signalfunktion des ursprünglich neutralen Reizes ⃗ Reizsubstitution (Reizersetzung)

- zunächst neutrale Reiz kann nach Abschluss des Lernvorgangs die gleiche oder eine ähnliche Reaktion auslösen wie der Reiz der angeborenen Reiz-Reaktionsverbindung

- besteht aus 3 Phasen:

-Kontrollphase:

- wird sichergestellt, dass ein spezifischer Reiz (unkonditionierter Stimulus) tatsächlich eine spezifische Verhaltensweise auslöst

-Konditionierungsphase:

- kommt zu wiederholten zeitgleichen oder eng aufeinander folgenden Darbietung von neutralen und unkonditioniertem Reiz, bis die vorher unkonditionierte Reaktion auch durch die Darbietung des vormals neutralen Reizes ausgelöst wird

-Löschungsphase:

- um zu überprüfen, ob aus dem vormals neutralen nun tatsächlich ein so genannter konditionierter Stimulus geworden ist

Am Beispiel:

- Unbedingter (unkonditionierte) Reaktion

- Anblick von Futter ⃗ Speichelfluss (unwillkürlich, tritt auf jeden Fall auf)

- Keine relevante (neutrale) Reaktion

- Ton einer Stimmgabel

- Wiederholte Kontiguität

- zeitliche Nähe von Futter und Ton: bedingte (konditionierte) Reaktion; Ton ist nun zu einem konditionierten Reit geworden

3. Skizzieren Sie kurz die Sichtweise von Lernen als Verhaltensänderung (Operante Konditionierung)!

- künftige Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens ist abhängig von Konsequenzen, die auf dieses Verhalten folgen.

-Skinner: ⃗ zwei Formen des operanten Konditionierens, die zum Aufbau eines Verhaltens

führen (positive und negative Verstärkung)

⃗ und zwei, die zum Abbau des Verhaltens führen sollten (Bestrafung („positiv“/“negativ“ sowie Löschung)

⃗ Folgt also auf eine gezeigte Verhaltensweise eine positive Reaktion, so wird dieses Verhalten künftig wahrscheinlich häufiger gezeigt

⃗ Folgt eine als unangenehm empfundene Reaktion, so wird dieses Verhalten künftig wahrscheinlich weniger häufig auftreten.

4. Nennen und erläutern Sie jeweils kurz die vier operanten Lernprinzipien und geben Sie jeweils ein pädagogisch relevantes Beispiel für jedes der vier operanten Lernprinzipien!

- Reiz wird verbunden entweder mit angenehmer oder unangenehmer Empfindung

- Reiz ⃗ Reaktion positiv (Angenehme Empfindung: Verstärkung)

- Reiz ⃗ Reaktion negativ (Unangenehme Empfindung: Bestrafung)

-1. Positive Verstärkung / Belohnung = Darbietung eines positiven Reizes

- Bsp.: Ein Schüler gibt eine richtige Antwort und erhält dafür vom Lehrer ein Lob

-2. Negative Verstärkung / Belohnung = Beendigung eines als negativ empfundenen Zustands

- Bsp.: Weil der Schüler seine Strafarbeit zügig beendet hat, verkürzt der Lehrer die Nachsitz-Zeit

-3. Bestrafung: Darbietung eines negativen Reizes („positive“ Bestrafung) bzw. Entzug eines als positiv empfundenen Reizes („negative“ Bestrafung)

- Bsp.: ⃗ Ein Schüler stört den Unterricht und wird vom Lehrer getadelt

(„Positive“ Bestrafung im Sinne vonDarbietungeines negativen Reizes)

⃗ Ein Schüler stört seine Klassenkameraden massiv und wird vom Klassenausflug ausgeschlossen.

(„negative“ Bestrafung im Sinne von Entzug eines als positiv empfundenen Reizes oder Zustands).

⃗ Man beachte: sollte der Schüler a) die Aufmerksamkeit genossen haben, die ihm durch den Tadel zugekommen ist oder b) sowieso keine Lust auf den Klassenausflug gehabt haben, so wird die „Bestrafung“ in beiden Fällen alsVerstärkungwirken.

-4. Löschung: Keine Konsequenz auf gezeigtes Verhalten

- Bsp.: Ein Schüler stört den Unterricht durch laute Zwischenrufe, die allerdings vom Lehrer ignoriert werden.

5. Was bedeutet „negative Verstärkung“? Erklären sie bitte an einem Beispiel!

- Verstärkung durch Entzug eines unangenehmen Reizes

- dies wirkt belohnend ⃗ indirekte positive Empfindung

-Beispiel:. ein Schüler musste immer Zusatzaufgaben erledigen, weil er andere Kinder im Unterricht gestört hat und durfte an Spielen nicht teilnehmen. Da er sich gebessert hat, muss er keine Sonderaufgaben mehr lösen und darf wieder teilnehmen (negativer Reiz wird entzogen ⃗ positive Wirkung)

6. Erläutern sie bitte anhand der Theorie des klassischen Konditionierens die Entstehung von Schulangst. Verwenden sie dabei bitte die entsprechenden Fachbegriffe!

