Im Folgenden sollen zuerst die Eigenschaften von Quecksilber erläutert werden und anschließend seine Bedeutung in der Geschichte. Da Quecksilber ein Schwermetall ist, wird im fünften Punkt die Toxikologie, also Aufnahme, Wirkung und Symptome, erklärt. Es folgt die Beschreibung von Therapiemöglichkeiten, zum Beispiel mit Hilfe des Gegenmittels Dimercaptopropansulfonsäure. Abschließend soll die Frage der Problematik von Quecksilber beantwortet werden.
Quecksilber (Symbol: Hg) ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 80. Es befindet sich in der 2. Nebengruppe (,,Zinkgruppe‘‘) und ist ein Metall.
Inhaltsverzeichnis
- Das Hutmachersyndrom - Eine Quecksilbervergiftung.
- Eigenschaften..
- Physikalische und atomare Eigenschaften
- Chemische Eigenschaften
- Vorkommen, Herstellung, Nachweis und Gewinnung ......
- Vorkommen
- Herstellung...
- Nachweis..
- Verwendung ..
- Namensherkunft und Geschichte.......
- Namensherkunft...
- Geschichte.
- Toxikologie.....
- Aufnahme und Wirkung im Körper..
- Symptome
- Therapie
- Quecksilber als aktuelles Problem am Beispiel der Minamata-Krankheit .
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem chemischen Element Quecksilber und dessen toxikologischen Eigenschaften. Ziel ist es, die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Quecksilber zu beschreiben, sowie dessen Vorkommen, Herstellung, Nachweis und Verwendung zu beleuchten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Toxikologie von Quecksilber, einschließlich Aufnahme, Wirkung und Symptomen einer Vergiftung. Abschließend soll die Problematik von Quecksilber am Beispiel der Minamata-Krankheit aufgezeigt werden.
- Physikalische und chemische Eigenschaften von Quecksilber
- Vorkommen, Herstellung, Nachweis und Verwendung von Quecksilber
- Toxikologie von Quecksilber: Aufnahme, Wirkung, Symptome
- Therapiemöglichkeiten bei Quecksilbervergiftung
- Quecksilber als aktuelles Problem: Die Minamata-Krankheit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit dem Hutmachersyndrom, einer chronischen Quecksilbervergiftung, die durch den Einsatz von Quecksilber beim Gerben von Filz für Zylinder entstanden ist. Das zweite Kapitel erläutert die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Quecksilber, wie z.B. seine Dichte, Schmelzpunkt und Siedepunkt. Das dritte Kapitel behandelt Vorkommen, Herstellung, Nachweis und Verwendung von Quecksilber. Im vierten Kapitel werden die Namensherkunft und die Geschichte des Elements Quecksilber beleuchtet. Das fünfte Kapitel widmet sich der Toxikologie von Quecksilber, einschließlich Aufnahme, Wirkung im Körper und Symptomen einer Vergiftung. Auch Therapiemöglichkeiten werden hier beschrieben. Das sechste Kapitel behandelt Quecksilber als aktuelles Problem am Beispiel der Minamata-Krankheit.
Schlüsselwörter
Quecksilber, Schwermetall, Toxikologie, Hutmachersyndrom, Minamata-Krankheit, Eigenschaften, Vorkommen, Herstellung, Nachweis, Verwendung, Aufnahme, Wirkung, Symptome, Therapie, Dimercaptopropansulfonsäure.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hutmachersyndrom?
Das Hutmachersyndrom bezeichnet eine chronische Quecksilbervergiftung, die früher bei Hutmachern auftrat, da sie Quecksilbersalze zum Gerben von Filzhüten verwendeten. Es äußert sich durch neurologische und psychische Störungen.
Welche toxischen Wirkungen hat Quecksilber auf den Körper?
Quecksilber kann über die Atemwege, die Haut oder die Nahrung aufgenommen werden. Es schädigt insbesondere das Nervensystem, die Nieren und die Schleimhäute und kann zu schweren Langzeitschäden führen.
Was war die Minamata-Krankheit?
Die Minamata-Krankheit ist ein prominentes Beispiel für eine Massenvergiftung durch Methylquecksilber, das in Japan über Industrieabwässer in die Nahrungskette (Fische) gelangte und bei tausenden Menschen zu schweren Lähmungen und neurologischen Schäden führte.
Wie wird eine Quecksilbervergiftung therapiert?
Eine gängige Therapiemöglichkeit ist die Gabe von Chelatbildnern wie Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS), die das Quecksilber im Körper binden und dessen Ausscheidung fördern.
Welche chemischen Eigenschaften machen Quecksilber besonders?
Quecksilber (Hg) ist das einzige Metall, das bei Standardbedingungen flüssig ist. Es hat eine hohe Dichte und bildet leicht Legierungen mit anderen Metallen, sogenannte Amalgame.
Wo kommt Quecksilber in der Natur vor und wie wird es gewonnen?
Quecksilber kommt selten elementar vor, meist wird es aus dem Mineral Zinnober (Quecksilbersulfid) durch Rösten gewonnen. Es wird heute trotz seiner Giftigkeit noch in einigen industriellen und medizinischen Bereichen verwendet.
- Citation du texte
- Laura Kuck (Auteur), 2016, Quecksilber mit dem Schwerpunkt Toxikologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350511