Cyberbullying. Konsequenzen für Opfer und Täter

Jugendliche und Heranwachsende


Bachelorarbeit, 2015

64 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Hinführung
1.2 Aktualität der Thematik

2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Vom Begriff Bullying zum Cyberbullying
2.2 Begriffserklärung klassisches Bullying
2.3 Begriffsklärung Cyberbullying
2.3.1 Definition
2.3.2 Abgrenzung zum klassischen Bullying
2.4 Akteure im Cyberbullying- Prozess
2.4.1 Opfer (Cyber-Victim)
2.4.2 Täter (Cyber-Bully)
2.4.3 Bystander
2.5 Sozialisation im Jugendalter
2.5.1 Sozialisationsinstanzen
2.5.2 Entwicklungsaufgabe Identitätsfindung
2.5.3 Die Rolle der Medien
2.6 Digital Natives
2.7 Klassifizierungen von Cyberbullying
2.7.1 Unterscheidung nach Medienformen
2.7.2 Unterscheidung nach der Art der Übergriffe
3. Fragestellung

3.1 Zielsetzung
3.2 Annahmen

4. Vorgehensweise bei der Literaturrecherche
4.1 Nutzung von Datenbanken
4.2 Suchstrategie und Schlüsselwörter
4.3 Auswahlkriterien der Untersuchungen

5. Relevante Untersuchungen
5.1 Qualitätskriterien
5.2 Auswahl nicht berücksichtigter Studien
5.3 Aufbau und Design der Untersuchungen
5.4 Tabellarischer Überblick über berücksichtigte Untersuchungen

6. Ergebnisse
6.1 Auswirkungen auf Opfer und Täter
6.1.1 Untersuchung einer Auswirkung
6.1.2 Untersuchung mehrerer Auswirkungen
6.2 Konsequenzen für die TäterInnen
6.2.1 Strafrechtliche Verfolgung

7. Diskussion

8. Praktische Relevanz

9. Schlussgedanke

Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

Cyberbullying ist ein viel diskutiertes Thema in Forschung, Politik und Erziehung. Es hat sich im letzten Jahrzehnt als eine neue Form des antisozialen Verhaltens in unsere Online-Kommunikation eingeschlichen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, da diese in der Phase der Identitätsentwicklung stecken und das Medium Internet exzessiver nutzen als Erwachsene. Der Fokus dieses Papers liegt auf der Untersuchung der Auswirkungen die Cyberbullying auf Opfer und Täter hat. Es konnte gezeigt werden, dass es einen Zusammenhang zwischen Cyberbullying und dessen negativen Konsequenzen gibt. Dazu wurden 16 Studien analysiert und deren Ergebnisse unter Berücksichtigung der Forschungsfrage eingeordnet, bewertet und mit Bezug auf den theoretischen Rahmen diskutiert. Es zeigte sich, dass Cyberbullying enorme gesundheitliche und psychosomatische Folgen für die Opfer mit sich bringt. Darunter auch geringer Selbstwert, Depressionen, Ängstlichkeit oder weitere negative Emotionen, die im schlimmsten Fall zum Suizid führen können. Weitere Nebenwirkungen des Cyberbullying sind soziale Symptome, wie Rückzug, Misstrauen oder auch eine Veränderung des Verhaltens, wie ansteigendes Aggressionspotenzial oder Leistungsabfall.

Schlüsselwörter: Auswirkungen; Cyberbullying; Identität; Jugend; Neue Medien; Täter; Identität

Abstract

Cyberbullying is a central theme in research, politics and education. In the last decade it has integrated as a new form of anti-social behavior in our online communication. Particularly youngsters are concerned, because these are in the phase of identity-development and use the internet more excessive as adults do. The focus of this paper lies on the investigation of the effects that cyberbullying has on victims and culprits. It has shown that there is a coherence between cyberbullying and the negative outcomes. For that reason 16 studies were analyzed. Their results were arranged taking into account the research question, valued and discussed with reference to the theoretical frame. It appeared that cyberbullying brings huge health and psychosomatic results for the victims. Under it also low self-esteem, depression, timidity or other negative emotions which can lead in the worst case to taking suicide. Other side effects of the cyberbullying are social symptoms, like retreat, mistrust or also a change in behavior, how rising aggression potential or drop in performance.

Keywords: Adolescents; bully; cyberbullying; effects; identity; New Media; victim

„Sticks and stones may break my bones,

but your words … they’ll destroy my soul.”

Cassandra Giovanni (2013)

1. Einleitung

Cyberbullying, im Deutschen auch Cybermobbing genannt, ist bereits seit einigen Jahren ein immer wieder präsentes Thema in unserer Gesellschaft. Nicht selten wird es als Modeerscheinung abgestempelt – dabei sollten gerade bei jugendlichen Bullying-Akteuren die Auswirkungen nicht unterschätzt werden.

