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Wie gewaltfrei ist die gewaltfreie Kommunikation?

Analyse der gewaltfreien Kommunikation im interkulturellen Kontext am Beispiel der japanischen Kultur

Título: Wie gewaltfrei ist die gewaltfreie Kommunikation?

Trabajo Escrito , 2016 , 17 Páginas , Calificación: unbenotet

Autor:in: Janina Hillenhagen (Autor)

Medios / Comunicación: Teorías, modelos, definiciones
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Eine Methode, die in der Mediation angewandt wird, ist die GfK. Der Fokus der vorliegenden Hausarbeit liegt auf der Anwendung der GfK im Kontext der japanischen Kultur. Es gibt wenig Literatur über die Methodenauswahl innerhalb einer Mediation unter Berücksichtigung der kulturellen Herkunft der Konfliktparteien. Das Interesse an dieser Thematik wurde geweckt, da die GfK mittlerweile eine weltweit verbreitete Methode ist. Das Problem ist, dass kulturelle Aspekte in dieser Methode nicht berücksichtigt werden. Es stellt sich somit die Frage, ob die Methode der GfK in Konflikten mit Vertretern aus der japanischen Kultur universal durchgeführt werden kann. Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, herauszufinden vor welchen Herausforderungen die GfK hinsichtlich ihrer Durchführung mit japanischen Konfliktparteien steht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Gewaltfreie Kommunikation (GfK)

2.2 Hofstedes kulturelle Dimensionen

3. Analyse

4. Fazit

4.1 Einschränkungen und weitere Untersuchungen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) im interkulturellen Kontext, insbesondere im Hinblick auf die japanische Kultur. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, vor welchen Herausforderungen die GfK bei der Durchführung mit japanischen Konfliktparteien steht, da kulturelle Aspekte in der ursprünglichen Methodik kaum berücksichtigt werden.

  • Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
  • Darstellung der japanischen Kultur anhand von Hofstedes kulturellen Dimensionen
  • Kritische Analyse der universellen Anwendbarkeit der GfK
  • Identifikation kultureller Konfliktpotenziale und Kommunikationsbarrieren
  • Implikationen für die interkulturelle Mediation

Auszug aus dem Buch

3. Analyse

Der Amerikaner Rosenberg erreichte mit der GfK weltweite Anerkennung. Jedoch werden in der Literatur vermeintlich universal anwendbare Konzepte und Methoden kritisiert. Hall & Hall argumentieren, dass „[…], many Americans grow up with the notion that we are simply the best in the world and have the answers to everything” (Hall & Hall, 1987, S 39). Auch Thomas weist darauf hin, dass „vieles, zu vieles, […] einseitig vom euroamerikanischen ‚westlichen’ Kulturverständnis determiniert“ sei (Thomas, 2003, S. 149).

Rosenberg (2015) argumentiert, dass durch die Vergegenwärtigung und Bewusstwerdung der vier Schritte innerhalb der GfK kulturelle Konditionierungen aufgebrochen werden können. Dies erscheint unter Berücksichtigung der Definition von Kultur laut Beck & Moore (1985) als sehr vereinfacht dargestellt.

Als ehemaliger Schüler von Carl Rogers erinnert Rosenbergs Ansatz der gewaltfreien Kommunikation an die Personenzentrierung (Klappenbach, 2011). Das bedeutet, dass die jeweilige Person und nicht deren Position im Vordergrund steht. Dadurch, dass die japanische Kultur eine gewisse Machtdistanz akzeptiert und durch den Konfuzianismus geprägt ist, spielt die hierarchische Anordnung von zwischenmenschlichen Beziehungen eine wesentliche Rolle (Hofstede et al., 2010). Folglich wird die Position des Gesprächspartners nicht unbeachtet gelassen. Fünf Über- bzw. Unterordnungsverhältnisse sind hier von besonderer Bedeutung: Vater und Sohn, Herrscher und Untertan, Ehemann und Ehefrau, älterer Bruder und jüngerer Bruder, senior Freund und junior Freund (Hofstede et al., 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der interkulturellen Kommunikation mit japanischen Akteuren ein und definiert die zentralen Begriffe sowie das Ziel der Arbeit.

1.1 Zielsetzung und Vorgehensweise: Hier wird der Fokus auf die Anwendung der GfK im japanischen Kontext gelegt und die methodische Vorgehensweise der Analyse erläutert.

2. Theoretischer Rahmen: Es werden die Grundlagen der GfK nach Rosenberg und das Modell der kulturellen Dimensionen nach Hofstede theoretisch fundiert dargestellt.

2.1 Gewaltfreie Kommunikation (GfK): Dieses Kapitel erläutert die vier Komponenten der GfK und den Unterschied zwischen Wolfs- und Giraffensprache.

2.2 Hofstedes kulturelle Dimensionen: Die sechs Dimensionen zur Beschreibung kultureller Unterschiede werden definiert, um als Analyseraster zu dienen.

3. Analyse: Die theoretischen Ansätze der GfK werden kritisch auf ihre Anwendbarkeit in der japanischen Kultur geprüft und dabei auftretende Konfliktpunkte identifiziert.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass universelle Methoden wie die GfK ohne kulturelle Anpassung im japanischen Kontext auf Barrieren stoßen können.

4.1 Einschränkungen und weitere Untersuchungen: Abschließend werden methodische Grenzen der Arbeit aufgezeigt und Empfehlungen für künftige empirische Studien gegeben.

Schlüsselwörter

Gewaltfreie Kommunikation, GfK, Japanische Kultur, Interkulturelle Kommunikation, Mediation, Hofstedes kulturelle Dimensionen, Konfliktmanagement, Machtdistanz, Kollektivismus, Interkulturelle Handlungskompetenz, Marshall B. Rosenberg, Kommunikationstheorie, Kulturelle Anpassung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert kritisch, inwieweit die Methode der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) auf den interkulturellen Kontext der japanischen Kultur übertragbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der GfK, das Modell der kulturellen Dimensionen nach Hofstede sowie die spezifischen Kommunikationsnormen in Japan.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, vor welchen Herausforderungen die GfK hinsichtlich ihrer Durchführung bei japanischen Konfliktparteien steht.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der existierende Konzepte der GfK mit den kulturellen Merkmalen der japanischen Gesellschaft konfrontiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der Methoden und eine anschließende Analyse, die Diskrepanzen zwischen der GfK und japanischen Werten wie Hierarchie und Kollektivismus aufzeigt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Gewaltfreie Kommunikation, interkulturelle Mediation und japanische Kultur beschreiben.

Warum wird die GfK in Japan teilweise als „gewaltvoll“ empfunden?

Da die GfK eine direkte Kommunikation von Gefühlen und Bitten fordert, was in der japanischen Kultur, die auf indirekte Kommunikation und Harmonie bedacht ist, als unverschämt oder arrogant wahrgenommen werden kann.

Welche Rolle spielt die Hierarchie in diesem Kontext?

Die japanische Kultur ist stark von konfuzianisch geprägten hierarchischen Verhältnissen durchzogen, während die GfK von einer Kommunikation auf Augenhöhe ausgeht, was zu einem methodischen Widerspruch führt.

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Detalles

Título
Wie gewaltfrei ist die gewaltfreie Kommunikation?
Subtítulo
Analyse der gewaltfreien Kommunikation im interkulturellen Kontext am Beispiel der japanischen Kultur
Curso
Basismodul Mediation und Mediative Kommunikation
Calificación
unbenotet
Autor
Janina Hillenhagen (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
17
No. de catálogo
V344597
ISBN (Ebook)
9783668343542
ISBN (Libro)
9783668343559
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mediation gewaltfreie Kommunikation japanische Kultur Konflikt Hofstede Kultur interkultureller Konflikt Giraffensprache Wolfssprache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Janina Hillenhagen (Autor), 2016, Wie gewaltfrei ist die gewaltfreie Kommunikation?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344597
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