- Kind macht unangenehme Erfahrung in der Schule

- unkonditionierte Reaktion: Angst vor Schule, wegen schlechter Erfahrung

- neutrale Reaktion: sehen, hören von irgendeiner Schule (löst keine Reaktion aus)

- wiederholtes Auftreten von schlechter Erfahrung in der Schule (unkonditionierte Reaktion)

- sehen, hören einer Schule ⃗ löst Angst aus (konditionierte Reaktion)

7. Wie müssen wirksame Strafen beschaffen sein?

- Strafe so setzen, dass kein unerlaubtes Ausweichen möglich ist

- So intensiv wie möglich

- Sollte unmittelbar auf unerwünschtes Verhalten folgen – maximale Intensität anwenden

- keine langen Bestrafungsphasen

- nicht mit einer Verstärkung assoziieren, dass Bestrafung nicht verstärkende Eigenschaften erwirbt;

- Bsp. Kind schimpfen, für Kind hat es verstärkende Wirkung, weil vielleicht sonst keiner um ihn kümmert, sich mit ihm beschäftigt ⃗ Bestrafung nicht wirksam

- Entzug positiver Verstärkung ⃗ Bestrafung

8. Was spricht gegen Strafen im Sinne einer verhaltenspsychologischen Sichtweise von Lernen?

- durch Strafe ließe sich (nach Skinner) unerwünschtes Verhalten nur unterdrücken, so dass es nach Absetzen der Strafe in fast dem gleichen Maße wieder auftrete wie vorher

- Fehleinschätzung, dass Bestrafungen nicht geeignet seien, um überdauernde Verhaltensänderungen hervorzurufen

- es wurde aber nachgewiesen, dass Bestrafungen bei geeigneter Anwendung ebenso effektiv sein können wie Verstärkungen

- doch Bestrafungen können auch unerwünschte Nebeneffekte hervorrufen (Angst gegenüber dem Strafemden, Vermeidungsverhalten, Aggressionen)

9. Welche Alternativen zu Strafen gibt es aus verhaltenspsychologischer Sicht?

-Extinktion (Löschung):

- durch kontingente Verstärkung wird ein erwünschtes Verhalten aufgebaut

- z.B. Pluspunkte beim Melden im Unterricht ⃗ erhöht sich freiwilliges Melden

- Verstärker (Pluspunkte) werden nach einer Weile wieder abgesetzt ⃗ freiwillige Meldungen sinken

- allmähliche Löschung des neu erlernten Verhaltens (Extinktion)

- Form der indirekten Bestrafung, Entzug eines positiv empfundenen Reizes

-Auszeit, Folgekosten:

- Auszeit (time out) – Verstärkung (Pluspunkte) wird Zeit lang vorenthalten, Bsp. melden aber mit Finger dabei schnipsen ⃗ so lang Auszeit, bis unerwünschte Zusatz weg ist

- Folgekosten (response costs) – wenn Ausmaß unangenehmer Folge bewusst ⃗ dann Unterlassung des unerwünschten Verhaltens

-differentielle Verstärkung:

- Schüler bekommt Pluspunkte, wenn er es unterlässt zu schnipsen ⃗ unerwünschte Verhaltensweis unterdrücken durch Belohnung

10. Skizzieren sie kurz „Lernen am Modell“!

- Albert Bandura 1960

- = Verhaltensänderung durch Beobachtung

- Beobachter nimmt wahr, dass Modell für bestimmtes Verhalten verstärkt wird ⃗ ahmt dieses Verhalten nach, ohne selbst dafür verstärkt worden zu sein

11. Weshalb ist Lernen am Modell pädagogisch relevant?

- Experiment: Kinder sah anderen Kind zu, wie es gewalttätig war und unterschiedliche Konsequenzen dafür erhielt

- Schlussfolgerung für Pädagogik: besonders Personen mit Vorbildcharakter (Lehrer/Eltern) haben erheblichen Einfluss auf Verhalten der Kinder, weil diese gemäß dem Modelllernen bestimmte Verhaltensweisen nachahmen

- Wenn ein Kind also sieht, dass eine negative Handlung (Gewalt) eines andern belohnt wird, wird es dieses Verhalten mit großer Wahrscheinlichkeit nachahmen (siehe auch stellvertretendes Lernen)

- Ist man sich dieser Tatsache bewusst, kann man darauf angemessen reagieren, z.B. Stichwort "Macht Fernsehen aggressiv?"

