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Substitution

Título: Substitution

Trabajo Escrito , 2004 , 17 Páginas , Calificación: 2,5

Autor:in: Diplom-Sozialpädagoge Benjamin Kriwy (Autor)

Trabajo social
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Die Methadonsubstitution ist in Deutschland mittlerweile ein fester Bestandteil der Arbeit mit Drogenabhängigen geworden. Vor der Einführung dieser Behandlungsmethode gab es sowohl in der Politik, als auch in der Sozialarbeit und der Medizin eine Vielzahl von sehr kontroversen Diskussionen über die Notwendigkeit und den Erfolg einer solchen Behandlung. In der Zwischenzeit ist diese Behandlungsform der Drogensucht jedoch eine allgemein akzeptierte und fachlich anerkannte Therapieform. Diese Arbeit soll einen Überblick über die aktuelle Praxis, sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung aus sozialpädagogischer Sicht geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1 Drogen

2.2 Sucht und Abhängigkeit

2.3 Substitution

3. Substitutionsbehandlung

3.1 Geschichte

3.2 Rechtliche Grundlagen

3.3 Finanzierung und Indikation

3.4 Benhandlung

3.5 Medizinischer Bereich

3.5.1 Aufgaben

3.5.2 Durchführung

3.6 Psychosoziale Begleitung

3.6.1 Aufgaben

3.6.2 Durchführung

4. Substitutionsdiskussion in Deutschland

5. Schlussteil

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über die aktuelle Praxis sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung von Opiatabhängigen aus einer sozialpädagogischen Perspektive.

  • Begriffsdefinitionen im Kontext von Drogen, Sucht und Substitution
  • Historische Entwicklung und rechtliche Grundlagen der Substitutionsbehandlung
  • Struktur und Aufgaben des medizinischen Bereichs in der Substitution
  • Bedeutung und Durchführung der psychosozialen Begleitung
  • Diskussion der Substitutionsbehandlung im deutschen Hilfesystem

Auszug aus dem Buch

3.5.1 Aufgaben

Aufgabe des behandelnden Arztes ist es, die Substitution als Bestandteil eines umfassenden Therapiekonzeptes durchzuführen.

Zu diesem umfassenden Therapiekonzept im Sinne der BUB-Richtlinien gehört:

1. Eine ausführliche Anamnese (insbesondere Suchtanamnese) mit Erhebung relevanter Vorbefunde, besonders über bereits erfolgte Suchttherapien, sowie über parallel laufende Mitbehandlungen bei anderen Therapeuten,

2. eine körperliche Untersuchung, einschließlich Urinanalyse, zur Sicherung der Diagnose der manifesten Opiatabhängigkeit und zur Diagnostik des Beigebrauchs,

3. die Abklärung gegebenenfalls vorliegender Suchtbegleit- und Suchtfolgeerkrankungen,

4. eine sorgfältige Abwägung, ob für den individuellen Patienten eine drogenfreie oder eine substitutionsgestützte Behandlung angezeigt ist,

5. die Ermittlung des Hilfebedarfs im Rahmen der Psychosozialen Betreuung durch eine psychosoziale Drogenberatungsstelle,

6. die Erstellung eines individuellen Therapieplans, welcher enthält a) die zeitliche und qualitative Festlegung der Therapieziele, b) die Auswahl und die Dosierung des Substitutionsmittels, c) ein Dosierungsschema, das gegebenenfalls auch die Art der Reduktion und den Zeitraum des allmählichen Absetzens des Substitutionsmittels festlegt, d) sowie die im Einzelfall erforderlichen psychosozialen Betreuungsmaßnahmen und/oder gegebenenfalls psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungsmaßnahmen,

7. Verlaufs- und Ergebniskontrollen einschließlich unangekündigter Beigebrauchskontrollen, den Abschluss einer Behandlungsvereinbarung mit dem Patienten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz der Methadonsubstitution als anerkannte Therapieform in Deutschland und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Begriffsbestimmungen: Definition der zentralen Termini Drogen, Sucht und Abhängigkeit sowie die wissenschaftliche Abgrenzung dieser Begriffe voneinander.

3. Substitutionsbehandlung: Darstellung der historischen Genese, rechtlichen Grundlagen, Finanzierungsmodelle sowie der medizinischen und psychosozialen Aufgabenbereiche innerhalb einer Substitutionsbehandlung.

4. Substitutionsdiskussion in Deutschland: Einordnung der Substitution in das deutsche Drogenhilfesystem als Reaktion auf die HIV/AIDS-Epidemie und deren Etablierung als fachlich anerkannte Methode.

5. Schlussteil: Zusammenfassende Betrachtung der Substitution aus sozialpädagogischer Sicht mit einem Plädoyer für bundeseinheitliche Regelungen in der Finanzierung der psychosozialen Begleitung.

Schlüsselwörter

Substitutionsbehandlung, Methadon, Opiatabhängigkeit, Sozialpädagogik, Suchttherapie, BUB-Richtlinien, Psychosoziale Begleitung, Betäubungsmittelgesetz, Drogenhilfe, Substitutionsmittel, Beigebrauch, Therapiekonzept, Gesundheitsversorgung, psychosoziale Betreuung, Resozialisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Substitutionsbehandlung als eine fest etablierte Therapieform zur Arbeit mit Drogenabhängigen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Begriffsbestimmungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen, der medizinische Bereich sowie die Bedeutung der psychosozialen Begleitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die aktuelle Praxis und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Substitutionsbehandlung aus einer explizit sozialpädagogischen Perspektive zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Richtlinien, Gesetze und fachwissenschaftliche Erkenntnisse analysiert und zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Substitutionsbehandlung, unterteilt in historische Aspekte, rechtliche Vorgaben, Finanzierung, medizinische Durchführung und die psychosoziale Begleitstruktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Methadonsubstitution, Opiatabhängigkeit, BUB-Richtlinien, Psychosoziale Begleitung und Soziale Arbeit.

Welche Rolle spielt die psychosoziale Begleitung laut Autor?

Sie wird als unerlässliches Element angesehen, um neben der medizinischen Substitution auch die soziale und berufliche Reintegration der Klienten langfristig zu fördern.

Warum fordert der Autor eine bundeseinheitliche Finanzierungsregelung?

Um die personellen Ressourcen für die aufwendige psychosoziale Begleitung besser planen und umsetzen zu können, wird eine bundesweit einheitliche Regelung als notwendig erachtet.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Substitution
Universidad
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)  (Berufsakademie Stuttgart Sozialwesen)
Curso
Sozialarbeit und Politik
Calificación
2,5
Autor
Diplom-Sozialpädagoge Benjamin Kriwy (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
17
No. de catálogo
V34771
ISBN (Ebook)
9783638348935
Idioma
Alemán
Etiqueta
Substitution Sozialarbeit Politik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Sozialpädagoge Benjamin Kriwy (Autor), 2004, Substitution, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34771
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