1.1 Hinführung

Amanda Todd, ein 15-jähriges Cyberbullying-Opfer aus Kanada lädt ein Video auf dem Videoportal Youtube hoch, auf dem sie schweigend mit handgeschriebenen Zetteln ihre Geschichte erzählt und verzweifelt um Hilfe bittet. Ein paar Tage findet man die Schülerin erhängt in ihrem Zimmer- auch ihr letzter Hilferuf scheiterte. Diese Geschichte ist leider nur eine von unzähligen Jugendlichen, die im Internet gedemütigt werden. Durch den Anstieg von nationalen wia auch internationalen Selbstmorden aufgrund von Cyberbullying, ist die Brisanz nunmehr auch in Deutschland „ auf der politischen und journalistischen Agenda“ angekommen (Leest, 2014, S.146). Der Suizid ist die erschreckendste Folge von Cyberbullying. Welche anderen drastischen Schattenseiten der Online-Welt die Beteiligten auch offline weiter begleiten, wird in der vorliegenden Arbeit thematisiert. Durch die Weitläufigkeit des Themas mussten Einschränkungen vorgenommen werden. Das Hauptaugenmerkt richtet sich allein auf jugendliche Täter, die Gleichaltrige online zu ihren Opfern machen. Des Weiteren werden nur die Akteure der Täter- und Opfergruppe hinsichtlich der Auswirkungen im Cyberbullying-Prozess untersucht.

1.2 Aktualität der Thematik

Im letzten Jahrzehnt stieg die Inanspruchnahme der neuen Medien enorm an. Auch moderne Kommunikations- und Vernetzungsformen wie Chatrooms, Blogs, Videoplattformen oder die sogenannten Social Communities (z.B. Facebook) sind beliebter denn je. Laut der Jugend, Information, (Multi-) Media, kurz JIM-Studie 2014 hat das Internet bereits in jeden Haushalt Einzug erhalten. Dessen Nutzung ist mit 86% auf dem Smartphone mittlerweile beliebter als auf dem PC (82%) (Medien-pädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2014). Dadurch entstehen zweifelsohne eine Reihe an neuen Chancen und Möglichkeiten, so wird unter anderem eine breitere und schnellere Informationsverbreitung garantiert. Egal ob Bilder, Videos oder Daten, alles ist binnen Sekunden hochgeladen und für ein weltweites Publikum einsehbar. Für die Kinder und Jugendlichen der heutigen Zeit ist es selbstverständlich durch internetfähige Smartphones oder Tablet-PCs 24 Stunden am Tag über alle möglichen Kommunikationskanäle erreichbar zu sein, sich zu verabreden, gegeneinander zu spielen oder sich über die Geschehnisse des Tages auszutauschen. Laut der JIM-Studie zur Mediennutzung in der Freizeit (N=1200) nutzen mittlerweile 81% der 12 bis 19-Jährigen täglich den Computer, beim Handy sind es sogar 87%. Diese Zeit online wird vorrangig zum Chatten (44%) und zur Unterhaltung durch Videos oder Bildern (25%) genutzt. Lediglich 13% der Jugendlichen nutzen das Internet zur Informationssuche.

Doch die vermehrte Nutzung der elektonischen Technologie birgt auch Schattenseiten, die in dieser Arbeit thematisiert werden: Neben dem viel debattierten Thema des Datenschutzes bietet die virtuelle Welt eine neue, weitreichende Möglichkeit, Menschen zu schikanieren. Die Nutzer fühlen sich hinter ihren Monitoren sicher, denn man kann hier seine Meinung offen kundtun, ohne dass der virtuelle Partner weiß, wer sich auf der anderen Seite des Bildschirms befindet. Diese digital geschaffene Distanz lässt laut Petermann und Marées (2013) die Hemmschwelle für Beleidigungen und Erniedrigungen sinken.

Die JIM-Studie (2014) befragte Jugendliche, die das Internet nutzen, ob über ihre Person schon einmal Falsches oder Beleidigendes im Netz verbreitet wurde. Die Zahl stieg auf 17% an und liegt damit um 5 Prozentpunkte höher als im Vorjahr 2013, ähnliche Zahlen ermittelte auch Leest (2014) in seiner Umfrage. Des Weiteren wurden bei 14% der Befragten peinliche, beziehungsweise beleidigende Videos oder Fotos ohne Erlaubnis der Betroffenen online gestellt (2013: 12 %). Auch innerhalb des Bekanntenkreises gaben 38% der Jugendlichen an jemanden zu kennen, der mittels Internet oder Handy gedemütigt wurde (2013: 32%) (MPFS, 2014; Leest, 2014). Bei der Umfrage von Li (2007) gaben dies sogar mehr als 50% der Befragten zu.

