Im Hinblick auf diese Arbeit soll die Frage beantwortet werden, inwiefern die Atomenergie ein Zukunftspotenzial hat und wie durch Alternativen eine Möglichkeit geboten wird, um die Stromerzeugnisse, die benötigt werden, zu liefern.
Vor diesem Hintergrund wird im ersten Teil mit den theoretischen Grundlagen begonnen, die mit der Definition der ökonomischen Nachhaltigkeit eingeleitet wird. Daraufhin werden die Risiken der Kernenergie aufgezeigt und die Problematik der nachhaltigen Entwicklung durch Atomenergie wiedergespiegelt.
Zur Verdeutlichung der Problematik werden zur Bewertung der Chancen und Risiken, Pro und Contra-Eigenschaften der Atomenergie dargestellt.
Im Kapitel vier werden die zukünftigen Möglichkeiten der alternativen Energien aufgezeigt und mit welchem politischen Handeln dies umgesetzt werden soll. Außerdem wird mit dem Emissionshandel noch ein Zielkonflikt mit den erneuerbaren Energien aufgegriffen.
Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem Fazit, welches die wesentlichen Erkenntnisse zusammenfassend darstellt und die Fragestellung beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriff der ökologischen Nachhaltigkeit
2.2 Risiken der Kernenergie
2.3 Geschichte des Atomausstiegsgesetz in Deutschland
3 Chancen und Risiken des Atomausstiegs
3.1 Problematik des Atomausstiegs durch erneuerbare Energien
3.2 Ökonomische Betrachtung des Atomausstiegs
3.3 Terrorgefahr aufgrund von Atomkraftwerken
3.4 Kernkraft bezogen auf den Klimaschutz
4 Zukunftsprognosen
4.1 Entwicklung der erneuerbaren Energien
4.2 Klimagipfel 2015 in Paris
4.3 Emissionshandel im Bezug auf erneuerbare Energien
5 Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit der Kernenergie in Deutschland vor dem Hintergrund des beschlossenen Atomausstiegs und analysiert, inwieweit regenerative Energien als alternative Energiequellen eine verlässliche und nachhaltige Stromversorgung gewährleisten können.
- Theoretische Grundlagen zur ökologischen Nachhaltigkeit und den Risiken der Kernenergie.
- Analyse der ökonomischen Aspekte und Sicherheitsrisiken des Atomausstiegs.
- Bewertung der Rolle von Kernkraft im Klimaschutz im Vergleich zu erneuerbaren Energien.
- Betrachtung zukünftiger Perspektiven durch den Ausbau erneuerbarer Energien und internationale Klimaschutzinstrumente.
- Diskussion von Zielkonflikten im europäischen Emissionshandelssystem.
Auszug aus dem Buch
3.3 Terrorgefahr aufgrund von Atomkraftwerken
Durch Terrorangriffe wie dem am 11. September 2001 bilden Atomkraftwerke ein Risiko für die Bevölkerung. Zwei inhaftierte Al-Qaida-Führer bestätigten diese Aussage. Die Kraftwerke sind auf zufällige Abstürze durch Kleinflugzeuge ausgelegt, aber nicht für voll betankte Passagiermaschinen. Eine Untersuchung bestätigte das. Besonders bei alten Kraftwerken, unabhängig von Typ, Größe und Aufprallgeschwindigkeit des Flugzeugs, würde es zu einem nuklearen Inferno führen. Es würde zu einer Kernschmelze kommen und großflächige Bereiche werden radioaktiv verstrahlt. Ein potenzieller Kriegsgegner könnte anstatt eine Atombombe zu verwenden mit dieser Methode einen weitaus größeren Schaden verursachen als mit einer Atombombe. Daraus kann man schließen, dass durch einen Atomausstieg die Terrorgefahr sinken würde und mögliche Katastrophenrisiken bereinigt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Entwicklung der Kernenergienutzung und das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ein, um die Relevanz der Forschungsfrage zur Zukunftspotenzial der Atomenergie zu begründen.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert ökologische Nachhaltigkeit, erläutert die technischen Risiken der Kernspaltung und skizziert die gesetzliche Geschichte des Atomausstiegs in Deutschland.
3 Chancen und Risiken des Atomausstiegs: Es erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Netzstabilität, den ökonomischen Kosten, Sicherheitsbedenken hinsichtlich Terrorismus sowie dem Beitrag der Kernenergie zum Klimaschutz.
4 Zukunftsprognosen: Dieser Abschnitt beleuchtet das Entwicklungspotenzial erneuerbarer Energien, die Ergebnisse des Klimagipfels in Paris und die Rolle des Emissionshandels als Steuerungsinstrument.
5 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Deutschland aufgrund der hohen Risiken und der verfügbaren Alternativen nicht auf die Atomenergie angewiesen ist.
Schlüsselwörter
Atomenergie, Atomausstieg, Kernkraft, Nachhaltigkeit, Erneuerbare Energien, Klimaschutz, Emissionshandel, Energiewende, Stromversorgung, Reaktorsicherheit, Ökonomische Nachhaltigkeit, CO2-Emissionen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Debatte um den deutschen Atomausstieg und prüft, ob Kernenergie für die zukünftige Stromversorgung noch notwendig ist oder durch erneuerbare Energien ersetzt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die ökologische Nachhaltigkeit, die Sicherheitsrisiken der Kernkraft, ökonomische Kostenbetrachtungen sowie die Entwicklungsmöglichkeiten und politischen Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Arbeit verfolgt das Ziel zu klären, inwiefern die Atomenergie ein Zukunftspotenzial besitzt und wie durch den Ausbau von Alternativen der Energiebedarf nachhaltig gedeckt werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die den aktuellen Stand der Debatte, wissenschaftliche Daten zu Emissionen sowie rechtliche und politische Entwicklungen (wie z.B. den Klimagipfel in Paris) auswertet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der Chancen und Risiken des Atomausstiegs unter Berücksichtigung ökonomischer und sicherheitstechnischer Aspekte sowie einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung regenerativer Energien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Atomausstieg, Erneuerbare Energien, Klimaschutz, Emissionshandel, Reaktorsicherheit und Nachhaltigkeit.
Warum stellt die Endlagerung laut Arbeit ein dauerhaftes Problem dar?
Die Arbeit betont, dass radioaktive Stoffe über zehntausende Jahre gefährliche Strahlung abgeben und somit auch künftige Generationen belasten, weshalb eine sichere Endlagerung wie in Salzstöcken komplex und kostspielig ist.
Wie beeinflusst der Emissionshandel die Energiewende?
Der Emissionshandel dient als Instrument, um CO2-Emissionen zu begrenzen. Die Arbeit zeigt jedoch Zielkonflikte auf, da die Förderung erneuerbarer Energien bei einer festen Obergrenze (Cap) der Emissionsrechte zu einer sinkenden Nachfrage bei Kraftwerksbetreibern führen kann.
- Citar trabajo
- Max Sasse (Autor), 2016, Ist Deutschland auf Atomenergie angewiesen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346421