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Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft. Eine metaanalytische Betrachtung

Untersuchung von E-Learning Konzepten auf den Lernerfolg von Lernenden in der medizinischen Ausbildung

Titel: Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft. Eine metaanalytische Betrachtung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ilka-Maria Watermann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In vielen Kliniken und medizinischen Ausbildungsgängen werden seit einigen Jahren E-Learning Angebote genutzt. Mediales Lernen findet dabei im Spannungsfeld des ökonomischen Leitgedankens bis hin zum mediendidaktischen Grundgedanken des Lebenslangen Lernens statt. Für die jeweiligen Ausbildungssparten sind einzelne Studien durchgeführt worden, die den Lernerfolg thematisieren.

Befürworter des E-Learning sehen einen großen Lernerfolg durch die Möglichkeit des medialen Lernens. Kritiker hingegen sehen die Gefahren und Risiken des medialen Lernens und keinen Lernerfolg im Hinblick auf die Nutzung medialer Lernressourcen.

Durch eine Vielzahl veröffentlichter Studien ist ein Überblick über die aktuelle Studienlage erschwert. Deshalb soll eine Metaanalyse dazu dienen, eine Zusammenfassung der Studienergebnisse zu ermöglichen und sich gezielt über den Forschungsstand zu informieren. Quantitative Ergebnisse aus empirischen Studien sollen zusammengefasst und auf deren Variabilität untersucht werden.

Diese Metaanalyse soll deshalb hinsichtlich der Forschungsfrage, ob E-Learning-Konzepte in der medizinischen Ausbildung einen Einfluss auf den Lernerfolg von Lernenden haben, die Thematik analysieren und einen Gesamtüberblick verschaffen. Hierzu soll ein Vergleich mit der Präsenzausbildung herangezogen werden. Durch die Zusammenfassung einzelner Studien zu einer Ge-samtstichprobe wird die Stichprobengröße gesteigert, was wiederum einen Ausgleich von Schätzfehlern und Verzerrungen ermöglicht. Letztlich kann durch die Gesamtstichprobe in der Metaanalyse dargestellt werden, wer auf Grundlage der hier implementierten Studien nun Recht behält, die Befürworter oder Kritiker des medialen Lernens.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konstruktivismus

3. E-Learning in der Medizin

4. Forschungsfrage und Hypothesenbildung

5. Operationalisierung

6. Auswahlkriterien

7. Die systematische Literaturrecherche

8. Kodierung der Studien

9. Darstellung und Auswertung der Studien

10. Ergebnisdarstellung

11. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob E-Learning-Konzepte in der medizinischen Ausbildung einen positiven Einfluss auf den Lernerfolg von Lernenden im Vergleich zur klassischen Präsenzausbildung haben. Durch eine metaanalytische Betrachtung ausgewählter Primärstudien soll der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst und die Wirksamkeit digitaler Lehr-Lern-Arrangements bewertet werden.

  • Vergleich von E-Learning und Präsenzausbildung im medizinischen Kontext
  • Konstruktivistische Lerntheorie als didaktische Grundlage
  • Operationalisierung des Begriffs "Lernerfolg"
  • Methodik der Metaanalyse durch Vote Counting
  • Evaluation von fünf relevanten Primärstudien

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In vielen Kliniken und medizinischen Ausbildungsgängen werden seit einigen Jahren E-Learning Angebote genutzt. Mediales Lernen findet dabei im Spannungsfeld des ökonomischen Leitgedankens bis hin zum mediendidaktischen Grundgedanken des Lebenslangen Lernens statt. Für die jeweiligen Ausbildungssparten sind einzelne Studien durchgeführt worden, die den Lernerfolg thematisieren. Befürworter des E-Learning sehen einen großen Lernerfolg durch die Möglichkeit des medialen Lernens. Kritiker hingegen sehen die Gefahren und Risiken des medialen Lernens und keinen Lernerfolg im Hinblick auf die Nutzung medialer Lernressourcen.

Durch eine Vielzahl veröffentlichter Studien ist ein Überblick über die aktuelle Studienlage erschwert. Deshalb soll eine Metaanalyse dazu dienen, eine Zusammenfassung der Studienergebnisse zu ermöglichen und sich gezielt über den Forschungsstand zu informieren (Leonhardt, o.J., S.1). Quantitative Ergebnisse aus empirischen Studien sollen zusammengefasst und auf deren Variabilität untersucht werden (Stamm & Schwarb, 1995, S.5). Diese Metaanalyse soll deshalb hinsichtlich der Forschungsfrage, ob E-Learning-Konzepte in der medizinischen Ausbildung einen Einfluss auf den Lernerfolg von Lernenden haben, die Thematik analysieren und einen Gesamtüberblick verschaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Nutzung von E-Learning in der medizinischen Ausbildung ein und definiert das Ziel der Metaanalyse.