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Vom Begriff Bullying zum Cyberbullying

Es gibt viele verschiedene Termini, die die Thematik umschreiben. Die gängigsten Begriffe sind „Bullying“ und „Mobbing”, die in vielen Ländern, wie auch in Deutschland als Synonyme verwendet werden. Im englischsprachigen Raum werden sie jedoch explizit voneinander abgegrenzt: „Bullying“ ist weiter verbreitet und definiert, laut dem Pionier der Schulmobbingforschung, Olweus (2010) eher den Charakter des „Einer-gegen-Einen“. Der Begriff „Mobbing“ bezieht sich dagegen mehr auf Gruppenaggression oder den Arbeitsplatz (Heinemann, 1972). In dieser Arbeit wird aufgrund der Internationalität der Ergebnisse durchgehend der Begriff „Bullying“, beziehungsweise „Cyberbullying“ verwendet.

2.2 Begriffserklärung klassisches Bullying

Schulhofprügeleien und Hänseleien sind wohl an keiner Schule unbekannt. Man spricht von klassischen Bullying, wenn über einen längeren Zeitraum wiederholt negative (kommunikative) Handlungen eines oder mehrerer Mitmenschen erfolgen, mit dem Ziel das meist ohnehin schwächere Opfer auszugrenzen oder zu schädigen (Strauf, 2013; Olweus, 1999). Doch Bullying, das seit den 1970ern als globales Phänomen gilt (Li, 2007; Katzer, 2014) ist nicht nur in Schulen ein Thema. Durch die vielen Neuen Medien hat das klassische Bullying ein neues Gesicht und eine deutlich umfassendere Reichweite bekommen, von der nicht nur Kinder oder Jugendliche betroffen sind (Fawzi, 2009). Das sich technischen Hilfsmitteln bedienende Cyberbullying wird als eine Unterform des klassischen Bullying gesehen (Katzer, 2014).

2.3 Begriffsklärung Cyberbullying

Wie in Fawzi (2009) und Teuschel & Heuschen (2013) beschrieben, stammt die Vorsilbe „Cyber-“ aus dem Griechischen und bezeichnet sogenannte „ kybernetische Räume“ (=Cyberspace), meint also eine computervermittelte Kommunikation (Thiendecke, 2004, S. 27 zitiert nach Fawzi, 2009, S. 17). Der englische Wortstamm „ bullying “ wird im Deutschen mit tyrannisieren oder schikanieren übersetzt (Teuschel & Heuschen, 2013).

2.3.1 Definition

Die verschiedenen AutorInnen, die sich mit der Problematik beschäftigen, nutzen variierende Begriffsdefinitionen von Cyberbullying, da man sich bislang, weder wissenschaftlich noch rechtlich, auf keine einheitliche Definition einigen konnte (Kowalski & Limber, 2007; Patchin & Hinduja, 2006; Langos, 2012). Zumeist wird die Definition aus dem Verständnis des klassischen Mobbing abgeleitet (Olweus, 2010). Stellvertretend wird die Definition gemäß Tokanaga (2010) verwendet, da in dieser die wesentlichen Kernelemente vorkommen und weder zu weit noch zu eng gefasst ist: „Cyberbullying is any behavior performed through electronic or digital media by individuals or groups that repeatedly communicates hostile or aggressive messages intended to inflict harm or discomfort on others “ (Tokanaga, 2010, S.278) .

Definieren lässt sich Cyberbullying im Wesentlichen durch vier Kernelemente, die wie bei Tokanaga (2010) auch in den zahlreichen anderen Definitionen genannt werden:

- Der Gebrauch von elektronischen Hilfsmitteln
- Sich wiederholende Handlungen
- Eine Schädigungsabsicht
- Gruppen oder Einzelbezug, von denen die Angriffe ausgehen

(Smith & Slonje, 2010; Pfetsch & Schäfer, 2014; Katzer, 2014).

Von wiederholtem Handeln wird allerdings erst gesprochen, wenn mindestens einmal in der Woche eine Attacke auf die Zielperson erfolgt um auszuschließen, dass es sich um einen Streich des „Täters“ handelt (Katzer, 2014; Langos, 2012). Es lässt sich erkennen, dass die meisten dieser Elemente auch für die Definition von klassischen Mobbing gelten. Hinzukommen beim Cyberbullying noch einige weitere Aspekte, die es vom klassischen Bullying abgrenzen:

2.3.2 Abgrenzung zum klassischen Bullying

Während klassisches Bullying nur im direkten Aufeinandertreffen von Opfer und Täter (face-to-face) geschehen kann, sind die Zielpersonen von Cyberbullying durch das Agieren mit technischen Hilfsmitteln rund um die Uhr den Schikanen via Mobiltelefon und Internet (vgl. Tabelle 1) ausgesetzt. Eine direkte physische Konfrontation zwischen TäterIn und Opfer entfällt.

