Erneuerbare Energien gewinnen mehr und mehr an Aufmerksamkeit, gerade die Elektromobilität steht seit Jahren immer häufiger im Mittelpunkt. Die Umwelt soll entlastet, der Klimaschutz sichergestellt und die CO2-Emissionen durch den Verkehrsbereich reduziert werden. Ein weiterer Aspekt ist, den Verbrauch von Erdöl, welches keine unerschöpfliche Ressource ist, zu reduzieren, was mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren nicht derart umfassend realisiert werden kann. Im Allgemeinen sollen Natur und Umwelt geschont werden, was jedoch nicht nur Aufgabe der Gesellschaft ist, sondern auch der Politik und Wirtschaft. Es muss eine Plattform für die Gesamtheit geschaffen werden, die genügend Anreize gibt sich dieser Ziele anzunehmen.
Frankreich unterstützt seit 2009 mit dem Pacte Automobile aktiv den Heimatmarkt für Elektromobilität. Die Hauptaugenmerke liegen dabei auf der Batterieentwicklung, der Ladeinfrastruktur und dem Kauf von Elektrofahrzeugen. Als großes Ziel hat sich Frankreich auferlegt, 2 Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen.
Das Land Norwegen hat im Ländervergleich die größte Förderprämie beim Kauf von Elektroautos. Ein besonderes Privileg der Elektroautofahrer ist die Möglichkeit zur Benutzung der Busspuren, sodass man z.B. im morgendlichen Stau deutlich schneller am Ziel ist. Die Nachhaltigkeitsbewertung der Elektromobilität hängt hauptsächlich von der Stromproduktion ab. Hier weist Norwegen aufgrund des hohen Anteils der Wasserkraft einen besonders attraktiven Wert aus.
Durch das immer größer werdende Wirtschaftswachstum und der Vernetzung der einzelnen Länder untereinander, steigt das weltweite Verkehrsaufkommen und damit die Umweltbelastung. Nicht nur aufgrund der immer schneller bzw. kürzer erwarteten Reaktionszeiten der Unternehmen und Konsumenten. Der Güter- und Dienstleistungsaustausch gewinnt immer mehr an Bedeutung und muss dauerhaft sichergestellt werden, weshalb sich Automobilindustrie, Politik und Energiekonzerne mit der Entwicklung von schadstoffärmeren Motoren beschäftigen. Verfolgt wird damit das Ziel, den benötigten Strom über erneuerbare Energien zu gewinnen, um so eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität zu schaffen. „Die intelligente Vernetzung aller Verkehrsmittel zu einem integrativen Gesamtsystem sowie die Entwicklung von innovativen Mobilitätsdienstleistungen und -managementsystemen sind zentraler Baustein für die Transformation zu einer klimafreundlichen Mobilität.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Problemstellung
- Zielsetzung
- Definition Elektromobilität
- Aktuelle Fakten zur Elektromobilität in Norwegen und Frankreich
- Norwegen als Vorreiter der Elektromobilität
- Politische Ziele
- Wirtschaftliche Ziele
- Ökologische Ziele
- Frankreich als Europameister der Elektromobilität
- Staatliche Förderungsmaßnahmen
- Projekte und Chancen der Elektromobilität in Frankreich
- Risiken der Elektromobilität in Frankreich
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit den Zielen, Chancen und Risiken der Elektromobilität für Norwegen und Frankreich. Sie analysiert die politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Ziele, die beide Länder verfolgen, und beleuchtet die aktuellen Fördermaßnahmen und Projekte, die zur Förderung der Elektromobilität eingesetzt werden.
- Politische und wirtschaftliche Ziele der Elektromobilität in Norwegen und Frankreich
- Ökologische Aspekte und die Rolle erneuerbarer Energien
- Fördermaßnahmen und Investitionen in die Elektromobilität
- Herausforderungen und Risiken der Elektromobilität
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung
Die Einführung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität als Reaktion auf Umweltprobleme und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Sie stellt die Problemstellung, die Zielsetzung der Arbeit und eine Definition der Elektromobilität vor.
Norwegen als Vorreiter der Elektromobilität
Dieses Kapitel betrachtet Norwegen als ein Land mit einer Vorreiterrolle in der Elektromobilität. Es analysiert die politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Ziele, die Norwegen verfolgt, sowie die staatlichen Fördermaßnahmen, die zum Erfolg der Elektromobilität beitragen.
Frankreich als Europameister der Elektromobilität
Dieses Kapitel untersucht Frankreichs Rolle als Europameister der Elektromobilität. Es analysiert die staatlichen Förderungsmaßnahmen, Projekte und Chancen der Elektromobilität in Frankreich und beleuchtet gleichzeitig die damit verbundenen Risiken.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter der Seminararbeit umfassen Elektromobilität, nachhaltige Mobilität, CO2-Emissionen, erneuerbare Energien, staatliche Förderungen, politische Ziele, wirtschaftliche Ziele, ökologische Ziele, Norwegen, Frankreich, Chancen, Risiken.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptziele der Elektromobilität in Norwegen und Frankreich?
Die Hauptziele sind die Entlastung der Umwelt, die Sicherstellung des Klimaschutzes und die Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich. Zudem soll die Abhängigkeit von Erdöl verringert werden.
Wie unterstützt Frankreich den Markt für Elektromobilität?
Frankreich nutzt seit 2009 den "Pacte Automobile", um die Batterieentwicklung, den Ausbau der Ladeinfrastruktur und den Kauf von Elektrofahrzeugen aktiv zu fördern.
Welches besondere Privileg haben Elektroautofahrer in Norwegen?
In Norwegen dürfen Elektroautofahrer die Busspuren benutzen, was besonders im Berufsverkehr eine deutliche Zeitersparnis ermöglicht.
Warum ist die Nachhaltigkeit der Elektromobilität in Norwegen besonders hoch?
Norwegen weist aufgrund des sehr hohen Anteils an Wasserkraft bei der Stromproduktion eine besonders attraktive ökologische Bilanz für Elektrofahrzeuge auf.
Welches quantitative Ziel verfolgt Frankreich bei der Anzahl der Elektroautos?
Frankreich hat sich das Ziel gesetzt, insgesamt 2 Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straßen zu bringen.
Welche Rolle spielt die Vernetzung im Verkehrssystem?
Die intelligente Vernetzung aller Verkehrsmittel zu einem integrativen Gesamtsystem gilt als zentraler Baustein für die Transformation zu einer klimafreundlichen Mobilität.
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- Benedikt Braun (Author), 2015, Elektromobilität in Norwegen und Frankreich. Ziele, Chancen und Risiken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350709