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Der Jazz Dance. Eine Einführung in die Praxis

Título: Der Jazz Dance. Eine Einführung in die Praxis

Elaboración , 2013 , 6 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: M.Ed. Erika Wießner (Autor)

Deportes - Teoría y Práctica
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Das Thema dieser Ausarbeitung beinhaltet den Jazz Dance, der afroamerikanische Ursprünge besitzt. Der Kurs besteht aus 21 Sportstudenten/-innen und ist, was die Geschlechter betrifft, gleichmäßig verteilt. Vorerfahrungen bestehen nur sehr wenige, aber der Kurs scheint sehr motiviert und offen für neue Bewegungserfahrungen. Aufgrund der wenigen Vorerfahrungen auch im Jazz liegt der Schwerpunkt der Stunde nicht auf professionelles Tanzen, sondern auf der spielerischen Heranführung an den Gegenstand. Die Studenten sollen lernen, den Jazz Dance den Tanznovicen in vereinfachter Form näherzubringen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Themenwahl und – Begründung

2.Sachanalyse

Der Afrikanische Tanz vom 16. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart

Jazztechniken

3.Kritische Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt eine praxisorientierte Einführung in den Jazz Dance. Dabei werden die historische Entwicklung von den afroamerikanischen Wurzeln bis zur heutigen Form sowie die zentralen tänzerischen Techniken beleuchtet und kritisch in Bezug auf ihre gesellschaftliche Wahrnehmung reflektiert.

  • Historische Entwicklung des Jazz Dance und afrikanische Wurzeln
  • Erläuterung spezifischer Jazztechniken wie Isolation und Polyzentrik
  • Didaktische Heranführung an den Jazz Dance in der Praxis
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Geschlechterverteilung und gesellschaftlichen Akzeptanz des Tanzes

Auszug aus dem Buch

Jazztechniken

Was den Jazztanz von anderen Tänzen unterscheidet, sind die Techniken und das ziemlich ungebundene und freie Bewegen. Im Gegensatz zu den Standardtänzen, wo die Grundschritte schon vorgegeben sind, geht es beim Jazztanz eher um das Improvisieren. Es gibt zwar auch Choreographien, aber es wird mehr Aufmerksamkeit auf die Kreativität und das sich Loslassen gelegt. Die folgenden Techniken sollen einen Anreiz über das Zentrum des Jazz Dance geben. Zu der wichtigsten Technik gehört die Isolation. Dabei wird der Körper nicht als Ganzes eingesetzt, sondern in seine einzelnen Körperglieder geteilt, die sich isoliert voneinander bewegen und ihr eigenes Spannungsfeld bilden. Beispiele hierfür sind: 1.Isolation von Kopf- und Torsozentren: Kopf und Hals (Nicken, Heben, Drehen, Neigen), Schultergürtel (Heben, Vorwärts schieben, Twist, Shake), Brustkorb (Hochheben und nach hinten ziehen), Oberkörper (Beugen, Twist), Becken (Ganzes Becken, isolierte Motionen mit einer Hüfte, Jelly Roll) 2.Isolation der Arme 3.Isolation der Beine

