Dies ist ein ausgearbeiteter Fragenkatalog der Veranstaltung "Psychologische Grundlagen des Lernens und Lehrens" an der Universität Erfurt im Hauptfach "Pädagogik der Kindheit" aus dem SS 2008. Enthalten sind über 100 Fragen, die in Stichpunkten beantwortet werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Was ist der Unterschied zwischen inzidentellem und intentionalem Lernen?
2. Was ist „klassisches Konditionieren“ (oder respondentes K.)?
3. Skizzieren Sie kurz die Sichtweise von Lernen als Verhaltensänderung (Operante Konditionierung)!
4. Nennen und erläutern Sie jeweils kurz die vier operanten Lernprinzipien und geben Sie jeweils ein pädagogisch relevantes Beispiel für jedes der vier operanten Lernprinzipien!
5. Was bedeutet „negative Verstärkung“? Erklären sie bitte an einem Beispiel!
6. Erläutern sie bitte anhand der Theorie des klassischen Konditionierens die Entstehung von Schulangst. Verwenden sie dabei bitte die entsprechenden Fachbegriffe!
7. Wie müssen wirksame Strafen beschaffen sein?
8. Was spricht gegen Strafen im Sinne einer verhaltenspsychologischen Sichtweise von Lernen?
9. Welche Alternativen zu Strafen gibt es aus verhaltenspsychologischer Sicht?
10. Skizzieren sie kurz „Lernen am Modell“!
11. Weshalb ist Lernen am Modell pädagogisch relevant?
12. Erläuterung der Begriffe „Proposition“, „Schema“, „mentales Modell“ und „Skript“ mit Beispielen.
13. „Konkrete Bilder werden besser behalten als abstrakte“. Diskutieren Sie bitte diese Annahme: Durch welche Theorie wird diese Annahme gestützt?
14. Was besagt die „Doppelcode-Theorie“ (dual code theory) nach Paivio (1971)?
15. Skizzieren sie kurz die Unterschiede zwischen deklarativem und prozeduralem Gedächtnis!
16. Welches sind nach Hasselhorn & Gold die drei allgemeinen Prinzipien der Informationsverarbeitung? (Nach Hasselhorn die drei Prinzipien: Aufmerksamkeit zuwenden, hinreichende Wiederholung, Abgleich mit vorhandenem Wissen, S. 54 ff)
17. Was versteht man unter „Advance Organizer“?
18. Wie kann man das Behalten bzw. die Verfügbarkeit einmal erworbenen Wissens erhöhen? (Wiederholen (verteilte Übung), multiple Kodierung, Chunking)
19. Skizzieren Sie kurz Bartletts „Schematheorie“ (1932)!
20. Wie werden nach Aebli Wissensstrukturen aufgebaut?
21. Was macht nach dem GIV- Modell einen guten Informationsverarbeiter aus?
22. Skizzieren Sie bitte das Modell des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley!
23. Skizzieren Sie kurz das Phänomen der „selektiven Aufmerksamkeit“! Welche Bedeutung hat es für Lernen und Unterricht?
24. Welche drei Teile des Langzeitgedächtnisses werden unterschieden?
25. Was versteht man unter der „Gedächtnisspanne“?
26. Warum könnte es hilfreich sein, sich genau in dem Raum auf eine Klausur vorzubereiten, in dem sie später die Klausur schreiben werden? Bitte erläutern sie!
27. Skizzieren Sie bitte kurz den Zusammenhang zwischen Intelligenz und Vorwissen!
28. Was ist das phonologische Arbeitsgedächtnis? Wodurch ist es gekennzeichnet?
29. Was sind im Kontext des Modells des Arbeitsgedächtnisses die „zentral exekutiven Funktionen“
30. Skizzieren sie bitte kurz den Cocktailpartyeffekt und legen sie dar, wie dir Forschungsergebnisse sich auf schulisches Lernen übertragen lassen.