2. Konstruktivismus: Dieses Kapitel erläutert den Konstruktivismus als theoretische Basis für E-Learning-Arrangements und betont die Bedeutung der Selbststeuerung beim Lernen.

3. E-Learning in der Medizin: Es wird die Relevanz von E-Learning zur Förderung von Medienkompetenz und zur Unterstützung des kontinuierlichen Lernprozesses im medizinischen Arbeitsalltag dargelegt.

4. Forschungsfrage und Hypothesenbildung: Basierend auf den theoretischen Grundlagen wird die zentrale Forschungsfrage gestellt und eine überprüfbare Hypothese abgeleitet.

5. Operationalisierung: Die Variablen der Hypothese, insbesondere das Konzept "Lernerfolg", werden definiert und für die Analyse messbar gemacht.

6. Auswahlkriterien: Die Kriterien zur Auswahl der für die Metaanalyse relevanten Studien, wie Erscheinungsjahr und Studiendesign, werden festgelegt.

7. Die systematische Literaturrecherche: Die methodische Vorgehensweise bei der Suche und Identifikation geeigneter Primärstudien mittels Datenbanken wird beschrieben.

8. Kodierung der Studien: Es wird erläutert, wie die ausgewählten Studien nach einheitlichen Kriterien kodiert wurden, um die Vergleichbarkeit für die Auswertung zu gewährleisten.

9. Darstellung und Auswertung der Studien: Die fünf für die Metaanalyse ausgewählten Studien werden detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Ergebnisse diskutiert.

10. Ergebnisdarstellung: Die Ergebnisse der einzelnen Studien werden zusammengeführt, wobei mittels Vote Counting ein Gesamtüberblick zur Hypothese erstellt wird.

11. Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, Forschungslücken aufgezeigt und ein Fazit zur Effektivität von E-Learning in der Medizin gezogen.

Schlüsselwörter

E-Learning, Medizinische Ausbildung, Metaanalyse, Lernerfolg, Konstruktivismus, Blended Learning, Präsenzausbildung, Medienkompetenz, Objektiver Lernerfolg, Vote Counting, berufliche Handlungskompetenz, Evaluation, Medizinstudium.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von E-Learning-Konzepten auf den Lernerfolg von Auszubildenden und Studierenden in medizinischen Berufen im Vergleich zur klassischen Präsenzlehre.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die didaktischen Grundlagen des Konstruktivismus, die Anforderungen an lebenslanges Lernen im medizinischen Sektor sowie die methodische Durchführung einer Metaanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Forschungsstand zu E-Learning in der medizinischen Ausbildung zu synthetisieren, um zu klären, ob digitale Lernformen tatsächlich zu besseren Lernergebnissen führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin führt eine Metaanalyse durch, bei der die Ergebnisse aus fünf ausgewählten Primärstudien mittels des "Vote Counting"-Verfahrens (richtungsmäßiges Auszählen) ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen, die Kriterien zur Literaturauswahl, die systematische Recherche, die Kodierung der Daten sowie die detaillierte Vorstellung und Zusammenführung der Ergebnisse der fünf Primärstudien behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Learning, Medizinische Ausbildung, Metaanalyse, Lernerfolg und Konstruktivismus charakterisiert.

Warum wurde das "Vote Counting"-Verfahren für die Auswertung gewählt?

Das Verfahren wurde gewählt, um eine einfache und richtungsmäßige Ergebnisauswertung der Primärstudien zu ermöglichen, da aufgrund unterschiedlicher Studiendesigns keine direkte statistische Berechnung der Effektstärke möglich war.

Wie unterscheidet sich E-Learning von der Präsenzausbildung in der Studie?

Die Studie verdeutlicht den Rollenwandel von Lehrenden und Lernenden: Während in der Präsenzlehre der Lehrer aktiv führt, nehmen die Lernenden bei E-Learning eine aktivere Rolle ein, während die Lehrkraft den Prozess eher passiv begleitet.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft. Eine metaanalytische Betrachtung
Untertitel
Untersuchung von E-Learning Konzepten auf den Lernerfolg von Lernenden in der medizinischen Ausbildung
Hochschule
FernUniversität Hagen
Veranstaltung
Master Modul M1
Note
1,0
Autor
Ilka-Maria Watermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V344831
ISBN (eBook)
9783668342842
ISBN (Buch)
9783668342859
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lehren lernen wissensgesellschaft eine betrachtung untersuchung e-learning konzepten lernerfolg lernenden ausbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ilka-Maria Watermann (Autor:in), 2016, Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft. Eine metaanalytische Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344831
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Leseprobe aus  27  Seiten
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