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Wortbildung in der Werbung. Neologismen, Okkasionalismen und Anglizismen

Titel: Wortbildung in der Werbung. Neologismen, Okkasionalismen und Anglizismen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Katzen würden was kaufen? Auf wessen Steine können Sie bauen? Und wo werden Sie geholfen? Die Werbeindustrie nutzt neben Bild und Ton die Sprache ganz bewusst um den potenziellen Kunden auf das angepriesene Produkt aufmerksam zu machen. Werbesprache ist nie zufällig gewählt. Jedes Wort ist genau ausgewählt und verfolgt ein bestimmtes Ziel.

Es wird versucht die Aufmerksamkeit des potenziellen Abnehmers, der ohnehin von Werbung überflutetet ist, zu erreichen und ihn bestenfalls zum Kauf zu animieren. Dabei sind der Kreativität und Originalität keine Grenzen gesetzt. Die Sprache der Werbung folgt also ihren eigenen Prinzipien. Aber wie funktioniert Werbesprache und was will sie konkret erreichen?

In dieser Hausarbeit möchte ich untersuchen wie die Werbeindustrie die Sprache instrumentalisiert und besonders die Wortbildung dafür nutzt um ein Produkt oder das Image des Produktes zu verkaufen. Bei den vielen Möglichkeiten, die der Werbesprache zur Verfügung steht, werde ich auf die Neologismen, Okkasionalismen und Anglizismen im Bezug auf die Wortbildung eingehen. Im theoretischen Teil gehe ich auf die Werbung und die Werbesprache im Allgemeinen ein und erkläre diese drei Wortbildungsarten, die ich im praktischen Teil anhand von Beispielen analysieren und vergleichen werde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Werbung

3. Neologismus

4. Okkasionalismus

5. Fremdsprachen

6. Praktischer Teil

6.1 Worbildungen mit Neologismen

6.2. Wortbildungen mit Okkasionalismen

6.3 Wortbildungen mit Anglizismen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Instrumentalisierung der Sprache durch die Werbeindustrie mit einem besonderen Fokus auf Wortbildungsstrategien, um Produkte oder deren Image effektiv zu vermarkten. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch den gezielten Einsatz von Neologismen, Okkasionalismen und Anglizismen Aufmerksamkeit beim potenziellen Kunden erzeugt und die Werbebotschaft prägnant vermittelt wird.

  • Die Funktion und Besonderheiten der Werbesprache im Vergleich zur Alltagssprache
  • Definition und Einsatzgebiete von Neologismen in der werblichen Kommunikation
  • Die Bedeutung von Okkasionalismen zur Steigerung der Expressivität und Aufmerksamkeit
  • Der strategische Nutzen von Anglizismen für ein internationales Image und Kürze
  • Analyse und Vergleich verschiedener Wortbildungstypen anhand von Fallbeispielen

Auszug aus dem Buch

Wortbildungen mit Okkasionalismen

„Ich bin ein Gourmeggle.“ Das ist der Slogan von dem Milch- und Molkeverarbeitendem Unternehmen. Die okkasionelle Wortbildung „Gourmeggle“ setzt sich zusammen aus „Gourmet“ und dem Firmennamen „MEGGLE“. Auch der Tiefkühlkosthersteller Iglo wirbt mit dem Slogan „Iglourmet“ welches sich aus Firmenname und „Gourmet“ zusammensetzt. Diese Substantivkontamination ist prägend und kennzeichnet zugleich. Die Intension hierbei ist es die aufwertende Charakterisierung durch den Begriff „Gourmet“ welcher wie folgt definiert ist: „jemand, der aufgrund seiner diesbezüglichen Kenntnisse in der Lage ist, über Speisen und Getränke, besonders Wein, ein fachmännisches Urteil abzugeben, und der gern ausgesuchte Delikatessen verzehrt, ohne dabei jedoch unmäßig zu sein; Feinschmecker.“ Es wird dadurch eine auffällige aber eingängige Verbindung vom äußerst positiven Wort mit dem Produkt geschaffen, die durch ihren originellen und unkonventionellen Aufbau weniger anpreisend wirkt als eine entsprechende syntaktische Fügung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Ziel der Arbeit vor, zu untersuchen, wie die Werbeindustrie Sprache instrumentalisiert und Wortbildung nutzt, um Produkte zu verkaufen.

2. Die Werbung: Dieses Kapitel definiert Werbung als geplante, öffentliche Übermittlung von Nachrichten mit dem Ziel, das Urteilen oder Handeln bestimmter Gruppen zu beeinflussen.

