Der Heilige Rochus als Pestpatron. Forschung aus drei Jahrzehnten zu Rochus von Montpellier


Hausarbeit, 2014

23 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext
2.1 Die Pest in Europa
2.1.1 Perspektive der Geschichtsschreibung
2.1.2 Medizinische Perspektive
2.1.3 Sozialhistorische Perspektive
2.2 Der Rochus-Mythos

3. Forschungsperspektiven
3.1 Stand der Forschung
3.2 Forschungsansätze und -fragen/ Quellenlage
3.2.1 Das Problem der Historizität
3.2.2 Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Fragestellungen
3.3 Zusammenführung der bisherigen Ergebnisse

4. Zusammenfassung

1. Einleitung

Die folgende Arbeit setzt sich mit den Forschungsperspektiven der letzten drei Jahrzehnten um die Bedeutung des Pestheiligen Sankt Rochus auseinander. Der vorliegende Text ist die Prüfungsleistung zum Modul Sächsische Landesgeschichte aus dem Sommersemester 2013 und versucht daher auch einzelne Perspektiven der Thematik für diese lokalgeschichtliche Betrachtungsweise zu ermöglichen. Dies wird im Rahmen des begrenzten Raumes innerhalb einer Seminararbeit jedoch nur sehr komprimiert erfolgen können. Den Einstieg bildet dabei ein kurzer Abriss des historischen Kontextes, der für die Deutung der Wirkungsgeschichte des Mythos um den Heiligen Rochus und dessen Praxis unerlässlich scheint. Es gilt dabei medizinische Voraussetzungen und Deutungsmuster der Pest einzuführen, da diese ohne Zweifel für die Verehrung von Pestheiligen von Nöten sind. Hier wird außerdem schon der Vorgriff auf eine Forschungsperspektive gegeben, denn schnell wird klar, dass man verschiedene (Forschungs-)Fragen an die Thematik herantragen kann, die von verschiedensten Wissenschaften her erschlossen werden können. So stehen Medizin, Religions-, Kirchen-, Sozialgeschichte und Kunstgeschichte hier im engen Zusammenhang, was versucht wird im Abschnitt 3.3 zusammenzuführen. Von diesen Grundlagen ausgehend, sollen verschiedene Perspektiven der Forschung im Diskurs dargestellt werden und, wie schon erwähnt, zu einem Gesamten in dieser Arbeit verbunden werden. Dies geschieht im Kapitel 3 der Arbeit an welches sich ein dezidierter Blick auf die Quellenlage anschließt, um die Arbeit abzurunden und weitere Impulse für Zusammenfassung und das Resümee zu liefern. In diesem Kapitel erfolgt die hauptsächliche Auseinandersetzung unter dem Thema Forschungsperspektiven. Dies kann nur unter der Leitfrage „Welche Erkenntnis liefern uns die verschiedenen Forschungsansätze?“ geschehen. Es steht hier also die Forschungsfrage im Raum, ob uns die neueren Aufsätze und Publikationen neue Blickwinkel auf die Verehrung des Pestheiligen innerhalb der Sozialgeschichte und anderen Disziplinen bieten, oder die Forschung auf der Stelle tritt. Die Annahme, dass neue Impulse gegeben werden ist nicht nur durch aktuelle Ausstellungen wie die in Wittlich stattfindene „Ohnmacht und Grauen – St. Rochus, St. Sebastian und die Pest im 17. Jahrhundert“[1] anzunehmen. Zum Ende der Arbeit folgt abschließend die Eigenständigkeitserklärung sowie das Literaturverzeichnis.

2. Historischer Kontext

2.1 Die Pest in Europa

Im Folgenden gilt es die Ursachen der Pest und ihre Wirkung im europäischen Kontext zu erschließen. Hierbei wird sich auf das europäische Festland beschränkt werden und im Verlauf der Arbeit ein starker Fokus auf Deutschland und Italien gelegt werden. Wirkungsgeschichtlich ist die soziale Perspektive für diese Arbeit von besonderem Belang, gerade was Auswegstrategien innerhalb der Bevölkerung und somit die Tür für die Heiligenverehrung als Katalysator dieser Strategie öffnet. Beginnen soll dieser Abriss der historischen Rahmenbedingungen jedoch mit der nun folgenden medizinischen Perspektive.

