Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Trendbarometer Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2015

Reale und virtuelle Orte der Kooperation von Kreativschaffenden in Baden‐Württemberg

Titel: Trendbarometer Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2015

Forschungsarbeit , 2015 , 65 Seiten

Autor:in: Prof. Dr. Martin Engstler (Autor:in), Lutz Mörgenthaler (Autor:in), Prof. Holger Nohr (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Trendbarometer Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2015 ist die vierte Ausgabe der seit dem Jahr 2012 vom IKW publizierten Studienreihe zu Trends und ausgewählten Handlungsfeldern der Kreativwirtschaft. Im Mittelpunkt der aktuellen Studie stehen die Kooperationsarbeit und die Potenziale realer und virtueller Orte der Kooperation von Kreativschaffenden. Die Studie 2015 wurde im Auftrag des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg (MFW) durchgeführt und fasst aktuelle Einschätzungen der Kreativunternehmen zusammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Konzept der Kreativwirtschaft

2 Übersicht über die Studie 2015

2.1 Methodik und Durchführung der empirischen Untersuchung

2.2 Teilnehmerstruktur

2.3 Zusammenfassung

3 Aktuelle Herausforderungen für Kreativunternehmen

3.1 Marktorientierte Herausforderungen für Kreativunternehmen

3.2 Interne Herausforderungen für Kreativunternehmen

3.3 Herausforderungen in Bezug auf Kooperationen

3.4 Zusammenfassung

4 Schwerpunktthema »Kooperative Arbeitssituationen«

4.1 Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit

4.2 Herkunft und Branchenzugehörigkeit der Kooperationspartner

4.3 Wichtigkeit, Häufigkeit und Orte persönlicher Treffen

4.4 Coworking Spaces: Eine besondere Form der Zusammenarbeit

4.5 In kooperative Arbeitssituationen eingebundene Personen

4.6 Zusammenfassung

5 Schwerpunktthema »Virtuelle Kooperationsarbeit«

5.1 Bedeutung informationstechnischer Plattformen für die kooperative Arbeit

5.2 Phasen der Nutzung informationstechnischer Plattformen

5.3 Wichtigste Funktionen Informationstechnischer Plattformen

5.4 Einschätzung zu Risiken von informationstechnischen Plattformen

5.5 Erwartungen bei intensiverer Nutzung einer informationstechnischen Plattform

5.6 Zusammenfassung

6 Schwerpunktthema »Kreativzentren«

6.1 Nutzungsintensität von Räumen in Kreativzentren

6.2 Standortfaktoren für Kreativzentren

6.3 Bedeutung des Angebots in Kreativzentren

6.4 Erwartungen an die Arbeit im Kreativzentrum

6.5 Zusammenfassung

7 Interpretation der Ergebnisse und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Studie ist die detaillierte Analyse der Arbeits- und Beschäftigungsformen innerhalb der Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. Die Forschungsarbeit untersucht, wie Kreativschaffende in einem zunehmend vernetzten Umfeld zusammenarbeiten, welche Rolle Kooperationen spielen und wie moderne Arbeitsumgebungen sowie digitale Werkzeuge diese Prozesse unterstützen.

  • Analyse kooperativer Arbeitssituationen und deren Rahmenbedingungen.
  • Untersuchung der Bedeutung und Anforderungen an Kreativzentren.
  • Evaluierung der Rolle virtueller Kooperationsarbeit und digitaler Plattformen.
  • Identifikation aktueller marktorientierter und interner Herausforderungen für Kreativunternehmen.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaftsförderung.

Auszug aus dem Buch

Coworking Spaces: Eine besondere Form der Zusammenarbeit

Für Kreativschaffende spielen kooperative Arbeitsformen eine wichtige Rolle. Diese Thematik wurde bereits in den Ergebnissen des Trendbarometers Kreativwirtschaft 2012-2014 eingehend untersucht. Eine besondere Form der Zusammenarbeit und des Austauschs bieten so genannte Coworking Spaces. Durch die veränderte räumliche, kulturelle und soziale Atmosphäre findet hier kreative Arbeit anders statt als es in Heimarbeit oder an öffentlichen Orten der Fall wäre. Gerade für die Akteure, der durch Klein- und Kleinstunternehmen geprägten Kreativwirtschaft, bilden Coworking Spaces deshalb eine interessante Alternative zu Heimarbeit oder der Arbeit an öffentlichen Orten.

Begriffserklärung: Der Begriff Coworking umschreibt eine gemeinsame genutzte Arbeitsstätte, die auch gemeinsame Arbeitssituationen und Arbeitsprozesse einschließt. Derartige Einrichtungen bieten besonders für Mikrounternehmen, Freelancer und Soloselbständige die Möglichkeit, Arbeitsräume oder -plätze die ihren Bedürfnissen entsprechen, zu vergleichsweise günstigen Konditionen zu mieten. Dabei gibt es Coworking Spaces, die vorwiegend von Personen derselben Branche genutzt werden wie auch Einrichtungen, in die sich Personen unterschiedlicher Branchen einmieten. Die Flexibilität der Einrichtungen bietet jedoch immer ein Umfeld, in dem der Wissens- und Ideenaustausch in einem stark wissensbasierten Dienstleistungsumfeld genutzt werden kann, um sich und die eigenen Ideen weiterzuentwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Relevanz der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg und begründet die Notwendigkeit der vorliegenden Studie als Analyseinstrument für neue Arbeitsformen.