Voraussetzung für die Isolation ist die Polyzentrik. Der Tänzer sieht seinen Körper nicht als Einheit an, sondern jede Körperregion hat sein eigenes Tanzzentrum. Im Tanz können mehrere Zentren gleichzeitig bewegt werden. Eine andere Technik, genannt Contractions, verkörpert das Zusammenziehen von verschiedenen Körperteilen. Wichtig hierbei ist das Verhältnis von Contracion „Zusammenziehen“ und Release „Ausdehnen“. Nach einem Zusammenziehen (Körperteile bewegen sich zum Körperzentrum hin) folgt meistens das gegenteilige Ausdehnen, d.h. Körperteile bewegen sich vom Körperschwerpunkt weg (Zimmer, R. S. 66). Eine weitere Technik ist die Relaxation, welche das Verhältnis von Spannung und Lockerung darstellt. Es wird versucht, einzelne Körperteile isoliert voneinander in Spannung zu versetzen und diese Spannung nach einiger Zeit wieder zu lösen (Zimmer, R. S. 61). Eine Technik, der im Jazz eine hohe Bedeutung bekommt sind die Levels (Verhältnis vom Körper zum Boden). Der Tänzer bewegt sich nicht nur in einer Raumebene, sondern nutzt die verschiedenen Ebenen aus und bewegt sich in ihnen. Es wird viel auf dem Boden getanzt, deswegen sind gerade die Bodenlevels sehr wichtig. Eingeleitet werden die Bodenlevels von den sogenannten Falls (Fallbewegungen).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Themenwahl und – Begründung: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Beschäftigung mit Jazz Dance und beschreibt die pädagogische Planung einer Unterrichtsstunde für Sportstudierende ohne Vorerfahrung.

2.Sachanalyse: Das Kapitel liefert einen historischen Abriss des afrikanischen Tanzes und stellt die grundlegenden technischen Elemente des Jazz Dance wie Isolation, Polyzentrik und Levels detailliert dar.

3.Kritische Diskussion: Hier erfolgt eine Auseinandersetzung mit der geringen gesellschaftlichen Bedeutung des Tanzes im Schulsport sowie eine Reflexion über die vorherrschende weibliche Dominanz in Jazz-Tanzgruppen.

Schlüsselwörter

Jazz Dance, Afrikanischer Tanz, Isolation, Polyzentrik, Contraction-Release, Levels, Tanzpädagogik, Sportunterricht, Tanztechnik, Improvisation, Körperausdruck, Geschichte des Tanzes, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in den Jazz Dance, von den historischen Ursprüngen in Afrika bis zur Vermittlung spezifischer Tanztechniken im sportpädagogischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese des Jazz Dance, der theoretischen Erläuterung technischer Grundprinzipien und einer soziologischen Reflexion über die Akzeptanz und Geschlechterverteilung im Tanz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Jazz Dance für Tanzanfänger in einer vereinfachten Form zugänglich zu machen und ein Verständnis für die wesentlichen Bewegungsmerkmale dieses Tanzstils zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Erstellung gewählt?

Es handelt sich um eine Ausarbeitung, die auf der Analyse bestehender Fachliteratur basiert, ergänzt durch eine praktische Planung für eine Unterrichtseinheit mit Sportstudierenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse, welche die afrikanischen Wurzeln und die Entwicklung bis in die Moderne darlegt, sowie eine detaillierte Aufarbeitung der technischen Grundlagen wie Isolation, Polyzentrik und Falltechniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Jazz Dance, Isolation, Polyzentrik, Tanzgeschichte, Sportpädagogik und gesellschaftliche Wahrnehmung.

Warum wird im Text explizit auf das "Kaufhausgedränge" eingegangen?

Das "Kaufhausgedränge" ist eine spezifische Übung für das Aufwärmen, die dazu dient, die Jazz-Technik der Isolation spielerisch erfahrbar zu machen.

Welche Schlussfolgerung ziehen die Autoren in Bezug auf männliche Tänzer?

Die Autoren stellen fest, dass Jazz Dance oft fälschlicherweise als rein weiblich abgestempelt wird, und fordern Pädagogen dazu auf, aktiv gegenzusteuern, um auch Jungen und Männer für diesen Tanzstil zu begeistern.

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Detalles

Título
Der Jazz Dance. Eine Einführung in die Praxis
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Sportwissenschaft)
Curso
Tanzen
Calificación
1,7
Autor
M.Ed. Erika Wießner (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
6
No. de catálogo
V344663
ISBN (Ebook)
9783668347472
ISBN (Libro)
9783668347489
Idioma
Alemán
Etiqueta
jazz dance eine einführung praxis
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M.Ed. Erika Wießner (Autor), 2013, Der Jazz Dance. Eine Einführung in die Praxis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344663
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