Des Weiteren können die TäterInnen den Entwicklungsverlauf durch den hohen Öffentlichkeitsgrad des Internets nicht mehr selbst kontrollieren (Fawzi, 2009). Sind die demütigenden Fotos oder Filme erst einmal veröffentlicht, kann der Vorgang nicht mehr rückgängig gemacht gewerden. Die rasend schnelle, möglicherweise weltweite Weiterverbreitung kann, nicht zuletzt wegen der hohen Zahl der potenziellen Mittäter im Netz, nicht mehr gestoppt werden (Katzer, 2014; Patchin & Hinduja, 2010b). Selbst wenn der Täter/die Täterin das Material auf seinem Medium löscht, bleiben die Inhalte auf anderen Geräten und auch im Internet verfügbar (Fawzi, 2009). Dadurch können Betroffene immer wieder, wenn nicht ihr ganzes Leben lang mit den Bildern und Beschimpfungen konfrontiert werden (Katzer, 2014).

Auch für die berufliche Zukunft kann diese Tatsache zum Problem werden. Arbeitgeber prüfen bereits vor dem Vorstellungsgespräch die Profile ihrer Bewerber in den sozialen Netzwerken. Negativ auffallende Einträge, wie Bullyingsprüche können daher bereits einen negativen Eindruck vermitteln (Fawzi, 2009).

Darüber hinaus ist es häufig der hohe Grad der Anonymität, der bewirkt, dass im Netz ohne jeglichen Respekt übereinander hergezogen wird - die Hemmschwelle für Anfeindungen sinkt, da der Täter dem Opfer bei der Aussprache der harten Worte nicht in die Augen schauen muss, sondern sich hinter Monitor und Pseudonymen verstecken kann (Teuschel & Heuschen, 2013; Hinduja & Patchin, 2009a). Die Täter sind nicht (sofort) identifizierbar, was einem sofortigen Vorgehen gegen die Bullyingattacke entgegenwirkt. Die Opfer haben keine Lösungsstrategien parat, was Angst und Misstrauen, auch gegenüber deren sozialen Umfeld schürt (Katzer, 2014).

Weiterhin sind die Betroffenen von Cyberbullying ihren Tätern schutzlos ausgeliefert und fühlen sich machtlos, denn anders als beim klassischen Bullying gibt es durch die ständige Erreichbarkeit der Neuen Medien keine Rückzugsmöglichkeiten mehr (Hinduja & Patchin, 2009a).

Einige AutorInnen nennen des Weiteren ein Machtungleichgewicht zwischen Opfer und Täter (Leest, 2014; Hinduja & Patchin, 2009; Olweus, 1999). Anders als beim klassischen Bullying ist dies aber laut Hinduja und Patchin (2009a) und Langos (2012) im Cyberspace aber nicht durch psychische, physische oder soziale Überlegenheit erkennbar. Vielmehr fühlen sich die Cyber-TäterInnen durch das Besitzen oder dem Wissen von verletzenden Informationen, Fotos oder Videos überlegen (Hinduja & Patchin, 2009a; Petermann & Marées, 2013).

Cyberbullying unter Jugendlichen findet zudem ohne Kontrollpersonen und außerhalb des Sichtfeldes von Eltern, Lehrern oder anderen Erwachsenen statt (Patchin & Hinduja, 2010a). Natürlich kann damit argumentiert werden, einfach die betroffenen Medien stillzulegen, doch den Tätern ist es in den meisten Fällen egal ob das Opfer erst später von den Inhalten und Hetzereien gegen ihn erfährt. Zudem geriete die Zielperson so noch weiter ins „ soziale Abseits “ (Riebel, 2008, S.59). In den meisten später genannten Kategorien ist die Ausgrenzung ohnehin das vorrangige Ziel des Täters. Auch ein Umzug würde gemäß Katzer (2014) den Opfern nicht weiterhelfen, da das Internet allgegenwärtig ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cyberbullying eine viel umfassendere, weitreichendere, digitale Variante des klassischen Bully-ings darstellt. In den meisten Fällen wäre es falsch die beiden Phänomene als voneinander getrennt zu betrachten, denn die Jugendlichen unterscheiden nicht mehr zwischen digitaler und realer Welt, was folglich auch zu Überschneidungen des Bullying-Tatortes führt (Riebel, 2008).

2.4 Akteure im Cyberbullying- Prozess

Die Konfliktparteien des Cyberbullying-Prozesses werden pesonifiziert, sodass sich die Täter- und Opferrolle heraus bildet. Im Folgenden werden die wesentlichen Teilnehmergruppen kurz erklärt.

2.4.1 Opfer (Cyber-Victim)

Anders als beim face-to-face Bullying, bei dem meist schwächere und sehr introvertierte Schüler gemobbt werden, kann im Internet prinzipiell jeder zum Opfer werden (Fawzi, 2009). Patchin und Hinduja (2006) kamen zum Ergebnis, dass mit vermehrter Online-Aktivität auch das Risiko steigt, ein Opfer von Cyberbullying zu werden. Laut Kowalski & Limber (2007) und Li (2007) werden häufiger Mädchen als Zielpersonen ausgewählt. Es gibt weiterhin die Tendenz, dass eher Jugendliche mit sozialen Schwierigkeiten, weniger Selbstbewusstsein oder überdurch-schnittlich begabte SchülerInnen zu Cyber-Victims werden (Fawzi, 2009).

2.4.2 Täter (Cyber-Bully)

Laut Fawzi (2009) und Li (2007) sind Cyber-Bullies häufiger männlich, zeigen schulisches Problemverhalten und weisen eine negative Beziehung zu Mitmenschen und den eigenen Eltern auf, die teils auf eigens erlebter Gewalt innerhalb der Familie basiert. Zudem weisen die Forscher darauf hin, dass sich bei den Tätern eine mangelnde Empathiefähigkeit, also einen Mangel an Einfühlungsvermögen erkennen lässt. Cyberbullies neigen zu exzessiver Computernutzung und zu sehr jähzornigem Verhalten sobald sie den Computer nicht nutzen können (Willard, 2007). Weiterhin spricht Willard von der Nutzung mehrerer Accounts, sowie der Sorgfalt der Bullies, keinem Dritten Sicht auf den Bildschirm zu gewähren. Es gibt verschiedene Täter-Typen, die im Folgenden zur groben Übersicht dienen:

- Täter-Opfer

Wurden einst selbst Opfer von Bullying und Hänseleien und nutzen nun die Chance, sich hinter dem Schutzschild des Monitors zu rächen oder Dritte zu drangsalieren, um ihr eigenes Schicksal zu verarbeiten (Riebel, 2008).

- Machtsüchtige Jugendliche

Diese Gruppe umfasst diejenigen Täter, die andere kontrollieren wollen oder auch einfach aus Langeweile Gleichaltrige drangsalieren.

- Unabsichtliche Täter

Sie werden unabsichtlich zum Täter, ihnen ist also gar nicht klar, dass sie mit ihrem Verhalten andere verletzen und haben sich das auch nicht zum Ziel gemacht (Aftab, 2008 zitiert nach Fawzi, 2009).

Zur Überprüfung inwiefern sich Cyberbullies von den klassischen Bullies unterscheiden, liegen bislang noch keine empirischen Ergebnisse vor (Riebel, 2008).

2.4.3 Bystander

Die Zuschauer, auch Bystander genannt, können entweder aktiv oder passiv an dem Bullying-Prozess teilhaben und sind bislang nur wenig untersucht (Fawzi, 2009). Aktive Bystander spornen den Täter an, mit seinen Schikanierungen weiterzumachen und unterstützen ihn sogar dabei (Lindfors, Kaltiala-Heino & Rimpelä, 2012). Ein weiteres aktives Eingreifen erfolgt dann, wenn die Bystander sich auf die Seite des Opfers stellen und für dieses Partei ergreifen.

Die passiven Bystander schauen lediglich zu und tun nichts um den Bullyingvorgang zu stoppen (Lindfors et al., 2012). Laut Fawzi (2009) besteht beim Cyberbullying durch die physische Abwesenheit eine geringere Möglichkeit einzugreifen und dem Opfer zu helfen, als es beim klassischen Bullying der Fall ist. Das Online-Opfer wisse meistens nicht wie viele Zuschauer überhaupt in den Bullying-Prozess involviert sind, was laut der Forscherin zudem auch stark vom benutzen Medium abhänge. Fawzis logische Konsequenz ist weiterhin, dass mit längerer Dauer des Bullying auch die Zahl der Beobachter steigt.

Viele Forscher weisen darauf hin, dass insbesondere die Freunde des Opfers einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Beendigung des Cyberbullying beitragen können indem sie den Betroffenen unterstützen (Willard, 2007). Auch für die Bystander kann das Bullying psychische Folgen mit sich bringen, insbesondere dann, wenn sie mit dem Opfer befreundet sind und nicht eingreifen können oder wollen (Boanno, 2007 nach Lindfors et al., 2012).

