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Der Goodwill beim Unternehmenskauf - Entstehung, Bilanzierung und Bewertung sowie Gestaltungsmöglichkeiten

Titre: Der Goodwill beim Unternehmenskauf -  Entstehung, Bilanzierung und Bewertung sowie Gestaltungsmöglichkeiten

Dossier / Travail , 2004 , 19 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Claudia Alberti (Auteur)

Gestion d'entreprise - Révision, Audit
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In den letzten Jahren ist die Zahl der nationalen und grenzüberschreitenden Unternehmenstransaktionen ständig gestiegen und wird auch weiter zunehmen. Diese Veränderung basiert auf steuerlichen Veränderungen, dem europäischen Binnenmarkt und der zunehmenden internationalen Verflechtung. Die Zahl der Unternehmenskäufe gibt Auskunft über die Flexibilität einer Volkswirtschaft und über das Ausmaß unternehmerischer Risikobereitschaft. Werden Unternehmen von Ausländern erworben, dann gibt die Anzahl der Käufe die Attraktivität des heimischen Marktes an. Ein entsprechender Kaufvertrag beinhaltet in erster Linie die zum Unternehmen gehörenden materiellen Vermögenswerte, Forderungen, Rechte und gewerbliche Schutz- und Nutzungsrechte. Außerdem sind auch die immateriellen Vermögenswerte, die oft die eigentlich wertbildenden Faktoren des Unternehmens sind, Gegenstand des Kaufvertrages. Dazu gehören beispielsweise die Unternehmensstruktur, das Know-How der Mitarbeiter, die Bezugsquellen, die Absatzmärkte mit Stammkunden und last, but not least, der Ruf und das Image des Unternehmens, welches es bei Kooperationspartnern, eigener Belegschaft, Kreditgebern und der interessierten Öffentlichkeit hat. Zwei Grundformen des Unternehmenskaufes sind grundsätzlich voneinander zu unterscheiden. Zum einen der „asset deal“, bei dem ein Kauf- und Unternehmensvertrag über einzelne Vermögensgegenstände und die Übernahme von Schulden geschlossen wird. Und zum anderen der „share deal“, bei dem dieser Vertrag Anteilsrechte an einer Personen- oder Kapitalgesellschaft beinhaltet. In der Praxis ist neben dem asset deal und dem share deal auch der Mantelkauf von Bedeutung, bei dem GmbH-Anteile ohne das von der Gesellschaft betriebene Unternehmen gekauft werden. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Goodwill

3. Entstehung des Goodwill

4. Die Bilanzierung des Goodwill

4.1. Bilanzierung nach HGB

4.2. Bilanzierung nach IAS

4.3. Bilanzierung nach US-GAAP

5. Die Bewertung des Goodwill

5.1. Indirekte Methode

5.2. Direkte Methode

5.3. Mittelwertmethode

6. Steuerliche Behandlung des Goodwill

7. Schlussbetrachtung

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung, bilanzielle Behandlung und Bewertung des Goodwills bei Unternehmenskäufen. Ziel ist es, die Unterschiede in den Rechnungslegungsstandards (HGB, IAS, US-GAAP) sowie die gängigen Bewertungsmethoden kritisch darzustellen und deren Bedeutung für die Transaktionspraxis zu beleuchten.

  • Grundlagen der Goodwill-Entstehung und -Definition
  • Vergleichende Analyse der Bilanzierungsvorschriften nach HGB, IAS und US-GAAP
  • Darstellung und kritische Würdigung der Bewertungsmethoden (indirekt, direkt, Mittelwert)
  • Steuerliche Implikationen und Stufentheorie beim Unternehmenskauf

Auszug aus dem Buch

3. Entstehung des Goodwill

Ein positiver Geschäftswert (Goodwill) entsteht, wenn die Anschaffungskosten höher als die Differenz aus Vermögensgegenständen und Schulden sind und der Käufer einen über den Substanzwert hinausgehenden Nutzenzufluss erwartet. Sind im Gegensatz dazu die Anschaffungskosten niedriger als der Substanzwert und ist ein Nutzenabfluß zu erwarten, entsteht ein negativer Geschäftswert (Badwill).

