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Die Implementierung eines Compliance Management Systems in großen Unternehmen

Titre: Die Implementierung eines Compliance Management Systems in großen Unternehmen

Mémoire (de fin d'études) , 2013 , 95 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Özgür Bozkurt (Auteur)

Droit - Droit civil / Droit commercial, Droit des sociétés, Droit des cartels, Droit des affaires
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, dem Nutzen und der Implementierung von Compliance Management Systemen in großen Unternehmen und den daraus resultierenden Schwierigkeiten. Problematisch in diesem Zusammenhang ist besonders, dass es weder ein vorgeschriebenes Modell noch verbindliche Regelungen zu der Reihenfolge und den Schritten der Implementierung gibt. Damit ist jedes Unternehmen in der Situation, sich individuelle Inhalte und Instrumente für ein Compliance Management System erarbeiten zu müssen. Um dies zu erleichtern, soll diese Arbeit einen Überblick über die Möglichkeiten und Entscheidungswege geben sowie Sonderthemen behandeln. Die Möglichkeit, die gesamte Compliance durch Outsourcing auszulagern, soll allerdings dabei unbeachtet bleiben. Sie wird auch von Bürkle9 nicht empfohlen. Teile der Aufgabenbereiche hingegen können extern vergeben werden, was an entsprechenden Stellen der Arbeit ausgeführt wird.
Hauptsächlich wird sich diese Arbeit mit großen Unternehmen befassen, ohne auf die Einzelheiten der Rechtsformen einzugehen, da die bestimmenden Kriterien für die Komplexität von Compliance mit der Größe und Verbreitung von Unternehmen ansteigen und in der Literatur rechtsformübergreifend behandelt werden. Der Mittelstand ist bislang in der Compliance-Umsetzung noch nicht so weit entwickelt wie die Großunternehmen. Dabei steht besonders die geltende deutsche Rechtslage im Fokus der Betrachtungen; daneben werden internationale Vorgaben skizziert, die für große Unternehmen wichtig sein können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Problemstellung und Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau und Struktur der Arbeit