2.5 Sozialisation im Jugendalter

Sozialisation wird hier, wie bei Hurrelmann (2006), als ein lebenslanger, dynamischer Prozess verstanden, bei dem sich die Persönlichkeit durch die Gesellschaft und in „ wechselseitiger Abhängigkeit “ von innerer und äußerer Realität bildet (Hurrelmann, 2006, S.11). Als innere Realität sieht Hurrelmann die körperlichen und psychischen Grundstrukturen, als äußere die sozialen und physikalischen Umweltbedingungen. Diese beiden Reizformen müssen dann im Organismus selbstreflexiv verarbeitet werden.

Die Sozialisation im Jugendalter ist gekennzeichnet durch die psychischen Prozesse der Pubertät. Weiherhin spielen die daraus resultierenden Erwartungen der Gesellschaft an die Heranwachsenden und die spezifischen Entwicklungsaufgaben eine zentrale Rolle. Eine wichtige Entwicklungsaufgabe des Jugendalters ist unter anderem die Vorbereitung auf die berufliche Zukunft und auf das Familienleben. Von den Jugendlichen wird außerdem erwartet, dass sie eigene Werte und Einstellungen entwickeln. Weiterhin wichtig sind das Erstreben von sozialverantwortlichen, selbstständigen Verhalten, die Annahme der Geschlechterrollen sowie der Aufbau einer sozialen Struktur zu Gleichaltrigen (Hajok, 2004).

2.5.1 Sozialisationsinstanzen

Die Struktur der für die Heranwachsenden relevanten Systeme und Organisationen lässt sich nach Hurrelmann (2006) in Sozialisationsinstanzen einteilen. Zur primären Sozialisationsinstanz zählen neben den Eltern und der Familie auch die Freunde. Die sekundäre Instanz sind demnach Erziehungsinstitutionen, also insbesondere die Schule und das schulische Umfeld, sowie die Ausbildung. In unserer heutigen Gesellschaft stehen die tertiären Sozialisationsinstanzen immer mehr im Fokus, unter denen der Autor vor allem die Peergroup und die Medien fasst. Die Peergroups, kurz Peers, sind soziale Gruppen von Gleichaltrigen und sind wesentlich für den Ablöseprozess von den Eltern (Hajok, 2004). Die Jugendlichen können sich bei diesen über Probleme mit den Eltern und über ihre körperlichen Veränderungen austauschen und einander unterstützen. Die Rolle der Peers ist im Jugendalter von enormer Bedeutung, wohingegen die der Eltern in den Hintergrund gerät. Die Gleichaltrigen spielen auch bei der Identitätsbildung eine entscheidende Rolle (Guth, 2010). Auf die Rolle der Medien wird in Punkt 2.4.3 genauer eingegangen.

2.5.2 Entwicklungsaufgabe Identitätsfindung

Der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik Erikson war prägend für den Begriff der Identität. Laut ihm sei Identität die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ und wird nicht allein aus dem einzelnen Individuum geschaffen, sondern ist auch kulturell und sozial begründet. Das Konstrukt forme sich in einem lebenslangen Prozess durch das Zusammenspiel von Haltungen, Überzeugungen und Erwartungen und beeinflusst unbewusst unsere Selbst- & Fremdwahrnehmung, das Selbstkonzept und den Selbstwert. Die Identitätsbildung stellt einen kontinuierliche Reife der Persönlichkeit dar, der am Ende des Jugendalters dazu befähigt die Aufgaben des Erwachsenenalters zu meistern (Erikson, 1973).

Von besonderer Relevanz ist laut Erikson (1973) gerade hier die Aufgabe der Identitätsentwicklung, da in dieser Phase, die von (körperlicher) Veränderung und Reifung geprägt ist, alle früheren Identifizierungsmerkmale in Frage gestellt werden. Der Jugendliche habe demnach nun den kognitiven Stand erreicht, in dem er sich selbst als emotional und intellektuell selbstständig wahrnimmt.

Mit Beginn des Jugendalters findet eine Neuorientierung statt. Diese Phase ist geprägt von der Abkapselung von den Eltern und einer Veränderung der sozialen Beziehungen, was zu einer Neudefinition des Selbstverständnisses der Heranwachsenden führt. Es werden also die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Weiterhin schreibt Erikson (1973), dass sich die eigene Identität erst dann vollständig entwickelt kann, wenn die einzelnen Entwicklungsaufgaben bewältigt wurden. Sollte sich der Jugendliche nicht erfolgreich in seine neue soziale Rolle einfinden, so kann es laut Eriksons Auffassung zur Identitätsdiffusion kommen, was eine vorübergehende oder anhaltende Unfähigkeit der Identitätsbildung und delinquentes Verhalten zur Folge haben kann (Erikson, 1973).

