Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Estudios franceses - Lingüística

Die Verwendung der Akzente und Apostrophen in einem Brief von 1874

Título: Die Verwendung der Akzente und Apostrophen  in einem Brief von 1874

Trabajo , 2015 , 10 Páginas

Autor:in: Alexia Soraia Pimenta Gomes Zonca (Autor)

Estudios franceses - Lingüística
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Oft wird gesagt, dass es einfach sei für eine Person, eine Sprache aus derselben Sprachfamilie zu erlernen. Dabei entwickeln die meisten Sprecher beim Erlernen der neuen, benachbarten Fremdsprache kein richtiges Bewusstsein dafür, dass es sich um zwei verschiedene linguistische Systeme handelt.

Es werden also trotz der Nähe zur Muttersprache Fehler gemacht, und dies vorwiegend aus zweierlei Gründen: zum einen die Interferenzen mit der eigenen Muttersprache und zum anderen die mangelnde Kenntnis der Lexik und der Grammatik in der Fremdsprache, in der man schreibt oder spricht.

Exemplarisch für dieses Phänomen wurden zwei Briefe eines in Italien lebenden Italieners, der auf Französisch schrieb, untersucht.

Ziel dieser Hausarbeit ist es nicht, alle Fehler des Schreibers zu analysieren, vielmehr wird sich diese Arbeit auf die Akzente und die Apostrophen konzentrieren. Es werden dabei nicht nur die inkorrekten, sondern auch die korrekten Schreibweisen untersucht und eine Begründung für die jeweilige Entscheidung des Schreibers, die Akzente und die Apostrophen zu setzen oder nicht zu setzen, gesucht. Als allererstes wird jedoch erläutert, was genau ein Fehler ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Orthographische Fehler

3. Beschreibung des Materials

4. Die orthographischen Fehler

4.1 Die Apostrophe

4.2 Die Akzente

5. Zusammenfassung

6. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Verwendung von Akzenten und Apostrophen in zwei historischen Briefen eines italienischen Verfassers aus dem Jahr 1874, um sprachliche Interferenzen zwischen dem Italienischen und dem Französischen zu untersuchen und orthographische Besonderheiten zu begründen.

  • Analyse historischer Korrespondenz unter linguistischen Aspekten
  • Untersuchung orthographischer Fehlerquellen bei Sprachkontakt
  • Korrekturanalyse der Verwendung von Apostrophen
  • Bewertung der Akzentsetzung im französischen Schriftsystem
  • Einfluss der italienischen Muttersprache auf die französische Rechtschreibung

Auszug aus dem Buch

4.2 Die Akzente

Bezüglich der Akzente (accents) wurden wesentlich mehr Fehler entdeckt dadurch dass diese entweder falsch gesetzt wurden oder einfach nicht verwendet wurden.

Die Präposition à wurde durch den gesamten Text hindurch gänzlich falsch geschrieben, nämlich ohne Akzent (siehe Brief 1, Z.10, 11, 12, 15, 16, 22 und Brief 2, Z. 6). Der Schreiber mag möglicherweise unbewusst gewesen sein, dass die Präposition im Französischen mit einem Akzent geschrieben wird oder er hat sich von der italienischen Präposition a, welche dieselbe Bedeutung und Verwendung hat täuschen lassen. Um herauszufinden, ob der Schreiber sich des Unterschied zwischen à als Präposition und a (als die konjugierte dritte Person Plural Präsens Indikativ vom Verb avoir) bewusst ist, wäre es hilfreich, wenn der Schreiber die Konjugation von avoir irgendwo in einer der Briefe verwendet hätte, doch da er dies nicht tut kann hiervon nur spekuliert werden.