2.1.1 Perspektive der Geschichtsschreibung

Das, was unter dem Namen Pest grassiert, ist nicht alleinig ein Phänomen des Mittelalters, sondern schon weit früher in der Geschichtsschreibung belegt. Das Auftreten von Epidemien und Seuchen ist also ein Ereignis, was den historischen Verlauf bestimmt und somit Einkehr in seine Niederschrift und Thematisierung bei den Zeitgenossen hält. Allgemeinsprachlich wurde eine Seuche als Pest benannt. Darunter subsummiert sich auch die im 14. Jahrhundert in Europa bezeugte Erscheinung. Die Frage dabei ist jedoch, ob es sich tatsächlich bei dem Krankheitsbild, welches auftritt, um die Pest handelt. Schon früh wird in der Geschichtsschreibung von „Pest“ im Zusammenhang mit diversen Seuchen gesprochen. So finden wir sie bei Thukydides[2], im Rom der Kaiserzeit[3], bei Justinian[4], in den „Dark Ages“[5] über die Kreuzzüge[6] bis zum Mittelalter Spuren pestartiger Seuchen beschrieben, die „ [als] Krankheitsart […] furchtbarer [war], als Worte es beschreiben können: sie befiel jeden mit einer Gewalt, die über Menschennatur ging. […] [es] zeigte […] sich deutlich, daß sie etwas anderes als die herkömmlichen Krankheiten war: die Vögel und Tiere , die sonst von Leichen fressen, gingen entweder an die vielen Unbeerdigten überhaupt nicht heran oder verendeten, wenn sie davon fraßen. […]“[7] Dabei ist es für die Geschichtsschreibung unerheblich, ob es sich tatsächlich um ein hundertprozentig akkurates Bild der Pest handelt, oder etwaige andere Krankheiten mit hineinspielen[8]. Dies vermerkt auch Klaus Bergdoldt, indem er festhält, dass es „eher belanglos […] ist, ob es sich bei den in der antiken Literatur geschilderten Seuchen tatsächlich um die Pest im naturwissenschaftlichen Sinne des Wortes handelte […]“[9]

Es bleibt also die Ohnmacht, die in den jeweiligen Quellen geschildert wird als das verbindende Element der der Pest ausgesetzten Bevölkerung. Dabei bleibt dem Betrachter, unabhängig ob Seuche oder spezifische Pestsymptome zu vermerken sind, die Grundkonstanten menschlichen Handels (oder in diesem Fall treffender: Fassunglosigkeit) als Fokus der wissenschaftlichen Analyse. Nachdem Bergdolt den Status der Pest als Pandemie, d.h. als kontinentübergreifendes Ereignis, im Gegensatz zu Epidemien wie Cholera, Typhus und anderen beschreibt, weist er auf die überregionale und archetypische Wirkung auf die Menschen hin, die sich in „Abwendung […] [ihrer] Mitmenschen, ihre[r] Mitleidlosigkeit und Panik [erklären]“[10] und somit als Erklärungsmuster „durch die Todesangst, der überkommene Ordnungen und Institutionen im Regelfall ebensowenig standhalten wie eingespielte Hilfsmechanismen oder christliche Wertvorstellungen“[11] anbieten. Diese Implikation gilt es im Abschnitt 2.1.3 noch genauer zu beschreiben.

2.1.2 Medizinische Perspektive

An dieser Stelle soll auf die medizinische Seite der Pest zu sprechen gekommen werden. Wie schon angerissen, war die Pest für die Mediziner der Zeit ein Ereignis, auf das sie kaum angemessen reagieren konnten. Wie jedoch handelten sie und was sind die eigentlichen Grundlagen, die hinter dem Krankheitsbild Pest liegen? Diese medizinischen Fakten werden nötig, wenn man sich im folgenden Kapitel 2.2 den Rochus-Mythos betrachtet.

Grundlegend ist zu sagen, dass die Pest eine Infektionskrankheit ist, die von einem lebenden Organismus auf den anderen übertragen wird und deren Erreger Bakterien sind.[12] Die Übertragung von Tier auf Mensch, oder zwischen Menschen ist also über Tröpfcheninfektion oder Bisse (v.a. Durch Flöhe auf Ratten[13] ) gewährleistet.