3. Neologismus: Es wird erläutert, dass Neologismen neue Wörter oder Wortkombinationen sind, die kurz vor der Lexikalisierung stehen oder bereits lexikalisiert sind.

4. Okkasionalismus: Das Kapitel grenzt Okkasionalismen als einmalige, kontextabhängige Wortbildungen von Neologismen ab und betont deren Rolle für die Expressivität in der Werbung.

5. Fremdsprachen: Hier wird der Einsatz von Fremdsprachen, insbesondere Anglizismen, als Mittel zur Imagebildung, Informationskürzung und gezielten Täuschung beleuchtet.

6. Praktischer Teil: Dieser Teil analysiert und vergleicht die im theoretischen Teil eingeführten Wortbildungstypen anhand konkreter Werbebeispiele.

6.1 Worbildungen mit Neologismen: Anhand des Beispiels „Bikinifigur“ wird analysiert, wie Neologismen trotz fehlender exakter Definition zur Ansprache der Zielgruppe genutzt werden.

6.2. Wortbildungen mit Okkasionalismen: Dieses Unterkapitel untersucht, wie Substantivkontaminationen und Wortspiele wie „Gourmeggle“ oder „Tech-Nick“ zur Kundenbindung eingesetzt werden.

6.3 Wortbildungen mit Anglizismen: Die Analyse zeigt am Beispiel der Kosmetik- und Automobilbranche, wie Anglizismen als Mittel zur Imageübertragung und emotionalen Aufladung dienen.

7. Fazit: Die Zusammenfassung unterstreicht, dass die Werbesprache Wortneubildungen nutzt, um komplexe Informationen präzise und unterhaltsam zu verknappen und Aufmerksamkeit zu generieren.

Schlüsselwörter

Werbung, Werbesprache, Wortbildung, Neologismus, Okkasionalismus, Anglizismen, Sprachwandel, Konsumentenansprache, Wortneubildung, Werbetexte, Kreativität, Aufmerksamkeit, Markenimage, Lexikalisierung, Slogan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Sprache in der Werbung, insbesondere damit, wie die Werbeindustrie verschiedene Wortbildungsmuster einsetzt, um Produkte gezielt und effektiv zu vermarkten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Werbesprache, die Analyse von Neologismen, Okkasionalismen und Anglizismen sowie deren spezifische Funktionen in Werbekampagnen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist die Untersuchung und der Vergleich von Wortbildungsstrategien, die es Unternehmen ermöglichen, knappe Werbebotschaften zu formulieren und gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Fundierung durch einschlägige Literatur und kombiniert diese im praktischen Teil mit einer qualitativen Analyse und einem Vergleich ausgewählter Beispiele aus der Werbepraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen zu den Wortbildungsarten gelegt, bevor diese anschließend in einem praktischen Teil anhand von Beispielen wie „Bikinifigur“, „Gourmeggle“ oder „Anti-Aging“ detailliert analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Werbesprache, Wortbildung, Neologismus, Okkasionalismus, Anglizismen, Aufmerksamkeit und Markenimage.

Warum verwendet die Werbung vermehrt Anglizismen?

Anglizismen werden genutzt, um ein Gefühl von Internationalität und Modernität zu vermitteln und um aufgrund ihrer oft geringen Silbenzahl Werbebotschaften prägnanter zu übermitteln.

Was ist das Risiko bei der Verwendung von Okkasionalismen?

Da Okkasionalismen einmalige Bildungen sind, besteht das Risiko, dass sie ohne Kontextwissen vom Konsumenten nicht verstanden werden oder falsch aufgenommen werden könnten, was besonders ältere Zielgruppen ausschließen könnte.

Welche Funktion hat die „Bikinifigur“ in der Werbung laut der Autorin?

Der Begriff fungiert als Neologismus, der keine exakte Definition benötigt, sondern durch visuelle Inszenierung das Zielpublikum emotional anspricht und ein Ideal vermittelt, mit dem sich verschiedene Kundinnen identifizieren können.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wortbildung in der Werbung. Neologismen, Okkasionalismen und Anglizismen
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V347198
ISBN (eBook)
9783668381117
ISBN (Buch)
9783668381124
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wortbildung werbung neologismen okkasionalismen anglizismen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Wortbildung in der Werbung. Neologismen, Okkasionalismen und Anglizismen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/347198
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Leseprobe aus  14  Seiten
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