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Analyse des Eigenkapitalspiegels der DAX 30-Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 (Konzern IFRS)

Titel: Analyse des Eigenkapitalspiegels der DAX 30-Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 (Konzern IFRS)

Seminararbeit , 2016 , 20 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um mehr Vergleichbarkeit und Transparenz zu schaffen, stellen (teils auf freiwilliger Basis) immer mehr Unternehmen ihren Jahresabschluss nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) des IASB (International Accounting Standards Board) aus. Das erfolgt, da das Eigenkapital einer Unternehmung durch verschiedene Vorgänge beeinflusst werden kann. Diese sind allerdings nicht immer aus Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ersichtlich, sondern werden teilweise direkt und erfolgsneutral im Eigenkapital verbucht. Durch den Eigenkapitalspiegel sollen die Abschlussadressaten über alle Eigenkapital verändernden Vorgänge in der betreffenden Periode informiert werden.

In der Eigenkapitalveränderungsrechnung werden also jene Geschäftsvorfälle aufgeführt die, ohne die GuV zu tangieren, direkt im Eigenkapital verbucht werden. So kann bei einem positiven Ergebnis in der GuV das Eigenkapital einer Unternehmung trotzdem reduziert werden. Dies erfolgt dann durch ein negatives sonstiges Ergebnis. Es stellt sich also die Frage: „Wie wichtig ist die Betrachtung des OCI um den Erfolg einer Unternehmung beurteilen zu können?“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG

1.2 VORGEHENSWEISE

2 GRUNDLAGEN EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

2.1 DEFINITION OCI (OTHER COMPREHENSIVE INCOME)

2.2 ZIELSETZUNG BEI DER SEPARATEN DARSTELLUNG DES OCI

3 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG DES OCI

3.1 AUSWERTUNG DER DATEN AUS DEN KONZERNABSCHLÜSSEN DER DAX 30

3.2 ANALYSE OCI UND JAHRESÜBERSCHUSS / -FEHLBETRAG DER DAX 30

3.3 BEWERTUNG DES ERGEBNISSES AUS DER ANALYSE DER DAX 30

4 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Bedeutung des "Other Comprehensive Income" (OCI) innerhalb der IFRS-Konzernabschlüsse. Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern die Betrachtung des OCI für eine fundierte Beurteilung des Erfolgs einer Unternehmung unerlässlich ist, um drohende Informationslücken bei der Bilanzanalyse zu vermeiden.

  • Bedeutung der Eigenkapitalveränderungsrechnung nach IFRS
  • Definition und Entstehungsursachen des OCI
  • Empirische Analyse der DAX 30-Unternehmen im Geschäftsjahr 2014
  • Einfluss des OCI auf das Gesamtergebnis (Comprehensive Income)
  • Methoden der Ergebnisanalyse unter Berücksichtigung von Recycling-Effekten

Auszug aus dem Buch

2.2 Zielsetzung bei der separaten Darstellung des OCI

Eine wesentliche Zielsetzung beim getrennten Ausweis des sonstigen Ergebnisses besteht darin, das Ergebnis aus operativer Geschäftstätigkeit einer Unternehmung aufzuzeigen, ohne das es durch bspw. Wertänderungen aufgrund der Fair-Value-Methode beeinflusst wird. So kann der Abschlussadressat genau erkennen, ob das Unternehmen bei seiner operativen Geschäftstätigkeit erfolgreich war oder nicht.

Das sonstige Ergebnis zeigt Erfolgskomponenten, die nur mittelbar etwas mit dem operativen Geschäftszweck der Unternehmung zu tun haben.

„Die Posten beinhalten im Wesentlichen Wertänderungen aufgrund von Zeitbewertungen, die zwar im Eigenkapital erfasst werden, jedoch am Markt noch nicht realisiert sind. Diese Bewertungsunterschiede stellen aus bilanzanalytischer Sicht aufgedeckte stille Reserven dar, die bei der Ermittlung des Periodenergebnisses bislang nicht berücksichtigt wurden.“ Durch das Aufdecken der stillen Reserven zeigt das OCI zukünftige Ergebnispotenziale auf und kann somit Informationen über die erwartete Ertragskraft einer Unternehmung liefern. Allerdings sollten hier nur Beträge Beachtung finden, die zu einem späteren Zeitpunkt wirklich ergebniswirksam in die GuV umgegliedert (recycelt) werden. Für sie stellt das sonstige Ergebnis sozusagen einen Zwischenspeicher dar. „Dabei ist jedoch darauf hinzuweisen, dass im OCI auch Wertänderungen enthalten sind, die bei einer späteren tatsächlichen Realisierung weiterhin GuV-neutral behandelt und schlicht in andere Eigenkapitalposten umgebucht werden. Da diese Beträge weder vom Unternehmen verdient bzw. erwirtschaftet, noch jemals in der GuV als Periodenerfolg ausgewiesen werden, dürfen die bei der Prognose der Ertragskraft auch keine Berücksichtigung finden.“ „Nach US-GAAP existiert diese Differenzierung nicht, da hier eine grundsätzlich GuV-wirksame Ausbuchung der im OCI erfassten Beträge vorgesehen ist.“ Es muss außerdem beachtet werden, ob und wann die Beträge realisiert werden. Differenzen aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen, werden evtl. niemals ausgelöst.