12. Erläuterung der Begriffe „Proposition“, „Schema“, „mentales Modell“ und „Skript“ mit Beispielen.

-Proposition:

- Im Rahmen der Kognitionspsychologie:

⃗ Proposition = Aussage, mit der die Repräsentation sprachlicher Inhalte auf der Bedeutungsebene beschrieben wird

enthalten Information über eine Gegebenheit oder einen Gegenstand

geben Beziehungen zwischen einem oder mehreren Eigenschaften oder Relationen dieses Gegenstandes an.

propositionale Darstellung einer Episode: sowohl

⃗ Informationen über ein Subjekt (das etwas tut) als auch

⃗ Informationen über Ziele oder Folgen einer Handlung oder auch

⃗ Informationen über die Zeit (die während Handlung verstreicht)

- Ursprünglich stammt Begriff aus formalen System der Prädikatenlogik

Auch hier: Proposition = Informationseinheit, die Aussagen über Gegenstände, Subjekte oder deren Beziehung zueinander enthält

Werden Notationen verwendet um Propositionen auszudrücken und eben diese Informationseinheit

Beispiel:Regen ist nass.

-Schema:

- = wie eine Proposition, auch eine Beschreibungseinheit von Gedächtnisrepräsentationen

- Diese kann aber komplexere Handlungsmuster, automatisierte Tätigkeiten, Routinen, Gesellschafts- und kulturabhängige Ereignisse etc. erfassen.

- Wissen über diese Sachverhalte ist durch Erfahrung zu Stande gekommen

- = ähnlich, wie ein Konzept oder ein Skript, ein komplexes Repräsentationssystem

Es kann Subschemata enthalten oder in übergeordnete Schemata eingeordnet werden

Beispiel:Vogel; Subschemata: Singvogel, Spatz; übergeordnetes Schemata: Tier

auch Schema für Handlungsablaufe: Restaurantbesuch

-Mentales Modell:

- = bezeichnet eine Form der analogen Repräsentation von Wissen

- Konzept basiert auf Annahme, dass Menschen strukturelle und/oder dynamische Aspekte von komplexen Problembereichen dadurch repräsentieren, dass sie modellhafte Vorstellungen aufbauen

- Diese Modellvorstellungen lassen die in Frage stehenden Sachverhalte und Abläufe anschaulicher werden und erlauben es, diese mental zu repräsentieren

- handelt sich um eine Rahmenvorstellung menschlicher Wissensrepräsentation, deren Stärke darin liegt, der Ganzheitlichkeit, Systematik und Dynamik alltagsnaher Repräsentationen komplexer Sachverhalte Rechnung tragen zu können

Beispiel: Aufbau und Funktion technischer Geräte, Nutzung von Gebrauchsanweisungen

-Skript:

- = sehr spezielle Form komplexer Schemata

- beinhalten Repräsentationen von verallgemeinertem Wissen über Handlungsmuster in bestimmten Situationen

- können als Handlungsanleitung in jenen definierten Situationen betrachtet werden

⃗ werden somit als mentales Regie- oder Drehbuch angesehen

Beispiel: Vorstellungsgespräch

13. „Konkrete Bilder werden besser behalten als abstrakte“. Diskutieren Sie bitte diese Annahme: Durch welche Theorie wird diese Annahme gestützt?

- Die Theorie der dualen Kodierung nach Paivio stützt diese Annahme:

- Theorie geht von positiven Wirkung auf das Behalten aus, wenn eine Information sowohl bildhaft als auch verbal verarbeitet wird

- Vorstellung der Theorie 1971 ⃗ „Bildüberlegenheitseffekt“ sollte damit erklärt werden

⃗ demnach behält man Bilder besser als Wörter

- Kernstück dieser Theorie ist die Annahme von zwei funktional unabhängigen, aber miteinander in Verbindung stehenden kognitiven Systemen

- Das verbale System kodiert wahrgenommene Informationen in sprachlicher Form

- Das visuell-nonverbale System verarbeitet und speichert Informationen in einer bildhaften Repräsentationsweise

- Welches System von Reiz aktiviert wird, ist abhängig vom Reiz selbst

- Wörter aktivieren unmittelbar das verbale Gedächtnissystem

- Bilder aktivieren das visuell-nonverbale Gedächtnissystem

- beiden Systeme korrespondieren miteinander

-Beispiel: lesen des Wortes „Hund“ ⃗ kommt spontan zu Kodierung durch das verbale System ⃗ aber auch das visuell-nonverbale System wird einbezogen und bildhafte Vorstellung eines Hundes geweckt ⃗ dritte Ebene: kommt zu Assoziationen in den Kodierungssystemen (Hund, Bellen, Zähne usw.)

