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Rechtsformwahl der Personen- und Kapitalgesellschaften bei der Existenzgründung in Deutschland

Title: Rechtsformwahl der Personen- und Kapitalgesellschaften bei der Existenzgründung in Deutschland

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Irina Düsseldorf (Author)

Law - Civil / Private, Trade, Anti Trust Law, Business Law
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Im Rahmen dieser Arbeit werden privatwirtschaftlich organisierte Gesellschaftsformen bei originären Gründungen mit Gewinnerzielungs- und Wachstumsabsicht beschrieben, Derivate Gründungen, wie beispielsweise die Unternehmensübernahme, der Einstieg in ein bereits bestehendes Unternehmen in Form einer Beteiligung oder Partnerschaft und Franchising, werden im Rahmen dieser Arbeit nicht analysiert.

Das Existenzgründungsgeschehen spielt für die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland eine große Rolle. Neugründungen bringen Innovationen hervor, schaffen Arbeitsplätze und fördern so den Wettbewerbsgedanken. Es gibt unzählige Motivationsgründe für eine Existenzgründung: Die meisten Deutschen gründen, weil sie eine Geschäftsidee realisieren wollen, andere aufgrund fehlender Erwerbsalternativen. Für eine erfolgreiche Gründung sollte man unbedingt fachliche und persönliche Motivationen mitbringen.

Wichtig für die erfolgreiche Gründung ist auch die Wahl des passenden Gründungstandorts. Laut dem Länderbericht Deutschland 2014 des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) sind viele Rahmenbedingungen für Gründer in der BRD ausgesprochen gut. Besondere Stärken liegen vor allem in einer guten physischen Infrastruktur, öffentlichen Förderprogrammen und dem Schutz von geistigem Eigentum, z.B. Patente.

Bereits in der Anfangsphase der Gründung einer Gesellschaft bedarf es einer genauen Analyse der Gesellschaftsrechtsformen. Viele Existenzgründer scheitern nämlich genau daran: Sie wählen die falsche Rechtsform. In dieser Arbeit sollen dafür die Vor- und Nachteile der einzelnen Gesellschaftsrechtsformen aufgezeigt werden, um bei der Wahl der Rechtsform die richtige Entscheidung treffen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE EXISTENZGRÜNDUNGSPHASE

2.1 DIE FORMEN

2.2 DIE GRÜNDER

2.3 DER BUSINESSPLAN

3 DIE RECHTSFORMEN PRIVATER BETRIEBE

3.1 DIE PERSONENGESELLSCHAFTEN

3.1.1 OHG

3.1.2 KG

3.2 DIE KAPITALGESELLSCHAFTEN

3.2.1 GmbH / UG / gGmbH und gUG

3.2.2 GmbH & Co. KG

3.2.3 (kleine) AG

4 DIE VOR- UND NACHTEILE DER GESELLSCHAFTSRECHTSFORMEN BEI DER EXISTENZGRÜNDUNG

4.1 DIE PERSONENGESELLSCHAFTEN BEI DER EXISTENZGRÜNDUNG

4.2 DIE KAPITALGESELLSCHAFTEN BEI DER EXISTENZGRÜNDUNG

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Einordnung und der Wahl der optimalen Rechtsform für Existenzgründer in Deutschland, um langfristigen unternehmerischen Erfolg zu sichern und Haftungsrisiken sowie steuerliche Aspekte abzuwägen.

  • Grundlagen der Existenzgründung und die Bedeutung des Businessplans
  • Differenzierung zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Analyse spezifischer Rechtsformen wie OHG, KG, GmbH, UG und AG
  • Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile hinsichtlich Haftung, Finanzierung und Publizität
  • Kriterien für eine fundierte Entscheidungsfindung bei der Rechtsformwahl

Auszug aus dem Buch

3.2 DIE KAPITALGESELLSCHAFTEN

Im Unternehmensregister des statistischen Bundesamtes erreicht die Gruppe der Kapitalgesellschaften zwar nur einen Anteil von ca. 15%, erzielt aber gleichzeitig über 50% des Gewinns der Unternehmen in der BRD. Innerhalb dieser Gruppe konzentrieren sich die größten Unternehmen in der Rechtsform der AG. Am 31.05.2016 wurden insgesamt 666.231 Rechtsformen der GmbH und AG in der BRD gelistet.

