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Prozess des Benchmarking. Erfordernisse und Lösungsansätze

Title: Prozess des Benchmarking. Erfordernisse und Lösungsansätze

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Mue (Author)

Business economics - Controlling
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Besser sein als die Konkurrenz, nur so gewinnt man in einem Wettbewerb. Jedoch wird der wirtschaftliche Konkurrenzdruck in der heutigen Zeit immer härter. Die Internationsalisierung und Globalisierung der nahezu vollständig transparenten Märkte, der wachsende Innovations- und Kostendruck, die immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen, die Dynamik der Kundenwünsche und viele weitere Tendenzen zwingen die Unternehmen dazu, ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten zu senken, um auf den Weltmärkten bestehen zu können.

Unternehmen sind einer sich ständig ändernden, komplexen und dynamischen Umwelt ausgesetzt, weshalb Anpassungsfähigkeit und Flexibilität im Unternehmen immer weiter an Bedeutung zunehmen. Um erfolgreich auf dem Markt agieren zu können, ist es eine zwingende Voraussetzung seine eigenen Leistungen zu hinterfragen und nach neuen und besseren Möglichkeiten zu suchen um den Erfolg zu steigern sowie dem heutigen Wettbewerb Stand zu halten. Doch wie gewinnt man einen Wettbewerbsvorteil in solch einer Umwelt?

Um solch einen Vorsprung zu erlangen, benötigt ein Unternehmen diverse Informationen über seine Wettbewerber. Das Wissen über die Erfahrung und das Vorhaben der Konkurrenten ist ein entscheidender Faktor und kann zum Vergleich der Stärken und Schwächen zur eigenen Unternehmung verwendet werden. Die wohl bekannteste Wettbewerbs- und Konkurrenzanalyse zur Beschaffung dieser Informationen ist das Benchmarking. Die aktuelle Studie „Management Tools & Trends 2015“ von Bain & Company verdeutlicht diesen Trend. Bei der seit 1993 von Bain & Company wiederholt durchgeführten Studie wurden Führungskräfte aus verschiedenen Ländern, Branchen und Unternehmen befragt.

Um aufzuzeigen wie Benchmarking funktioniert, werden in der vorliegenden Arbeit die Prozesse des „Benchmarking“ genauer betrachtet.

Im folgenden Kapitel soll zunächst auf die Grundlagen des Benchmarking eingegangen werden. Schwerpunkt dieses Kapitels ist die historische Entwicklung, die Bestimmung und Definition des Begriffs sowie die Erläuterung der Ziele.

Kapitel 3 widmet sich der Darstellung des Benchmarking-Prozesses. Hierbei soll die Durchführung des Prozesses anhand von 5 Phasen, strukturiert in Zielsetzungsphase, interne Analyse, Vergleichsphase sowie Maßnahmen und Umsetzung erläutert werden. Anschließend wird auf die Erfordernisse und Lösungsansätze für ein erfolgreiches Benchmarking eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Benchmarking

2.1 Historische Entwicklung

2.2 Begriffsbestimmung „Benchmark“ und „Benchmarking“

2.3 Ziele des Benchmarking

3. Prozess des Benchmarking – „ Das Fünf-Phasen-Konzept“

3.1 Zielsetzungsphase

3.2 Interne Analyse

3.3 Vergleich

3.4 Maßnahmen

3.5 Umsetzung

4. Erfordernisse und Lösungsansätze für ein erfolgreiches Benchmarking

5. Schlussfolgerung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Benchmarking als strategisches Instrument zur Steigerung der Unternehmenswettbewerbsfähigkeit zu analysieren und einen praxisorientierten Prozess zu definieren, der Unternehmen dabei unterstützt, Leistungslücken zu identifizieren und durch den Vergleich mit Best-Practice-Methoden nachhaltig zu schließen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung des Benchmarkings
  • Detaillierte Analyse des prozessorientierten Fünf-Phasen-Konzepts
  • Methodik zur Identifikation von Best-Practice-Vergleichspartnern
  • Erfolgsfaktoren und Lösungsansätze für die Implementierung in die Unternehmenskultur

Auszug aus dem Buch

3.1 Zielsetzungsphase

Der Benchmarking-Prozess beginnt mit der Zielsetzungsphase, welche den Ausgangspunkt darstellt. Die Phase der Zielsetzung und somit die Vorbereitung ist ein Erfolgskriterium eines Benchmarking-Projektes, wofür ausreichend Zeit eingeplant werden sollte.