- Doppelkodierungen:

- = Aktivierungen beider Kodierungssysteme durch einen Reiz

- treten (nach Paivio) vor allem bei konkreten Bildern undkonkretenBegriffen (z.B. „Hund“) auf (nicht dagegen bei abstrakten Begriffen wie „Liebe“)

- konkretes Bild weckt auch dazugehörige Wort

- konkretes Wort aktiviert eine korrespondierende bildliche Vorstellung

- Mitaktivierung des verbalen Gedächtnisses bei Bildern ist stärker als die des bildhaften Gedächtnisses bei Wörtern

- Mit-Aktivierung des bildhaften Gedächtnisses ist außerdem bei konkreten Wörtern stärker als bei abstrakten Wörtern

⃗ Mit dieser Theorie der Doppelkodierung erklärt Paivio das Phänomen, dass Bilder besser als Wörter und konkrete Wörter besser behalten werden als abstrakte.

14. Was besagt die „Doppelcode-Theorie“ (dual code theory) nach Paivio (1971)?

- Wissen ist nach der Doppelcode Theorie folgendermaßen gespeichert:

- was wir sehen wird bildhaft gespeichert ⃗ räumlich- analoge Kodierungsmerkmale visuelles Material

- was wir sprachlich wahrnehmen wird verbal gespeichert ⃗ sequentiell-lineare Kodierung

- (andere Theorien besagen, dass es ein einheitliches, abstrakt- propositionales Repräsentationsformat von Wissen gibt, dass es erlaube beim Gedächtnisabruf sowohl bildhafte und auch verbale Erinnerungen zu rekonstruieren, Doppelcode Theorie besagt, dass beide Codierungen Rolle spielen)

15. Skizzieren sie kurz die Unterschiede zwischen deklarativem und prozeduralem Gedächtnis!

- Unterscheidung bei Repräsentationsformen des menschlichen Wissens

-deklaratives Gedächtnis:

- bewusste Repräsentation für Fakten, Ereignisse

- unterteilt sich weiter in:

episodische (Ereignisse, Erlebnisse) Gedächtnisinhalte und

semantische (abstrakte Zusammenhänge, Hund=Tier) Gedächtnisinhalte

- im Langzeitgedächtnis in komplexer Weise miteinander verknüpft

- ganze Netzwerke: Knoten, zwischen Knoten vielfältige Verbindungen (Relationen) unterschiedlicher Qualität und Stärke (⃗ Aktivierung eines Knotens führt zur Aktivierung der verbundenen Knoten, z.B. Ostern ⃗ Eier, Hase, Frühling…)

⃗ Prinzip der Aktivierungsausbreitung

-nicht-deklarativeauchprozedurales Gedächtnis:

- besteht aus einfachen, mechanisch erlernten motorischen Schemata (Fertigkeiten)

- diese Repräsentationen sind im Wesentlichen unbewusst und können weit weniger gut erläutert werden (z.B. erklären wie man Auto fährt…)

16. Welches sind nach Hasselhorn & Gold die drei allgemeinen Prinzipien der Informationsverarbeitung? (Nach Hasselhorn die drei Prinzipien: Aufmerksamkeit zuwenden, hinreichende Wiederholung, Abgleich mit vorhandenem Wissen, S. 54 ff)

- Zur Erleichterung des Wissenserwerbs

- Aufmerksamkeit zuwenden, damit das gelingt:

- Widersprechende Aufforderungen

- Bei Verwendung von Beispielen zur Vertiefung eines Lerngegenstandes stets auf Bekanntes zurückgreifen

- Möglichst viele Variationen bei der Stoffdarbietung vorzunehmen

- Übung

- Durch Formen des aktiven Lernens

- Einprägungshilfen: lautes Aufsagen (Rezitieren), das nochmalige Durcharbeiten, Wiederholen von bereits Gelerntem (Überlernen), Anwendung von Erinnerungshilfen beim Einkodieren (Mnemotechniken – Verknüpfen bildhafter Vorstellungen)

- Abgleich mit vorhandenem Wissen

- Vorstrukturierung des Lernstoffs durch eine geeignete vorangestellte Zusammenfassung (Advanced Organizer)

- Bedeutungsanreicherung durch das Anbieten von Assoziationen

- Hierarchische Gliederung von Lernmaterial und Lernabfolge (vom Einfachen zum Komplexen

17. Was versteht man unter „Advance Organizer“?

- Vorangestellte Einordnungshilfen, Strukturierungshilfen (Ausubel 1960)

- Vergleichend (Analogien):

- Beispiel: Islam – Christentum (wird zunächst das Christentum ins Gedächtnis gerufen und dann mit dem Islam verglichen),

Atom – Planetensystem

- Expositorisch (darbietend):

- Beispiel: Ohm’sches Gesetz (elektrischer Widerstand – Schubkarre auf schlammiger Straße schieben)

Durchlaufbare Netze (Haus von Nikolaus) – Verkehrsnetz

- Ziel: Anregung des Lernprozesses durch eine „erzwungene“ Aktivierung bereits bekannter Inhalte

- Vorstrukturierung des Lernstoffes durch eine geeignete vorangestellte Zusammenfassung

- Führen zu besseren Verstehens- und Behaltensleistungen

- Einordnungshilfen wirksam, wenn sie beim Lernenden verfügbare Vorkenntnisse (geeignete Schemata) aktivieren, die es ermöglichen, die neuen Infos daran anzupassen (assimilieren) oder vorhandene Schemata zu korrigieren (akkommodieren)

18. Wie kann man das Behalten bzw. die Verfügbarkeit einmal erworbenen Wissens erhöhen? (Wiederholen (verteilte Übung), multiple Kodierung, Chunking)

– Verteilte Übung anstatt massierte Übung

- Lernzeit auf viele Lerngelegenheiten über einen längeren Zeitraum verteilen, als sie in einem einzigen Lernblock zusammenzufassen

- Für Wiederholungen der Inhalte optimale Zeitintervalle wählen – d.h. die erste Wiederholungsphase sollte dann einsetzen, wenn Sie den Stoff gerade noch korrekt erinnern können

- Verteilte Übung hat langfristigen Effekt, massierte Übung dagegen kurzfristigen Effekt

– Multiple Kodierung (Mnemotechniken):

- Ziel ist Information möglichst multipel und elaborativ zu kodieren und nach unterschiedlichen Gesichtspunkten mehrfach mit dem bereits vorhandenen Wissensnetz zu verknüpfen

- dadurch wächst nach dem Prinzip der Enkodierungsspezifität (=der Kontext beim Abruf sollte mit dem Kontext der Enkodierung übereinstimmen) die Wahrscheinlichkeit, das Wissen langfristig und in unterschiedlichen Kontexten zur Verfügung zu haben.

- Bsp.: zu dem Text eine Mind-Map erstellen (Text und Bild)

– Chunking:

- einzelne Items (Informationseinheiten) werden gebündelt (z.B. auf der Basis von Ähnlichkeit oder einem anderen Organisationsprinzip).

-Beispiel: Wie viele Chunks finden Sie in folgender Reihe, die aus 20 Ziffern besteht: 16181870191419391989? Antwort: 20 – wenn Sie die Liste als eine Folge Unzusammenhängender Ziffern sehen. 5 – wenn Sie die Reihe in die Jahreszahlen großer Ereignisse der deutschen Geschichte einteilen (Ausbruch des 30-jährign Krieges, des deutsch-französischen Krieges, des ersten und des zweiten Weltkrieges und die Wiedervereinigung Deutschlands). Wenn Sie letzteres tun, wird es Ihnen viel leichter fallen, die Reihe von Zahlen zu behalten und wiederzugeben.

19. Skizzieren Sie kurz Bartletts „Schematheorie“ (1932)!

- Hierarchisch organisierten Schemata, die sich aus Erfahrungen und Reaktionen aus der Vergangenheit zusammensetzen

- Reizinformationen werden nach seiner Ansicht schemageleitet aktiv verarbeitet und transformiert.

- Text einer indianischen Sage -> Probanden sollen Inhalt wiedergeben -> es kommt zu „Fehlern“: Auslassungen, Hinzufügungen, Veränderung (so verändert, das sie Geschichte an vertraute Geschichten-Schemata angepasst wurden, das es für den Sprecher „sinnvoll“ ist)

- Re-Konstruktion statt Abruf aus dem Gedächtnis (Reproduktion)

20.
Wie werden nach Aebli Wissensstrukturen aufgebaut?

- Modell des begrifflichen Dankens

- Postuliert drei zentrale Mechanismen (⃗ liegen dem Verstehensprozess zugrunde)

- 1. Verknüpfen und wieder Zerlegen

= Inbezugsetzen von begrifflichen Elementen durch Relationen

- 2. Verdichten (Objektivieren) und wieder Auseinanderfalten (Dekomponieren)

Ketten der verknüpften Elemente werden zu Elementen höherer Ordnung verdichtet

Elemente höherer Ordnung können dann als Objekte des Denkens wieder zu weiteren Verknüpfung und Objektivierung genutzt werden

- 3. Strukturieren und wieder Rekonstruieren

hierbei wird der neue Begriff in die Wissensstruktur aufgenommen oder aber die Wissensstruktur wird verändert, also Rekonstruiert

21. Was macht nach dem GIV- Modell einen guten Informationsverarbeiter aus?

gute Informationsverarbeiter:

- sind reflexiv,

- planen ihr Lernverhalten,

- nutzen effiziente Lernstrategien,

- wissen, wie, wann und warum solche Strategien einzusetzen sind,

- sind motiviert, diese Strategien einzusetzen,

- nutzen Lernstrategien zunehmend automatisch.

