1. Einleitung
Umweltschutz gehört heutzutage zum täglichen Leben, wie das „Amen in der Kirche“. In jedem Haushalt gibt es Mülltrennung, der Katalysator ist für jedes neue Auto schon Pflicht, FCKW ist aus unserem Leben so gut wie verbannt worden und immer mehr Leute setzen auf alternative Energiequellen. Dass die Umwelt in unserem täglichen Leben eine so riesige Bedeutung bekommen hat, liegt eigentlich nur am natürlichen Menschenverstand der Menschen. Sie haben verstanden, dass die Natur zwar ohne den Menschen auskommen kann, der Mensch aber nicht ohne die Natur. Durch dieses Umdenken in bestimmten Situationen ist man auf dem besten Weg, die Natur wenigstens teilweise zu retten. Es könnte aber noch viel mehr gemacht werden, doch leider ist der Umweltschutz nicht überall auf der Welt ein so gefragtes Thema wie bei uns in Deutschland. In Brasilien z.B. interessiert es wenige, warum sie die Wälder nicht abbrennen sollen. Dort denken die Menschen daran wie sie überleben können. Deshalb sind einige Länder sehr zurückgeblieben und andere, wie Deutschland, auf dem richtigen Weg.
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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Entwicklung der Umwelterziehung
3. Stand
4. Probleme
5. Schlussgedanke
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die historische Entwicklung, den Status quo sowie die strukturellen und didaktischen Herausforderungen der Umwelterziehung innerhalb des Schulsystems der Bundesrepublik Deutschland darzulegen und kritisch zu hinterfragen.
- Historische Genese der schulischen Umwelterziehung seit den 1970er Jahren.
- Bedeutung politischer und wissenschaftlicher Impulse (UNESCO, IPN) für Lehrplangestaltungen.
- Analyse der Integration von Umweltthemen in verschiedene Schulfächer und Schularten.
- Identifikation von Defiziten in der Umsetzung, Lehrerausbildung und Stundenplangestaltung.
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Umweltschutz gehört heutzutage zum täglichen Leben, wie das „Amen in der Kirche“. In jedem Haushalt gibt es Mülltrennung, der Katalysator ist für jedes neue Auto schon Pflicht, FCKW ist aus unserem Leben so gut wie verbannt worden und immer mehr Leute setzen auf alternative Energiequellen. Dass die Umwelt in unserem täglichen Leben eine so riesige Bedeutung bekommen hat, liegt eigentlich nur am natürlichen Menschenverstand der Menschen. Sie haben verstanden, dass die Natur zwar ohne den Menschen auskommen kann, der Mensch aber nicht ohne die Natur. Durch dieses Umdenken in bestimmten Situationen ist man auf dem besten Weg, die Natur wenigstens teilweise zu retten.
Doch diese Situation gab es nicht immer, sondern ist erst seit ein oder zwei Generationen beachtet worden. Vorher konnte und wollte man sich nicht mit dem Thema Umweltschutz befassen, denn den rasanten Fortschritt wollte keiner stoppen. Gerade die Kunststoffe und Chemikalien hatten ihren starken Anteil daran. Heutzutage können wir ohne sie nicht mehr leben und arbeiten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel im Umweltbewusstsein und ordnet die Bedeutung der Umwelterziehung als notwendige Reaktion auf die zunehmende Umweltzerstörung ein.
2. Entwicklung der Umwelterziehung: Dieses Kapitel zeichnet die historische Entwicklung nach, von den ersten offiziellen Formulierungen in den 1970er Jahren bis hin zur verbindlichen Verankerung durch die Kultusministerkonferenz im Jahr 1980.
3. Stand: Der Status quo der Umwelterziehung in deutschen Schulen wird beschrieben, wobei der Schwerpunkt auf der Verzahnung von theoretischem Unterricht und praktischen Aktivitäten liegt.
4. Probleme: Hier werden die Hürden der schulischen Umsetzung thematisiert, darunter die Defizite in der Lehrerausbildung, die Zeitnot im Unterricht und methodische Einschränkungen in den Lehrplänen.
5. Schlussgedanke: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit, Umwelterziehung aufgrund ihrer überlebenswichtigen Bedeutung deutlich stärker und fächerübergreifend in den Bildungsalltag zu integrieren.
Schlüsselwörter
Umwelterziehung, Umweltschutz, Schulen, Lehrpläne, Bundesrepublik Deutschland, Umweltbewusstsein, Naturschutz, Unterrichtsmethodik, Umweltkrise, Umweltethik, Lehrerfortbildung, Bildungsauftrag.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Entwicklung und den Stellenwert der Umwelterziehung an Schulen in der Bundesrepublik Deutschland sowie die dabei auftretenden Probleme.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung seit den 1970er Jahren, die Einbettung in Lehrpläne verschiedener Schultypen und die praktischen Umsetzungsmöglichkeiten im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Stand der schulischen Umwelterziehung aufzuzeigen und kritisch zu analysieren, warum trotz verbindlicher Beschlüsse noch erhebliche Defizite bestehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung amtlicher Lehrplanstatistiken sowie der Dokumentation historischer Beschlüsse von Bildungsministerien und Fachgremien.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Genese der Umwelterziehung, den aktuellen Stand der schulischen Integration sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit didaktischen und strukturellen Problemen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Umwelterziehung, Lehrpläne, Umweltbewusstsein, Bildungsauftrag und Schulpraxis.
Welche Rolle spielt das IPN in Kiel laut Dokument?
Das Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) nimmt eine Schlüsselrolle ein, da es seit den 1970er Jahren maßgeblich an der Forschung, der Entwicklung von Lehrmaterialien und der Vernetzung mit der Politik beteiligt war.
Warum wird Erdkunde als zentral für die Umwelterziehung genannt?
Die Auswertung der Lehrpläne zeigt, dass Erdkunde (und Biologie) die meisten Zielsetzungen mit Umweltbezug aufweist, weshalb es laut Autor als Zentrum schulischer Umwelterziehung gilt.
- Citation du texte
- Christian Hund (Auteur), 1998, Umwelterziehung in der Schule; Entwicklung, Stand und Probleme in der BRD, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/345