Man unterscheidet die Pest in drei Erscheinungsformen, die kurz skizziert werden sollen. Zum einen die Beulen- oder Bubonenpest, welche sich durch geschwollene Lymphknoten nah den Einstichstellen manifestiert, welche zumeist in der Nähe der unteren Extremitäten befindlich sind.[14] Die Pestbeulen sind dabei häufig an Oberschenkel oder Leistenbeuge zu identifizieren.[15] Interessant ist dabei die durchschnittliche Sterblichkeitsrate, die von den anderen Typen abweicht und auch für die Arbeit eine bedeutende Rolle spielt.[16] Eine andere Form ist die Lungenpest, welche durch Tröpfcheninfektion von einem Befallenen auf den gesunden Mensch übertragen wird. Vasold spricht aufgrund der direkten Übertragung auch von primärer Pest.[17] Dies bestätigen auch die Miasma-Theorien des Mittelalters, die auf der geistig-emotionalen Ebene der Betroffenen oder besser: der Pest ausgesetzten Bevölkerung operieren. Den dritten Fall stellt die allgemeine Pestseptikämie dar, bei der der gesamte Körper von den auslösenden Bakterien befallen ist.[18] Auch hier ist die Lunge mit den Erregern erfüllt, so dass man diesen Lungenbefall als sekundäre Lungenpest auffasst.[19]

Die Verlauf der Pest ist im „Normalfall“ tödlich, wobei dies im Herzgift, welches das Bakterium absondert begründet liegt, was schließlich im Kreislaufkollaps und anschließendem Herzstillstand in Folge einer Intoxikation mündet.[20]

Ein wesentlicher Befund, der auch mit der Ungenauigkeit in der geschichtlichen Beschreibung einhergeht ist die genaue Symptomatik und damit verbunden die genaue Diagnostik.

Durch heutige medizinische Maßnahmen größtenteils eingedämmt (Impfschutz, Antibiotika, etc.) spielt die Pest kaum noch eine Rolle im Alltag der Menschen, die Zugang zu Medikamenten und medizinischer Versorgung haben. Aber versetzt in die Rolle der Menschen des Mittelalters muss vermerkt werden, dass die Pest den Tod bedeutete, wodurch Auswegstrategien gesucht werden, um sich davon frei zu sprechen.

2.1.3 Sozialhistorische Perspektive

An diesem Punkt soll auf die sozialhistorische Perspektive zusprechen gekommen werden. Es geht dabei um kulturwissenschaftliche Betrachtungsweisen der Menschen des Mittelalters im Umgang mit der Pest. Die hier genannten Punkte bilden die Grundlage für die Auseinandersetzung mit der im zweiten Teil der Arbeit folgenden Rochusthematik, bzw. der Interpretation des Kultes in Europa und im Speziellen im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

Welche Möglichkeiten verbanden die Menschen im Umgang mit der Pest? Zum einen ist hier der Weg in den Glauben zu nennen. Dies korrespondiert mit dem im Altertum beginnenden Aufstieg des Christentums und dem damit einhergehenden Transzendenzversprechen. Die Pest an sich wird dabei als Strafe Gottes gesehen, die von Luther in seiner Übersetzung des Alten Testaments für das hebräische Wort „Däbhär“ stets als 'Pest' anführt und allein dort über 30 mal auftaucht.[21] Das erhöhte Auftreten des Begriffs zeigt die Stellung des Phänomens im Alltag der Menschen. Vergewissert man sich die Interpretation der Bibelexegese durch die Bevölkerung, so wie Luther sie intendierte, wird klar, dass durch das eigenständige Lesen des Textes auch Handlungsanweisungen für den Alltag der Menschen gegeben werden sollten. Dabei bettet sich der Begriff übergreifend in biblischer Vergangenheit als auch in alltäglicher christlicher Praxis ein.

„Die alten Juden, denen die Pest als göttliche Drohung, Strafe oder Heimsuchung galt, hatten bereits erkannt, daß dieses Übel [(gemeint ist die Pest)] häufig mit Krieg, Hungersnot und anderen Katastrophen einhergeht. […] Auffallend ist im Alten Testament auch der Parallelgebrauch des Wortes »Dähbär« mit dem hebräischen Wort »Kätäbh«, das Luther als »Seuche« übersetzte.“[22]

Dies untermauert abermals die Vermischung der beiden Begriffe, wie sie bereits vorweggenommen wurde und stellt sie in das Spannungsfeld aus Kriegen, Hungersnöten und Katastrophen, also Szenarien, die an Strafen Gottes und das nahende jüngste Gericht erinnern, deren Ausweg und Hilfe nur im Glaube und Gebet gefunden werden kann.[23]

[...]


[1] Kulturamt Wittlich: Veranstaltungen – Veranstaltungskalender - „Ohnmacht und Grauen“ St. Rochus, St. Sebastian und die Pest im 17. Jahrhundert – Detailansicht. http://www.kulturamt.wittlich.de/veranstaltungen/veranstaltungskalender_terlink_index_380_1443216_1__detail.html, zuletzt aufgerufen am 02.01.2014.