- überwachen ihre Lern- und Leistungsfortschritte,

- verfügen über ein Kurzzeitgedächtnis mit hoher Kapazität,

- verfügen über ein reichhaltiges Weltwissen,

- vertrauen ihren Lernfähigkeiten,

- sind davon überzeugt, dass sie sich stets weiter verbessern können und halten dies auch für wünschenswert, stellen sich immer wieder neue(n) Anforderungen

22. Skizzieren Sie bitte das Modell des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley!

Aufbau und Grundannahmen

- mehrsystemisches Modell des Arbeitsgedächtnis

- zeichnet sich durch komplexes Systemgefüge aus, in dem unterschiedliche Subsysteme miteinander interagieren

- So kommt es je nach Reizeinfluss zur Aktivierung desvisuell-räumlichenArbeitsgedächtnissesoder desphonologischen Arbeitsgedächtnisses

- zentrale Leitstelle:zentrale Exekutive, der die beiden erstgenannten Systeme untergeordnet sind

- Verbindungsmechanismus zwischen den Hilfssystemen, der zentralen Exekutiven und dem Langzeitgedächtnis (episodischer Puffer)

- Aufgaben des Arbeitsgedächtnisses gehört:

- Speichern und Abrufen der Informationen

- Transformationsprozesse, die komplexere Lernprozesse ermöglichen können

- Gedächtnisspanne liegt im Durchschnitt bei ca. 5-9 Items (7+/-2)

- können nach einmaliger Darbietung in vorgegebenen Reihenfolge wiederholt werden bzw. der Arbeitsgedächtnisspanne (bei komplexeren Anforderungen, also vielfältige Speicher- und Transformationsprozesse)

Beschreibung der Teilsysteme und ihren Aufgaben

-Visuell-Räumliches AG:

- Informationen mit visuellen und räumlichen Merkmalen werden hier gespeichert und verarbeitet

- innerhalb dieses Systems sollten zwei Komponenten angenommen werden:

- visueller Speicher, bzw. „visual cache“ hier werden Merkmale der Form und Farbe in einem statischen Format repräsentiert

- ein Mechanismus für die Aufnahme räumlicher Bewegungssequenzen, dem „inner scribe“ dieser besitzt dynamisches Repräsentationsformat und kann Informationen des visuellen Speichers durch „mentales Abschreiben“ langfristig verfügbar machen

-Phonologisches AG:

- Verarbeitung sprachlicher und akustischer Informationen

- Begriff nach Baddeley (1986): „phonologische Schleife“

- zwei Komponenten, die unterschiedliche Aufgaben im Informationsverarbeitungsprozess übernehmen:

- phonetischer Speicher bzw. „phonological store“ sprachliche und klangliche Information wird hier für etwa 1,5- 2 Sekunden repräsentiert und dann überschrieben

- subvokaler Kontrollprozess, bzw. „subvocal rehearsal“ dieser wiederholt Informationen des phonetischen Speichers, so dass Informationen über einen längeren Zeitraum für die Verarbeitung präsent bleiben.

23. Skizzieren Sie kurz das Phänomen der „selektiven Aufmerksamkeit“! Welche Bedeutung hat es für Lernen und Unterricht?

Zwei – Prozess – Theorie der selektiven Aufmerksamkeit (Neisser):

- Diskriminationsprozess, in dessen verlauf die in den sensorischen Registern festgehaltenen Informationsmerkmale danach beurteilt werden, ob sie relevant sind oder nicht

- Prozess der Zuweisung, der vorhandenen (und begrenzten) Aufmerksamkeitskapazität auf die als relevant erkannten Informationsmerkmale (Fokussierung)

- Personen unterscheiden sich darin, ob und wie leicht sie sich von Aufgaben irrelevanten Informationen ablenken lassen

- auch für das schulische Lernen sind interindividuelle Unterschiede im Bereich der Aufmerksamkeit von großer Bedeutung

- Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten von Schülern und die mit ihnen häufig einher gehenden Verhaltensauffälligkeiten sind vielfach auf Probleme der Diskrimination und Fokussierung der Aufmerksamkeit zurück zu führen.

- Im Unterricht sollten Maßnahmen darauf abzielen, dass die Aufmerksamkeit der Lernenden aktiviert und gelenkt wird, z.B.

- die Ankündigung und Betonung einer relevanten Information,

- neue Informationen sollten mit vorab erworbenen Wissensbeständen in Bezug gesetzt werden,

im Unterricht sollte vor der dem eigentlichen Beginn der Lerneinheit vermittelt werden, was die Lernziele im Bezug auf den neuen Stoffinhalt sind.

24. Welche drei Teile des Langzeitgedächtnisses werden unterschieden?

- Visuell-räumliches Arbeitsgedächtnis

- Phonologisches Arbeitsgedächtnis

- Zentral-exekutive Funktion

25. Was versteht man unter der „Gedächtnisspanne“?

=maximale Anzahl von Items (meist Ziffern oder Wörter), die im Anschluss an eine einmalige Darbietung (meist akustisch im Sekunden -Rhythmus) in der vorgegebenen Reihenfolge wiedergegeben werden kann.

26. Warum könnte es hilfreich sein, sich genau in dem Raum auf eine Klausur vorzubereiten, in dem sie später die Klausur schreiben werden? Bitte erläutern sie!

27. Skizzieren Sie bitte kurz den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Vorwissen!

- In vielen Wissensdomänen: überzufälliger, gering statistischer Zusammenhang zwischen dem Vorwissen und der allgemeinen Intelligenz

- Inhaltliche Experten in unterschiedlichen Bereichen weisen (im Vergleich zu Novizen) bessere Intelligenztestwerte auf

- Studie (Schneider, Körkel und Weinert) zum Zusammenhang von Vorwissen und Intelligenz zeigte:

- auch bei hoher Intelligenz ist gutes Vorwissen nicht entbehrlich, um gute Lernleistungen in einem Inhaltsbereich zu erzielen

- sogar umgekehrter Schluss nahe: reichhaltiges Vorwissen kann sogar Mangel an allgemeiner Intelligenz bis zu gewissen Grade kompensieren

- eine solche Kompensation hat ihre Grenzen:

gefundene korrelative Zusammenhänge zwischen Vorwissen und allgemeiner Intelligenz zeigen an, dass es intelligenten Personen in der Regel leichter fallen wird, Vorwissen zu erwerben

28. Was ist das phonologische Arbeitsgedächtnis? Wodurch ist es gekennzeichnet?

ein Hilfssystem des Arbeitsgedächtnisses

- zuständig für Verarbeitung sprachlich/akustischer Informationen

-Merkmale der Funktionsweise des PA:

- sprachbasiert

- funktionale Gesamtkapazität ist begrenzt

- phonetischer Speicher ist zeitlich begrenzt

- subvokaler artikulatorischer Kontrollprozess ist begrenzt

- Speicherformat ist akustisch-phonetisch

- Sprache hat unmittelbaren Speicherzugang

- unabhängige simultane Speicherinhalte stören sich (interferieren)

- vokale Artikulation (Sprechen) behindert die subvokale artikulatorische Kontrolle

- Baddeley ⃗ bezeichnete dieses System als „phonologische Schleife“

- Schleife besteht aus zwei Komponenten:

1) phonetischer Speicher

=Repräsentation klanglicher und sprachlicher Informationsmerkmale für etwa eineinhalb bis zwei Sekunden, vorstellbar als Tonband – Endlosschleife mit sehr kurzer Aufnahmekapazität, im aufmerksamen Zustand permanent auf Empfang geschaltet, für Verarbeitungsprozess nicht mehr benötigte Informationen werden nach zwei Sekunden „überschrieben“

2) subvokaler Kontrollprozess

=Art „inneres Sprechen/Wiederholen“; somit werden Informationen im Phonetischen Speicher immer wieder aufgefrischt; Informationen könne so über längeren Zeitraum für weitere Verarbeitung präsent bleiben; dient der Übersetzung von bildlichen Informationen in sprachliche durch phonetisches Umkodieren des visuell dargebotenen Materials (auch Dekodieren von Graphemen beim Lesen)

- bildet hervorragende Basis für Verarbeitung von Reihenfolgeinformationen

- nicht nur Verarbeitung von verbalem Material sondern auch Verarbeitung zeitl. Muster

29. Was sind im Kontext des Modells des Arbeitsgedächtnisses die „zentral-exekutiven Funktionen“

-für Überwachung und Kontrolle der Inhalte und Verfügungskapazitäten des gesamten Arbeitsgedächnisses + Anpassung und Steuerung der darin ablaufenden Verarbeitungsprozesse

= Supervisions- und Kontrollsystem der eigenen Aufmerksamkeit

= Übergeordnetes Kontrollsystem des Arbeitsgedächtnisses

-Überwachung der in Hilfssystemen aktivierten Inhalte

-Verantwortung, welche Informationen bewusst gemacht oder in irgendeiner Form zur Verarbeitung transformiert werden sollen

-Entwurf, Umsetzung, Überwachung und Modifizierung von Verarbeitungs- und Handlungsplänen

⃗ dazu 1) Koordination von Informationen aus verschiedenen Quellen

2) Ausgewählte Informationen gezielt in Fokus der Aufmerksamkeit stellen

3) Wissen aus Langzeitgedächtnis aktivieren

4) Unterdrückung von aufdrängenden aufgabenirrelevanten Handlungsimpulsen während des Lernprozesses

-Vier verschiedene zentral-exekutive Funktionen:

-Koordinationskapazität

-Flexibilität(beim Wechsel von Abrufstrategien)

-Selektive Fokussierung(relevanter, bei Ausblendung irrelevanter Informationen)

-Selektive Aktivierung von Wissensinhalten(aus Langzeitgedächtnis) wird der Region des Frontallappens zugeordnet

30. Skizzieren sie bitte kurz den Cocktailpartyeffekt und legen sie dar, wie dir Forschungsergebnisse sich auf schulisches Lernen übertragen lassen.

