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Schreibdidaktik. Richtlinien, Aufgaben, Beurteilung

Schreiben lernen und lehren

Titel: Schreibdidaktik. Richtlinien, Aufgaben, Beurteilung

Hausarbeit , 2008 , 27 Seiten

Autor:in: Carina Kröger (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den übergreifenden Richtlinien des Deutschunterrichts zum Thema Schreiben.

Des Weiteren wird das Spannungsverhältnis Schreibunterricht und Orthographieunterricht beleuchtet und die Konzeptionsidee des kommunikativen Schreibens mit den heutigen Kernlehrplänen verglichen und die Aufgaben und Aufgabentypen verglichen.

Außerdem wird die Bewertung von Schreibtexten im Deutschunterricht betrachtet. Hier geht es vor allem um die Beurteilung, Überarbeitung und Korrektur von Aufsätzen sowie deren anschließender Benotung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Die übergreifenden Richtlinien

2 Schreibunterricht ist kein Orthographieunterricht

3. Die Konzeptionsidee des kommunikativen Schreibens und die aus dieser Konzeption in den heutigen Kernlernplänen gebliebenen Aufgaben

4 Aufsätze beurteilen, überarbeiten, korrigieren

4.1 Überarbeiten

4.2 Benoten

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und methodischen Ansätze der schriftlichen Textproduktion im Deutschunterricht, insbesondere im Hinblick auf das Spannungsfeld zwischen inhaltlicher Qualität und orthographischer Korrektheit, sowie die Integration des Schreibprozesses in die schulische Leistungsbewertung.

  • Förderung der deutschen Sprache als fächerübergreifende Aufgabe
  • Differenzierung zwischen Orthographieunterricht und Schreibunterricht
  • Bedeutung der Konzeptionsidee des kommunikativen Schreibens
  • Prozessorientierte vs. produktorientierte Schreibförderung
  • Methoden der Aufsatzbeurteilung und Feedbackkultur

Auszug aus dem Buch

4 Aufsätze beurteilen, überarbeiten, korrigieren

Im Verlauf des Seminars kam gehäuft die Frage nach der angemessenen Benotung von Schülertexten auf. Das Spannungsverhältnis zwischen der Bewertung des Inhalts und der Bewertung von Orthografie und Grammatik ist groß, und es stellt sich häufig die Frage, wie man dem Schülertext am ehesten gerecht wird. Sollte man lieber nur das Nötigste verbessern um den Schüler nicht zu demotivieren? Sollte man Rechtschreibfehler „durchgehen lassen“ und sich nur auf den Inhalt konzentrieren? Man lässt sich bei der Bewertung des Inhalts leicht von der äußeren Form und Rechtschreibfehlern (unbewusst) beeinflussen – nur wie kann man dies vermeiden?

Im Folgenden möchte ich mich mit dem Thema der Aufsatzbewertung beschäftigen und werde im speziellen auf das prozesshafte Schreiben und dessen Konsequenzen für die Bewertung und Benotung von Texten eingehen.

Als Lehrer denkt man während seinem Handeln immer wieder über die Gerechtigkeit seiner vergebenen Noten nach. Man fragt sich ob man wirklich den ´subjektiven´ Lernfortschritt des Schülers oder der Schülerin berücksichtigt oder die ´objektiven´ Ergebnisse, und wie man ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Polen herstellen kann. Eine weitere zu beachtende Frage stellt sich bei der Betrachtung der gesamten Klasse: Stimmen die Relationen zwischen den einzelnen Noten der Lernenden? Wird man jedem Schüler gerecht?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die übergreifenden Richtlinien: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit, Sprachförderung als fächerübergreifende Aufgabe zu verstehen, da eine sichere Beherrschung der deutschen Sprache die Grundvoraussetzung für erfolgreiches fachliches Lernen darstellt.

2 Schreibunterricht ist kein Orthographieunterricht: Der Text verdeutlicht, dass Schreibunterricht über die bloße Vermittlung von Rechtschreibung hinausgehen muss und den Fokus auf Textproduktion, Adressatenorientierung und strukturelle Aspekte legen sollte.

