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Zielsetzungen externer Rechnungslegung. Eine vergleichende Betrachtung von HGB und IAS/IFRS mit Praxisbeispielen

Title: Zielsetzungen externer Rechnungslegung. Eine vergleichende Betrachtung von HGB und IAS/IFRS mit Praxisbeispielen

Research Paper (undergraduate) , 2005 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl. Bw (FH) BSc MSc Daniel Kriegler (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Die Umstellung von traditionellen Rechnungslegungsvorschriften wie dem HGB auf die internationalen Standards IAS/IFRS wird nicht nur für Grosskonzerne, sondern auch für kleine und mittelständische Firmen immer wichtiger. Jedoch stehen viele deutsche Firmen einer Umstellung auf IAS/IFRS nicht nur aus Kostengründen skeptisch gegenüber.

Das vorliegende Buch verdeutlicht dem Leser anhand von Praxisbeispielen wichtige Unterschiede der Vorschriften und macht deutlich, welche Chancen sich durch IFRS ergeben und wie diese genutzt werden können. Dadurch können sich auch Nicht-Fachleute sich die Thematik im auto-didaktischen Studium selbst erarbeiten.

Das Buch richtet sich an Entscheidungsträger im Rechnungswesen und Controlling in der Praxis sowie an Studenten der Betriebswirtschaftslehre im Grund- und Hauptstudium.

Excerpt


Gliederung

1 Grundsätze der Studienarbeit

1.1 Problemstellung

1.2 Aufgabenstellung

1.3 Zielsetzung

2 Entwicklung und Zielgruppen HGB/IAS

2.1 Geschichtlicher Hintergrund und Standardsetter

2.1.1 HGB

2.1.2 IAS

2.2 Adressaten

2.2.1 HGB

2.2.2 IAS

3 Bilanzierungsphilosophien HBG/IAS

3.1 Wesentliche Differenzen

3.1.1 Vorsichtsprinzip/Maßgeblichkeit des HGB

3.1.2 „true and fair view“ der IAS

3.2 Weitere Differenzen

3.3 Gemeinsamkeiten

4 Detaillierter Vergleich am Beispiel des Anlagevermögens

4.1 Definition des Anlagevermögens

4.1.1 HGB

4.1.2 IAS

4.2 Ansatz immaterieller Vermögenswerte

4.2.1 HGB

4.2.2 IAS

4.2.3 Erstbewertung

4.2.3.1 HGB

4.2.3.2 IAS

4.2.4 Folgebewertung

4.2.4.1 HGB

4.2.4.2 IAS

4.2.5 Goodwill

4.2.5.1 HGB

4.2.5.2 IAS

4.3 Sachanlagen

4.3.1 Erstbewertung

4.3.1.1 HGB

4.3.1.2 IAS

4.3.2 Folgebewertung

4.3.2.1 HGB

4.3.2.2 IAS

5 Praxisbeispiele

5.1 Paul Hartmann AG

5.1.1 Umstellungsfristen und Zeitpläne der Umstellung HGB auf IAS

5.1.2 Auswirkungen auf die Eigenkapitalstruktur der Paul Hartmann AG

5.2 Anwendung im DAX 30

6 Entscheidungsansätze HGB vs. IAS

6.1 Bilanzpolitische Entscheidungsansätze

6.2 Im Rahmen der Einführung von Basel II

Zielsetzung und Themenbereiche

Die Arbeit analysiert die grundlegenden Unterschiede zwischen dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) und den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) mit dem Ziel, die Auswirkungen dieser unterschiedlichen Bilanzierungsphilosophien auf die Unternehmensanalyse und die Kapitalbeschaffung aufzuzeigen.

  • Gegenüberstellung der Bilanzierungsphilosophien (Gläubigerschutz vs. Anlegerschutz)
  • Vergleich spezifischer Bewertungsmethoden am Beispiel des Anlagevermögens
  • Praktische Implikationen einer Umstellung von HGB auf IAS am Beispiel der Paul Hartmann AG
  • Bedeutung der Rechnungslegung im Kontext von Basel II und Investorenkommunikation

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Vorsichtsprinzip/Maßgeblichkeit des HGB

Im Sinne des Gläubigerschutzes des HGB muss die Vermögens-, Schulden- und Ertragslage möglichst pessimistisch dargestellt werden. Es sollen möglichst wenig liquide Mittel das Unternehmen in Form von Gewinnausschüttungen oder Steuern das Unternehmen verlassen. Prinzipiell wird daher versucht, Vermögen möglichst niedrig, Schulden jedoch möglichst hoch zu bewerten. Die Bildung von stillen Rücklagen, welche insbesondere aus Sicht des Eigenkapitalgebers abzulehnen ist (Ansprüche aus Gewinnausschüttung werden gekürzt beziehungsweise ganz ausgeschlossen) wird bejaht. Dadurch werden Ausschüttungszahlungen zum Teil über einen langen Zeitraum in die Zukunft verschoben. Der Grundsatz des „true and fair view“ ist in Frage zu stellen, da insbesondere bei Immobilien über einen langen Zeitraum eine teils beträchtliche Wertentwicklung eintritt, welche bilanziell nicht (? “still“) angesetzt wird.