-Cocktailpartyphänomen = Veränderung der Aufmerksamkeitsfokussierung

-Z.B. auf Party unterhalten sich viele Grüppchen, in einer bisher unbeachteten Gruppe fällt der eigene Name, man lenkt dann seine Aufmerksamkeit von seiner eigenen „Gruppe“ auf die andere Gruppe und lauscht deren Gespräch

-Im Bezug auf schulisches Lernen:

-Im Unterricht Maßnahmen ergreifen, um die Aufmerksamkeit der Lernenden zu aktivieren und zu lenken

-z.B. die Ankündigung und Betonung einer relevanten Information ⃗ so kann die Aufmerksamkeitszuwendung bewusst aktiviert und gesteuert/reguliert werden ⃗ ermöglicht Prozesse der selektiven Aufmerksamkeit

(selektive Aufmerksamkeit= gute Leistungen bei einer kognitiven Aufgabe hängen davon ab, ob und wie gut zwischen relevanter und irrelevanter Information unterschieden wird)

-vor der dem eigentlichen Beginn der Lerneinheit die Lernziele vermitteln(im Bezug auf den neuen Stoffinhalt)

⃗ da somit Vorwissen aktiviert wird, das als Wegweiser für wichtige/unwichtige Informationen dient, somit wird selektive Aufmerksamkeit erleichtert

- neue Informationen mit vorab erworbenen Wissensbeständen in Bezug setzen

31. Welche Bedeutung hat das Vorwissen für das erfolgreiche Lernen?

-Vorwissen = bereits verfügbares Wissen

-Je mehr relevantes/inhaltsbezogenes Vorwissen ⃗ desto erfolgreicher das Lernen

-Reichhaltiges Vorwissen kann Mangel an allgemeiner Intelligenz bis zu gewissen Grad kompensieren

-Bereichsspezifisches Vorwissen ⃗ beeinflusst Behaltensleistung mehr als Alter und Intelligenz

⃗ große Bedeutung bereichsspezifischen Vorwissens für erfolgreiches Lernen

32. Was versteht man unter Lernstrategien? Bitte geben Sie eine allgemeine Definition an!

Definition nach Hasselhorn, S. 90

Unter „Lernstrategien“ versteht man Prozesse bzw. Aktivitäten, die auf ein Lern- oder Behaltensziel ausgerichtet sind und die über die obligatorischen Vorgänge bei der Bearbeitung einer Lernanforderung hinausgehen. Lernstrategien weisen wenigstens eine zusätzliche akzessorische Eigenschaft auf, indem sie entweder intentional, bewusst, spontan, selektiv kontrolliert und / oder kapazitätsbelastend sind bzw. eingesetzt werden.

-Prozesse/Aktivitäten

-Auf Lern- oder Behaltensziel ausgerichtet

-Gehen über obligatorische Vorgänge bei der Bearbeitung einer Lernanforderung hinaus

-Weisen (wenigstens eine) zusätzliche akzessorische Eigenschaft auf

- D.h. werden entwederintentional, bewusst, spontan, selektiv kontrolliert und / oder kapazitätsbelastendeingesetz

Oder:

Definition nach Friedrich und Mandl, 1992 (s. Zusatztext Wild / Hofer / Pekrun, S. 245)

Lernstrategien werden zum einen als mental repräsentierte Schemata oder Handlungspläne

zur Steuerung des eigenen Lernverhaltens gefasst, die sich aus einzelnen Handlungssequenzen

zusammensetzen und situationsspezifisch abrufbar sind. Zum anderen sind Lernstrategien

Sequenzen von Handlungen, mit denen ein bestimmtes Lernziel erreicht werden

soll.

-Steuerung des eigenen Lernverhaltens

-Mental repräsentiertes Schemata oder Handlungspläne

-Zusammensetzung aus einzelnen Handlungssequenzen

-Situationsspezifisch abrufbar

ODER:

-Sequenzen von Handlungen

Zur Erreichung eines bestimmten Lernziels

[...]

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten

Details

Titel
Psychologische Grundlagen des Lernens und Lehrens. Fragenkatalog mit Ausarbeitung
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
Psychologische Grundlagen des Lernens und Lehrens
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
51
Katalognummer
V344484
ISBN (eBook)
9783668347410
ISBN (Buch)
9783668347427
Dateigröße
761 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Niegemann, Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Psychologie, Grundlagen, Lehrer, Lernen, Fragenkatalog, Ausarbeitung, Klausurfragen
Arbeit zitieren
Katharina Schmidt (Autor), 2008, Psychologische Grundlagen des Lernens und Lehrens. Fragenkatalog mit Ausarbeitung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344484

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