2.5.3 Die Rolle der Medien

Immer häufiger wird die Kommunikation unter Freunden ins Internet verlagert (Valkenburg & Peter, 2011). Außerdem, so Hajok (2004), beeinflussen die Medien als äußere Realität die Persönlichkeits-entwicklung. Die technischen und inhaltlichen Charakteristika unserer heutigen Kommunikationsprozesse haben einen zentralen Einfluss auf unsere Identitätsentwicklung und unsere Selbstdarstellung (Scherer & Wirth, 2002). Gerade in unserer heutigen mediengeprägten Gesellschaft beeinflussen die Medien nicht nur das eigene Selbst- oder Weltbild, sondern helfen uns dabei Entwicklungsaufgaben zu bewältigen (Hipeli & Süss, 2010).

Laut Erikson (1973) ist es für Kinder und Jugendliche wichtig sich auch alleine mit den Medien zu beschäftigen, denn Medien können auch Stimmungen regulieren. Auch der Umgang und das Sprechen über die Medien trägt dem sozialen Leben bei und wirkt Empathie fördernd. Werden die neuen Medien allerdings zum ständigen Begleiter der Jugendlichen, greifen sie immer stärker in den menschlichen Entwicklungs- und Sozialisationsprozess ein (Fawzi, 2009).

Da Individuen grundsätzlich nach „sozialer Bestätigung“ suchen ist die äußere Umwelt, also hier das Feedback der Peergroup, für die Konstruktion der eigenen Identität unabdingbar (Müller, 2011). Unter den Gleichaltrigen können ungehemmt Grenzen ausgetestet und Identitätsentwürfe erprobt werden. Zum Problem wird dies, wenn die Jugendlichen keine oder nur wenig positive Rückmeldungen darauf bekommen, denn dann stellt sich bald ein unbefriedigendes Gefühl ein und sie fühlen sich nutzlos. Dies kann zu Minderwertigkeitskomplexen führen und wirkt sich „ identitätsverunsichernd “ aus (Müller, 2011, S. 98). Das gewünschte Identitätsbild kann nur durch die Bestätigung der Peergroup aufrechterhalten werden, es wirkt sich also „ identitätssichernd “ und stärkt das Selbstwertgefühl (Müller, 2011, S. 99).

Laut Mienert (2008) stellt die Identitätsbildung an das heranwachsende Individuum komplexe Anforderungen, die durch die enorme Vielfalt der Möglichkeiten des Internets nicht unbedingt vereinfacht werden. Jugendliche orientieren sich an den Medien, sie können online in neue, andere Identitäten schlüpfen, sie mit Idealen und Peers vergleichen und so ihre eigentliche Persönlichkeit modifizieren, Erikson (1973) spricht dabei von Identitätsarbeit.

Das Internet wird als Materiallieferant für die Identitätskonstruktion verwendet. Werte, Einstellungen, Rollenbilder und Verhaltensmuster werden durch Medien und vorgegebene moderne Ideale beeinflusst. Die Jugendlichen nehmen die externen Teile dieser Materiallieferung auf, beispielsweise Aussagen von Stars und verwenden sie zum Aufbau ihrer eigenen Identität (Karstädter, 2013). Um eine Identitätsdiffusion zu vermeiden gehen Jugendliche den vermeintlich einfachsten, allerdings nicht unbedingt besten Weg. Sie übernehmen bestimmte Werte- und Normvorstellungen ihrer Peergroup, ohne diese kritisch zu hinterfragen (Mienert, 2008). Nicht immer können diese Werte reibungslos in das eigene Selbst integriert werden und es kommt zu inneren Konflikten.

Die Plattform der Identitätsarbeit und der letztlichen Präsentation des neu geschaffenen Selbstbildes wird ebenfalls immer häufiger ins Internet verlagert (Valkenburg & Peter, 2011). Dadurch entstehen schließlich auch Online-Identitäten, eigene Nicknames werden kreiert und falsche Profile erstellt, unter denen auch bisher gesetzte Tabus der elterlichen Erziehung gebrochen werden können (Kübler, 2010). Es muss jedoch angemerkt werden, dass die Jugendlichen nicht mehr zwischen der virtuellen und realen Welt unterscheiden – die beiden Welten verschmelzen miteinander (Karstädter, 2013).

Die Identitätstheorie spielt im Zusammenhang mit Cyberbullying eine bedeutende Rolle, da gerade die Jugendlichen das Internet und dort vor allem Social-Media-Plattformen regelmäßig und von Kindesbeinen an nutzen. Jugendliche geben auf ihrer Suche nach Zugehörigkeit in virtuellen Welten vielleicht auch Informationen über sich selbst preis, die sie in der realen Welt nicht veröffentlichen würden. Gerade diese pikanten Details sind oft der Nährboden für Datenklau und Cyberbullying (Katzer, 2014; Fawzi, 2009).

