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Hitlers Ausführung zur nationalsozialistischen Pädagogik

Titre: Hitlers Ausführung zur nationalsozialistischen Pädagogik

Dossier / Travail , 2014 , 16 Pages , Note: 2

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Histoire de la Pédagogie
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Schon seit Jahrhunderten wurde die Schule, so lange man sich erinnern kann, dazu benutzt, um die jeweils bestehende Gesellschaftsordnung zu stabilisieren. Damit die Wirtschaft florieren konnte, wurden die Schüler und Schülerinnen dementsprechend ausgebildet. Darüber hinaus wurden Eliten gebildet, damit der Staat und die Administration ohne große Probleme funktionierten. Seit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Preußen im Jahr 1717 zählten Gehorsam, Anpassung und die Vorbereitung auf den Militärdienst zu den tragenden Säulen der schulischen Erziehung.

In der Weimar Republik wurden erste durchdachte Ansätze formuliert, die Anschauung der Aufklärung und der Emanzipation in die Schule zu tragen. Die preußischen Sekundärtugenden Ordnung, Ruhe, Pünktlichkeit, Sauberkeit und Gehorsamkeit mussten nicht von den Nationalsozialisten erfunden und in den Schulalttag integriert werden, sondern wurden einfach von der preußisch-autoritären Mentalität übernommen.

In dieser Arbeit wird hauptsächlich aus Hitlers Buch 'Mein Kampf' zitiert. Das Ziel dieses Buches war darauf ausgerichtet, möglichst viele Anhänger für die Ideologie des Nationalsozialismus zu gewinnen. Aus diesem Grund handelte es sich bei 'Mein Kampf' nicht um ein politisches Aufklärungsbuch, sondern um eine Agitations- und Propagandaschrift. Es enthält des Weiteren eine große Breite der ideologischen Aspekte des Nationalsozialismus, sodass für jeden Anhänger etwas dabei war, das ihn persönlich ansprach. Das Thema Nationalsozialismus wurde in der Literatur sehr ausführlich und weitreichend behandelt.

Vor allem auch über die nationalsozialistische Pädagogik wurden zahlreiche Literaturen verfasst, die es schwer machen, es aus der heutigen Sicht nachvollziehen zu können, wie das Verhältnis der Pädagogik zum Nationalsozialismus gestaltet war. Aus all den Literaturen und Quellen ein vollständiges Bild im Rahmen dieser Arbeit zu präsentieren, ist leider nicht möglich. Aus diesem Grund habe ich mich auf einige wenige wichtige Themenbereiche beschränkt, um ein überschaubares und nachvollziehbares Bild skizzieren zu können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pädagogische Ziele

3. Nationalsozialistische Lehrerbild

3.1 Der Geschichtsunterricht

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die pädagogischen Vorstellungen Adolf Hitlers, wie sie insbesondere in „Mein Kampf“ dargelegt wurden, und analysiert deren Umsetzung im Schulalltag während der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei wird der Fokus auf das Spannungsfeld zwischen Hitlers ideologischen Erziehungszielen und der tatsächlichen Rolle sowie Wahrnehmung der Lehrerschaft gelegt.

  • Die pädagogischen Kernziele des völkischen Staates nach Hitlers Ideologie.
  • Die Rolle und gesellschaftliche Stellung der Lehrerschaft im Dritten Reich.
  • Die gezielte Umgestaltung des Geschichtsunterrichts als Instrument der Indoktrination.
  • Einfluss von Medien wie Schulbüchern und Karten auf die nationalsozialistische Erziehung.
  • Gegenüberstellung von Selbstdarstellung des Regimes und Erfahrungsberichten von Zeitzeugen.

Auszug aus dem Buch

3. Nationalsozialistische Lehrerbild

Es war in der damaligen Zeit schwer, Lehrernachwuchs zu generieren. Lehrer war damals kein beliebter Job. Die Junglehrer wurden schlecht bezahlt, sodass keiner mehr Lehrer werden wollte. Ein studierter Junglehrer wurde einem Jugendführer gleichgestellt. Man behauptete sogar, dass das Gehalt eines Knechtes ebenso hoch sei wie das eines Junglehrers.

Die 'Frankfurter Zeitung' berichtete in Form einer 17-teiligen Serie über die Erinnerungen von SchülerInnen in der Zeit des Dritten Reichs, darunter befanden sich viele anerkannte Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Diese beschrieben in ihren Texten, wie sie die Schulen und die Lehrer in der damaligen Zeit persönlich erlebten. Vor allem im Blick auf die höheren Schulen wurde durch die Erinnerung das Bild einer gehassten Vorhölle und Zwangsanstalt gezeichnet.

