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Alles Geben? Workaholics in Profisport und Top-Management

Eine empirische Untersuchung zur Arbeitssucht bei Top-Managern und Profisportlern

Title: Alles Geben? Workaholics in Profisport und Top-Management

Master's Thesis , 2016 , 141 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Jan Lenninghaus (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Immer weiter, immer schneller, immer höher, immer mehr! Überstunden machen, damit das nächste Projekt begonnen werden kann, in der Freizeit oder im Urlaub nochmal schnell mit dem Smartphone eine E-Mail schreiben; weiter trainieren, um den nächsten Punkt zu holen oder im kommenden Wettkampf zu triumphieren, nach dem Training nochmal eben an der eigenen Technik feilen.

Was für manche Ausnahme oder Hobby ist, ist für andere schon längst eine Sucht. Ersten Studien zufolge sind in Deutschland aktuell schätzungsweise 500.000 Personen arbeitssüchtig sowie circa 1 Prozent der deutschen Bevölkerung sportsüchtig –Tendenz steigend. Doch wie kann unterschieden werden, ob es sich noch um hohe Motivation oder besonderen Fleiß oder schon um einen krankhaften Zwang oder überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz handelt?

Der Autor untersucht, ob sich überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz im Alltag und Erleben von Top-Managern und Profisportlern ähnelt oder unterscheidet. Dies wird durch verschiedene Analysen, Messmethoden und Untersuchungen, welche mithilfe branchenspezifischer Online-Fragebögen durchgeführt werden, ermittelt. Auf Basis der Ergebnisse der Untersuchung werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Vereine sowie einzelne Sportlerinnen und Sportler erarbeitet, um Arbeitssucht frühzeitig zu erkennen und Präventivmaßnahmen zu ergreifen.

Aus dem Inhalt:
- Sportsucht;
- Arbeitssucht;
- Zwang;
- Management;
- Sportverein

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Arbeit

2.1.1 Geschichte

2.1.2 Definition

2.2 Sucht

2.2.1 Definition

2.2.2 Stoffgebundene vs. Stoffungebundene Süchte

2.3 Arbeitssucht

2.3.1 Definition

2.3.2 Exzessives Arbeiten vs. Zwanghaftes Arbeiten

2.3.3 Merkmale der Arbeitssucht

2.3.4 Typen der Arbeitssucht

2.3.5 Verlauf der Arbeitssucht

2.4 Top-Management

2.4.1 Definition Management

2.4.2 Definition & Begriffsabgrenzung Top-Management

2.5 Profisport

2.5.1 Definition und Abgrenzung

2.6 Instrumente & Messung der Arbeitssucht

2.6.1 Work Addiction Risk Test (WART)

2.6.2 Bergen Work Addiction Scale (BWAS)

2.6.3 Dutch Work Addiction Scale (DUWAS)

2.7 Aufstellung der Hypothesen

3 Methoden-Teil

3.1 Forschungsdesign & Durchführung

3.2 Erhebungsinstrument

3.2.1 Fragebogen

3.2.2 Bildmaterial

3.3 Auswahl der Stichprobe & Datenauswertung

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistik

4.2 Überprüfung der Hypothesen

4.2.1 Vergleich Gesamtscore

4.2.2 Vergleich Exzessives Arbeiten & Zwanghaftes Arbeiten

4.2.3 Zusammenhang Arbeitsstunden & Arbeitssucht

4.2.4 Zusammenhang Frage & Bildmaterial

4.3 Zusammenfassung

5 Diskussion & Interpretation

5.1 Top-Management vs. Profisport

5.2 Handlungsempfehlungen

5.2.1 Unternehmen

5.2.2 Sportvereine

5.2.3 Zusammenfassung

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Arbeitssucht, um herauszufinden, ob sich überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz im Alltag und Erleben von Top-Managern und Profisportlern ähnelt oder unterscheidet. Ziel ist es, durch eine empirische Untersuchung Handlungsempfehlungen für die Erkennung und Prävention von Arbeitssucht in diesen beiden Bereichen zu entwickeln.

  • Vergleich der Arbeitssucht-Ausprägungen bei Top-Managern und Profisportlern
  • Analyse der Dimensionen "exzessives Arbeiten" und "zwanghaftes Arbeiten"
  • Einsatz von Online-Fragebögen und Bildmaterial als Messinstrumente
  • Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Arbeitszeit und Arbeitssucht
  • Entwicklung konkreter Präventionsmaßnahmen für Unternehmen und Sportvereine

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Exzessives Arbeiten vs. Zwanghaftes Arbeiten

In Anlehnung an Schaufeli et al. (2008), welche Arbeitssucht als „the tendency to work excessively hard in a compulsive way“ (Schaufeli, Taris, & Bakker, 2008, S. 204) definieren, setzt sich das Phänomen der Arbeitssucht demnach aus zwei Hauptkomponenten bzw. Dimensionen zusammen - dem exzessiven Arbeiten sowie dem zwanghaften Arbeiten. Diese bilden zudem die beiden Skalen der Dutch Work Addiction Scale (DUWAS), welche die Grundlage des in dieser Arbeit verwendeten Fragebogens darstellt (vgl. Kapitel 2.6.3).