Ein weiteres Ziel, das durch den getrennten Ausweis des OCI verfolgt wird, ist es das Ergebnis der Unternehmen durch zu große Schwankungen durch Pensions-Volatilität zu schützen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, warum Unternehmen nach IFRS zur Erstellung einer Eigenkapitalveränderungsrechnung verpflichtet sind, um das "Other Comprehensive Income" (OCI) transparent abzubilden.

2 GRUNDLAGEN EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG: Hier werden die theoretischen Grundlagen des OCI definiert und die verschiedenen Entstehungsursachen sowie die strategische Zielsetzung des getrennten Ausweises erläutert.

3 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG DES OCI: Dieses Hauptkapitel führt eine empirische Analyse der 29 untersuchten DAX 30-Unternehmen durch, wertet deren Daten aus und bewertet die Auswirkungen des OCI auf das ausgewiesene Jahresergebnis.

4 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, das OCI bei der Analyse des Jahresabschlusses zu berücksichtigen, um eine vollständige Bewertung der Ertragskraft zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Eigenkapitalveränderungsrechnung, OCI, Other Comprehensive Income, IFRS, Jahresabschluss, Bilanzanalyse, Gesamtergebnis, Fair-Value-Bewertung, net income, Eigenkapital, Konzernabschluss, Ertragskraft, Recycling-Prinzip, stille Reserven, DAX 30

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Eigenkapitalspiegels bzw. der Eigenkapitalveränderungsrechnung bei DAX 30-Unternehmen nach IFRS-Rechnungslegung, mit speziellem Fokus auf das "Other Comprehensive Income" (OCI).

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Abgrenzung zwischen erfolgswirksamen und erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen, die Bedeutung des OCI für die Erfolgsmessung sowie die Auswirkungen von Fair-Value-Bewertungen auf das Konzernergebnis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu klären, wie wichtig die Betrachtung des OCI ist, um den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg einer Unternehmung beurteilen zu können und wie sich dieses auf das Gesamtergebnis auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine empirische Untersuchung durch, bei der er die veröffentlichten Konzernabschlüsse (Eigenkapitalveränderungsrechnungen) der 29 relevanten DAX 30-Unternehmen für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 analysiert und auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Auswertung der Daten, eine vergleichende Analyse des OCI zum Jahresüberschuss (net income) und eine detaillierte Bewertung dieser Ergebnisse unter Berücksichtigung branchenspezifischer Besonderheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie IFRS, Eigenkapitalveränderungsrechnung, OCI, Gesamtergebnis, Fair-Value-Bewertung und Bilanzanalyse charakterisieren.

Warum kann das OCI trotz eines positiven Jahresüberschusses zu einer Reduktion des Eigenkapitals führen?

Dies geschieht, wenn das "sonstige Ergebnis" (OCI) stark negativ ausfällt, wodurch das Gesamtergebnis sinkt. Da das OCI direkt im Eigenkapital verbucht wird, wirkt sich ein entsprechendes negatives OCI mindernd auf das Eigenkapital aus, ungeachtet der positiven GuV-Ergebnisse.

Was ist mit dem "Recycling-Prinzip" im Kontext des OCI gemeint?

Das Recycling-Prinzip beschreibt den Prozess, bei dem bestimmte OCI-Posten zu einem späteren Zeitpunkt, bei ihrer tatsächlichen Realisierung, erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden.

Welche Rolle spielt die Volatilität bei Pensionsverpflichtungen für das OCI?

Nach IAS 19 beeinflussen versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste aus Pensionsverpflichtungen das OCI. Diese können hohe Summen erreichen und das Ergebnis von Jahr zu Jahr stark schwanken lassen, was die Notwendigkeit einer genauen Analyse unterstreicht.

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Details

Titel
Analyse des Eigenkapitalspiegels der DAX 30-Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 (Konzern IFRS)
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V351134
ISBN (eBook)
9783668430372
ISBN (Buch)
9783668430389
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse eigenkapitalspiegels geschäftsjahr konzern ifrs
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Analyse des Eigenkapitalspiegels der DAX 30-Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 (Konzern IFRS), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351134
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