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Tarski und Davidson. Verbindungspunkte zwischen der Wahrheits- und Bedeutungstheorie

Titre: Tarski und Davidson. Verbindungspunkte zwischen der Wahrheits- und Bedeutungstheorie

Essai , 2011 , 7 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Lisa Atzler (Auteur)

Philosophie - Philosophie du XXe siècle
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Im Folgenden möchte ich mich in Ansätzen mit der Wahrheitstheorie Alfred Tarskis und der Bedeutungstheorie Donald Davidsons beschäftigen. Es wird mir nicht gelingen, beide Theorien erschöpfend nachzuzeichnen, jedoch werde ich für mich entscheidende Aspekte herausgreifen, um die Verbindung beider aufzuzeigen.

Tarski versuchte in seinem gleichnamigen Aufsatz die Verwendung des Wahrheitsbegriff in der formalisierten Sprache zu analysieren. Es geht ihm darum, eine „materially adequat and formally correct definition of the term 'true sentence'“ zu geben und so der Bedeutung von ,Wahrheitʻ näher zu kommen, ohne den Anspruch zu erheben, die Frage erschöpfend zu klären, was Wahrheit sei.

Davidson bezieht sich in seinem Aufsatz Truth and Meaning u.a. auf Tarski und greift seine Wahrheitstheorie auf, die er jedoch grundlegend anders verwendet. Ging es Tarski in seinen Unternehmungen um eine Analyse der Verwendung des Wahrheitsbegriffes, so versucht Davidson die Bedeutung von Sätzen der natürlichen Sprache zu analysieren und muss hier-für annehmen, dass der Wahrheitsbegriff hinreichend bekannt und somit verwendbar ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Tarskis Wahrheitstheorie
  • Davidsons Bedeutungstheorie

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Text befasst sich mit der Wahrheitstheorie von Alfred Tarski und der Bedeutungstheorie von Donald Davidson. Er analysiert die Verbindung zwischen beiden Theorien, wobei der Fokus auf entscheidende Aspekte beider Ansätze liegt, die diese Verbindung verdeutlichen.

  • Analyse der Verwendung des Wahrheitsbegriffs in formalisierten Sprachen
  • Entwicklung einer "materially adequate and formally correct definition of the term 'true sentence'"
  • Untersuchung der Antinomie des Lügners und die Unterscheidung zwischen Objekt- und Metasprache
  • Anwendung der Wahrheitstheorie auf natürliche Sprachen
  • Analyse der Bedeutung von Sätzen in natürlichen Sprachen

Zusammenfassung der Kapitel

Tarskis Wahrheitstheorie

Der Text stellt Tarskis Wahrheitstheorie dar, die ursprünglich auf formalisierte Sprachen angewendet wurde. Es wird erläutert, wie Tarski mithilfe seiner "Konvention W" versuchte, eine adäquate Definition für das Wahrheitsprädikat zu entwickeln. Die Anwendung der Theorie auf natürliche Sprachen wird aufgrund der Antinomie des Lügners verworfen. Tarski löste dieses Problem durch eine Unterscheidung zwischen Objekt- und Metasprache, wobei er die Bedeutung von "Wahrheit" analysierte, ohne jedoch zu behaupten, diese vollständig zu erklären.

Davidsons Bedeutungstheorie

Der Text beschreibt Davidsons Bedeutungstheorie, die sich auf Tarskis Wahrheitstheorie bezieht, diese jedoch grundlegend anders verwendet. Davidsons Ziel ist die Analyse der Bedeutung von Sätzen in natürlichen Sprachen, wobei er davon ausgeht, dass der Wahrheitsbegriff bekannt und verwendbar ist. Der Text führt die drei Adäquatheitsbedingungen für eine Bedeutungstheorie auf, die von Davidson formuliert wurden: Erklärung des Zusammenhangs der Bedeutung von Sätzen mit ihren Bausteinen, Vermeidung von Zirkularität und empirische Adäquatheit.

Der Text analysiert verschiedene Ansätze zur Bedeutungstheorie, die von Davidson verworfen werden, da sie verschiedene Probleme aufweisen. Davidson schlägt eine alternative Lösung vor, die auf dem Schema (T) basiert und die Bedeutung eines Satzes durch seinen eigenen Satz, ausgedrückt in der Metasprache, definiert.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themen des Textes sind: Wahrheitstheorie, Bedeutungstheorie, Alfred Tarski, Donald Davidson, formalisierte Sprachen, natürliche Sprachen, Antinomie des Lügners, Objekt- und Metasprache, Konvention W, Wahrheitsprädikat, Adäquatheitsbedingungen, Kompositionalitätsprinzip, empirische Adäquatheit, Satzbedeutung, Bedeutung von Wörtern.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Tarskis Definition von Wahrheit?

Alfred Tarski strebte eine "materiell adäquate und formal korrekte" Definition des Begriffs "wahrer Satz" für formalisierte Sprachen an, bekannt als Konvention W.

Wie unterscheidet Tarski zwischen Objekt- und Metasprache?

Um die Antinomie des Lügners zu vermeiden, trennt Tarski die Sprache, über die man spricht (Objektsprache), von der Sprache, in der man die Wahrheitsdefinition formuliert (Metasprache).

Was ist Davidsons Ansatz zur Bedeutungstheorie?

Donald Davidson greift Tarskis Wahrheitstheorie auf, wendet sie aber auf natürliche Sprachen an. Er geht davon aus, dass die Angabe der Wahrheitsbedingungen eines Satzes dessen Bedeutung erklärt.

Was besagt das Kompositionalitätsprinzip?

Es besagt, dass die Bedeutung eines komplexen Ausdrucks (Satzes) durch die Bedeutung seiner Teile (Wörter) und die Art ihrer Zusammensetzung bestimmt wird.

Was ist die Antinomie des Lügners?

Ein Paradoxon, das entsteht, wenn ein Satz über seine eigene Falschheit aussagt (z.B. "Dieser Satz ist falsch"). Tarski nutzt dies, um zu zeigen, dass Wahrheit in einer semantisch geschlossenen Sprache nicht widerspruchsfrei definiert werden kann.

Welche Adäquatheitsbedingungen stellt Davidson auf?

Eine Bedeutungstheorie muss den Zusammenhang zwischen Satzbedeutung und Bausteinen erklären, Zirkularität vermeiden und empirisch überprüfbar sein.

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Résumé des informations

Titre
Tarski und Davidson. Verbindungspunkte zwischen der Wahrheits- und Bedeutungstheorie
Note
1,5
Auteur
Lisa Atzler (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
7
N° de catalogue
V350723
ISBN (ebook)
9783668373433
ISBN (Livre)
9783668373440
Langue
allemand
mots-clé
tarski davidson verbindungspunkte wahrheits- bedeutungstheorie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Atzler (Auteur), 2011, Tarski und Davidson. Verbindungspunkte zwischen der Wahrheits- und Bedeutungstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350723
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