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Medienkompetenz von Lehrern zur kompetenten Medienbildung von Jugendlichen. Digital Immigrants meets Digital Natives

Titre: Medienkompetenz von Lehrern zur kompetenten Medienbildung von Jugendlichen. Digital Immigrants meets Digital Natives

Thèse de Bachelor , 2015 , 51 Pages , Note: 2

Autor:in: Ilka-Maria Watermann (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
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Nur mit Medienkompetenz kann ein sicherer Umgang mit digitalen Medien gefördert, die Gefahren des Web 2 0 eingeschätzt und die Vorteile für den Lernprozess gesichert werden. Daher wird im Rahmen dieser Bachelorarbeit der Frage nachgegangen, inwieweit eine Medienkompetenz von Lehrern Einfluss auf die mediale Bildung von Jugendlichen, im Hinblick auf einen kompetenten Umgang mit Medien, nehmen kann.

Nach der Einleitung in die Thematik werden dazu in Kapitel zwei digitale Medien im Lernprozess dargestellt. Selbstgesteuertes Lernen, informelle und formelle Kompetenzentwicklung und die Motivierung von Schülern werden erörtert. Anhand der Möglichkeiten digitaler Medien im Lernprozess soll dann im weiteren Verlauf der Bachelorarbeit analysiert werden, warum es wichtig ist, dass Digital Immigrants eine Medienkompetenz erwerben. Dazu werden in Kapitel drei die Begriffe Medienbildung und Medienkompetenz nach Baacke unterschieden. Dabei umfasst der Medienkom-petenzbegriff nach Baacke die vier Komponenten Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung.

In Kapitel vier wird auf die Mediensozialisation der Generationen Digital Immigrants und Digital Natives Bezug genommen. Dazu wird erläutert, welches Medienverhalten, einhergehend mit einer Medienkompetenz, jeweils vorliegt und wo Kompetenzunterschiede auszumachen sind. Im anschließenden fünften Kapitel wird die momentane Situation von digitalen Medien in der Lehramtsausbildung beschrieben, sowie auf die veränderte Lehrerrolle für die mediale Bildung von Schülern eingegangen. Ebenso werden Möglichkeiten des Kompetenzerwerbs von Digital Immigrants erörtert.

Anschließend werden in Kapitel sechs die Risiken von digitalen Medien im Lernprozess bei nicht ausreichender Medienkompetenz erläutert. In diesem Zusammenhang geht es um die Gefahren für Schüler, die sich mit der inkompetenten Nutzung des Web 2 0 ergeben. Dazu zählen z.B. das noch nicht anerkannte Krankheitsbild Internet Addiction Disorder und das Cybermobbing. Im Rahmen des Lernprozesses kann das Risiko des Digital Divide auftreten. Bevor die Bachelorarbeit mit dem Fazit endet, wird im siebten Kapitel die Forschungsfrage beantwortet und zusammenfassend dargestellt, wie die Medienkompetenz von Lehrern auf die mediale Bildung von Jugendlichen Einfluss nehmen kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Digitale Medien im Lernprozess

2.1 Selbstgesteuertes Lernen

2.2 Informelle/formelle Kompetenzentwicklung für das Lebenslange Lernen

2.3 Motivierung der Schüler durch mediale Einbettung der Themen

3 Schlüsselbegriffe Medienbildung und Medienkompetenz

3.1 Zum Begriff der Medienbildung

3.2 Kompetenzbegriff nach Baacke

4 Mediensozialisation

4.1 Lehrer als Digital Immigrants

4.2 Schüler als Digital Natives

5 Medien und Lehrer

5.1 Digitale Medien und die momentane Situation in der Lehramtsausbildung

5.2 Die veränderte Lehrerrolle für die mediale Bildung von Schülern

5.3 Möglichkeiten des Kompetenzerwerbs für Digital Immigrants

6 Risiken von digitalen Medien für Schüler bei inkompetenter Mediennutzung

6.1 Digital Divide

6.2 Internet Addiction Disorder

6.3 Cybermobbing

7 Medienkompetenz von Lehrern zur Förderung der mediale Bildung von Schülern

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Medienkompetenz von Lehrkräften auf die mediale Bildung von Jugendlichen. Ziel ist es zu analysieren, wie Lehrkräfte als "Digital Immigrants" ihre Medienkompetenz erweitern können, um Schüler als "Digital Natives" beim kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen und Risiken der Mediennutzung zu minimieren.

  • Mediensozialisation von "Digital Immigrants" und "Digital Natives"
  • Bedeutung von Medienbildung und Medienkompetenz im schulischen Kontext
  • Herausforderungen und Rollenveränderungen für Lehrer in der Wissensgesellschaft
  • Risiken der digitalen Mediennutzung (Digital Divide, Internetsucht, Cybermobbing)
  • Strategien zum Kompetenzerwerb für Lehrkräfte (Fortbildungen, Medienzentren)

Auszug aus dem Buch

4.1 Lehrer als Digital Immigrants

Digital Immigrants bezeichnet eine Generation, welche das Neue häufig mit dem Alten vergleicht. Ausschlaggebende Faktoren im Entscheidungsprozess sind Erfahrungswissen und Gewohnheiten. Die Vorteile, Komplexität und Kompatibilität des Neuen mit dem Vorhandenen, sowie die Beobachtbarkeit und Prüfbarkeit, spielen eine große Rolle (vgl. Jäckel, 2012, S.25). Immigrants sind Einwanderer, die ein neues Land betreten. Die Generationen, die vor dem Aufkommen der Computertechnologie geboren wurden, sind nicht mit einer technischen Ausstattung aufgewachsen. Diese Generation muss sich den Umgang mit Computer, Handy, Smartphone oder Tablet aneignen und betritt somit eine neue digitale Welt. „Those of us who were not born into the digital world but have, at some later point in our lives, become fascinated by and adopted many or most aspects of new technology are, and always will be compared to them, Digital Immigrants“ (Prensky, 2001, S.1f.). Dieser Generation gehören auch Lehrer an, die ohne Medien aufgewachsen sind. Digital Immigrants halten sich lieber in der realen physischen Welt auf und erledigen Dinge sofort und ohne technische Unterstützung.