[2] Vasold, Manfred: Pest, Not und schwere Plagen – Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute. München: C.H. Beck 1991. S. 17: „Gleich zu Sommersbeginn fielen die Peleponnesier […] in Attika ein. […] Als sie erst wenige Tage in Attika standen, brach zum erstenmal in Athen die Seuche aus; sie soll früher schon an vielen Orten […] aufgetreten sein, aber nie wurde eine solche Pest, ein solches Massensterben berichtet. Denn auch die Ärzte konnten zunächst nicht helfen, da sie in Unkenntnis (der Krankheitsursachen) behandeln mußten, ja sie selbst starben am meisten, da sie am meisten mit ihr in Berührung kamen; und jeder andere menschliche Kusnt versagte. […]“

[3] Ebd. S. 20 ff.

[4] Ebd. S. 23 ff.

[5] Ebd. S. 30 ff.

[6] Ebd. S. 34 f.

[7] Ebd. S. 18

[8] Vgl. ebd. S. 19 „es kommt auch gar nicht darauf an, dieser Epidemie eine bestimmte Krankheit zugrundezulegen; ebenso wichtig ist es, die auslösenden Bedingungen zu sehen: den Krieg, aber auch den Hinweis auf die Brunnenvergiftung, auf die Ansteckung, auf den massiven Bevölkerungsverlust – und natürlich die absolute Hilflosigkeit der Medizin.“

[9] Bergdolt, Klaus: Der schwarze Tod in Europa – Die Große Pest und das Ende des Mittelalters. München: Beck 2000. S. 12

[10] Ebd. S. 9

[11] Ebd. S. 9 f.

[12] Vasold, Manfred: Die Pest – Ende eines Mythos. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag 2003. S. 14

[13] Winkle, Stefan: Geisseln der Menschheit – Kulturgeschichte der Seuchen. Düsseldorf/ Zürich: Artemis und Winkler 1997. S. 422: „Die Pest ist primär eine durch Flöhe übertragbare akute Septikämie bei Ratten oder anderen Nagetieren. Die kranken Tiere verlieren ihre natürliche Scheu, kommen aus ihren Schlupflöchern und »taumeln wie trunken umher« […] Von den erkrankten bzw. verendeten Ratten wurden in unseren Bereichen die Pestbakterien durch Rattenflöhe auf den Menschen übertragen […]“

[14] Vasold, Manfred: Die Pest – Ende eines Mythos. Stuttgart: Konrad Theiss Verlag 2003. S. 14

[15] Vgl. ebd. S. 14

[16] Ebd. S. 14: „In der Vergangenheit endete die Lungenpest wie auch die allgemeine Septikämie fast in jedem Falle tödlich, nicht jedoch die Beulenpest; bei ihr belief sich die Sterblichkeit – vor der Entdeckung von Antibiotika – auf 50 bis 90 Prozent.“

[17] Vgl. ebd. S. 14

[18] Vgl. ebd. S. 14

[19] Vgl. ebd. S. 14

[20] Vgl. ebd. S. 14

[21] Winkle, Stefan: Geisseln der Menschheit – Kulturgeschichte der Seuchen. Düsseldorf/ Zürich: Artemis und Winkler 1997. S. 422

[22] Ebd. S. 423

[23] Ebd. S. 435: „Und da es in der eschatologischen Stimmung jener Zeit das irdische Leben nur als Vorbereitung für das Jenseits galt, wurde auch die Bibel als höchste Offenbarung nicht nur des Glaubens, sondern auch des Wissens proklamiert. Damit wurde die Autorität der Kirche über diejenige der gelehrten Heilkunde gestellt und auf diese Weise grundsätzlich jede Art weltlicher Studien abgelehnt. Man betrachtete »das Gebet als die wirksamste Hilfe« (Tertullian, De oratione, Kap. 29)“

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Der Heilige Rochus als Pestpatron. Forschung aus drei Jahrzehnten zu Rochus von Montpellier
Hochschule
Universität Leipzig  (Sächsische Landesgeschichte)
Veranstaltung
"Neun Teufel, die den Pfarrer quälen.“ Kirchlicher Alltag im späten Mittelalter.
Note
2,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
23
Katalognummer
V349798
ISBN (eBook)
9783668383210
ISBN (Buch)
9783668383227
Dateigröße
575 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rochus, Pestpatron, Nürnberg, Geschichte, Kirchengeschichte, Landesgeschichte, Dormeier
Arbeit zitieren
Christian Luther (Autor), 2014, Der Heilige Rochus als Pestpatron. Forschung aus drei Jahrzehnten zu Rochus von Montpellier, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/349798

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