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Interkulturelle Kompetenz und Trainingsmethoden

Konzeption, Gestaltung, Wirksamkeit

Titre: Interkulturelle Kompetenz und Trainingsmethoden

Thèse de Bachelor , 2016 , 102 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Aline Neis (Auteur)

Médias / Communication - Communication interculturelle
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Zentraler Begriff der vorliegenden Arbeit ist der des interkulturellen Trainings, welche im Allgemeinen als geeignete Maßnahme zur Förderung interkultureller Kompetenz betrachtet werden. Um aufzeigen zu können, auf welche Art und Weise diese gezielt entwickelt werden kann, sollen im ersten Teil der Arbeit die theoretischen Grundlagen und Begrifflichkeiten erläutert werden, wobei dabei besondere Bedeutung dem Begriff der „Kultur“ zukommt, deren Definition das Verständnis der beiden essentiellen Begriffspaare der „interkulturellen Kompetenz“ und des „interkulturellen Trainings“ entscheidend prägt. Daher soll der Fokus des ersten Arbeitsschrittes darin bestehen, vor allem einige für die vorliegende Arbeit relevante Kulturverständnisse vorzustellen, kritisch zu reflektieren sowie darauf aufbauend das vorliegende Kulturverständnis darzustellen.

Da innerhalb dessen der wechselseitigen Beziehung zwischen Kommunikationsprozessen und der menschlichen Lebenswelt eine große Bedeutung zukommt, soll zudem eine Erläuterung dieses engen Zusammenhangs hinsichtlich seiner Relevanz für den Kontext interkulturell erfolgreicher Zusammenarbeit erfolgen, um so eine Sensibilisierung für die Bedeutung der verschiedenen Kommunikationsebenen und kommunikativen Ausdrucksformen für das Zustandekommen interkultureller Konflikte zu schaffen. Auch soll daran anknüpfend das zentrale Konzept der interkulturellen Kompetenz erörtert werden mit der Absicht, diejenigen konkreten Persönlichkeitsmerkmale herauszustellen, die eine Person forschungswissenschaftlicher Ansichten zufolge zu inter-kulturell angemessenem und erfolgreichem Handeln befähigen, sowie um darzulegen, auf welche Weise derartige persönliche Kompetenzen natürlich aufgebaut oder gezielt entwickelt werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Relevanz

