Theorien und Methoden der Kindheitsforschung

Klausurfragen mit Ausarbeitung


Ausarbeitung, 2009

35 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Wie kann Wissenschaft definiert werden?

2. Was ist damit gemeint, wenn man sagt, dass Wissenschaft eine Wertekultur sei?

3. Was sind Grundzüge wissenschaftlichen Denkens?

4. Was sind Gütekritien für Wissenschaft

5. Was sind Theorien?

6. Was sind Methoden, was ist Methodik, was Methodologie

7. Was sind wichtige Anforderungen an eine wissenschaftliche Theorie?

8. Was sind Qualitätskriterien für eine gute Methode

9. Was ist mit „Erklären gemeint“, was mit „Verstehen“?

10. Wie unterscheiden sich qualitative und quantitative Wissenschaftszugänge?

11. Was ist mit „sozialer Sinn“ gemeint?

12. Was sind typische Fragen der quantitativen Forschung, was der qualitativen Forschung (an einem Beispiel: etwa Scheidung)

13. Was ist mit Entwicklung, was ist mit Sozialisation gemeint?

14. Was ist die Ökologische Sozialisationstheorie (Bronfenbrenner)?

15. Was sind mögliche Kritikpunkt an der Sozialisationstheorie?

16. Was sind Themenbereich der Sozialisationsforschung?

17. Was ist mit dem Kind als „Akteur“ gemeint?

18. Was mit „Sicht“ auf das Kind als „fremdes Kind“ gemeint?

19. Was meint Kultur für Kinder, was Kultur von Kindern?

20. Wie wird der Wandel von Kindheit diskutiert?

21. In welchen Bereichen hat sich Kindheit verändert? (Beispiele)

22. Welche Probleme hat die Erforschung der Perspektive von Kindern?

23. Warum haben Interviews mit Kindern an Bedeutung gewonnen?

24. Wo werden Interviews mit Kindern eingesetzt?

25. Wie sollte das Interview mit Kindern aussehen? Was ist zu beachten?

26. Welche Probleme haben Interviews mit Kindern?

27. In welchem Zusammenhang stehen verbale und nonverbale Kommunikation in Interviews?

28. Sind Kinder zuverlässige Interviewpartner? Wann nicht und warum?

29. Was meint der Begriff Medienkindheit?

30. Wie wird die Mediennutzung von Kindern erforscht?

31. Welche Kritik gibt es an der Medienkultur von und für Kinder?

32. Was suchen Kinder in den Medien?

33. Welche Bedeutung hat die Phantasie für die Kinderkultur?

34. Welche Bedeutung hat das Internet für Kinder?

35. Was sind Gefährdungen im Netz für Kinder?

36. Welche Bedeutung hat der Jugendschutz für die Kindermedien

37. Warum sind gute Angebote für Kinder wichtig?

38. Wie sind Internetangebote für kleine Kinder zu sehen? Pro – kontra

39. Was kann unter Internet verstanden werden?

40. Welche Bedeutung hat die Erinnerungen an Kindheit?

41. Was ist Biografie?

42. Was sind Generationsbeziehungen, was Generationsverhältnisse?

43. Wie kann Qualitatives Material „interpretiert“ werden?

44. Was ist mit dem „Hermeneutischen Zirkel“ gemeint?

45. Was versteht man unter Codieren?

1. Wie kann Wissenschaft definiert werden?

- Wissen

- taucht unterschiedlich auf (à Arten von Wissen: Alltagswissen, Wissenschaftliches Wissen, Faktenwissen, Strukturwissen)

- ist an Benutzergruppen gebunden (unterschiedliche Personen à unterschiedlicher Alltag)

- nach Meyers Konversationslexikon 1888

- zunächst das Wissen selbst als Zustand des Wissenden, sodann der Inbegriff dessen, was man weiß

- im engern und eigentlichen Sinn der vollständige Inbegriff gleichartiger, systematisch, also nach durchgreifenden Hauptgedanken, geordneter Erkenntnisse.

- Wissenschaft als eine Tätigkeit, die Wissen systematisch erhebt und zu größeren Zusammenhängen ordnet (Theorie und Methode)

- bestimmte Art von Wissen wird nach Hauptgedanken geordnet z.B. alles zu Begriff Physik

- Fortschrittsidee: Wissen, was wir erheben in größeren Zusammenhang stellen, in großes System einordnen

- systematische Vermehrung von Wissen durch Tätigkeit

- nach Wikipedia

- Wissenschaft bezeichnet den Bestand des Wissens einer Zeit

- Wissenschaft bezeichnet den Erwerb neuen Wissens durch Forschung mit wissenschaftlichen Methoden, dessen Dokumentation als Wissenschaftliche Arbeit und die Weitergabe von Wissen als Lehre

- Historisierung des Wissens (nicht Fortschritt)

- historischer Zusammenhang, Kontext

- Wissen wird weitergegeben

- Wissen als Systematisierung, Vermehrung durch Dokumentation – Weitergeben von Wissen