Betroffene, welche exzessiv arbeiten, verbringen im Vergleich zu anderen wichtigen Lebensbereichen übermäßig viel Zeit mit der Arbeit und setzen die Ziele und Schwerpunkte ihrer Arbeit jenseits der erwarteten wirtschaftlichen und unternehmerischen Anforderungen. Zwanghaftes Arbeiten bedeutet, dass die Betroffenen besessen sind von ihrer Arbeit sowie intensiv und ununterbrochen an diese denken. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie gerade tatsächlich arbeiten oder einer anderen Beschäftigung nachgehen (vgl. Schaufeli, Taris, & Bakker, 2008). Wenn der Betroffene zwanghaft arbeitssüchtig ist, bildet die Arbeit den Hauptsinn seines Lebens. Durch die Ausführung seiner Arbeit erreicht er eine Art Rauschzustand. Sobald dieser unterbrochen wird, gerät er in einen unkontrollierbaren Angstzustand (vgl. Flaßpöhler, 2011).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage zum Thema Arbeitssucht in Deutschland sowie das Forschungsziel und den Aufbau der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Vermittelt die theoretischen Basisinformationen zu den Begriffen Arbeit, Sucht und Arbeitssucht sowie eine Definition der relevanten Personengruppen.

3 Methoden-Teil: Erläutert das Forschungsdesign, das Erhebungsinstrument (Online-Fragebogen mit Bildmaterial) sowie die Datenauswertung.

4 Ergebnisse: Präsentiert die deskriptive Statistik der Stichprobe und die Auswertung der Hypothesentests.

5 Diskussion & Interpretation: Diskutiert die Untersuchungsergebnisse kritisch und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Sportvereine ab.

6 Fazit und Ausblick: Fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die gesellschaftliche Relevanz der Thematik.

Schlüsselwörter

Arbeitssucht, Top-Management, Profisport, exzessives Arbeiten, zwanghaftes Arbeiten, Leistungsgesellschaft, Leistungsdruck, soziale Isolation, Prävention, psychische Gesundheit, DUWAS, empirische Untersuchung, Arbeitsstunden, Burnout, Selbstreflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des Phänomens Arbeitssucht in zwei spezifischen, leistungsorientierten Bereichen: dem Top-Management und dem Profisport.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition und Merkmale von Arbeitssucht, der Vergleich von Arbeitsweisen und Belastungen zwischen Managern und Sportlern sowie die Messbarkeit von Arbeitssucht durch standardisierte Skalen.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Hauptziel besteht darin herauszufinden, ob sich überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz und dessen Auswirkungen auf das Erleben bei Top-Managern und Profisportlern signifikant unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Untersuchung mittels anonymisierter Online-Fragebögen durchgeführt, die sowohl klassische Skalenfragen als auch eine innovative Kombination aus Bildmaterial und Skalen nutzte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Vorgehensweise, die Darstellung der statistischen Ergebnisse sowie eine ausführliche Diskussion und Interpretation dieser Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf Begriffe wie Arbeitssucht, exzessives und zwanghaftes Arbeiten, Leistungsdruck sowie die Prävention und den Umgang mit arbeitsbezogenen Belastungen.

Warum weisen Profisportler höhere Arbeitssucht-Werte auf als Top-Manager?

Die Arbeit identifiziert Faktoren wie den enormen Leistungsdruck, die prekäre und risikoreiche Natur des Profisports, die soziale Isolation sowie den durch sportliche Erfolge bedingten Rauschzustand als mögliche Ursachen.

Welche Bedeutung hat das Bildmaterial in der Untersuchung?

Das Bildmaterial diente als unterstützende Methode, um zu prüfen, ob visuelle Reize zur Messung von Arbeitssucht herangezogen werden können, wobei die Ergebnisse jedoch als eher ungeeignet eingestuft wurden.

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Details

Title
Alles Geben? Workaholics in Profisport und Top-Management
Subtitle
Eine empirische Untersuchung zur Arbeitssucht bei Top-Managern und Profisportlern
College
International School of Management, Hamburg Campus
Grade
1,5
Author
Jan Lenninghaus (Author)
Publication Year
2016
Pages
141
Catalog Number
V350758
ISBN (eBook)
9783668436862
ISBN (Book)
9783960950332
Language
German
Tags
Arbeitssucht Profisport Top-Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Lenninghaus (Author), 2016, Alles Geben? Workaholics in Profisport und Top-Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/350758
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