Im Rahmen dieser Projektarbeit soll der elektronische Katalog von Winkler (EKAT) intensiv auf seine speziellen Einsatzzwecke und die spezifischen vertriebsseitigen Anforderungen hin überprüft werden. Nach der einführenden Darstellung von Grundlagen soll der Aufbau des sich bei Winkler in der Entwicklung befindlichen elektronischen Katalogs mit Bezug zur Datenbasis, der Produktdatenbank (PDB), erläutert werden. Die Überprüfung des Katalogs auf seine Einsatzzwecke umfaßt die voreingestellten Parameter, deren Einstellungen ggf. den vertriebsseitigen Anforderungen entsprechend angepaßt werden müssen. Allerdings besteht eine Beschränkung der überprüfbaren Parameter auf den Produktbereich Beleuchtung und Elektrik, für den die PDB zunächst als Pilotprojekt bei Winkler umgesetzt wurde. Die Umstrukturierung der Produktdaten anderer Produktbereiche ist noch in einer zu frühen Phase oder überhaupt noch nicht begonnen, so dass sie für diese Arbeit nicht berücksichtigt werden können. Allgemein sind alle Überprüfungen und Änderungen vorbereitend zu einer abschließenden Testphase durchzuführen. Die Durchführung der Testphase selbst wird in Form eines Testberichts zur Dokumentation der Testkriterien, des Testablaufs und der Ergebnisse verfaßt. Ziel dieser Arbeit ist es, eine fundierte Grundlage für die Entscheidung zur Freigabe des elektronischen Katalogs für den Praxiseinsatz zu schaffen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Aufgabenabgrenzung
3 Der elektronische Katalog bei Winkler
3.1 Grundlagen
3.1.1 Cross-Media-Publishing
3.1.2 Vertriebsstruktur bei Winkler
3.1.3 Elektronische Suchmedien bei Winkler
3.2 Der Aufbau des EKAT
3.2.1 Produktdatenbank als Datenbasis
3.2.2 Einbindung des EKAT ins Gesamtsystem
3.2.3 Die Oberfläche des EKAT
3.2.3.1 Sucheinstieg
3.2.3.2 Trefferanzeige
4 Voreingestellte Parameter
4.1 Festlegung der zu überprüfenden Parameter
4.2 Klassenzuordnung der Merkmale
4.2.1 Einschränkung / Kriterien
4.2.2 Überprüfung
4.3 Vorbelegung der Merkmale
4.3.1 Einschränkung / Kriterien
4.3.2 Überprüfung
4.4 Metamerkmale
4.4.1 Primär- und Sekundärmerkmale
4.4.1.1 Definitionen
4.4.1.2 Einschränkung / Kriterien
4.4.1.3 Überprüfung
4.4.2 Suchmerkmale
4.4.2.1 Definition
4.4.2.2 Einschränkung / Kriterien
4.4.2.3 Überprüfung
4.4.3 Sortierreihenfolge
4.4.3.1 Definition
4.4.3.2 Grundgerüst
4.5 Zusammenfassung der Parameterüberprüfung
5 Test
5.1 Rahmen der Durchführung
5.1.1 Testkriterien
5.1.2 Ablauf
5.2 Testverlauf – Mängeldokumentation
5.2.1 Form und Umfang der Dokumentation
5.2.2 Mängeldokumentation Bereich Datenpflege
5.2.3 Mängeldokumentation Bereich Programmlauf
5.2.4 Mängeldokumentation Bereich Handhabung / Gestaltung
5.2.5 Mängeldokumentation Bereich Sonstiges
5.3 Darstellung und Bewertung der Ergebnisse
5.3.1 Datenpflege
5.3.2 Programmlauf
5.3.3 Handhabung
6 Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Projektarbeit befasst sich mit der Konfiguration und Revision des elektronischen Katalogs (EKAT) der Firma Winkler. Ziel ist es, den Katalog intensiv auf seine Eignung für vertriebsseitige Anforderungen zu prüfen, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Praxiseinsatz zu schaffen.