- Wissenschaft braucht die Kommunikation à bestimmte Bereiche öffentlich zugänglich machen (Firmen veröffentlichen ihr Wissen nicht)

- Wissenschaft à notwendig, dass ich kommuniziere

- nach Buß/ Schöps 1979, S.14

- „Als Wissenschaft bezeichnet man Beobachtungen, Gesetzmäßigkeiten und Begriffe, die sich auf die Natur, auf die Menschen, auf ihre Werke und auf die Gesellschaft, die sie gestalten, beziehen.“

- Wissenschaft hat eingegrenzte (umgrenzte) Bereiche

- Wissenschaft:

- Komplexes einfach verstehen

- Zusammenhang verstehen

- nachvollziehbar für andere Wissenschaften machen

- Wissenschaft muss überprüfbar sein

- Falsifizierbarkeit, widerlegen können

- Zusammenfassung:

- Wissenschaft als eine systematische, nachprüfbare Form der Generierung und Ordnung von Wissen (Herstellung Ordnung von Wissen)

- Theorie (Modelle der Welt) und Methode (Art der Wissensgewinnung): Skepsis als Grundannahme –Falsifizierbarkeit (Fälschung)

- Qualität von Forschung: quellen- und methodenkritisch, logisch, sparsam, empirisch überprüfbar, Objektivität (intersubjektiv), Reliabilität (Zuverlässigkeit der Methode), Validität (Gültigkeit)

- kritisch nach Methode schauen

- logische Erklärung, empirisch nachprüfbar?

- skeptisch nachfragen

- mehrere Meinungen einholen

2. Was ist damit gemeint, wenn man sagt, dass Wissenschaft eine Wertekultur sei?

- Wissenschaft sind Werte, wie wir mit Wissen umgehen (z.B. richtiges Zitieren)

- Wissenschaft will die Wahrheit finden à Wahrheit liegt nicht offen (Alltagswissen ist noch lange nicht was es ist – es ist nicht sicher, ob Alltagswissen ausreicht, um die Welt zu beschreiben)

- Wissenschaft ≠ Alltagswissen

- in Wissenschaft müssen Annahmen, Begriffe, Theorien, Methoden offen gelegt werden und zur Diskussion gestellt werden

- Pluralität der Meinungen als Korrektiv

- Grundannahme: wir wissen nicht, ob unsere Forschung richtig ist oder nicht

- Wissen veraltet z. B. Ernährungswissenschaften, Pädagogik

- es gelingt nicht vollständig Wahrheit zu erfassen

- Wissen gilt nur so lange, bis es widerlegt wird

- Wissen = relativ

- Sicherheit erhöhen, von dem was wir wissen à Studien machen (z. B Deutsche lieben Sauerkraut, vielleicht ist es gar nicht so à Studie)

- Alltagswissen auch manchmal Aberglaube

- Aberglaube, war Glaube, um Leben zu bewältigen (rationale Methode)

- deshalb Wissenschaft kommunikativ und öffentlich machen, weil öffentliche Kultur

- offen legen, Diskussion darüber, mit unterschiedlichen Meinungen

- Uniausbildung:

- Wissenschaftliches Denken: Problemorientierung

- Begriffe definieren: Fachwissenschaftliche Sprache

- Bibliographieren und Stand der Forschung

- Quellenkritik: Wert und Herkunft von Informationen (immer nachfragen, kritisch)

- Logisches Argumentieren: Gliedern und Ordnen

- Zitieren und Belegen

- Ein Thema wissenschaftliche gestalten

- Kriterien an Wissenschaft:

- Dokumentation: Stand der Forschungen, benutzte Quellen, Bezug auf bestehende Theorien

- Skepsis und keine Dogmatik

- Veröffentlichung der Ergebnisse

- Nachvollziehbarkeit der Methode

- Theorie: Logische Entwicklung von Erklärungen

- Bezug auf bestehende Theorien, oder bestehende Theorien kippen

- oft wird falsch zitiert – immer an Original halten!

- nach mehreren Meinungen schauen, nicht nur eine, unterschiedliche Quellen, Perfektion

- nicht auf 1 Quelle verlassen

- Veröffentlichung der Ergebnisse

- Bücher haben längeren Bestand, als Internet, Computer, da verschwindet viel wieder (flüchtiges Medium)

- Nachvollziehen der Methoden

- Ergebnisse logisch zusammenfassen, nachvollziehbar machen

3. Was sind Grundzüge wissenschaftlichen Denkens?

- Wissenschaftliches Denken: Problemorientierung

- Begriffe definieren: Fachwissenschaftliche Sprache

- Bibliographieren und Stand der Forschung

- Quellenkritik: Wert und Herkunft von Informationen

- Logisches argumentieren: Gliedern und ordnen

- Zitieren und Belegen

- Ein Thema wissenschaftlich gestalten

- 1. Wissenschaft ist auf Erkenntnis ausgerichtet

- Nicht nur Anhäufung von Fakten, Daten, Informationen etc.

