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Die Bibelübersetzung Martin Luthers

Title: Die Bibelübersetzung Martin Luthers

Term Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: 2

Autor:in: Peter Lindhorst (Author)

German Studies - Literature of History, Eras
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Martin Luther ist vor allem als Begründer der Reformation in Deutschland im 16. Jahrhundert bekannt. Aber einer seiner wichtigsten Leistungen bestand in der Übersetzung der Bibel ins Deutsche. Die Bibelübersetzung prägte die moderne deutsche Sprache und führte zu einer Einheitlichkeit. Doch auf welche Weise übersetzte Luther? Was war ihm besonders wichtig beim "Dolmetschen", wie er sich ausdrückte? Dies alles soll in der vorliegenden Arbeit beatnwortet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung (S.1)

1 Biographie Martin Luthers (S.1-4)

1.1 Kindheit und Ausbildung Luthers

1.2 Luthers Auseinandersetzung mit der Kirche

1.3 Der „alte“ Luther

2 Die Bibelübersetzung Martin Luthers (S.4-10)

2.1 Das Septembertestament

2.2 Luthers Einfluss auf eine einheitliche deutsche Sprache

2.3 Übersetzen und Dolmetschen

2.4 „Sendbrief vom Dolmetschen“

3 Zusammenfassung (S.11)

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bibelübersetzung Martin Luthers und analysiert deren maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung und Vereinheitlichung der deutschen Schriftsprache. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, inwiefern Luthers theologisch motivierte Übersetzungsarbeit als entscheidender Wendepunkt in der deutschen Sprachgeschichte zu bewerten ist.

  • Biographische Grundlagen und theologische Entwicklung Martin Luthers
  • Die Entstehung und Verbreitung der Lutherbibel als Medium der Sprachbildung
  • Die Abgrenzung zwischen wörtlichem Übersetzen und intentionalem „Dolmetschen“
  • Analyse des „Sendbriefs vom Dolmetschen“ als theoretische Fundierung seines Sprachstils

Auszug aus dem Buch

2.4 „Sendbrief vom Dolmetschen“

Im „Sendbrief vom Dolmetschen“ gibt Luther Einblicke in seine Dolmetscharbeit. Luther schrieb diesen Brief im September 1530, während er auf der Veste Coburg verweilte. Also zu der Zeit, als in Augsburg der Reichstag tagte und die „Confessio Augustana“ vorgestellt wurde. Der Anlass zu diesem Brief waren eigentlich zwei Anfragen zu eher theologischen Problemen. Aber Luthers Theologie – und das ist entscheidend – hat die Art seines Übersetzens geformt. Die Fragen, die Luther gestellt wurden, waren zum einen ein Problem bezüglich der Anbetung der Heiligen, was Luther relativ kurz beantwortete.

Wichtiger war die andere Frage, nämlich warum Luther in Römer 3,28 das Wort „allein“ einfügte, das weder im griechischen Urtext noch in der lateinischen Übersetzung vorkommt. Luthers Gegner wollten ihn damit überführen, dass er nicht gut übersetzte und letztlich das Wort Gottes fälsche. Außerdem war dieses Wörtchen „allein“ auch der Schlüssel zu Luthers Lehre. Denn durch das „allein“ wurde noch einmal die Ausschließlichkeit der Gnade Gottes für das Heil der Menschen hervorgehoben. Wenn Luther von Seiten der römischen Kirche nachgewiesen werden könnte, dass es nur seiner Meinung entspräche, dass einzig der Glaube zur Gerechtigkeit führe, und keine biblische Lehre dahinterstehe, wäre Luther damit das Fundament entzogen worden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung (S.1): Der Abschnitt skizziert das Ziel der Arbeit, Luthers Leben und Wirken in den Kontext seiner sprachhistorisch bedeutsamen Übersetzungsarbeit zu stellen.

1 Biographie Martin Luthers (S.1-4): Hier werden die prägenden Lebensstationen, der geistige Werdegang und der zunehmende Konflikt Luthers mit der römisch-katholischen Kirche dargestellt.

2 Die Bibelübersetzung Martin Luthers (S.4-10): Dieses Kapitel beleuchtet den Übersetzungsprozess, die Rolle des Buchdrucks und die sprachlichen Prinzipien, die Luther anwandte, um die Bibel für das allgemeine Volk zugänglich zu machen.

3 Zusammenfassung (S.11): Das Kapitel reflektiert das Erbe Luthers und bestätigt seine wesentliche, wenn auch nicht alleinige Rolle bei der Formung des neuhochdeutschen Schriftsprachstandards.

Schlüsselwörter

Martin Luther, Bibelübersetzung, deutsche Sprachgeschichte, Neuhochdeutsch, Dolmetschen, Sendbrief vom Dolmetschen, Reformation, Septembertestament, Schriftsprache, Theologie, Römerbrief, Sprachwandel, Konfessionsgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Leben Martin Luthers und seine Übersetzungsarbeit der Bibel, um deren weitreichende Auswirkungen auf die deutsche Sprache und Kultur zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Biographie Luthers, der theologischen Motivation seines Wirkens und der methodischen Analyse seiner Übersetzungsweise, insbesondere im Hinblick auf die deutsche Sprachnormierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Luthers Übersetzungstätigkeit die Barriere zwischen theologischer Gelehrsamkeit und Alltagssprache durchbrach und somit zur Entstehung einer einheitlichen deutschen Schriftsprache beitrug.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgeschichtliche und sprachwissenschaftliche Untersuchung, die primär auf der Analyse von Luthers eigenen Schriften, insbesondere des „Sendbriefs vom Dolmetschen“, sowie auf fachwissenschaftlicher Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biographischen Voraussetzungen, die Entstehungsgeschichte der Lutherbibel und die detaillierte Untersuchung von Luthers Verständnis von „Übersetzen“ versus „Dolmetschen“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben dem Namen Martin Luther vor allem Begriffe wie Sprachgeschichte, Dolmetschen, Reformation, Schriftsprache und Theologie.

Warum betont Luther den Unterschied zwischen „Übersetzen“ und „Dolmetschen“?

Für Luther bedeutete „Übersetzen“ oft eine rein mechanische, wortgetreue Übertragung, während „Dolmetschen“ das Ringen um den wahren Sinngehalt und die sprachliche Angemessenheit für den zeitgenössischen Leser oder Zuhörer darstellte.

Welche Bedeutung hat der „Sendbrief vom Dolmetschen“ für diese Arbeit?

Dieser Brief dient als zentrale Quelle, da Luther darin seine Übersetzungsmethodik explizit rechtfertigt und auf die polemischen Vorwürfe seiner Gegner reagiert, wodurch er tiefe Einblicke in seine sprachlichen Entscheidungen gibt.

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Details

Title
Die Bibelübersetzung Martin Luthers
College
University of Cologne  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Course
Deutsche Sprachgeschichte im Überblick
Grade
2
Author
Peter Lindhorst (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V34744
ISBN (eBook)
9783638348768
ISBN (Book)
9783638760140
Language
German
Tags
Bibelübersetzung Martin Luthers Deutsche Sprachgeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Lindhorst (Author), 2003, Die Bibelübersetzung Martin Luthers, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34744
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