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Kultur

2.1.1. Die Wahrnehmbarkeit von Kulturen

2.1.2. Kulturelle Unterscheidbarkeit

2.1.3. Kultur als kohäsives Konstrukt

2.1.4. Interkulturalität

2.2. Kommunikation

2.2.1. Kommunikationsmodelle

2.2.2. Interkulturelle Kommunikation

2.2.2.1. Probleme der verbalen Ebene

2.2.2.2. Probleme der nonverbalen Ebene

2.2.2.3. Probleme der paraverbalen Ebene

2.2.2.4. Probleme der extraverbalen Ebene

3. Interkulturelle Kompetenz

3.1. Elemente interkultureller Kompetenz

3.2. Dimensionen interkultureller Kompetenz

3.2.1. Kognitive Dimension

3.2.2. Affektive Dimension

3.2.3. Verhaltensorientierte Dimension

3.3. Prozessmodelle

3.4. Interkulturelles Lernen

4. Interkulturelle Trainings

4.1. Historische Entwicklung und Zielgruppen

4.2. Lernziele interkultureller Trainings

4.3. Klassifikation interkultureller Trainings

4.3.1. Kulturübergreifend- didaktische Trainings

4.3.2. Kulturspezifisch-didaktische Trainings

4.3.3. Kulturübergreifend-erfahrungsorientierte Trainings

4.3.4. Kulturspezifisch-erfahrungsorientierte Trainings

4.4. Diskursanalytische Trainings

4.5. On- the- Job- Maßnahmen

4.6. E- Learning und E- Coaching

5. Ausgewählte Übungsmethoden

5.1. Kulturassimilatoren

5.2. Simulationen

5.2.1. BaFa- BaFa

5.2.2. Feldsimulationen

5.3. Kommunikations- und diskursanalytische Methoden

5.3.1. Linguistic Awareness of Cultures

5.3.2. Die Simulation authentischer Fälle

6. Erfolgsfaktoren und Gestaltungsaspekte der Konzeption interkultureller Trainings

7. Evaluation interkultureller Trainings

7.1. Ziele, Funktionen und Ebenen der Evaluation

7.2. Forschungsstand und Designs

7.3. Das Evaluationsmodell von Kirckpatrick

7.4. Evaluationsergebnisse: Wirksamkeit interkultureller Trainings

7.5. Problembereiche effektiver Evaluationen

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Relevanz interkultureller Kompetenz in einer globalisierten Welt und analysiert, wie diese gezielt durch interkulturelle Trainings gefördert werden kann. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und wie Trainingsprogramme einen messbaren Beitrag zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit in interkulturellen Situationen leisten können, wobei der Schwerpunkt auf einer ganzheitlichen und methodisch fundierten Konzeption liegt.

  • Kulturmodelle und die Wahrnehmbarkeit kultureller Muster
  • Die Bedeutung von Kommunikation und ihren vier Ebenen für interkulturelle Begegnungen
  • Strukturen und Dimensionen interkultureller Kompetenz
  • Klassifikation und Gestaltungsmethoden interkultureller Trainings (didaktisch vs. erfahrungsorientiert)
  • Evaluationsmodelle und deren Wirksamkeitsprüfung in der Praxis

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Die Wahrnehmbarkeit von Kulturen

Die besondere Leistung, die dem vorgestellten Modell zukommt, liegt darin, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass sich die Wahrnehmbarkeit kultureller Charakteristika auf die Oberfläche der sozialen und materiellen Dimension von Kultur beschränkt, z.B. auf die Sprache, Kleidung oder die sozialen Umgangsformen, jedoch nicht auf die zugrundeliegenden mentalen Einstellungen erstreckt. Letztere werden Bolten folgend als „perceptas“ bezeichnet und verweisen als Zeichen auf die zugrundeliegenden kulturspezifischen Denk- und Handlungskonzepte, hier „conceptas“ genannt, z.B. die gesellschaftlichen Werte und Normen oder die vom Kollektiv als richtig empfundenen Verhaltensweisen. Dementsprechend stellt die Ebene der „perceptas“ im vorliegenden Modell die Rituale, Sitten und materiellen Ausprägungen einer Kultur dar, während die tieferliegende Ebene die Gründe und Ursachen für deren Entstehung liefert (vgl. Bolten 2003, zit. Nach: Erll/ Gymnich 2010, S. 24f.).

Auch Schein verweist in seinem Kulturverständnis auf die Probleme, die sich bezüglich der Wahrnehmbarkeit mentaler kulturspezifischer Handlungs- und Denksysteme ergeben, indem er Kultur in drei hierarchisch aufeinander aufbauende Ebenen untergliedert, deren Wahrnehmbarkeit und Bewusstseinsfähigkeit von der obersten zur untersten Ebene hin stetig abnimmt, sodass die unterste Dimension gänzlich im Unterbewusstsein der Mitglieder einer Kultur verankert ist und dementsprechend nicht bewusstseinsfähig ist (vgl. Schein 1985, zit. Nach: Podsiadlowski 2004, S. 7 f.). Bringt man die beiden genannten Vorstellungen nun in Zusammenhang miteinander, so ergibt sich folgende modellhafte Darstellung der Wahrnehmbarkeit kultureller Eigenheiten:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel begründet die hohe Relevanz interkultureller Kompetenz in modernen, global vernetzten Gesellschaften und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden grundlegende Konzepte wie Kultur als kohäsives Konstrukt und Kommunikation als mehrdimensionaler Prozess erarbeitet, um Missverständnisse in interkulturellen Interaktionen zu erklären.

3. Interkulturelle Kompetenz: Dieses Kapitel definiert interkulturelle Kompetenz als integratives Modell aus kognitiven, affektiven und verhaltensorientierten Dimensionen und beleuchtet das Konzept des interkulturellen Lernens.