31. Welche Bedeutung hat das Vorwissen für das erfolgreiche Lernen?
32. Was versteht man unter Lernstrategien? Bitte geben Sie eine allgemeine Definition an!
33. Welche Gruppen von Lernstrategien (mit Substrategien) werden unterschieden und welche Funktionen erfüllen diese jeweils?
34. Geben Sie bitte je ein Beispiel für die unterschiedlichen kognitiven Strategien!
35. Was sind metakognitive Lernstrategien? Beispiele!
36. Was sind ressourcenorientierte Strategien und welche Bereiche werden dabei reguliert?
37. Wie werden Lernstrategien erworben? Welche Rolle spielen motivationale Faktoren beim Einsatz von Lernstrategien?
38. Was versteht man in der (pädagogischen) Psychologie unter „Motiv“ und unter „Motivation“?
39. Was ist das „Selbstkonzept“?
40. Wann spricht man von einem Verhalten als „leistungsmotiviert“?
41. Beschreiben Sie bitte den Korrumpierungseffekt der Motivation!
42. Wie hängen Interesse und Motivation zusammen? Bitte erläutern Sie!
43. Was meint „intrinsische Motivation“, was „extrinsische Motivation“? Erläutern Sie!
44. Erläutern Sie bitte das Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson (1957)!
45. Aus welchen theoretisch voneinander unabhängigen Teilen besteht das Leistungsmotiv (nach Atkinson)? Was geschieht bei einer Dominanz des Misserfolgsmotivs? (in der Klausur kann selbstverständlich auch gefragt werden: „Was passiert bei einer Dominanz des Erfolgsmotivs?“)
46. Welche typischen Ursachenzuschreibungen für Misserfolg unterscheidet Weiner? (Hier müssen Sie in der Lage sein, auch die typischen Ursachenzuschreibungen für Erfolg herzuleiten)
47. Wie unterscheiden sich erfolgsmotivierte von misserfolgsmeidenden Personen hinsichtlich des Attributionsstils? Wie erklärt sich eine erfolgsmotivierte/ misserfolgsmeidende Person wahrscheinlich das gute/schlechte Abschneiden in einer Klausur?“
48. Erklären Sie bitte den Zusammenhang zwischen Selbstkonzept und Ursachenzuschreibung!
49. Mit welchen Problemen beschäftigt sich die Volitionspsychologie?
50. Wie unterscheiden sich Motivation und Volition?
51. Was sind Emotionen? Welche 3 Kategorien von Emotionen unterscheiden Pekrun & Schiefele?
52. Nennen und erläutern Sie kurz die 3 Arten von Volitionsproblemen (nach Heckhausen)!
53. Nennen Sie Strategien der Handlungskontrolle und erläutern Sie diese kurz!
54. Wie wirken sich Emotionen auf die Lernleistung und auf die Lernmotivation aus?
55. Wie unterscheiden sich lage- von handlungsorientierten Personen?
56. Beschreiben Sie bitte das Rubikon – Modell! Beschreiben Sie bitte durch dieses Modell die Umsetzung des Plans „Rauchen aufgeben“!
57. Nach welchen drei Dimensionen lassen sich Emotionen klassifizieren? Nennen Sie bitte jeweils die Ausprägung und geben Sie Beispiel für lernrelevante Emotionen!
58. Erläutern Sie kurz den Begriff „Phonologische Bewusstheit!“
59. Weshalb ist der Aufbau eines umfangreichen Wortschatzes für die Lesekompetenz von großer Bedeutung?
60. Worin unterscheiden sich gute und schlechte Leser, wenn man sie beim Lesen genau beobachtet (Sakkaden)?
61. Nennen Sie die 5 Komponenten der Rechenexpertise! Bitte geben Sie jeweils eine kurze Erläuterung)!
62. Was bedeutet „Problemrepräsentation“? Bitte geben Sie eine kurze Erläuterung und ein Beispiel!
63. gehört zu den 5 Kompetenzen der Rechenexpertise
64. Geben Sie bitte ein Beispiel für eine Problemübersetzung anhand einer kurzen Mathematik-Textaufgabe!
65. Nennen Sie instruktionale Empfehlungen zum Aufbau von Expertise!
66. Ist Expertise in einer bestimmten Domäne eine Folge angeborener Kompetenzen? Bitte diskutieren Sie die für diese Fragestellung relevanten Forschungsergebnisse!
67. Was besagt das „Schwellenmodell der Begabungsvoraussetzungen“?
68. Was sind „Schlüsselqualifikationen“ im Sinne von Mertens?
69. Was versteht man unter „bereichsübergreifenden Kompetenzen“ im Sinne von Weinert bzw. Hasselhorn & Gold?
70. Nennen und erläutern sie kurz die Taxonomie (Einordnung) bereichsübergreifender Kompetenzen!
71. Wie ist der spezifische Nutzen bereichsübergreifender kognitiver Kompetenzen einzuschätzen?
72. Was versteht man unter Lerntransfer? Wie unterscheiden sich proaktiver und retroaktiver Transfer?
73. Bitte definieren Sie die folgenden Arten von Transfer und geben Sie jeweils ein Beispiel!
74. Skizzieren Sie bitte kurz die wichtigsten Aussagen der „Theorie identischer Elemente“!
75. Was besagt die (Transfer-)Theorie des „Erkennens von Prinzipien“?
76. Nennen und erläutern Sie bitte kurz ein eigenes Beispiel für ein „mentales Werkzeug“!
77. Welche Folgerungen ergeben sich aus der Transfertheorie für die Unterrichtsgestaltung?
78. Erläutern Sie bitte kurz die Sichtweise „Lehren als Methode zur Erreichung von Lernzielen“! Gehen Sie bitte auch auf mögliche Kritikpunkte ein und nehmen Sie jeweils dazu Stellung.
79. Was versteht Ausubel unter „sinnlosem Lernen“? Bitte nennen Sie ein Beispiel!
80. Was ist unter „Mastery Learning“ zu verstehen? Erläutern Sie bitte!
81. Was ist unter „Lehren als Lernen machen“ (bzw. Lernen anregen) zu verstehen?
82. Was ist unter „Lehren als Bereitstellen von Lerngelegenheiten“ zu verstehen?
83. Sind offene Lernumgebungen grundsätzlich anderen Lernformen z.B. Frontalunterricht vorzuziehen? Argumentieren Sie!
84. „Lehren hat nicht automatisch Lernen zur Folge“ – bitte diskutieren Sie diese Aussage insbesondere vor dem Hintergrund einer konstruktivistischen Sichtweise von Lernen.
85. Welches sind die fünf notwendigen Basiskomponenten für Lerntheorien (nach Glaser)?
86. Welche beiden Ansätze zur Erforschung erfolgreichen Lehrerhandelns werden unterschieden? Bitte beschreiben Sie beide Ansätze kurz!
87. Erläutern Sie bitte die „Choreografie des Lehrens“ nach Oser!
88. Nenne sie wichtige Komponenten der darstellenden Stoffvermittlung! (jew. Kurze Erläuterungen)
89. Nennen sie wichtige Komponenten des Angeleiteten Übens! (jew. Kurze Erläuterungen)
90. Nennen sie wichtige Komponenten zur Lernüberwachung und Rückmeldung! (jew. Kurze Erläuterungen)
91. Nennen sie wichtige Komponenten des selbstständigen Übens! (jew. Kurze Erläuterungen)
92. Bitte beschreiben Sie die Lehrmethode „Direkte Instruktion“ mit allen Komponenten und erläutern Sie diese Komponenten bitte jeweils kurz! Gehen Sie bitte im Anschluss an die Darstellung der Lehrmethode auf deren Wirksamkeit ein!