Wenn die Summe der Buchwerte der einzelnen Wirtschaftsgüter über dem Kaufpreis liegt, dann werden die Buchwerte anteilig gemindert. Dieser negative Goodwill kann z. B. aus zukünftigen Aufwendungen und bestehenden Risiken resultieren, die den Kaufpreis schmälern, aber nicht in der Bilanz des Unternehmens enthalten sind. Eine zweite Möglichkeit zur Entstehung des Badwill kann eine gute Verhandlungsführung des Käufers (lucky buy) sein. Letztlich kann der Badwill durch die Aufdeckung von stillen Reserven des gekauften Unternehmens nach dem Erwerb geschaffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung von Unternehmenskäufen ein und definiert die grundlegenden Transaktionsformen wie Asset Deal und Share Deal.

2. Definition des Goodwill: Das Kapitel erläutert den Goodwill als Mehrwert eines Unternehmens, der über die aktivierten Vermögensgegenstände hinausgeht, und unterscheidet zwischen originärem und derivativem Geschäftswert.

3. Entstehung des Goodwill: Hier wird analysiert, unter welchen Bedingungen positiver Goodwill oder ein negativer Geschäftswert (Badwill) bei einer Akquisition entsteht.

4. Die Bilanzierung des Goodwill: Es erfolgt ein detaillierter Vergleich der Bilanzierungsvorschriften nach HGB, IAS und US-GAAP sowie deren Auswirkungen auf die Abschreibung und Wertberichtigung.

5. Die Bewertung des Goodwill: Dieses Kapitel stellt verschiedene Schätzungsmethoden, namentlich die indirekte, direkte und Mittelwertmethode, zur Ermittlung des Firmenwertes vor.

6. Steuerliche Behandlung des Goodwill: Die steuerrechtlichen Aspekte, insbesondere die Abschreibungsregeln gemäß EStG und die Anwendung der Stufentheorie, werden hier thematisiert.

7. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Relevanz des Goodwills für Unternehmenskäufe zusammen und vergleicht die Praxisrelevanz der verschiedenen internationalen Bilanzierungsansätze.

8. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Goodwill, Unternehmenskauf, Bilanzierung, HGB, IAS, US-GAAP, Geschäftswert, Firmenwert, Unternehmensbewertung, Impairment-Test, Asset Deal, Share Deal, Badwill, Ertragswert, Anschaffungskosten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der komplexen Thematik des Goodwills (Geschäfts- oder Firmenwert) im Kontext von Unternehmenskäufen, insbesondere unter Berücksichtigung verschiedener Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Entstehung von Goodwill, die unterschiedlichen nationalen und internationalen Bilanzierungspraktiken sowie mathematische Methoden zur Wertermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, Transparenz in die unterschiedlichen Regelwerke (HGB, IAS, US-GAAP) zu bringen und aufzuzeigen, wie sich der Goodwill auf die Unternehmensbewertung und -transaktion auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Standards, Gesetzesvorschriften und Fachpublikationen zusammengeführt und gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Entstehung von Goodwill, vergleicht die Bilanzierungsmethoden nach deutschen und internationalen Standards und stellt die gängigen Bewertungsmethoden (indirekt, direkt, Mittelwert) vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Goodwill, Unternehmenskauf, Bilanzierung, Impairment-Test und Unternehmensbewertung.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen IAS und HGB bei der Goodwill-Bilanzierung?

Während das HGB die Aktivierung eines selbstgeschaffenen Goodwills verbietet, sehen die IAS eine prinzipielle Aktivierungspflicht vor, was laut der Arbeit zu einem realeren Vermögensausweis führen kann.

Was genau ist ein Impairment-Test nach US-GAAP?

Es handelt sich um einen Werthaltigkeitstest, bei dem der Buchwert des Goodwills regelmäßig überprüft wird, um bei Wertminderungen eine entsprechende Korrektur ohne planmäßige Abschreibung vorzunehmen.

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Résumé des informations

Titre
Der Goodwill beim Unternehmenskauf - Entstehung, Bilanzierung und Bewertung sowie Gestaltungsmöglichkeiten
Université
Erfurt University of Applied Sciences  (Fachhochschule)
Note
2,3
Auteur
Claudia Alberti (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
19
N° de catalogue
V34521
ISBN (ebook)
9783638347181
ISBN (Livre)
9783640816101
Langue
allemand
mots-clé
Goodwill Unternehmenskauf Entstehung Bilanzierung Bewertung Gestaltungsmöglichkeiten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Alberti (Auteur), 2004, Der Goodwill beim Unternehmenskauf - Entstehung, Bilanzierung und Bewertung sowie Gestaltungsmöglichkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34521
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Extrait de  19  pages
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