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E-Learning in Gesundheits- und Pflegeberufen

Kompetenzentwicklung im Rahmen eines arbeitsbegleiteten Lernprozesses im Krankenpflegeberuf

Titre: E-Learning in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dossier / Travail de Séminaire , 2015 , 19 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Ilka-Maria Watermann (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
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E-Learning in Krankenhäusern wird in Zeiten der Informationsgesellschaft immer wichtiger. Kompetenzentwicklung im Rahmen einer betrieblichen Fort- und Weiterbildung nimmt einen hohen Stellenwert ein. Im Krankenhausbetrieb hat sich das CNE-Fortbildungsprogramm von Thieme etabliert, welches stets weiter entwickelt und an die Bedürfnisse der Pflegenden angepasst wird. Viele Krankenhäuser rüsten ihr Weiterbildungsangebot auf diese mediale Form des Lernens um, so dass ein Kompetenzerwerb und eine Kompetenzerweiterung am Arbeitsplatz stattfinden kann. Daher beschäftigt sich diese Hausarbeit mit der Thematik des E-Learning in Krankenhäusern und hinterfragt den Einsatz dieses medialen Lernangebots anhand folgender Forschungsfrage: „Inwieweit fördert der Einsatz von E-Learning die berufliche Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern der Gesundheits- und Pflegeberufe am Beispiel des CNE-Fortbildungsprogramms für beruflich Pflegende von Thieme?“

Im Anschluss an die Einleitung wird dazu der Konstruktivismus als grundlegende Lerntheorie vorgestellt. Nachfolgend wird in Kapitel drei der Kompetenzbegriff anhand der Theorie von Uta Oelke erläutert. Der Kompetenzbegriff wird von ihr auf die Pflegesituation adaptiert und schließt mit einer reflexiven Handlungskompetenz in Folge einer Kompetenzentwicklung ab. Was unter Kompetenzentwicklung zu verstehen ist, wird in diesem Zusammenhang erläutert.

Anschließend wird das Kompetenzstufenmodell nach Patricia Benner dargestellt. Patricia Benner hat dieses Modell in Anlehnung an Dreyfuß & Dreyfuß speziell für die Pflege erfasst. Dazu wird eine Kompetenzentwicklung vom Neuling zum Pflegeexperten beschrieben. Nachdem der Kompetenzbegriff, die Kompetenzentwicklung und das Kompetenzstufenmodell als theoretischer Rahmen dieser Arbeit vorgestellt worden sind, werden in Kapitel vier die Rahmenbedingungen des Unternehmens und die Akzeptanz und Medienkompetenz der Mitarbeiter als zwei Säulen des E-Learning erläutert. In Kapitel fünf wird dann das CNE-Fortbildungsprogramm von Thieme vorgestellt und beschrieben, wie dieses im Krankenhausbetrieb integriert wird. Bevor die Hausarbeit mit dem Fazit endet, wird im Kapitel sechs dargestellt, wie Kompetenzentwicklung anhand des CNE-Fortbildungsprogramms möglich ist. In diesem Zusammenhang wird die Forschungsfrage beantwortet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konstruktivismus

3. Kompetenzentwicklung in Pflege- und Gesundheitsberufen

3.1 Kompetenzbegriff

3.2 Kompetenzstufenmodell nach Benner

4. Unternehmen und Mitarbeiter – zwei Säulen des E-Learnings

4.1 Rahmenbedingungen des Krankenhauses für E-Learning

4.2 Akzeptanz und Medienkompetenz der Mitarbeiter als Voraussetzung mediengestützter Kompetenzentwicklung

5. E-Learning im Krankenhausalltag anhand des CNE-Fortbildungsprogramms für beruflich Pflegende von Thieme

6. E-Learning im Berufsalltag – Möglichkeit der Kompetenzentwicklung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Herausforderungen von E-Learning-Angeboten zur Förderung der beruflichen Kompetenzentwicklung von Pflegekräften im Krankenhaus. Dabei wird analysiert, unter welchen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen das CNE-Fortbildungsprogramm von Thieme effektiv zur beruflichen Handlungskompetenz beitragen kann.

  • Grundlagen des Konstruktivismus als Lerntheorie
  • Struktur des Kompetenzstufenmodells nach Patricia Benner
  • Anforderungen an Krankenhäuser für eine lernförderliche Umgebung
  • Die Bedeutung von Medienkompetenz und Akzeptanz bei Mitarbeitern
  • Analyse des CNE-Fortbildungsprogramms im klinischen Alltag

Auszug aus dem Buch

3.2 Kompetenzstufenmodell nach Benner

Stuart Dreyfuß und Hubert Dreyfuß entwickelten ein Modell des Kompetenzerwerbs, dem zufolge der Lernende fünf verschiedene Leistungsstufen zum Erwerb von Fähigkeiten durchläuft (vgl. Benner, 2012, S.57). Patricia Benner, eine amerikanische Krankenschwester, adaptierte dieses Modell 1994 an ein Fünf-Stufen-Modell zur Pflegekompetenz. Anlass dieses Vorhabens war die Tatsache, dass im Krankenhausbetrieb unterschiedliche Personengruppen arbeiten, die jeweils über ein individuelles Kompetenzniveau verfügen, welches aber nicht einzuordnen ist. Anhand dieses Stufen-Modells ist es nun möglich, an den unterschiedlichen Kompetenzniveaus der Mitarbeiter anzuknüpfen, um eine Weiterbildung zu ermöglichen. Benners Stufen-Modell kann Schüler, Praktikanten oder ausgebildete Pflegekräfte motivieren, anhand der Stufen weiter aufzusteigen (vgl. Quernheim, 2013, S.52f.). Wie in Abbildung 1 dargestellt, unterscheidet Benner, an Anlehnung zu Dreyfuß& Dreyfuß, dabei fünf Stufen: Neuling, fortgeschrittener Anfänger, kompetenter Pfleger, erfahrener Pfleger, Pflegeexperte.