Im Falle einer geplanten Veräußerung muss eine umfangreiche Neubewertung durchgeführt werden, welche zu erheblichen Problemen führen kann. Dies wird durch die aktuellen Vorgänge im Prozess gegen die Deutsche Telekom AG bzgl. der überhöhten Bewertung von Immobilien belegt. Noch nicht realisierte Verluste müssen im Rahmen des „Imparitätsprinzips“ ausgewiesen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundsätze der Studienarbeit: Einführung in die Problemstellung durch Marktliberalisierung sowie Definition des Ziels und der Aufgabe der Arbeit.

2 Entwicklung und Zielgruppen HGB/IAS: Darstellung der historischen Wurzeln, der Standardsetter sowie der unterschiedlichen Fokusgruppen der jeweiligen Rechnungslegungsregeln.

3 Bilanzierungsphilosophien HBG/IAS: Erläuterung der fundamentalen Unterschiede zwischen dem HGB-Vorsichtsprinzip und dem IAS-Prinzip des „true and fair view“ sowie weiterer Prinzipien.

4 Detaillierter Vergleich am Beispiel des Anlagevermögens: Konkreter Abgleich der Bewertungsregeln für Anlagevermögen, immaterielle Werte und Sachanlagen.

5 Praxisbeispiele: Untersuchung der Umstellungsschritte der Paul Hartmann AG und eine Übersicht über die Anwendung der Standards bei DAX 30 Unternehmen.

6 Entscheidungsansätze HGB vs. IAS: Analyse der strategischen Beweggründe für Unternehmen, ihre Rechnungslegung an internationale Standards anzupassen.

Schlüsselwörter

HGB, IAS, IFRS, Rechnungslegung, Bilanzierung, Anlagevermögen, Gläubigerschutz, Anlegerschutz, true and fair view, Vorsichtsprinzip, Basel II, Eigenkapital, Unternehmensanalyse, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit behandelt den konzeptionellen Unterschied zwischen dem deutschen Handelsgesetzbuch und den internationalen Rechnungslegungsstandards IAS/IFRS.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Bilanzierungsphilosophien, der Bewertung von Anlagegütern sowie der praktischen Anwendung bei Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll aufgezeigt werden, wie unterschiedliche Rechnungslegungsstandards die Unternehmensanalyse beeinflussen und welche Bedeutung die Standardwahl für Eigenkapitalgeber hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet eine vergleichende Analyse sowie deskriptive Praxisbeispiele zur Verdeutlichung der theoretischen Unterschiede.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Vergleich der Bilanzphilosophien, einen detaillierten Vergleich von Anlagepositionen sowie eine Fallstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Begriffe umfassen HGB, IAS, Rechnungslegung, true and fair view, Vorsichtsprinzip und Unternehmensanalyse.

Welche Rolle spielt die Paul Hartmann AG im Dokument?

Die Paul Hartmann AG dient als Fallbeispiel, um die zeitlichen und strukturellen Herausforderungen sowie die bilanziellen Auswirkungen einer Umstellung von HGB auf IAS zu illustrieren.

Inwiefern beeinflusst Basel II die Entscheidung für IAS?

Da Basel II zu strengeren Kreditvergaben führen kann, dient eine nach IAS erstellte Bilanz mit ggf. höherem Eigenkapitalausweis dazu, die Bonität für Investoren attraktiver zu gestalten.

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Details

Title
Zielsetzungen externer Rechnungslegung. Eine vergleichende Betrachtung von HGB und IAS/IFRS mit Praxisbeispielen
College
University of Applied Sciences Regensburg
Course
Finanzcontrolling und -Analyse
Grade
1,7
Author
Dipl. Bw (FH) BSc MSc Daniel Kriegler (Author)
Publication Year
2005
Pages
15
Catalog Number
V34817
ISBN (eBook)
9783638349307
ISBN (Book)
9783638758604
Language
German
Tags
Zielsetzungen Rechnungslegung Eine Betrachtung IAS/IFRS Praxisbeispielen Finanzcontrolling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Bw (FH) BSc MSc Daniel Kriegler (Author), 2005, Zielsetzungen externer Rechnungslegung. Eine vergleichende Betrachtung von HGB und IAS/IFRS mit Praxisbeispielen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34817
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