Bezüglich der Akzentuierung zweier Wörter scheint sich der Schreiber unsicher zu sein, da er diese mehrmals verwendet jedoch unterschiedlich schreibt. Einer dieser Wörter ist après, dass er zweimal mit dem accent aigu (Brief 1, Z. 10 und Brief 2, Z. 10) und einmal mit dem accent circonflexe versehrt (Brief 1, Z. 15). Das Wort très schreibt er zweimal ohne Akzent (Brief 2, Z. 1, 21) und zweimal mit dem accent aigu (Brief 2, Z. 8, 19).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Sprecher verwandter Sprachen oft die sprachliche Distanz unterschätzen, und definiert das Ziel der Arbeit, die orthographische Korrektheit von Akzenten und Apostrophen in zwei historischen Briefen zu untersuchen.

2. Orthographische Fehler: In diesem Kapitel werden orthographische Fehler definiert und in verschiedene linguistische Kategorien unterteilt, wobei der Schwerpunkt auf den durch Interferenz bedingten Fehlern liegt.

3. Beschreibung des Materials: Das Kapitel stellt die zwei Briefe von Don Vincenzo Tommasoli aus dem Jahr 1874 vor und beleuchtet den historischen Hintergrund sowie den Bildungsstand des Autors.

4. Die orthographischen Fehler: Dies ist der Hauptteil der Arbeit, in dem die Apostrophierung und Akzentsetzung des Schreibers detailliert analysiert und mit den Regeln des Französischen sowie Interferenzen zum Italienischen in Beziehung gesetzt werden.

5. Zusammenfassung: Hier werden die Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst, wobei festgestellt wird, dass die Fehler vermutlich auf Interferenzen mit dem Italienischen zurückzuführen sind, der Verfasser jedoch insgesamt ein geübter Schreiber war.

6. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die verwendeten Primärquellen (Korpora) sowie die herangezogene Fachliteratur und Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Korpuslinguistik, Französische Sprache, Orthographie, Rechtschreibfehler, Sprachinterferenz, Akzente, Apostrophe, Sprachvergleich, Italienisch, historischer Brief, Sprachkontakt, Linguistik, Schreibpraxis, Sprachdidaktik, Sprachgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Verwendung von Akzenten und Apostrophen in zwei französischen Briefen, die 1874 von einem italienischen Sprecher verfasst wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Bereiche der französischen Orthographie, die linguistische Fehleranalyse und die Auswirkungen von Sprachinterferenzen zwischen dem Italienischen und dem Französischen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Gründe für die korrekte oder inkorrekte Verwendung von Akzenten und Apostrophen in den Briefen zu identifizieren und zu erläutern, ob diese durch die Muttersprache des Verfassers beeinflusst wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine korpuslinguistische Untersuchung durchgeführt, bei der zwei spezifische Briefe qualitativ auf ihre orthographische Konsistenz hin geprüft und theoretisch eingeordnet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Beispiele für fehlerhafte Apostrophierungen und Akzentsetzungen im Text und stellt diese den theoretischen Regeln der französischen Sprache gegenüber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Korpuslinguistik, Orthographie, Sprachinterferenz, Französisch, Italienisch sowie die spezifischen orthographischen Zeichen Akzente und Apostrophe.

Warum spielt die Herkunft des Verfassers eine so große Rolle für die Untersuchung?

Da der Verfasser italienischer Muttersprachler ist, lassen sich viele orthographische Auffälligkeiten im Französischen als Interferenzen (Übertragungen) der italienischen Sprachregeln auf das Französische erklären.

Wie bewertet die Autorin die Sprachkenntnisse des Verfassers trotz der Fehler?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der Verfasser trotz der gefundenen Fehler als ein überdurchschnittlich geübter Schreiber einzustufen ist, was vermutlich an seinem gesellschaftlichen Status lag.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Verwendung der Akzente und Apostrophen in einem Brief von 1874
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Romanisches Seminar)
Curso
Einführung in die Korpuslinguistik schriftliches französisches Material
Autor
Alexia Soraia Pimenta Gomes Zonca (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
10
No. de catálogo
V346490
ISBN (Ebook)
9783668359598
ISBN (Libro)
9783668359604
Idioma
Alemán
Etiqueta
korpuslinguistik brief
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexia Soraia Pimenta Gomes Zonca (Autor), 2015, Die Verwendung der Akzente und Apostrophen in einem Brief von 1874, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/346490
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  10  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint