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Wie Sprecher eine Zweitsprache lernen. Eine kurze sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem L2-Erwerb anhand von Fachliteratur

Título: Wie Sprecher eine Zweitsprache lernen. Eine kurze sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem L2-Erwerb anhand von Fachliteratur

Trabajo , 2015 , 18 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andreas Burkart (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser semesterbegleitenden Hausarbeit befasse ich mich mit dem Thema Zweitspracherwerb und stelle die im Seminar behandelte Literatur vor. Dafür werde ich alle neun Texte zusammenfassen und zu jedem Text Stellung beziehen und meine Meinung äußern.

Zu den Texten ist zu sagen, dass im Ersten zunächst einmal die theoretischen Grundlagen vermittelt werden und die darauffolgenden Texte (zwei bis eben neun) Studien vorstellen, die einzelne Phänomene behandeln, um daraus Rückschlüsse für den Zweitspracherwerb zu gewinnen.

Darüber hinaus werden im Fazit die meiner Ansicht nach wichtigsten Aspekte des Zweitspracherwerbs fokussiert und dabei bewusst auf nicht im Seminar behandelte Autoren wie Meisel und Guasti zurückgegriffen. Anschließend reflektiere ich, was ich in dem Seminar “Zweitspracherwerb” für meinen wahrscheinlich zukünftigen Beruf gelernt habe.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die im Seminar behandelten Texte:

2.1 Theoretische Grundlagen des Spracherwerbs

2.2 „The fundamental difference hypothesis“ (FDH)

2.3 „The critical period hypothesis”

2.4 Der L2-Erwerb der Nullsubjekteigenschaft des Spanischen

2.5 Der L2-Erwerb von Tempus und Verbkongruenz

2.6 Der L2-Erwerb des grammatischen Genus im Spanischen

2.7 Der L2 Erwerb aspektueller Unterscheidungen: ser und estar

2.8 Der L2-Erwerb der Wortstellung des Spanischen

2.9 L2-Erwerb der Klitikstellung im Spanischen

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Ziel, zentrale Theorien und empirische Studien zum Zweitspracherwerb (L2-Erwerb) des Spanischen systematisch aufzuarbeiten und kritisch zu reflektieren. Dabei wird die Forschungsfrage untersucht, welche Erkenntnisse aus der psycholinguistischen Forschung über den Spracherwerb für die praktische Vermittlung als Spanischlehrer abgeleitet werden können.

  • Grundlagen des Erst- und Zweitspracherwerbs
  • Die Rolle der Universalgrammatik (UG) im L2-Erwerb
  • Einflussfaktoren wie Alter und affektive Faktoren (Motivation)
  • Erwerb grammatischer Strukturen (Genus, Tempus, Wortstellung, Klitika)
  • Didaktische Implikationen für den Spanischunterricht

Auszug aus dem Buch

2.5 Der L2-Erwerb von Tempus und Verbkongruenz

White und Prévost untersuchen in ihrem Artikel “Missing Surface or Impairment in second language acquisition?“ zwei unterschiedliche Anwendungen von inflection im L2-Erwerb. Durch eine Studie, bei der das Vorkommen finiter und infiniter Verbformen untersucht wurde, wollte man die Ursachen für Zeitfehler und Fehler in der Verbkongruenz im L2-Erwerb ausfindig machen. White und Prévost stellten dazu zwei Hypothesen vor: die Missing Surface Inflection Hypothesis (MSIH) und die Impaired Representation Hypothesis (IRH). Der MSIH zufolge haben L2-Lerner ein unbewusstes Wissen über funktionale Projektionen und Eigenschaften im Bereich der Zeitformen und Kongruenz (2000: 103). Die IRH besagt, dass die inflection im Zweitspracherwerb durch den Mangel an funktionalen Kategorien oder Merkmalen erheblich beeinträchtigt wird (Meisel 2004). Es wurden Variationen in der Verbflexion bei jeweils zwei erwachsenen Deutsch und Französisch L2-Lernern untersucht. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass finite Formen nicht in infiniten Kontexten vorkommen, dass Lerner syntaktische Reflexe im Bereich der Finitheit haben und dass gebeugte Formen großteils eine korrekte Kongruenz vorweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas Zweitspracherwerb sowie der Absicht, die im Seminar behandelte Literatur zusammenzufassen und auf den zukünftigen Beruf als Spanischlehrer zu beziehen.

2. Die im Seminar behandelten Texte: Detaillierte Zusammenfassung und kritische Auseinandersetzung mit neun wissenschaftlichen Texten zu verschiedenen Aspekten des L2-Erwerbs.

3. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der wichtigsten Aspekte des Zweitspracherwerbs und deren Bedeutung für die eigene zukünftige Lehrtätigkeit sowie für die Frage des Zugriffs auf die Universalgrammatik.

Schlüsselwörter

Zweitspracherwerb, Spanisch, Universalgrammatik, Erstspracherwerb, L1-Erwerb, Sprachwissenschaft, Fremdsprachenlernen, Verbkongruenz, Genuskongruenz, kritische Phase, Sprachdidaktik, Motivation, Klitikstellung, Syntax, Sprachinput.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen und empirischen Basis des Zweitspracherwerbs des Spanischen und deren praktischer Anwendung für Spanischlehrende.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen Spracherwerbstheorien wie die Universalgrammatik, den Einfluss von Alter und affektiven Faktoren sowie den Erwerb spezifischer spanischer Grammatikphänomene.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die behandelte Fachliteratur zu rezipieren, kritisch zu bewerten und Erkenntnisse für die pädagogische Praxis im Spanischunterricht zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in den behandelten Studien verwendet?

Die Arbeit analysiert diverse empirische Studien, die linguistische Intuitions-Tests, grammaticality judgement tasks und Analysen von Lernersprachen in kontrollierten Experimenten einsetzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung theoretischer Grundlagen und die anschließende Diskussion spezifischer Studien zu Themen wie Nullsubjekten, Genus, Kopula (ser/estar) und Wortstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Zweitspracherwerb, Universalgrammatik, Sprachdidaktik und Grammatikphänomene charakterisiert.

Wie bewertet der Autor die Hypothese des "full access" zur Universalgrammatik?

Der Autor neigt eher zur Hypothese des partiellen Zugriffs, da er empirische Anzeichen für Grenzen bei der Neusetzung von Parametern im Zweitspracherwerb sieht.

Welche Empfehlung gibt der Autor für den Unterricht mit Herkunftssprechern?

Aufgrund der unterschiedlichen Stärken (mündliche Sicherheit bei Herkunftssprechern vs. explizites grammatikalisches Wissen bei L2-Lernern) empfiehlt der Autor, diese Lerngruppen gezielt kooperativ arbeiten zu lassen.

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Detalles

Título
Wie Sprecher eine Zweitsprache lernen. Eine kurze sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem L2-Erwerb anhand von Fachliteratur
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Romanische Sprachen und Literaturen)
Curso
Zweitspracherwerb
Calificación
1,7
Autor
Andreas Burkart (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
18
No. de catálogo
V350692
ISBN (Ebook)
9783668373716
ISBN (Libro)
9783668373723
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zweitspracherwerb Erstspracherwerb Language Adquisition Adquisición de la primera lengua Adquisición de la segunda lengua Romanistik Spanische Sprachwissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Burkart (Autor), 2015, Wie Sprecher eine Zweitsprache lernen. Eine kurze sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem L2-Erwerb anhand von Fachliteratur, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350692
Leer eBook
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