Nach § 264 HGB kann die Kapitalgesellschaft, eine auf einem Gesellschaftsvertrag beruhende Körperschaft des privaten Rechts, durch ihre Geschäftsführung, die über die Handlungsfähigkeit durch Organbestellung bestimmt wird, selbstständig im Rechtsverkehr handeln. Als juristische Person kann sie z.B. Geschäftsführungs- oder Arbeitsverträge oder auch Miet-, Leasing- oder Darlehensverträge mit ihren Gesellschaftern schließen, dabei werden die Gehälter, Mieten etc. steuerlich als Betriebsausgaben anerkannt. Trotz einiger Ausnahmen setzen die Kapitalgesellschaften ein Mindeststammkapital bzw. Gesellschaftsvermögen vor, auf welches auch die Höhe der Haftung der Gesellschafter beschränkt ist. Die Kapitalgesellschaften müssen nach Maßgabe der §§ 264-289 HGB den Jahresabschluss um einen Anhang erweitern, darin enthalten sind unter anderem die Gewinn –und Verlustrechnung und der Lagebericht.

Anders als bei dem Vertrauensverhältnis der Personengesellschaft stehen Kapitalgesellschafter als selbstständige Rechtssubjekte wie fremde Personen einander gegenüber, da nur die kapitalmäßige Beteiligung und nicht die Persönlichkeit der Gesellschafter im Vordergrund steht, sie müssen deswegen auch nicht am operativen Geschäft teilnehmen. Der Einfluss jeden Gesellschafters ist abhängig von der Höhe seines Kapitalanteils.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Relevanz von Existenzgründungen in Deutschland und betont die Notwendigkeit einer korrekten Rechtsformwahl zur Vermeidung unternehmerischen Scheiterns.

2 DIE EXISTENZGRÜNDUNGSPHASE: Dieses Kapitel definiert die verschiedenen Formen und Typen von Gründern sowie die zentrale Rolle des Businessplans als Basis für den Erfolg.

3 DIE RECHTSFORMEN PRIVATER BETRIEBE: Hier werden die verschiedenen Personengesellschaften (OHG, KG) und Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, gGmbH, AG) detailliert vorgestellt und rechtlich abgegrenzt.

4 DIE VOR- UND NACHTEILE DER GESELLSCHAFTSRECHTSFORMEN BEI DER EXISTENZGRÜNDUNG: Es erfolgt eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile von Personen- gegenüber Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung von Haftung, Finanzierung und Publizitätspflichten.

5 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass es keine universelle optimale Rechtsform gibt, sondern die Entscheidung individuell nach Faktoren wie Finanzierungsbedarf, Haftungswunsch und Steuerbelastung getroffen werden muss.

Schlüsselwörter

Existenzgründung, Rechtsformwahl, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Haftungsbeschränkung, Businessplan, OHG, KG, GmbH, UG, AG, Unternehmensfinanzierung, Steuerbelastung, Gründer, Eigenkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Rechtsformen, die für eine Existenzgründung in Deutschland in Frage kommen, und beleuchtet die Entscheidungskriterien für Gründer.

Welche Rechtsformen werden schwerpunktmäßig behandelt?

Der Fokus liegt auf Personengesellschaften (OHG, KG) sowie Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, gGmbH, AG).

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Ziel ist es, Existenzgründern eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, um durch eine fundierte Wahl der Rechtsform die Vor- und Nachteile in Bezug auf Haftung, Steuern und Finanzierung abzuwägen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von Gesetzen, Statistiken und wirtschaftswissenschaftlichen Quellen basiert.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Rechtsformen und eine vergleichende Analyse der Vor- und Nachteile, speziell bezogen auf die Gründungssituation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Existenzgründung, Rechtsformwahl, Haftungsbeschränkung und Unternehmensfinanzierung.

Wie unterscheidet sich die Haftung zwischen Personen- und Kapitalgesellschaften laut dieser Arbeit?

Während bei Personengesellschaften meist die unbeschränkte Haftung mit Privatvermögen greift, bieten Kapitalgesellschaften durch das Modell der juristischen Person eine Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen.

Warum ist die Wahl der Rechtsform so kritisch für Gründer?

Da die Wahl der Rechtsform weitreichende Konsequenzen für die Entscheidungsbefugnisse, die Finanzierungsmöglichkeiten, die Außenwirkung und das persönliche Haftungsrisiko hat, führt eine Fehlentscheidung oft zum Scheitern der Existenzgründung.

Was betont der Autor besonders im Fazit?

Es wird hervorgehoben, dass es keine dauerhaft optimale Rechtsform gibt, da sich die Anforderungen an ein Unternehmen mit dessen Entwicklung stetig ändern.

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Details

Title
Rechtsformwahl der Personen- und Kapitalgesellschaften bei der Existenzgründung in Deutschland
Course
Wirtschaftsrecht
Grade
1,3
Author
Irina Düsseldorf (Author)
Publication Year
2016
Pages
19
Catalog Number
V350011
ISBN (eBook)
9783668370159
ISBN (Book)
9783668370166
Language
German
Tags
rechtsformwahl personen- kapitalgesellschaften existenzgründung deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Irina Düsseldorf (Author), 2016, Rechtsformwahl der Personen- und Kapitalgesellschaften bei der Existenzgründung in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350011
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