Im ersten Schritt dieser Phase müssen zunächst die für das Benchmarking-Projekt relevanten Informationen und Daten zur Entscheidungsfindung vorliegen, um die strategisch oder operativ richtigen Objekte für den Benchmarking-Prozess auszuwählen, zu analysieren und anschließend neue Ziele festzulegen. Eine Grundvoraussetzung ist hierbei das Wissen über die eigenen Unternehmensabläufe und die Organisation, um so herauszufiltern wo die kritischen Schwachstellen liegen und welche Auswirkungen diese auf die Ziele der Unternehmung haben. Die Informationen können entweder intern aus z.B. Selbstbewertungen, strategischen Zielen, Berichtswesen, etc. oder durch externe Quellen wie z.B. Branchenberichte, Kundenbefragungen, Marketinganalysen, etc. gesammelt werden. Beleuchtet werden sollten vor allem Bereiche welche das Auftreten regelmäßiger Probleme bringt oder für die übergeordneten Ziele relevant sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den wachsenden Konkurrenzdruck in globalisierten Märkten und führt Benchmarking als essentielles Management-Tool zur Sicherung der Wettbewerbsvorteile ein.

2. Grundlagen des Benchmarking: Hier werden die historische Entstehung bei Xerox, die begriffliche Abgrenzung von Benchmark zu Benchmarking sowie die übergeordneten Ziele der Methode detailliert dargelegt.

3. Prozess des Benchmarking – „ Das Fünf-Phasen-Konzept“: Dieses Kapitel beschreibt das gewählte prozessorientierte Modell, das in fünf Phasen – Zielsetzung, interne Analyse, Vergleich, Maßnahmen und Umsetzung – den Weg zur Optimierung strukturiert.

4. Erfordernisse und Lösungsansätze für ein erfolgreiches Benchmarking: Der Fokus liegt hier auf den Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Anwendung, insbesondere der Einbindung des Managements, der Teamzusammensetzung und der Akzeptanz durch die Mitarbeiter.

5. Schlussfolgerung und Ausblick: Das Fazit fasst die strategische Relevanz des Benchmarkings zusammen und betont die Herausforderung der Datenverfügbarkeit als kritischen Erfolgsfaktor für die praktische Anwendung.

Schlüsselwörter

Benchmarking, Wettbewerbsfähigkeit, Prozessoptimierung, Strategisches Management, Best Practice, Leistungslücke, Zielsetzungsphase, Interne Analyse, Benchmarking-Partner, Prozessorientierung, Unternehmenskultur, Qualitätsmanagement, Datenqualität, Leistungssteigerung, Management-Tool

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt Benchmarking als systematisches Managementwerkzeug, mit dem Unternehmen ihre eigenen Prozesse durch den Vergleich mit Branchenführern (Best Practice) optimieren und wettbewerbsfähig bleiben können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit erstreckt sich von der theoretischen Basis und der Entstehungsgeschichte über die praktische Anwendung in einem fünfstufigen Prozess bis hin zu den kritischen Erfolgsfaktoren bei der Implementierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie durch ein strukturiertes Benchmarking-Vorgehen Leistungslücken identifiziert und konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Unternehmensleistung abgeleitet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin/der Autor nutzt ein prozessorientiertes Fünf-Phasen-Konzept, das auf gängigen Managementtheorien basiert und eine systematische Herangehensweise zur Prozessoptimierung sicherstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen sowie die detaillierte Beschreibung des fünfstufigen Benchmarking-Prozesses, ergänzt um notwendige Rahmenbedingungen für den Projekterfolg.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Schlagworte Benchmarking, Best Practice, Prozessoptimierung, Leistungslücke und Wettbewerbsvorteil definieren.

Warum wird das Fünf-Phasen-Konzept anderen Modellen vorgezogen?

Das Modell wird gewählt, da es in der Unternehmenspraxis sehr häufig angewandt wird und als robustes Grundmodell für eine zielgerichtete Prozessoptimierung empfohlen wird.

Welche Rolle spielt die Datenverfügbarkeit bei Benchmarking-Projekten?

Die Datenverfügbarkeit und -qualität sind laut Arbeit die größten Herausforderungen, da eine fundierte Analyse nur möglich ist, wenn präzise und vergleichbare Daten über das eigene Unternehmen sowie die Vergleichspartner vorliegen.

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Details

Title
Prozess des Benchmarking. Erfordernisse und Lösungsansätze
College
University of Applied Sciences Coburg
Grade
1,3
Author
Stefanie Mue (Author)
Publication Year
2016
Pages
21
Catalog Number
V350559
ISBN (eBook)
9783668371118
ISBN (Book)
9783668371125
Language
German
Tags
Personalcontrolling Benchmark Benchmarking Prozess Erfordernisse und Lösungsansätze Benchmarkingprozess
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Mue (Author), 2016, Prozess des Benchmarking. Erfordernisse und Lösungsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350559
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