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Vom Kreisen um die Leerstelle und selbstbestimmten Sterben

Titre: Vom Kreisen um die Leerstelle und selbstbestimmten Sterben

Essai , 2014 , 7 Pages

Autor:in: James Glosterfrau (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Comparée
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Das Kreisen um die Leerstelle und das selbstbestimmte Sterben. Wie vereint man zwei Bereiche, die den Anschein erwecken, dass sie auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten besitzen?

Eine Möglichkeit besteht darin, den Versuch zu unternehmen, abstrakte Gedankengänge zu formulieren, welche die Elemente aus den jeweiligen Bereichen aufgreifen. Bei einer Leerstelle handelt es sich um eine Stelle, welche nicht mehr benutzt, bewohnt oder verwendet wird. Durch eine Leerstelle kann auch der Satzzusammenhang verändert werden soweit dass die Bedeutung des Gesagten verschwimmt. In diesem Fall soll die Leerstelle als leere Stelle interpretiert werden. Fasst man die Leerstelle in der zuvor genannten Weise auf, lassen sich Gedanken und Konstrukte bilden. Wenn also die Leerstelle als leerer Ort oder Platz aufgefasst wird, ist also keine Existenz mehr gegeben. Dies kann wiederum als Sterben interpretiert werden. Mit dem Sterben wird ein Ort leer, so dass die Stelle, also die Erde, welche zuvor noch von einem Individuum bewohnt war, leer ist.

Was wird nun unter selbstbestimmten Sterben verstanden und wie lässt sich dieser Sachverhalt in den Kontext des Kreisens um die Leerstelle einordnen? Aber viel bedeutender scheint doch die Frage zu sein, warum ein Mensch selbst bestimmen sollte zu sterben. Um die Ursache dafür zu finden, muss zuerst definiert werden, was Leben ist. Nur so kann nachvollzogen werden, warum ein Mensch den Wunsch hat, dieses zu beenden. Diese Frage ist von komplexer Natur. Wenn Sterben, das Beenden der bloßen Existenz eines Individuums bedeutet, muss nach dem Auslöser für dieses Verlangen geforscht werden. Zweifelsohne muss irgendeine Art der Beeinträchtigung der bloßen Existenz vorliegen. Diese kann in Form von Krankheit, Unzufriedenheit oder Verlust eines anderen Menschen auftreten. Hier muss kurz angemerkt werden, dass sicherlich unzählige weitere Aspekte der Beeinträchtigung vorliegen können, aber dieser Aufsatz widmet sich speziell den zuvor genannten drei Aspekten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vom Kreisen um die Leerstelle und selbstbestimmten Sterben

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die abstrakte Verknüpfung zwischen dem philosophischen Konzept des "Kreisens um die Leerstelle" und der ethisch komplexen Thematik des selbstbestimmten Sterbens, um zu ergründen, welche psychologischen und existenziellen Beweggründe Individuen zu dieser Entscheidung führen können.

  • Die begriffliche Definition und philosophische Interpretation der "Leerstelle".
  • Die Analyse der Beweggründe für ein selbstbestimmtes Lebensende, wie Krankheit oder Verlust.
  • Die kritische Reflexion über die Autonomie des Individuums bei der Entscheidung zum Suizid.
  • Die methodische Herangehensweise durch essayistische Reflexion und Perspektivwechsel.
  • Die Bedeutung von Distanz und Orientierungslosigkeit bei der Auseinandersetzung mit dem Tod.

Auszug aus dem Buch

Vom Kreisen um die Leerstelle und selbstbestimmten Sterben

Das Kreisen um die Leerstelle und das selbstbestimmte Sterben. Wie vereint man zwei Bereiche, die den Anschein erwecken, dass sie auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten besitzen? Eine Möglichkeit besteht darin, den Versuch zu unternehmen, abstrakte Gedankengänge zu formulieren, welche die Elemente aus den jeweiligen Bereichen aufgreifen. Bei einer Leerstelle handelt es sich um eine Stelle, welche nicht mehr benutzt, bewohnt oder verwendet wird. Durch eine …….. kann auch der Satzzusammenhang verändert werden soweit dass die Bedeutung des Gesagten verschwimmt. In diesem Fall soll die Leerstelle als leere Stelle interpretiert werden. Fasst man die Leerstelle in der zuvor genannten Weise auf, lassen sich Gedanken und Konstrukte bilden. Wenn also die Leerstelle als leerer Ort oder Platz aufgefasst wird, ist also keine Existenz mehr gegeben. Dies kann wiederum als Sterben interpretiert werden. Mit dem Sterben wird ein Ort leer, so dass die Stelle, also die Erde, welche zuvor noch von einem Individuum bewohnt war, leer ist.

Was wird nun unter selbstbestimmten Sterben verstanden und wie lässt sich dieser Sachverhalt in den Kontext des Kreisens um die Leerstelle einordnen? Aber viel bedeutender scheint doch die Frage zu sein, warum ein Mensch selbst bestimmen sollte zu sterben. Um die Ursache dafür zu finden, muss zuerst definiert werden, was Leben ist. Nur so kann nachvollzogen werden, warum ein Mensch den Wunsch hat, dieses zu beenden. Diese Frage ist von komplexer Natur. Wenn Sterben, das Beenden der bloßen Existenz eines Individuums bedeutet, muss nach dem Auslöser für dieses Verlangen geforscht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Vom Kreisen um die Leerstelle und selbstbestimmten Sterben: Dieses Kapitel führt in die abstrakte Problemstellung ein, verknüpft die Leerstelle mit dem Ende menschlicher Existenz und beleuchtet die individuellen Motive hinter dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Lebensende.

Schlüsselwörter

Leerstelle, selbstbestimmtes Sterben, Suizid, Existenz, Tod, Krankheit, Lebenswert, Philosophie, Autonomie, Reflexion, Perspektive, Orientierungslosigkeit, Essay, Sterben, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Verbindung zwischen dem theoretischen Konstrukt einer "Leerstelle" und dem Phänomen des selbstbestimmten Sterbens.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die menschliche Existenz, der Umgang mit dem Lebensende, die Definition von Lebensqualität und die Rolle individueller Verantwortung bei Suizidentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch essayistische Reflexion zu ergründen, warum Menschen den Wunsch entwickeln, ihr Leben selbst zu beenden, und wie man sich diesem schwierigen Thema analytisch nähern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode des Essays, welche durch abstrakte Gedankengänge, kritische Reflexion und einen bewussten Perspektivwechsel geprägt ist.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Ursachen für den Sterbewunsch, wie Krankheit, Verlust und Unzufriedenheit, sowie die ethische Frage nach der persönlichen Bestimmung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Leerstelle, selbstbestimmtes Sterben, Existenz, Lebenswert und die philosophische Distanz zum Tod.

Wie definiert der Autor die „Leerstelle“ im Kontext des Todes?

Die Leerstelle wird als ein Ort interpretiert, der nicht mehr bewohnt oder genutzt wird, was metaphorisch mit der Beendigung der menschlichen Existenz gleichgesetzt wird.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit einer „entrückten Perspektive“?

Die Distanz ermöglicht es, sich von moralischen Vorurteilen zu lösen und sich objektiver mit den Ansichten und Handlungen anderer auseinanderzusetzen, ohne von der Schwere des Themas erdrückt zu werden.

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Résumé des informations

Titre
Vom Kreisen um die Leerstelle und selbstbestimmten Sterben
Auteur
James Glosterfrau (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
7
N° de catalogue
V344937
ISBN (ebook)
9783668345607
ISBN (Livre)
9783668345614
Langue
allemand
mots-clé
kreisen leerstelle sterben
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
James Glosterfrau (Auteur), 2014, Vom Kreisen um die Leerstelle und selbstbestimmten Sterben, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/344937
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Extrait de  7  pages
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