- Sondern deren:

§ Verstehen

§ Erklären der damit verbundenen Vorgänge und Erscheinungen in der Welt

- 2. Wissenschaft hat einen Objektbereich den sie untersucht

- Z.B. Biologie hat Objektbereich Fauna & Flora

- Über Objektbereich definieren sich in der Regel wissenschaftliche Disziplinen

- In diesem Sinne gibt es nicht nur eine Wissenschaft, sondern mehrere

4. Was sind Gütekritien für Wissenschaft

- Kriterien für Wissenschaft:

- Dokumentation (Stand der Forschungen, benutzte Quellen, Bezug auf bestehende Theorien)

- Skepsis und keine Dogmatik

- Veröffentlichung der Ergebnisse

- Nachvollziehbarkeit der Methode

- Theorie: Logische Entwicklung von Erklärungen

- 1. Wissenschaft ist auf Erkenntnis ausgerichtet

- Nicht nur Anhäufung von Fakten, Daten, Informationen etc.

- Sondern deren:

§ Verstehen

§ Erklären der damit verbundenen Vorgänge und Erscheinungen in der Welt

- 2. Wissenschaft hat einen Objektbereich den sie untersucht

- Z.B. Biologie hat Objektbereich Fauna & Flora

- Über Objektbereich definieren sich in der Regel wissenschaftliche Disziplinen

- In diesem Sinne gibt es nicht nur eine Wissenschaft, sondern mehrere

- Qualität von Forschung

- Quellen- und Methodenkritisch

- Logisch

- Sparsam

- Empirisch überprüfbar

- Objektivität (intersubjektiv)

- Reliabilität (Zuverlässigkeit der Methode)

- Validität (Gültigkeit)

5. Was sind Theorien?

- Theorien sind Modelle über definierte Bereiche der Welt

- Anforderungen an eine wissenschaftliche Theorie:

- Zirkelfreiheit (z.B. alle Kinder sind klein, warum sind sie klein, weil sie Kinder sind)

- innere Konsistenz (Widerspruchsfreiheit)

- äußere Konsistenz (Widerspruchsfreiheit in Bezug auf andere anerkannte Theorien)

- Erklärungswert (bislang ungeklärte Sachverhalte können durch die Theorie erklärt werden)

- Empirische Überprüfbarkeit

- sparsame Erklärung

- Falsifizierbarkeit (Theorie muss so formuliert werden, dass sie Voraussagen trifft, die prinzipiell durch ein Experiment widerlegt werden könnten. Nicht falsifizierbare, also experimentell nicht widerlegbare Theorien gelten nach diesem Kriterium als unwissenschaftlich)

6. Was sind Methoden, was ist Methodik, was Methodologie

- Methoden:

- sind nachvollziehbare Vorgehensweisen zur Gewinnung von Wissen

- Allgemein eine geistige Grundlage für planmäßiges, folgerichtiges Verfahren, Vorgehen, Forschen, Handeln

- Methodik:

- die Gesamtheit von Methoden; als Teildisziplin einer Fachwissenschaft auch die Lehre von den in dieser Wissenschaft angewandten Methoden

- Methodologie:

- ist die Lehre von den Methoden, den wissenschaftlichen Verfahren (Metawissenschaft)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

7. Was sind wichtige Anforderungen an eine wissenschaftliche Theorie?

- Zirkelfreiheit

- z.B. alle Kinder sind klein! Warum sind sie klein? Weil sie Kinder sind!

- das heißt: für den Beweis einer Aussage darf nicht die Aussage selbst vorausgesetzt werden

- keine tautologischen Aussagen

- Aussageform, die unabhängig von den Wahrheitswerten ihrer Bestandteile stets wahr ist

- innere Konsistenz (Widerspruchsfreiheit)

- äußere Konsistenz (Widerspruchsfreiheit in Bezug auf andere anerkannte Theorien)

- Erklärungswert - bislang ungeklärte Sachverhalte können durch die Theorie erklärt werden

- Empirische Überprüfbarkeit

- sparsame Erklärung

- Falsifizierbarkeit

- Eine Theorie muss so formuliert werden, dass sie Voraussagen trifft, die prinzipiell durch ein Experiment widerlegt werden könnten.

- Nicht falsifizierbare, also experimentell nicht widerlegbare Theorien gelten nach diesem Kriterium als unwissenschaftlich (Nachweis der Ungültigkeit einer Theorie)

8.Was sind Qualitätskriterien für eine gute Methode

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Theorien und Methoden der Kindheitsforschung
Untertitel
Klausurfragen mit Ausarbeitung
Hochschule
Universität Erfurt  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Theorien und Methoden der Kindheitsforschung
Autor
Jahr
2009
Seiten
35
Katalognummer
V344486
ISBN (eBook)
9783668347571
ISBN (Buch)
9783668347588
Dateigröße
607 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theorien, Methoden, Kindheitsforschung, Klausurfragen, Fuhs, Burkhard Fuhs, Erziehungswissenschaften, Pädagogik, Ausarbeitung, Fragenkatalog
Arbeit zitieren
Katharina Schmidt (Autor:in), 2009, Theorien und Methoden der Kindheitsforschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344486

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