2 Übersicht über die Studie 2015: Dieses Kapitel erläutert das methodische Vorgehen der Online-Befragung sowie die Struktur der untersuchten Kreativunternehmen und stellt die Schwerpunktthemen der Studie vor.

3 Aktuelle Herausforderungen für Kreativunternehmen: Es werden die zentralen Hürden für Kreativschaffende identifiziert, wobei insbesondere Kundengewinnung, wirtschaftliche Existenzsicherung und die Professionalisierung von Kooperationen im Vordergrund stehen.

4 Schwerpunktthema »Kooperative Arbeitssituationen«: Der Fokus liegt hier auf den Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit, der Bedeutung persönlicher Treffen und der Rolle von Coworking Spaces als alternative Arbeitsorte.

5 Schwerpunktthema »Virtuelle Kooperationsarbeit«: Dieses Kapitel untersucht den Einsatz informationstechnischer Plattformen, deren Nutzen für Arbeitsprozesse sowie die von den Akteuren wahrgenommenen Risiken, wie etwa den Datenschutz.

6 Schwerpunktthema »Kreativzentren«: Die Analyse konzentriert sich auf Standortfaktoren, das gewünschte Portfolio von Kreativzentren und die Erwartungen der Kreativen an ein solches professionelles Arbeitsumfeld.

7 Interpretation der Ergebnisse und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Bedeutung von Kooperationen, Raumüberwindung und Digitalisierung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Branche.

Schlüsselwörter

Kreativwirtschaft, Kooperation, Baden-Württemberg, Coworking, Netzwerke, Digitalisierung, Existenzsicherung, Kreativzentren, Innovationsmanagement, Arbeitsumfeld, Solo-Selbständige, Informationstechnologie, Standortfaktoren, Wissensaustausch, Beschäftigungssituation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Publikation befasst sich mit der Untersuchung der aktuellen Situation und den Handlungsfeldern von Kreativunternehmen in Baden-Württemberg, wobei ein besonderer Fokus auf kooperativen Arbeits- und Beschäftigungsformen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Studie konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: kooperative Arbeitssituationen, virtuelle Kooperationsarbeit über digitale Plattformen sowie die Bedeutung und Anforderungen an physische Kreativzentren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis der spezifischen Arbeitssituationen in der Kreativwirtschaft zu erlangen, um daraus fundierte Handlungsfelder für die Politik und Wirtschaftsförderung ableiten zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Studie verwendet?

Die Datengrundlage bildet eine standardisierte Online-Befragung von Unternehmen der Kreativwirtschaft, die im Juli 2015 durchgeführt wurde.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben allgemeinen Herausforderungen wie Kundengewinnung und Existenzsicherung vor allem die Themen Kooperation, digitale Infrastrukturen und die Nutzung von Räumlichkeiten in Kreativzentren intensiv analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Kreativwirtschaft, Kooperationsnetzwerke, Digitalisierung, Coworking und die spezifischen Herausforderungen von Solo-Selbständigen.

Warum sind persönliche Treffen für Kooperationen trotz Digitalisierung weiterhin so wichtig?

Die Befragung zeigt, dass persönliche Kontakte als Vertrauensbasis und Grundpfeiler erfolgreicher Zusammenarbeit unverzichtbar sind, um kreative Harmonie und eine reibungslose Abstimmung zu gewährleisten, die digitale Medien allein nicht ersetzen können.

Welche Rolle spielen Coworking Spaces für die befragten Kreativunternehmen?

Coworking Spaces bieten neben räumlicher Flexibilität und Kostenvorteilen vor allem ein soziales und professionelles Umfeld, das den Wissensaustausch fördert und besonders für Kleinstunternehmen eine inspirierende Alternative zur Arbeit in Isolation darstellt.

Welche Risiken sehen die Befragten bei der Nutzung virtueller Plattformen?

Das größte Bedenken gilt dem hohen administrativen Aufwand, gefolgt von einer mangelnden Nutzerakzeptanz und insbesondere dem Datenschutz sowie der Sorge vor Datenverlust oder der missbräuchlichen Verwendung von Informationen durch andere Nutzer.

Welche Standortfaktoren sind für die Attraktivität eines Kreativzentrums entscheidend?

Die Befragten bewerten eine gute Anbindung an den ÖPNV, eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur sowie ein starkes Image als Kreativstandort als besonders kritische Faktoren für die Nutzung solcher Zentren.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Trendbarometer Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2015
Untertitel
Reale und virtuelle Orte der Kooperation von Kreativschaffenden in Baden‐Württemberg
Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart  (Institut für Kreativwirtschaft)
Autoren
Prof. Dr. Martin Engstler (Autor:in), Lutz Mörgenthaler (Autor:in), Prof. Holger Nohr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
65
Katalognummer
V344655
ISBN (eBook)
9783668337367
ISBN (Buch)
9783668337374
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kreativwirtschaft Kooperation Zusammenarbeit Kreativzentren Creative Industries Coworking Netzwerke Baden-Württemberg Virtuelle Kooperation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Prof. Dr. Martin Engstler (Autor:in), Lutz Mörgenthaler (Autor:in), Prof. Holger Nohr (Autor:in), 2015, Trendbarometer Kreativwirtschaft Baden-Württemberg 2015, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344655
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  65  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum