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Interkulturelle nonverbale Kommunikation. Kulturelle Unterschiede in der Körpersprache

Título: Interkulturelle nonverbale Kommunikation. Kulturelle Unterschiede in der Körpersprache

Tesis (Bachelor) , 2016 , 33 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Bouchra Moussaddiq (Autor)

Medios / Comunicación - Comunicación intercultural
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Ziel dieser Arbeit ist die wichtigen kulturellen Differenzen in der Körpersprache vorzustellen und zu kennen, weil sie neben verbalen Unterschieden die Schlüsselkompetenzen für eine gelungene Kommunikation sind und die Wichtigkeit dieses Kommunikationsmittels beweisen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird folgender Fragestellung nachgegangen: Was ist eigentlich Kommunikation, nonverbale Kommunikation und Kultur? Ist die Körpersprache angeboren oder erworben, bewusst oder unbewusst? Was sind die kulturellen Unterschiede in der nonverbalen Sprache? Welche Funktion und Bedeutung hat diese Kommunikationsform?

Diese Arbeit setzt die nonverbale Kommunikation und ihre kulturellen Unterschiede als wichtigste Form der zwischenmenschlichen Verständigung im Mittelpunkt.
In diesem Zusammenhang meint der österreichisch-amerikanische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick: „man kann nicht nicht kommunizieren“. Dieses Axiom verweist uns darauf, dass der Prozess der Kommunikation immer stattfindet, er wird nicht unterbrochen, wenn die Beteiligten nichts sagen und schweigen. D.h. Auch wenn man versucht den Kontakt mit dem Gegenüber zu vermeiden, wird man es nicht schaffen. Da der Mund stumm sein kann, der Körper jedoch nicht.
Jede Kultur hat bestimmte sprachliche Regeln sowie bestimmte Muster nonverbaler Verhalten, die von Angehörigen jeweiligen Kulturkreises beherrscht werden, aber für Mitglieder anderer Kulturen die Ursache für Missverständnisse sein können. So „Wie jede andere Sprache besteht die [nonverbale Sprache] aus Wörtern, Sätzen und Satzzeichen. Jede Geste ist ein einzelnes Wort und Wörter können mehrere, verschiedene Bedeutungen haben. Die jeweilige Bedeutung erfasst man im Kontext eines ganzen Satzes bzw. des Gesamtverhaltens.“ Also die Dekodierung jeder Äußerung hängt von dem Kontext bzw. dem Kulturraum ab, wo dieses Verhalten dargestellt wird. Darüber hinaus steigt im Zeitalter der multikulturellen und globalisierten Gesellschaften, sowie der Migranten bzw. der Flüchtlinge sowohl das Interesse an diesem Thema ‚die interkulturellen Kommunikation‘, als auch das Zusammentreffen zwischen Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft. Aufgrund fehlenden Wissens über die interkulturellen nonverbalen Unterschiede und Mehrdeutigkeit, die die körperkommunikativen Ausdrücke beinhalten, können sehr oft Irritationen, Missverständnisse und sogar Konflikte zwischen Gesprächspartnern entstehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffserklärungen

1.1. Kommunikationsbegriff

1.2. Nonverbale Kommunikation

1.2.1. Sind nonverbale Inhalte angeboren oder erworben?

1.2.2. Bewusste und unbewusste Signale der Körpersprache

1.3. Kulturbegriff

2. Wichtigste kulturelle Differenzen in der nonverbalen Kommunikation

2.1. Blickkontakt

2.2. Mimik

2.3. Proxemik

2.4. Gestik

3. Beispiele für Darstellungen nonverbaler Ausdrücke

3.1. Beispiel 1: Merkel-Raute

3.2. Beispiel 2: R4bia-Zeichen

4. Funktion und Bedeutung der Körpersprache

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der nonverbalen Kommunikation als essenziellen Bestandteil der zwischenmenschlichen Verständigung und analysiert, wie kulturelle Unterschiede in der Körpersprache zu Missverständnissen führen können.

