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Entscheidet Soziale Herkunft über Bildungserfolg? Eine Untersuchung

Título: Entscheidet Soziale Herkunft über Bildungserfolg? Eine Untersuchung

Trabajo Escrito , 2016 , 17 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Raphael Rappaport (Autor)

Sociología - Sistemas sociales y Estructuras sociales
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Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, eine befriedigende Antwort auf die Frage: „Entscheidet soziale Herkunft über Bildungserfolg?“, zu finden. Außerdem soll sie Gründe, Theorien und Lösungsvorschläge zusammentragen und diese verdeutlichen. Beginnend mit einer Begriffsdefinition, um dem Leser die Fragestellung zu verdeutlichen und etwas näher zu bringen, beschäftigt sich die Hausarbeit im dritten Kapitel mit den Faktoren, die es für Bildungserfolg benötigt.

Es folgt die Antwort auf die Frage, ob es Bildungsbenachteiligung aufgrund von sozialer Herkunft in Deutschland überhaupt gibt und welche Folgen sie nach sich zieht. Anschließend folgt ein Erklärungsansatz, warum die Situation im deutschen Bildungssystem so ist wie sie ist. Zur besseren Erläuterung dieser Frage werden einige Theorien zur Hilfe hinzugezogen. Abschließend werden mögliche Lösungsansätze veranschaulicht und erklärt. Im letzten Kapitel folgt der Diskussionsteil mit der Antwort, dass soziale Herkunft definitiv über Bildungserfolg entscheidet, den Erkenntnissen dieser Hausarbeit und der persönlichen Meinung zu der Thematik.

„Eine Gesellschaft kann nur so sozial sein, wie sie Bildungschancen für jeden ermöglicht“ (Christian Wolfgang Lindner, 1979). Dieses Zitat des FDP Generalsekretärs ist in Zeiten von Flüchtlingskrisen, Debatten über Integration bzw. Inklusion in Schulen und Bildungsungerechtigkeit derzeit besonders präsent. Die PISA Studie von 2002 entfachte die Diskussion über die Gerechtigkeit im Deutschen Schulsystem erneut und hält bis heute an. Auch die Soziale Arbeit ist von dieser Thematik betroffen, da ihr höchstes Ziel soziale Gerechtigkeit, die Förderung der sozialen Entwicklung und die Stärkung bzw. Befreiung der Menschen ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition

2.1 Soziale Herkunft

2.2 Bildungserfolg

3. Faktoren für Bildungserfolg

3.1 Bildungsniveau der Herkunftsfamilie

3.2 Einkommen

3.3 Migrationshintergrund

3.4 Segregation

3.5 Familienstrukturen

3.6 Schullaufbahnempfehlungen der Lehrer

4. Gibt es Bildungsbenachteiligung aufgrund von sozialer Herkunft in Deutschland?

5. Folgen von Bildungsungleichheit

6. Erklärungsansatz

6.1 Der Ressourcen-Investitionsansatz

6.2 Die Theorie der rationalen Entscheidung von Raymond Boudon

6.3 Pierre Bourdieus Theorie der sozialen Reproduktion

6.4 Colemans Humankapitaltheorie

7. Handlungsperspektiven für den Abbau von Bildungsungleichheiten

8. Diskussionsteil: Entscheidet soziale Herkunft über Bildungserfolg?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, inwieweit die soziale Herkunft eines Individuums den Bildungserfolg maßgeblich beeinflusst. Dabei wird analysiert, wie sozioökonomische Faktoren, familiäre Hintergründe und das deutsche Bildungssystem zusammenwirken, um Bildungsungleichheiten zu perpetuieren oder zu verstärken.

  • Analyse der Einflussfaktoren auf den Bildungserfolg (u.a. Einkommen, Herkunft, Segregation)
  • Kritische Bestandsaufnahme der Bildungsbenachteiligung im deutschen System
  • Darstellung theoretischer Erklärungsmodelle zur sozialen Reproduktion
  • Evaluation von Handlungsmöglichkeiten für mehr Chancengerechtigkeit
  • Diskussion über die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Bildungsförderung

Auszug aus dem Buch

2.1 Soziale Herkunft

Soziale Herkunft ist ein soziokulturelles Erbe von Werten und Normen, in das man hineingeboren wird. Dabei unterscheiden sich Schichten, Milieus und Klassen einer Gesellschaft in der jeweiligen Definition und Auslegung ihrer Werte und Normen. Diese werden bei der Sozialisation des in die jeweilige Schicht geborenen Individuums erlernt und verinnerlicht. Es werden Dinge wie Vorlieben, Abneigungen, Beschränkungen und Verbote vermittelt, zusammengefasst kann man sagen, es wird eine Grundhaltung des Menschen zu der Welt und zu sich selbst erlernt bzw. geprägt. Der Französische Soziologe Pierre Bourdieu hat diese Beeinflussung durch das Umfeld den Habitus genannt (vgl. Lenger, 2013).