2.6 Digital Natives

Als „Digital Natives“ („Cybergeneratiton“) wird in der Arbeit von Hinduja und Patchin (2009a) diejenige Generation bezeichnet, die direkt in das digitale Zeitalter von Handy, Computer und Internet hineingeboren wurde. Dieser Personenkreis hat nie erfahren, wie die Zeit ohne die Neuen Medien war und möchte, beziehungsweise kann nun nicht mehr auf den Luxus der Technologie verzichten.

2.7 Klassifizierungen von Cyberbullying

Die Ausprägungsformen von Cyberbullying haben sich im Gegensatz zum traditionellen Bullying stark verändert, da es hier viele verschiedene Ausübungsmöglichkeiten gibt. Zur Einteilung von Cyberbullying finden sich in der Literatur zwei wesentliche Ansätzen (Katzer, 2014; Riebel, 2008). Zum Einen wird bezüglich der Art der genutzten Medien, das für den Cyberangriff genutzt wird unterschieden, zum Anderen erfolgt die Kategorisierung nach der Art der Übergriffe (Willard, 2007; Riebel, 2008).

2.7.1 Unterscheidung nach Medienformen

Diese Art der Kategorisierung, ermöglicht laut Smith und Slonje (2010) einen Überblick über die Nutzung der unterschiedlichen Medienarten zum Zwecke des Cyber-Bullying.

Tabelle 1. Unterteilung nach Medienarten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

*umfasst Fotos, Videos, Sprachnachrichten, Textnachrichten

Durch die Nutzung von Smartphones, sogenannten Alleskönnern, verschmelzen die einzelnen Medien miteinander, da in einem Gerät alle aufgelisteten Anwendungsfunktionen zusammentreffen (Strauf, 2013). Deshalb plädieren AutorInnen, unter anderen die Direktorin des Centers für sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung, Nancy Willard (2007) für eine andere Art der Klassifizierung, nämlich nach der Art der Übergriffe.

2.7.2 Unterscheidung nach der Art der Übergriffe

Willard (2007) räumt ein, dass einige der folgenden Formen nicht als Cyberbullying gelten, sondern eher als „online social cruelty“ gesehen werden sollten.

- Flaming (Beleidigung, Beschimpfung)

Gemäß Willard (2007) beschreibt der Begriff „Flaming“ eine kurzweilige, emotionale und beleidigende Online-Diskussion zwischen mindestens zwei Personen. Diese werden meist öffentlich in Internet -Foren oder Chatrooms abgehalten, können aber auch via E-Mail und Instant Messanger erfolgen (Fawzi, 2009). Der Täter gibt sich zumeist offensiv, wobei seine Wortwahl vulgär, boshaft und bedrohlich erscheint.

- Harassment (Belästigung)

Beim Harassment wird das Opfer wiederholt, meistens privat also via SMS oder E-Mail, von einer bestimmten bekannten oder unbekannten Person belästigt, bedroht oder verspottet (Fawzi, 2009; Willard, 2007). Im Gegensatz zum Flaming ist beim Harassment die Dauer der Belästigungen länger und geht immer wieder lediglich von ein und demselben Täter aus (Willard, 2007). Diese Form trifft den Kern der oben genannten Definition, da sie als ziemlich einzige den Charakter der Wiederholung trifft (Riebel, 2008).

- Impersonation (Identitätsraub)

Hierbei ist nach Willard (2007) und Fawzi (2009) den TäterInnen das Passwort der Online-Profile ihrer Zielperson bekannt oder es wird ein „Fake“-Profil des Opfers angelegt. Die Bullies loggen sich unter Annahme der Identität ihres Opfers ein und verbreiten falsche Informationen und beleidigende Nachrichten an deren Kontakte.

- Denigration (Gerüchte verbreiten)

Ziel der Denigration ist die Bloßstellung der Opfer durch Schädigung deren Rufes (Fawzi, 2009). Es werden abfällige oder auch unwahre Informationen über das Opfer auf einer Internetseite verbreitet oder via Textnachrichten verschickt. Das verletzende Material oder auch gestellte Fotos werden hierbei nicht direkt an das Opfer, sondern an sein soziales Umfeld geschickt (Willard, 2007; Fawzi, 2009).

[...]

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten

Details

Titel
Cyberbullying. Konsequenzen für Opfer und Täter
Untertitel
Jugendliche und Heranwachsende
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,7
Jahr
2015
Seiten
64
Katalognummer
V345081
ISBN (eBook)
9783668350892
ISBN (Buch)
9783668350908
Dateigröße
807 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
cyberbullying, konsequenzen, opfer, täter, jugendliche, heranwachsende
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Cyberbullying. Konsequenzen für Opfer und Täter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345081

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