Stufe eins umfasst den Neuling. Diese Neulinge verfügen über keine Erfahrungen und benötigen grundlegende Informationen, um die notwendigen praktischen Fähigkeiten zu erlernen. Neulinge sind in ihrem pflegerischen Verhalten relativ eingeschränkt und unflexibel. Als Neuling können Schüler eingestuft werden, die theoretische Aspekte verinnerlicht haben, allerdings noch erlernen müssen, wie sie diese mit den praktischen pflegerische Tätigkeiten verknüpfen können. Ebenso stellt eine examinierte Pflegekraft einen Neuling dar, wenn diese in eine andere Fachabteilung versetzt wird. Das neue Fachwissen muss dann erlernt werden und anschließend anhand von praktischen Tätigkeiten weiter vertieft werden (vgl. Benner, 2012, S.63f.) Stufe zweibeinhaltet den fortgeschrittenen Anfänger. Fortgeschrittene Anfänger haben bereits einige Mindestanforderungen im pflegerischen Alltag erlernt und können wiederkehrende Aufgaben durchführen. Allerdings orientieren sie sich dabei immer an Regeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz von E-Learning in der Pflege und Formulierung der Forschungsfrage zur Kompetenzentwicklung am Beispiel des CNE-Programms.

2. Konstruktivismus: Erläuterung des Konstruktivismus als Lerntheorie, die Lernen als selbstgesteuerten Prozess in sozialen Kontexten versteht.

3. Kompetenzentwicklung in Pflege- und Gesundheitsberufen: Definition des Kompetenzbegriffs nach Uta Oelke und Darstellung des Stufenmodells nach Patricia Benner.

4. Unternehmen und Mitarbeiter – zwei Säulen des E-Learnings: Analyse der betrieblichen Rahmenbedingungen sowie der Bedeutung von Medienkompetenz und Akzeptanz für den E-Learning-Erfolg.

5. E-Learning im Krankenhausalltag anhand des CNE-Fortbildungsprogramms für beruflich Pflegende von Thieme: Detaillierte Beschreibung der Funktionsweise und Inhalte des CNE-Programms sowie dessen Integration in den Klinikalltag.

6. E-Learning im Berufsalltag – Möglichkeit der Kompetenzentwicklung: Diskussion, wie E-Learning in Verbindung mit praktischer Tätigkeit die Kompetenzentwicklung über die verschiedenen Stufen hinweg fördern kann.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Potenzials von E-Learning unter der Voraussetzung einer aktiven Implementierung durch Klinikleitung und Personal.

Schlüsselwörter

E-Learning, Pflegeberufe, Kompetenzentwicklung, Krankenpflege, Konstruktivismus, CNE-Fortbildungsprogramm, Patientenversorgung, Medienkompetenz, Personalentwicklung, Lebenslanges Lernen, Handlungskompetenz, Berufsbildung, Pflegemanagement, Tutoren, Reflexionsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz digitaler Lernangebote in der Krankenhauspflege und wie diese gezielt zur beruflichen Weiterentwicklung eingesetzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der konstruktivistischen Lerntheorie, den Kompetenzstufenmodellen in der Pflege sowie den betrieblichen und individuellen Voraussetzungen für erfolgreiches E-Learning.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Inwieweit fördert der Einsatz von E-Learning die berufliche Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern der Gesundheits- und Pflegeberufe am Beispiel des CNE-Fortbildungsprogramms für beruflich Pflegende von Thieme?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse bestehender Literatur und wissenschaftlicher Modelle der Pflegepädagogik sowie mediendidaktischer Ansätze basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen (Konstruktivismus, Kompetenzmodell nach Benner), die organisatorischen Rahmenbedingungen im Krankenhaus sowie die konkrete Anwendung und den Nutzen des CNE-Programms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

E-Learning, Kompetenzentwicklung, Krankenpflege, Pflegepädagogik, Medienkompetenz und berufliche Handlungskompetenz sind die prägenden Begriffe.

Wie unterstützt das CNE-Programm den Pflegeexperten im Vergleich zum Neuling?

Während der Neuling das Programm zur theoretischen Absicherung seiner Praxis nutzt, dient es dem Experten eher als Plattform zur Wissensweitergabe oder zur Bewältigung fachfremder Herausforderungen.

Warum spielt die Medienkompetenz eine entscheidende Rolle?

Da E-Learning-Plattformen bei fehlender Medienkompetenz zu hohen Abbruchquoten führen können, ist die Schulung in diesem Bereich eine Grundvoraussetzung für die Akzeptanz und den Lernerfolg.

Ist E-Learning allein für die Kompetenzentwicklung ausreichend?

Nein, der Autor betont, dass erst die Kombination aus digitalem theoretischen Wissenserwerb und der praktischen Anwendung am Patientenbett zur vollen beruflichen Handlungskompetenz führt.

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Titre
E-Learning in Gesundheits- und Pflegeberufen
Sous-titre
Kompetenzentwicklung im Rahmen eines arbeitsbegleiteten Lernprozesses im Krankenpflegeberuf
Université
University of Hagen  (Bildungstheorie und Medienpädagogik)
Note
2,0
Auteur
Ilka-Maria Watermann (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
19
N° de catalogue
V344553
ISBN (ebook)
9783668343009
ISBN (Livre)
9783668343016
Langue
allemand
mots-clé
e-learning gesundheits- pflegeberufen kompetenzentwicklung rahmen lernprozesses krankenpflegeberuf
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ilka-Maria Watermann (Auteur), 2015, E-Learning in Gesundheits- und Pflegeberufen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344553
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