In der Reihe geht es um die Frage: Wie können wir unsere HipHop-Choreografie als Gruppe um mindestens zwei Floorworks mit Backgroundbewegungen erweitern?
Inhaltsverzeichnis
1 Lerngruppenanalyse
1.1 Beschreibung der Lerngruppe
1.2 Lernausgangslage und Lernstand
2 Didaktische Überlegungen zur Unterrichtsreihe
3 Didaktische Überlegungen zur Stunde
3.1 Materialanalyse
3.2 Lernziele und Kompetenzen
4 Methodische Überlegungen zur Stunde
A) Übersicht zur Unterrichtseinheit „HipHop“
Rahmenbedingungen
B) Verlaufsplan
C) Unterrichtsmaterial
(1) Arbeitskarte Floorworks (exemplarisch)
(2) Arbeitskarte Basisschritte (exemplarisch)
(1) Arbeitsauftrag
(2) Arbeitsauftrag für nicht aktiv teilnehmende Schülerinnen
(3) Hallenplan
D) Plakate
(4) Beobachtungsauftrag
(5) Gemeinsame Reihenplanung
(6) Stundenfragen
(7) Bewertungskriterien
E) Diagnostik
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist die Entwicklung einer tänzerischen Bewegungsgestaltung unter Einbeziehung spezifischer HipHop-Elemente, wobei die Schülerinnen und Schüler durch die gemeinsame Erarbeitung von Choreografien ihre Bewegungskompetenz sowie Sozial- und Teamfähigkeit erweitern. Im Zentrum der Examensstunde steht die eigenständige Erweiterung der Gruppentänze um Floorworks, wobei eine hohe Schülerorientierung und Differenzierung angestrebt wird.
- Entwicklung und Vertiefung von HipHop-Choreografien in heterogenen Gruppen.
- Integration von Floorworks und Backgroundbewegungen als kreatives Element.
- Förderung der Urteils- und Entscheidungskompetenz durch Kriterien geleitetes Feedback.
- Stärkung der Selbständigkeit durch den Einsatz von Hilfsmaterialien und kooperativen Arbeitsphasen.
Auszug aus dem Buch
3 Didaktische Überlegungen zur Stunde
Die geplante Unterrichtsstunde ist innerhalb des Prozessmodells im Bereich „Kompetenzen stärken und erweitern“ angesiedelt. Im didaktischen Zentrum der Stunde steht die Erweiterung der Gruppenchoreografien durch mindestens zwei Tanzschritte aus dem Bereich des Floorworks. Ein Bodenelement soll dabei als komplette Gruppe und ein weiteres als Solo oder Duo getanzt werden. Während des Solos bzw. Duos sollen die restlichen Gruppenmitglieder die bekannten Basisschritte des HipHops für einfache Hintergrundbewegungen nutzen. Bei der Umsetzung des Genannten sind Körpergefühl, Körperkoordination, Rhythmusgefühl, Bewegungskreativität und isometrische Kraftfähigkeiten von Belang (Bewegungskompetenz). Zudem wird die Sozial- und Teamkompetenz der SuS gestärkt, da für den erfolgreichen bewegungsbezogenen Lernprozess, die zielgerichtete Kommunikation und Kooperation der Gruppenmitglieder unabdingbar ist.
Die Planung eines Solos oder Duos bzw. von Hintergrundbewegungen fördert zudem die Urteils- und Entscheidungskompetenz der SuS. Zur Vorentlastung werden die vier zur Auswahl stehenden Floorworks bereits in der Stunde zuvor von den SuS anhand von Arbeitskarten und Videos erarbeitet. Jedes Bodenelement wird dabei durch geeignete Übergänge (Drops) vom Stand zum Boden eingeleitet. Diese werden ebenfalls in der Stunde zuvor von den Gruppen selbst entwickelt. Die Bodenelemente können unabhängig vom Takt der Musik getanzt werden und bieten eine Offenheit, die die individuelle Ausgestaltung der Bewegungen ermöglicht und sogar einfordert. Dies kommt der Heterogenität der Lerngruppe zugute und entspricht dem didaktischen Prinzip der Differenzierung. Weiterhin sollen die kraftvollen und dynamischen Bewegungen die Berührungsängste auf Seiten der Jungen weiter abbauen. Der in der Unterrichtsreihe ritualisierte offene Beginn bietet den SuS die Möglichkeit, sich mit den bereit gestellten Materialen nach individuellen Präferenzen zu erwärmen. Nach einer kurzen kognitiven Phase wird das bekannte Aerobic-Aufwärmprogramm durchgeführt, um das Herz-Kreislaufsystem anzuregen. Außerdem werden Komplexübungen, die Kräftigungs- und Dehnübungen vereinen, durchgeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Lerngruppenanalyse: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung, soziale Kompetenz und tänzerische Ausgangslage des Sportkurses der Q1-Phase.
2 Didaktische Überlegungen zur Unterrichtsreihe: Hier wird die Eignung von HipHop im Schulsport sowie dessen Beitrag zur Erfüllung lehrplanmäßiger Bewegungsfelder und pädagogischer Perspektiven dargelegt.
3 Didaktische Überlegungen zur Stunde: Dieses Kapitel erläutert die methodisch-didaktische Einbettung der Examensstunde, das Hauptlernziel der Floorwork-Integration sowie die Differenzierungsaspekte.
4 Methodische Überlegungen zur Stunde: Hier werden der Aufbau der Stunde, die gewählten Aufstellungsformen und die Rollenverteilung der Lehrperson während der Gruppenarbeitsphasen detailliert beschrieben.
Schlüsselwörter
HipHop, Tanzsport, Schulsport, Floorworks, Choreografie, Unterrichtsentwurf, Bewegungskompetenz, Gruppenarbeit, Differenzierung, Q1-Phase, tänzerische Gestaltung, Teamkompetenz, Urteilskompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst einen Unterrichtsentwurf für eine Examenslehrprobe im Fach Sport, in der eine Gruppe der Q1-Phase eine tänzerische HipHop-Choreografie weiterentwickelt.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Zentrale Themen sind der Tanzsport im schulischen Kontext, die Entwicklung von eigenständigen Choreografien sowie die Einbindung von Breakdance-Elementen (Floorworks).
Was ist das primäre Ziel der Examensstunde?
Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre bestehende HipHop-Choreografie um mindestens zwei Floorworks erweitern und dabei solistische Elemente mit synchronen Hintergrundbewegungen kombinieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Lerngruppenanalyse, fachdidaktischen Überlegungen zur Unterrichtsreihe sowie einer methodischen Strukturierung der Einzelstunde innerhalb des schulsportlichen Prozessmodells.
Was wird im Hauptteil des Entwurfs detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische und methodische Begründung der Stunde, die Materialanalyse der Floorworks sowie die konkrete Ausplanung des Stundenverlaufs inklusive der Arbeitsaufträge.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Unterrichtseinheit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie HipHop, Choreografie, Bewegungskompetenz, Differenzierung und Gruppenarbeit geprägt.
Warum spielt die Heterogenität des Kurses eine wichtige Rolle?
Die Lerngruppe weist unterschiedliche tänzerische Vorerfahrungen auf, weshalb durch binnendifferenzierte Aufgaben und kooperative Arbeitsformen alle Lernenden aktiv einbezogen werden sollen.
Wie werden nicht aktiv teilnehmende Schülerinnen in das Geschehen integriert?
Schülerinnen, die krankheitsbedingt nicht tanzen können, erhalten einen speziellen Beobachtungsauftrag, um den Lernprozess zu begleiten, Feedback zu geben und ihre sportliche Note durch theoretische Mitarbeit zu sichern.
- Citation du texte
- Andreas Bonß (Auteur), 2016, Examensentwurf Hip-Hop-Choreografie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345287