Die Unterschiede von verschiedenen Habiten zeigen sich in banalen Dingen wie unterschiedlichen Arten zu essen, sich zu bewegen, Weltansicht, Lebensführung, Zielen, Selbstverständnis und Selbstbewusstsein. Daraus resultieren verschiedene Verwirklichungschancen und die partizipativen Möglichkeiten im gesellschaftlichen Leben werden beeinflusst (vgl. Hradil, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Bildungsgerechtigkeit ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg zu ergründen.

2. Begriffsdefinition: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Soziale Herkunft“ (unter Bezugnahme auf den Habitus-Begriff) und „Bildungserfolg“ definiert und voneinander abgegrenzt.

3. Faktoren für Bildungserfolg: Das Kapitel erläutert verschiedene Einflussgrößen, wie etwa das Einkommen der Eltern, Segregation und die Bedeutung von Schullaufbahnempfehlungen, die den Bildungsweg maßgeblich mitbestimmen.

4. Gibt es Bildungsbenachteiligung aufgrund von sozialer Herkunft in Deutschland?: Eine Analyse der aktuellen Situation in Deutschland unter Einbezug von PISA-Studien und Bildungsberichten, die auf die starke Kopplung von sozialem Status und Schulerfolg hinweist.

5. Folgen von Bildungsungleichheit: Hier werden die negativen Auswirkungen von Bildungsungleichheit für das Individuum und die Gesellschaft thematisiert, darunter Armut, Kriminalität und schlechtere Lebensqualität.

6. Erklärungsansatz: Das Kapitel bietet einen theoretischen Überblick über verschiedene Ansätze, darunter den Ressourcen-Investitionsansatz, die Theorie von Boudon, die Theorie der sozialen Reproduktion von Bourdieu und die Humankapitaltheorie.

7. Handlungsperspektiven für den Abbau von Bildungsungleichheiten: Es werden Lösungsansätze wie Ganztagsschulen und die Reform von Selektionsprozessen diskutiert, um bestehende Bildungsbenachteiligungen zu reduzieren.

8. Diskussionsteil: Entscheidet soziale Herkunft über Bildungserfolg?: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und formuliert ein Fazit sowie persönliche Einschätzungen zur Rolle der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Soziale Herkunft, Bildungserfolg, Bildungsungleichheit, Soziale Reproduktion, Habitus, PISA-Studie, Bildungsbenachteiligung, Soziale Schichtung, Bildungschancen, Chancengerechtigkeit, Humankapital, Sozialisation, Schulsystem, Selektion, Bildungsreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie die soziale Herkunft eines Kindes dessen Bildungschancen und den späteren Bildungserfolg determiniert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ursachen von Bildungsungleichheit, theoretischen Erklärungsmodellen sowie Handlungsmöglichkeiten für das Bildungssystem und die Soziale Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit soziale Herkunft über Bildungserfolg entscheidet, sowie das Aufzeigen von Gründen und potenziellen Lösungsansätzen.

Welche wissenschaftlichen Theorien werden verwendet?

Es werden unter anderem der Ressourcen-Investitionsansatz, die Theorie der rationalen Entscheidung nach Boudon, die Theorie der sozialen Reproduktion von Pierre Bourdieu und die Humankapitaltheorie von Coleman herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Faktoren wie das elterliche Einkommen, Migrationshintergrund und Segregation, stellt die aktuelle Situation im deutschen Bildungssystem dar und diskutiert Lösungswege wie die Einführung von Ganztagsschulen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den zentralen Begriffen zählen Bildungsungleichheit, Soziale Herkunft, Habitus, Bildungsbenachteiligung und Chancengerechtigkeit.

Warum wird der Habitus-Begriff nach Pierre Bourdieu angeführt?

Der Begriff dient dazu, die tiefgreifende Prägung durch das soziale Umfeld zu erklären, die sich in Verhaltensweisen, Werten und Bildungseinstellungen manifestiert.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit laut der Autorin?

Die Soziale Arbeit wird als essenziell betrachtet, um Bildungsungleichheiten durch präventive Ansätze und die Unterstützung von Familien in unteren sozialen Schichten abzumildern.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Entscheidet Soziale Herkunft über Bildungserfolg? Eine Untersuchung
Universidad
University of Applied Sciences and Medical University
Calificación
1,3
Autor
Raphael Rappaport (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
17
No. de catálogo
V347001
ISBN (Ebook)
9783668364424
ISBN (Libro)
9783668364431
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Herkunf Bildung Bildungserfolg Bildungsungerechtigkeit Schule Schulsystem
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Raphael Rappaport (Autor), 2016, Entscheidet Soziale Herkunft über Bildungserfolg? Eine Untersuchung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347001
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