3. Die Konzeptionsidee des kommunikativen Schreibens und die aus dieser Konzeption in den heutigen Kernlernplänen gebliebenen Aufgaben: Hier wird die historische Konzeption des kommunikativen Schreibens analysiert und aufgezeigt, inwiefern deren Kernideen, wie Schülerzentrierung und Alltagsbezug, in aktuellen Kernlehrplänen fortbestehen.

4 Aufsätze beurteilen, überarbeiten, korrigieren: Dieses Kapitel widmet sich der Problematik der Leistungsbewertung und stellt dar, warum eine prozessorientierte Rückmeldung effektiver ist als eine rein produktorientierte Notengebung.

4.1 Überarbeiten: Dieser Abschnitt beschreibt das Überarbeiten als integralen, nicht-linearen Bestandteil des Schreibprozesses und stellt verschiedene methodische Hilfen wie Schreibkonferenzen vor.

4.2 Benoten: Hier wird die Abkehr von der klassischen Klassenarbeit hin zu prozessorientierten Bewertungsformen gefordert, um die Schreibkompetenz der Schüler nachhaltig zu fördern.

Schlüsselwörter

Schreibunterricht, Deutschunterricht, Orthographie, Textproduktion, Kommunikatives Schreiben, Schreibprozess, Aufsatzbewertung, Leistungsbeurteilung, Sprachförderung, Prozessorientierung, Schülerzentrierung, Schreibkompetenz, Adressatenorientierung, Textüberarbeitung, Feedbackkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Didaktik des Schreibens im schulischen Kontext und untersucht, wie Lehrkräfte den Schreibunterricht und die Bewertung von Schülertexten gestalten können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die fächerübergreifende Sprachförderung, das Verhältnis von Rechtschreibung zur Textproduktion sowie die moderne Bewertungspraxis bei Aufsätzen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Schreibunterricht weg von der einseitigen Fehlerkorrektur hin zu einer prozessorientierten Förderung geführt werden kann, um Lernprozesse nachhaltig zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fachdidaktische Literaturanalyse und setzt diese in Bezug zu den offiziellen Vorgaben der Kernlehrpläne für das Fach Deutsch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Konzeption des kommunikativen Schreibens und diskutiert verschiedene Verfahren der Aufsatzbewertung sowie Techniken zur gezielten Überarbeitung von Texten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Prozessorientierung, Schreibkompetenz, kommunikatives Schreiben und kriteriengestützte Leistungsbewertung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Schreib- und Orthographieunterricht so wichtig?

Die Arbeit argumentiert, dass eine zu starke Fokussierung auf Rechtschreibregeln die Schüler demotivieren und den Blick auf inhaltliche Tiefe, Struktur und Kreativität der Textproduktion verstellen kann.

Wie kann eine Schülerselbstbewertung den Unterricht bereichern?

Die Schülerselbstbewertung ermöglicht es Lernenden, ihre eigenen Fortschritte realistischer einzuschätzen, fördert die Eigenverantwortung und nimmt dem Schreibprozess den rein bewertenden Charakter durch die Lehrkraft.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schreibdidaktik. Richtlinien, Aufgaben, Beurteilung
Untertitel
Schreiben lernen und lehren
Hochschule
Universität zu Köln  (Deutsche Sprache und ihre Didaktik)
Veranstaltung
Schreiben lernen und lehren
Autor
Carina Kröger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
27
Katalognummer
V346278
ISBN (eBook)
9783668356399
ISBN (Buch)
9783668356405
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprache Lernen Lehren Unterricht Deutsch Schreiben Schreibdidaktik Aufsatz Essay Orthographie Rechtschreibung kommunikatives Schreiben Richtlinien Richtlinien Deutsch Aufsätze beurteilen Benotung Überarbeitung Schreiben lernen Texte korrigieren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carina Kröger (Autor:in), 2008, Schreibdidaktik. Richtlinien, Aufgaben, Beurteilung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346278
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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