Die LehrerInnen, SchülerInnen und StudentInnen mussten sich nicht nur auf ihre Haupttätigkeit konzentrieren, sondern waren auch noch mit dem inhaltslosen Aktivismus der Parteistellen beschäftigt. Dies führte vor allem zu einem geistigen Niedergang der Volksschullehrerausbildung. Schon früh klagte man über den Rückgang des Niveaus der Volksschulabgänger. Dies bestätigte eine Studie der NSLB im Jahr 1937, die besagte, dass die Volksschulen seit vielen Jahren immer mehr in ihren Leistungen nachlassen. Die Ursache sei bei den SchülerInnen in der Beanspruchung durch die Hitlerjugend und bei den LehrerInnen in den Parteiaufgaben zu finden. Zum Beispiel gehörten schon im Jahr 1936 rund 97 % der LehrerInnen dem Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB) und davon 32,2 % der NSDAP an. Die LehrerInnen waren durch ihren Beruf am besten geeignet und wurden deshalb dazu gezwungen, die Ideologie der Staatspartei des Dritten Reiches zu propagieren. Schließlich galten die beamteten LehrerInnen als treue Staatsdiener und Untertanen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die historische Kontinuität der Schule als Instrument zur Stabilisierung von Gesellschaftsordnungen und führt in die Quellenlage ein, insbesondere die Bedeutung von Hitlers „Mein Kampf“ für diese Untersuchung.

2. Pädagogische Ziele: Hier werden Hitlers primäre Erziehungsziele – die körperliche Ertüchtigung und die rassistische Indoktrination – analysiert und deren Zielsetzung aufgezeigt, eine lückenlose ideologische Prägung der Jugend zu erreichen.

3. Nationalsozialistische Lehrerbild: Dieses Kapitel thematisiert die prekäre Situation der Lehrerschaft, die zwischen fachfremden Parteiaufgaben, schlechter Bezahlung und ideologischem Anpassungsdruck stand.

3.1 Der Geschichtsunterricht: Es wird dargestellt, wie der Geschichtsunterricht als hochpolitisches Instrument zur Erzeugung von völkischem Gemeinschaftsgefühl, Hass gegenüber „Anderen“ und nationalem Stolz mittels spezifischer Medien und Unterrichtsinhalte instrumentalisiert wurde.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die NS-Pädagogik durch Widersprüche geprägt war und einen scharfen Kontrast zwischen der beschönigenden Propaganda und der belastenden Realität für betroffene Schülergruppen aufwies.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Pädagogik, Mein Kampf, Erziehung, Lehrerbild, NSLB, Geschichtsunterricht, Rasse, Antisemitismus, Indoktrination, Propaganda, Schule, Ideologie, Drittes Reich, völkischer Staat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die nationalsozialistische Pädagogik auf Basis von Hitlers Schriften und untersucht, wie diese Ideologie in den Schulalltag und insbesondere in den Geschichtsunterricht integriert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die pädagogischen Ziele des NS-Regimes, die Rolle der LehrerInnen im Spannungsfeld zwischen Staatsdienst und ideologischem Druck sowie die Instrumentalisierung des Geschichtsunterrichts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein nachvollziehbares Bild darüber zu skizzieren, wie das Verhältnis von Pädagogik und Nationalsozialismus gestaltet war und wie Hitlers Ansichten zur Erziehung in der Praxis umgesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, wobei insbesondere Dokumente der Zeit, Erfahrungsberichte von Zeitzeugen und Hitlers „Mein Kampf“ ausgewertet werden, um die Theorie und Praxis der NS-Erziehung zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die pädagogischen Ziele Hitlers, das Bild und die Rolle der LehrerInnen im NS-Regime sowie die konkrete Gestaltung und mediale Ausrichtung des Geschichtsunterrichts detailliert untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Nationalsozialismus, Pädagogik, Indoktrination, Rassenideologie, Antisemitismus und die Rolle der Lehrerschaft als „Staatsdiener“ charakterisiert.

Welche Bedeutung maß Hitler dem Lehrerberuf bei?

Hitler äußerte sich ambivalent; einerseits sah er Lehrer als notwendig für seine Erziehungsziele an, andererseits bezeichnete er sie abfällig als „Reservat der motorisch Untüchtigen“ und wertete den Beruf gesellschaftlich ab.

Wie wurde der Geschichtsunterricht im Nationalsozialismus verändert?

Der Unterricht wurde radikal gekürzt, auf eine nationale Helden- und Mythengeschichte fokussiert und mit einer emotionalen, rassistischen Rhetorik aufgeladen, um den Hass gegen als fremd definierte Gruppen zu schüren.

Welche Rolle spielten die Zeitzeugenberichte für diese Untersuchung?

Die Berichte, insbesondere von jüdischen Zeitzeugen, dienen als Korrektiv zur NS-Propaganda, um die unmenschliche Atmosphäre und Realität der Schulzeit aufzuzeigen, die von HJ-Mitgliedern oft verklärt wurde.

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Résumé des informations

Titre
Hitlers Ausführung zur nationalsozialistischen Pädagogik
Université
University of Stuttgart
Note
2
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
16
N° de catalogue
V350000
ISBN (ebook)
9783668372542
ISBN (Livre)
9783668372559
Langue
allemand
mots-clé
hitlers ausführung pädagogik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2014, Hitlers Ausführung zur nationalsozialistischen Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350000
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Extrait de  16  pages
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