- Analyse und Optimierung der Produktdatenbank als zentrale Datenbasis
- Überprüfung von Katalogparametern wie Klassenzuordnung und Suchmerkmalen
- Durchführung einer Testphase zur Identifikation von Mängeln im Programmlauf und in der Handhabung
- Entwicklung von Strategien zur Fehlerkorrektur vor der finalen Freigabe
- Verbesserung der Suchfunktionalität zur effizienten Teileidentifikation
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Cross-Media-Publishing
Cross-Media-Publishing ist der Begriff für die Erstellung von Publikationen für verschiedene Medien aus einer einzigen Datenbasis heraus (s. Abbildung 1).
Die Datenbasis, eine medienneutrale Produktdatenbank, enthält die durch Klassifikation(en) strukturierten Produktdaten. Das Redaktionssystem, das im Zentrum des CMP steht, wird zur Datenverarbeitung für die Erzeugung von elektronischen oder gedruckten Produktkatalogen genutzt. Hier wird ausgehend von der Klassifikationsstruktur der Katalogaufbau festgelegt und die Metamerkmale definiert, welche die Verwendung der Artikelmerkmale aus der Klassifikation vorgeben. Aus dem Redaktionssystem kann wiederum ein DTP-System vollautomatisch gespeist werden, wo die Endbearbeitung für .pdf- und Printkataloge in Form von letzten Feinarbeiten durchgeführt wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die wirtschaftliche Notwendigkeit von Prozessoptimierungen und die Rolle des eBusiness bei der Teileidentifikation im NFZ-Handel.
2 Aufgabenabgrenzung: Dieses Kapitel definiert den Fokus der Arbeit auf die technische Überprüfung des elektronischen Katalogs (EKAT) und dessen Pilotprojekt-Bereich.
3 Der elektronische Katalog bei Winkler: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Cross-Media-Publishing sowie der spezifische Aufbau und die Oberflächenstruktur des EKAT detailliert dargestellt.
4 Voreingestellte Parameter: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Überprüfung von Klassifikationen, Merkmalen und Suchparametern zur Sicherstellung der Datenqualität.
5 Test: Das Kapitel behandelt die Durchführung der Testphase, dokumentiert die identifizierten Mängel in verschiedenen Systembereichen und bewertet diese kritisch.
6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Ergebnisse der Untersuchung und betont die Notwendigkeit technischer Korrekturen vor der offiziellen Freigabe.
Schlüsselwörter
Elektronischer Katalog, EKAT, Produktdatenbank, Cross-Media-Publishing, Teileidentifikation, Winkler Unternehmensgruppe, Klassifikation, Metamerkmale, Suchmerkmale, Testphase, Mängeldokumentation, Ersatzteilhandel, Parameterüberprüfung, Datenpflege, ERP-System
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der technischen Überprüfung und Optimierung des elektronischen Katalogs (EKAT) der Firma Winkler für den effizienten Einsatz im Ersatzteilvertrieb.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zentrale Themen sind die Strukturierung von Produktdaten, die Definition von Such- und Metamerkmalen sowie die Qualitätssicherung durch eine gezielte Testphase.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Freigabe des EKAT in den Praxiseinsatz zu schaffen, indem technische Mängel aufgedeckt und Lösungsvorschläge erarbeitet werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer methodischen Analyse und systematischen Überprüfung der Katalogparameter sowie einer empirischen Testphase unter realen Arbeitsbedingungen der Verkäufer.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen des Katalogs, die detaillierte Prüfung der Einstellparameter und die Dokumentation der im Testbetrieb identifizierten Mängel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Produktdatenbank, Cross-Media-Publishing, Teileidentifikation, Klassifikation und Mängeldokumentation.
Warum ist die Datenpflege im EKAT so kritisch?
Die Datenpflege ist entscheidend, da eine inkonsistente Klassifikation oder fehlende Merkmale den Sucherfolg bei über 100.000 Artikeln massiv behindern und die Akzeptanz der Nutzer gefährden.
Welche Bedeutung kommt dem Programmlauf bei der Freigabe zu?
Fehler im Programmlauf sind als kritisch einzustufen, da sie die grundlegende Suchfunktionalität einschränken und somit die eigentliche Bedeutung des Werkzeugs für den Vertrieb zunichtemachen.
- Quote paper
- Christian Bechtle (Author), 2004, Konfiguration und Revision eines elektronischen Datenbank-Katalogs mit vertriebsseitigen Anforderungen an einen international tätigen NFZ-ET-Handels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34892