2 Begriffliche Grundlagen und Definitionen

2.1 Compliance

2.2 Corporate Compliance

2.3 Ziele und Funktionen von Compliance-Maßnahmen

2.4 Elemente von Compliance

3 Unternehmerische Rahmenbedingungen

3.1 Organisation von Compliance in Unternehmen

3.1.1 Beteiligte an der Compliance-Organisation

3.1.2 Strukturen und Abläufe

3.1.3 Das Compliance Management System

3.2 Juristische Notwendigkeit von Compliance-Organisation

3.2.1 Der Ehrbare Kaufmann und Compliance

3.2.2 Gesetzliche Vorschriften

3.2.2.1 Nationale Rechtslage

3.2.2.2 Internationale Rechtsgrundlagen

3.3 Rechtliche Konsequenzen bei Nichtbeachtung von Compliance für Mitarbeiter und Unternehmen

4 Implementierung von Compliance

4.1 Voraussetzung und Vorgehensweise bei der Implementierung

4.2 Ernennung eines Compliance Officers

4.2.1 Aufgaben und Rechte eines Compliance Officers

4.2.2 Qualifikationen eines Compliance Officers

4.2.3 Arbeitsrechtliche Besonderheiten der Compliance Officer

4.2.4 Einrichtung einer Compliance-Abteilung

4.3 Kultur und Ziele

4.4 Risikobestimmung und -bewertung

4.4.1 Risikoidentifikation

4.4.2 Risikobewertung

4.5 Festschreiben des Programms

4.5.1 Struktur des Programms

4.5.2 Einzelne Programmbestandteile

4.5.2.1 Mission Statement und Code of Conduct

4.5.2.2 Schulung der Mitarbeiter

4.5.2.3 Compliance Helpdesk

4.5.2.4 Whistleblowing

4.6 Organisation von Compliance

4.7 Kommunikation bei der Einführung eines CMS

4.8 Überwachung und Dokumentation der eingeführten Maßnahmen

5 Besonderheiten der CMS-Implementierung

5.1 Arbeitsrechtliche Implementierung von Compliance in einem Unternehmen

5.1.1 Grundsätzliche arbeitsrechtliche Regelungen

5.1.2 Arbeitsrechtliche Strukturen im Unternehmen

5.1.2.1 Unternehmen mit Betriebsrat

5.1.2.2 Unternehmen ohne Betriebsrat

5.1.2.3 Unternehmen mit einem Sprecherausschuss

5.2 Versicherungsrechtliche Aspekte und die D&O-Versicherung

5.3 Implementierung von IT-Compliance

6 Problemkreise der Compliance

6.1 Gesetzliche Regelungen

6.2 Kompetenz der Beteiligten

6.3 Sonderzonen der Compliance

6.4 Weiterführende Maßnahmen

7 Schlussbetrachtung

7.1 Zusammenfassung der Erkenntnisse

7.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit, den Nutzen sowie die praktische Implementierung von Compliance Management Systemen in großen Unternehmen. Sie untersucht dabei insbesondere die rechtlichen Rahmenbedingungen, organisatorische Herausforderungen sowie die Rolle von Compliance als Instrument zur Risikoprävention, ohne dabei eine allgemeingültige Blaupause zu liefern, sondern unter Berücksichtigung unternehmensindividueller Anforderungen.

  • Notwendigkeit und Nutzen von Compliance Management Systemen
  • Rechtliche Grundlagen und Konsequenzen bei Non-Compliance
  • Praktische Implementierungsschritte und Organisationsstrukturen
  • Rolle des Compliance Officers und Compliance-Abteilungen
  • Besonderheiten in Arbeitsrecht, Versicherungsrecht und IT

Auszug aus dem Buch

1.1 Ausgangssituation

In zahlreichen Quellen, die Compliance und damit den Willen, sich an Gesetze und Vereinbarungen zu halten, zum Thema haben, werden die Unregelmäßigkeiten bei großen Unternehmen wie Siemens, WestLB und VW genannt. Berichte über diese Unternehmen füllen seit Jahren die Schlagzeilen. So war beispielsweise ThyssenKrupp an einem Kartell beteiligt, dass millionenschwere Bußgelder (480 Mill. Euro) zahlen musste. Auch Berichte über Ereignisse bezüglich Arbeitnehmerrechte in namhaften Unternehmen wie Siemens, VW, Lidl, Telekom und Deutsche Bahn sorgten für genügend Empörung und Diskussion, sodass das Thema Compliance Einzug in die öffentliche Wahrnehmung erlangt hat. Dermaßen hohe Bußgelder und die ständige Pressepräsenz hatten nicht nur zur Folge, dass die Gewinne dieser Unternehmen nachträglich belastet wurden. Auch der Ruf dieser Unternehmen in der Öffentlichkeit dürfte darunter gelitten haben. Es hat sich zwar mittlerweile in manchen großen Unternehmen durchgesetzt, dass ganze Abteilungen sich mit Compliance befassen, aber leider ist dies nur eine Folge gesetzlicher Auflagen oder Pflichten und weniger der Überzeugung oder wirtschaftsethischen Gründen geschuldet. Auch Vorsorgegründe spielen bei der Implementierung eine Rolle, denn es ist wahrscheinlich, dass gesetzliche Vorgaben nochmals verschärft werden, sofern weitere Skandale Schlagzeilen machen.

In finanzieller Hinsicht ist die Einführung von Compliance in einem Unternehmen zwar mit Kosten verbunden, dennoch lohnt es sich für große Unternehmen eine Compliance-Abteilung aufzubauen, um einerseits direkte Kosteneinsparungen durch die Vermeidung von Rechtsverstößen zu erwirken, andererseits um den Erwartungswert des Gesamtschadens aus Kartellrechtsverstößen, Folgekosten, Verlust des Markenwerts und Schadensersatz zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil einer eingerichteten Compliance-Abteilung liegt darin, dass das rechtliche Risiko von Mitarbeitern und Entscheidungsträgern, die u. a. in strafrechtlicher Hinsicht haften, minimiert werden kann. Daher stellen sich Unternehmen häufig die Frage, wie ein effektives Compliance Management System mit wenig Aufwand, Bürokratie und Kosten aufgebaut kann und ein bereits vorhandenes in den genannten Punkten optimieren werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Compliance ein, beschreibt die Ausgangssituation bei großen Unternehmen und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2 Begriffliche Grundlagen und Definitionen: Hier werden die Kernbegriffe Compliance und Corporate Compliance erläutert sowie Ziele, Funktionen und Elemente eines Compliance-Systems abgegrenzt.