4. Interkulturelle Trainings: Hier werden verschiedene Ansätze und Zielgruppen interkultureller Schulungen klassifiziert und die Notwendigkeit ganzheitlicher Trainingsprogramme hervorgehoben.

5. Ausgewählte Übungsmethoden: Das Kapitel stellt praxisnahe Methoden wie Kulturassimilatoren, Simulationen (z.B. BaFa-BaFa) und diskursanalytische Ansätze wie "Linguistic Awareness of Cultures" vor.

6. Erfolgsfaktoren und Gestaltungsaspekte der Konzeption interkultureller Trainings: Dieser Abschnitt analysiert, welche methodischen Faktoren (Zielgruppe, Lernziele) bei der Konzeption effektiver Trainings zwingend berücksichtigt werden müssen.

7. Evaluation interkultureller Trainings: Hier werden Evaluationsmodelle, wie das von Kirkpatrick, diskutiert und die Problematik der Wirksamkeitsprüfung in der Praxis sowie der Forschungsstand analysiert.

8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer kritischen Reflexion bei der Gestaltung und Evaluation interkultureller Trainings.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Interkulturelles Training, Kommunikation, Kulturverständnis, Akkulturation, Evaluationspraxis, Kulturspezifische Muster, Lernprozesse, Diskursanalyse, Simulationen, Interkulturelle Interaktion, Handlungskompetenz, Kultursensibilität, Personalentwicklung, Sprachhandeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept der interkulturellen Kompetenz und untersucht, wie interkulturelle Trainings professionell konzipiert und evaluiert werden können, um die Zusammenarbeit in einer global vernetzten Gesellschaft zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören theoretische Grundlagen von Kultur und Kommunikation, die Struktur interkultureller Kompetenz, verschiedene Klassifizierungen von Trainingsmethoden sowie die Herausforderungen bei deren Evaluation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Trainingsprogramme über eine punktuelle Wissensvermittlung hinaus als ganzheitliche Maßnahmen gestaltet werden können, die nachhaltig zu einer interkulturellen Handlungsfähigkeit führen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Analyse verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche, die Einbeziehung verschiedener kulturwissenschaftlicher und lernpsychologischer Ansätze sowie eine kritische Reflexion bestehender Evaluationsmodelle und Trainingskonzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Vorstellung verschiedener Übungsmethoden (didaktisch vs. erfahrungsorientiert) sowie die Analyse von Erfolgsfaktoren bei der Gestaltung und der wissenschaftlichen Überprüfung (Evaluation) solcher Trainings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind interkulturelle Kompetenz, Kommunikation, Trainingsdesign, Evaluation, Kultursensibilität und Handlungskompetenz.

Welche Rolle spielt das "CIPP-Modell" in dieser Arbeit?

Das CIPP-Modell dient als Beispiel für eine systematische Evaluationsmethodik, die verschiedene Untersuchungsfelder (Context, Input, Process, Product) abdeckt, um die Wirksamkeit von Trainingsmaßnahmen messbar zu machen.

Warum betont die Autorin die "Simulation authentischer Fälle" (SAF)?

Diese Methode wird hervorgehoben, weil sie als diskursanalytischer Ansatz eine hohe Praxisnähe aufweist und den Trainees ermöglicht, ihr kommunikatives Handeln anhand realer beruflicher Fallbeispiele kritisch zu reflektieren und anzupassen.

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Résumé des informations

Titre
Interkulturelle Kompetenz und Trainingsmethoden
Sous-titre
Konzeption, Gestaltung, Wirksamkeit
Université
University of Koblenz-Landau
Note
1,7
Auteur
Aline Neis (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
102
N° de catalogue
V347189
ISBN (ebook)
9783668364981
ISBN (Livre)
9783668364998
Langue
allemand
mots-clé
interkulturelle kompetenz trainingsmethoden konzeption gestaltung wirksamkeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Aline Neis (Auteur), 2016, Interkulturelle Kompetenz und Trainingsmethoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347189
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