93. Charakterisieren Sie bitte kurz das „entdeckenlassende Lehren“!
94. Welche Annahmen liegen dem „entdeckenlassenden Lehren“ zugrunde?
95. Nennen Sie bitte Argumente, mit denen D.P. Ausubel das „entdeckenlassende Lehren“ kritisiert hat!
96. Erläutern Sie bitte kurz zwei Formen des „Lernens durch Beispiele“!
97. Charakterisieren Sie bitte die Lehrmethode „Cognitive Apprenticeship“! Gehen Sie dabei bitte auf zentrale Annahmen, die sechs Stufen einer Lehrsequenz und auf die Wirksamkeit der Methode ein!
98. Charakterisieren Sie bitte die Lehrmethode „Anchored Instruction“! Gehen Sie dabei bitte auf zentrale Annahmen, die sechs Gestaltungsprinzipien und die Wirksamkeit der Methode ein!
99. Welche Arten von Lernzielen sollen durch kooperatives Lernen gefördert werden und welche Ziele sollen durch kooperatives Lernen noch erworben werden?
100. Was bedeutet „Kooperative Arbeitstechniken“ als Basismerkmal des kooperativen Lernens?
101. Skizzieren sie kurz ein kooperatives Lernarrangement (Lehrformat, das auf kooperatives Lernen baut)!
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit dient der systematischen Klärung psychologischer Grundlagen des Lehrens und Lernens. Sie zielt darauf ab, zentrale Konzepte wie Konditionierung, Gedächtnismodelle, Lernstrategien und Motivationspsychologie präzise zu definieren und deren Anwendung im schulischen Kontext zu erläutern.
- Kognitive und prozedurale Lernprozesse
- Strukturierung von Wissen und Expertise
- Motivationale Faktoren und volitionale Steuerung
- Effektive Unterrichtsgestaltung und Lehrmethoden
Auszug aus dem Buch
Die Theorie der dualen Kodierung nach Paivio
Die Theorie der dualen Kodierung nach Paivio stützt diese Annahme: Theorie geht von positiven Wirkung auf das Behalten aus, wenn eine Information sowohl bildhaft als auch verbal verarbeitet wird. Vorstellung der Theorie 1971 → „Bildüberlegenheitseffekt“ sollte damit erklärt werden → demnach behält man Bilder besser als Wörter.
Kernstück dieser Theorie ist die Annahme von zwei funktional unabhängigen, aber miteinander in Verbindung stehenden kognitiven Systemen. Das verbale System kodiert wahrgenommene Informationen in sprachlicher Form. Das visuell-nonverbale System verarbeitet und speichert Informationen in einer bildhaften Repräsentationsweise.
Welches System von Reiz aktiviert wird, ist abhängig vom Reiz selbst. Wörter aktivieren unmittelbar das verbale Gedächtnissystem. Bilder aktivieren das visuell-nonverbale Gedächtnissystem. Die beiden Systeme korrespondieren miteinander. Beispiel: lesen des Wortes „Hund“ → kommt spontan zu Kodierung durch das verbale System → aber auch das visuell-nonverbale System wird einbezogen und bildhafte Vorstellung eines Hundes geweckt → dritte Ebene: kommt zu Assoziationen in den Kodierungssystemen (Hund, Bellen, Zähne usw.).
Doppelkodierungen sind Aktivierungen beider Kodierungssysteme durch einen Reiz. Diese treten (nach Paivio) vor allem bei konkreten Bildern und konkreten Begriffen (z.B. „Hund“) auf (nicht dagegen bei abstrakten Begriffen wie „Liebe“). Ein konkretes Bild weckt auch das dazugehörige Wort und ein konkretes Wort aktiviert eine korrespondierende bildliche Vorstellung.
Zusammenfassung der Kapitel
Klassisches Konditionieren: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau von Verknüpfungen zwischen Reizen und Reaktionen sowie die Phasen von Kontroll-, Konditionierungs- und Löschungsprozessen.
Operante Konditionierung: Es werden die Prinzipien der Verhaltenssteuerung durch Konsequenzen, namentlich Verstärkung und Bestrafung, in pädagogischen Zusammenhängen dargelegt.
Lernen am Modell: Hier wird der Einfluss von Beobachtungslernen und die pädagogische Relevanz von Vorbildern nach Albert Bandura thematisiert.
Kognitionspsychologische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Begriffe wie Propositionen, Schemata, mentale Modelle und Skripte zur Beschreibung von Wissensrepräsentationen.
Gedächtnis und Informationsverarbeitung: Der Fokus liegt auf den Modellen des Arbeits- und Langzeitgedächtnisses sowie Strategien zur Optimierung der Wissensverfügbarkeit.
Lernstrategien und Motivation: Hier werden kognitive, metakognitive und ressourcenorientierte Strategien sowie die psychologischen Grundlagen von Motivation, Interesse und Selbstkonzept behandelt.
Volition und Handlungskontrolle: Dieses Kapitel befasst sich mit den Prozessen der Absichtsumsetzung, dem Rubikon-Modell und Strategien zur Überwindung von Handlungshindernissen.
Lehrmethoden und Unterrichtsgestaltung: Abschließend werden verschiedene instruktionale Modelle wie die direkte Instruktion, entdeckenlassendes Lehren und kooperatives Lernen kritisch diskutiert.
Schlüsselwörter
Klassisches Konditionieren, Operante Konditionierung, Lernmodell, Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Lernstrategien, Motivation, Volition, Transfer, Expertise, Unterrichtsgestaltung, Selbstkonzept, Kognitionspsychologie, Pädagogische Psychologie, Kooperatives Lernen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das zentrale Anliegen der Arbeit?
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über psychologische Theorien, die das menschliche Lernen, die Wissensverarbeitung und die Steuerung von Handlungen im pädagogischen Umfeld erklären.
Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Zentral sind behavioristische Lernmodelle, kognitionspsychologische Strukturen des Gedächtnisses, motivationale und volitionale Prozesse sowie diverse Lehrmethoden.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Lehrkräften und Studierenden ein theoretisches Rüstzeug zu geben, um Lernprozesse besser zu verstehen, zu steuern und erfolgreich zu gestalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine didaktisch strukturierte Aufbereitung psychologischer Theorien und empirischer Erkenntnisse, die durch zahlreiche Beispiele und instruktionale Empfehlungen erläutert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Wissensdomänen, von den Grundlagen des Lernens über die Rolle des Gedächtnisses bis hin zur volitionalen Steuerung und konkreten Lehrmethoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Lernstrategien, Expertise-Aufbau, Wissenskonstruktion, Motivation, Volition und Unterrichtsmethodik.
Wie unterscheidet sich Motivation von Volition?
Während Motivation sich auf die Intentionsbildung und das Setzen von Zielen bezieht, umfasst die Volition die Prozesse der zielorientierten Umsetzung dieser Absichten in die Tat.
Warum ist Vorwissen entscheidend für den Lernerfolg?
Vorwissen dient als Ankerpunkt für die Integration neuer Informationen; es beeinflusst die Behaltensleistung stärker als allgemeine Intelligenz und hilft, Komplexität zu bewältigen.
Was ist der Korrumpierungseffekt der Motivation?
Dieser Effekt beschreibt das Phänomen, dass intrinsische Motivation abnimmt, wenn eine Tätigkeit, die ursprünglich aus Freude ausgeführt wurde, nun durch extrinsische Anreize belohnt wird.
- Citar trabajo
- Katharina Schmidt (Autor), 2008, Psychologische Grundlagen des Lernens und Lehrens. Fragenkatalog mit Ausarbeitung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344484