Digital Immigrants nutzen einen Internetzugang nur, wenn er unbedingt nötig ist (vgl. Ambrosetti, 2011, S. 2340). Digital Immigrants nutzen neue innovative Medien, halten zudem aber noch an alten Gewohnheiten fest. Wenn möglich, erreichen Digital Immigrants ihr Ziel allerdings ausschließlich auf altem klassischen Weg. Die Lehrergeneration der Digital Immigrants hat folgende Lehreigenschaften verinnerlicht: langsames und individuelles Unterrichten, Schritt für Schritt, eins nach dem anderen, seriös und hierarchisch über den Schülern stehend (vgl. Prensky, 2001, S.2). Die Generation der Digital Immigrants hat nur ein geringes Interesse an den neuen Lerneigenschaften der Digital Natives, nämlich zeitgleiches und zügiges Lernen im Kontext digitaler Medien. Einige Lehrer dieser Generation sind nicht davon überzeugt, dass Lernen Spaß machen sollte. Sie sind der Meinung, dass die Methoden nach denen sie selbst in der Schule gelernt haben, ebenso für die jetzigen Schüler geeignete Unterrichtsmethoden darstellen (vgl. edb.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Thematik des Wandels zur Wissensgesellschaft und der Notwendigkeit einer Medienkompetenz für Lehrer und Schüler.

2 Digitale Medien im Lernprozess: Erläuterung der Bedeutung von selbstgesteuertem Lernen, informeller und formeller Kompetenzentwicklung sowie Motivationsstrategien.

3 Schlüsselbegriffe Medienbildung und Medienkompetenz: Theoretische Abgrenzung der zentralen Begriffe Medienbildung und Medienkompetenz nach Dieter Baacke.

4 Mediensozialisation: Analyse der unterschiedlichen Sozialisationsbedingungen von Lehrern (Digital Immigrants) und Schülern (Digital Natives).

5 Medien und Lehrer: Darstellung der Situation in der Lehramtsausbildung, der veränderten Lehrerrolle und Möglichkeiten für Lehrkräfte, Medienkompetenz zu erwerben.

6 Risiken von digitalen Medien für Schüler bei inkompetenter Mediennutzung: Detaillierte Betrachtung der Gefahren durch Digital Divide, Internet Addiction Disorder und Cybermobbing.

7 Medienkompetenz von Lehrern zur Förderung der mediale Bildung von Schülern: Möglichkeiten der praktischen Implementation von Medien in den Schulalltag.

8 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf notwendige strukturelle Änderungen im Bildungssystem.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Medienbildung, Digital Immigrants, Digital Natives, Schule, Lehramtsausbildung, Medienpädagogik, Selbstgesteuertes Lernen, Mediensozialisation, Internet Addiction Disorder, Cybermobbing, Digital Divide, Lernmotivation, Wissensgesellschaft, Medienberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, dass Lehrkräfte eine fundierte Medienkompetenz erwerben, um Schüler im digitalen Zeitalter medial zu bilden und kompetent durch eine Welt digitaler Medien zu führen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die unterschiedliche Mediensozialisation von Generationen (Digital Natives vs. Immigrants), die Herausforderungen der Integration digitaler Medien in Unterrichtsstrukturen sowie die Risiken unkontrollierter Mediennutzung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, inwieweit die Medienkompetenz von Lehrern einen direkten Einfluss auf die mediale Bildung von Jugendlichen ausübt und deren kompetenten Umgang mit digitalen Medien fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse aktueller medienpädagogischer Standards, Studien und Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Lernens mit Medien, die Analyse der Generationenunterschiede, die Situation in der Lehramtsausbildung sowie die Risikobetrachtung digitaler Gefahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Medienkompetenz, Digital Immigrants, Digital Natives, Mediensozialisation und Medienbildung sind die zentralen Konzepte, die den roten Faden der Arbeit bilden.

Welche spezifische Rolle nehmen Lehrer laut dieser Arbeit ein?

Lehrer sollen im digitalen Zeitalter von reinen Wissensvermittlern zu Lernbegleitern (Coaches) werden, die den aktiven, selbstgesteuerten Lernprozess der Schüler moderieren.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Lehrerbildung?

Die Autorin fordert eine verpflichtende Integration von Medienpädagogik und Mediendidaktik in die Lehramtsausbildung sowie obligatorische Fortbildungen für praktizierende Lehrkräfte, um den Anschluss an die digitale Lebenswelt der Schüler zu sichern.

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Résumé des informations

Titre
Medienkompetenz von Lehrern zur kompetenten Medienbildung von Jugendlichen. Digital Immigrants meets Digital Natives
Université
University of Hagen
Note
2
Auteur
Ilka-Maria Watermann (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
51
N° de catalogue
V344556
ISBN (ebook)
9783668342880
ISBN (Livre)
9783668342897
Langue
allemand
mots-clé
Digital Natives Digital Immigrants Medienkompetenz Lehrerausbildung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ilka-Maria Watermann (Auteur), 2015, Medienkompetenz von Lehrern zur kompetenten Medienbildung von Jugendlichen. Digital Immigrants meets Digital Natives, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344556
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