3 Unternehmerische Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel behandelt die organisatorischen Strukturen, die Rolle der Compliance-Beteiligten sowie die rechtlichen Notwendigkeiten und Konsequenzen.

4 Implementierung von Compliance: Der Hauptteil beschreibt den Prozess der Einführung eines Compliance Management Systems, von der Risikoanalyse bis hin zur Dokumentation und Kommunikation.

5 Besonderheiten der CMS-Implementierung: Dieses Kapitel widmet sich spezifischen Bereichen wie arbeitsrechtlichen Aspekten, Versicherungsfragen und der IT-Compliance.

6 Problemkreise der Compliance: Hier analysiert der Verfasser kritisch bestehende Herausforderungen bei der Umsetzung und identifiziert Potenziale für zukünftige Verbesserungen.

7 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Compliance-Management-Feldes.

Schlüsselwörter

Compliance, Corporate Compliance, Compliance Management System, CMS, Risikoanalyse, Compliance Officer, Rechtskonformität, Risikominimierung, Unternehmenskultur, Code of Conduct, Whistleblowing, IT-Compliance, Haftung, Wirtschaftsstrafrecht, IDW PS 980.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und der Implementierung eines Compliance Management Systems (CMS) in großen Unternehmen unter Berücksichtigung rechtlicher und organisatorischer Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition von Compliance-Begriffen, die organisatorische Einbettung, die Risikoanalyse, die Kommunikation sowie spezifische rechtliche Rahmenbedingungen und arbeitsrechtliche Besonderheiten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über die Möglichkeiten, Entscheidungswege und Implementierungsschritte eines Compliance Management Systems zu geben, um Unternehmen bei der Etablierung rechtskonformer Strukturen zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine wissenschaftliche Arbeit, die den Status quo der Compliance-Implementierung auf Basis aktueller Fachliteratur, Standards wie dem IDW PS 980 und relevanter Rechtsprechung analysiert und aus Sicht des Verfassers bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Implementierung eines CMS, die Analyse besonderer Rahmenbedingungen (Arbeits-, Versicherungs- und IT-Recht) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Problemkreisen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Corporate Compliance, Risikoidentifikation, Compliance Officer, Whistleblowing, Governance und Unternehmenskultur beschreiben.

Welche Bedeutung hat das IDW PS 980 für die Arbeit?

Der IDW PS 980 dient als zentraler Orientierungsmaßstab für die Anforderungen an ein wirksames Compliance Management System und wird im Implementierungsprozess grundlegend berücksichtigt.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen zentraler und dezentraler Compliance-Organisation?

Die Arbeit beleuchtet die Vor- und Nachteile beider Ansätze, wobei sie betont, dass die Wahl der Struktur stark von der Größe, dem Tätigkeitsfeld und der globalen Aufstellung des Unternehmens abhängt.

Welche Rolle spielt die D&O-Versicherung für Compliance-Verantwortliche?

Die Arbeit ordnet die D&O-Versicherung als wichtiges Instrument zur Absicherung von Führungskräften und Organmitgliedern gegen persönliche Haftungsrisiken ein, betont jedoch, dass sie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit nicht greift.

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Résumé des informations

Titre
Die Implementierung eines Compliance Management Systems in großen Unternehmen
Université
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Note
1,3
Auteur
Özgür Bozkurt (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
95
N° de catalogue
V351065
ISBN (ebook)
9783668379565
ISBN (Livre)
9783668379572
Langue
allemand
mots-clé
implementierung compliance management systems unternehmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Özgür Bozkurt (Auteur), 2013, Die Implementierung eines Compliance Management Systems in großen Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351065
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