  • Grundlagen der Kommunikation und Definitionen des Kulturbegriffs
  • Analyse kultureller Unterschiede in Blickkontakt, Mimik, Proxemik und Gestik
  • Interpretation bekannter nonverbaler Symbole wie der Merkel-Raute und des R4bia-Zeichens
  • Untersuchung der Funktionen und der hohen Wirksamkeit nonverbaler Signale in sozialen und politischen Kontexten

Auszug aus dem Buch

2.4. Gestik

Kopfnicken und Kopfschütteln

Diese nonverbalen Formen der Ablehnung und Zustimmung werden in vielen Kulturen unterschiedlich verwendet. Ein Kopfschütteln kann in einem Kulturkreis als zustimmend gewertet, in anderem als Ablehnung angesehen werden. Daher kann ein Nicken oder Schütteln des Kopfs viele Verständigungsprobleme verursachen, wie in folgender Situation deutlich wird:

„Ein Reisender kommt nach einer Nachtfahrt auf dem Busbahnhof in Istanbul an. Er sucht nach einem Bus, der zum Flughafen fährt. Der erste Busfahrer, den er fragt, nickt bedächtig mit dem Kopf. Zufrieden steigt er ein. Ihm wird jedoch durch die anderen Mitfahrer bedeutet, dass der Bus nicht zum Flughafen fährt. Zu müde, um sich über den Fahrer zu ärgern, steigt er aus und versucht seinen Glück noch einige Male in anderen Bussen, immer mit dem gleichen [Ergebnis], schließlich fährt er mit einem Taxi.“42

Was in Marokko als Zustimmungszeichen dekodiert wird, hat in der Türkei auch in Bulgarien und Malaysia gegenteilige Bedeutung. 43 So wird die nonverbale Verneinung mit dem Kopfnicken ausgedrückt, wie in manchen Teilen Afrikas und in Indien. Im Unterschied zu andern Ländern wie in den USA, wo das Kopfnicken eine bejahende und das Kopfschütteln eine verneinende Ausdrucksform ist. In Korea wird mit dem Kopfschüttelen weder Zustimmung noch Ablehnung, sondern Ratlosigkeit bzw. «Ich weiß es nicht» ausgedrückt.44

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Kommunikation, der nonverbalen Ausdrucksformen sowie den Kulturbegriff und untersucht den Ursprung menschlicher Handlungen.

2. Wichtigste kulturelle Differenzen in der nonverbalen Kommunikation: Hier werden unterschiedliche kulturelle Konventionen in Bezug auf Blickkontakt, Mimik, Proxemik und Gestik detailliert miteinander verglichen.

3. Beispiele für Darstellungen nonverbaler Ausdrücke: Anhand der Merkel-Raute und des R4bia-Zeichens wird analysiert, wie spezifische Handgesten weltweit interpretiert und politisch aufgeladen werden.

4. Funktion und Bedeutung der Körpersprache: Dieses Kapitel verdeutlicht die zentrale Rolle der Körpersprache in der zwischenmenschlichen Interaktion und ihre Wirksamkeit, insbesondere im politischen Bereich.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Interkulturelle Kompetenz, Kultur, Gestik, Mimik, Proxemik, Blickkontakt, Merkel-Raute, R4bia-Zeichen, Missverständnisse, Enkulturation, Kommunikation, Symbole, Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung nonverbaler Kommunikation und die Herausforderungen, die kulturelle Unterschiede in der Körpersprache bei der zwischenmenschlichen Verständigung erzeugen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert sich auf die terminologischen Grundlagen, kulturelle Differenzen bei elementaren Gesten und Ausdrücken sowie die Funktion nonverbaler Kommunikation in sozialen und politischen Zusammenhängen.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Ziel ist es, die wichtige Rolle nonverbaler Ausdrucksformen zu belegen und die Notwendigkeit interkultureller Kompetenz aufzuzeigen, um Missverständnisse im multikulturellen Zusammenleben zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse kommunikationswissenschaftlicher Konzepte und der Auswertung von Fallbeispielen und empirischen Erkenntnissen zu nonverbalen Symbolen.

Was steht im Hauptteil der Untersuchung im Mittelpunkt?

Im Hauptteil werden die kulturellen Divergenzen bei Blickkontakt, Mimik, Proxemik und Gestik analysiert sowie die Bedeutung von Symbolen wie der Merkel-Raute und dem R4bia-Zeichen interpretiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind nonverbale Kommunikation, interkulturelle Kompetenz, kulturelle Unterschiede, Gestik, Mimik, Proxemik und politische Kommunikation.

Welche Bedeutung hat das R4bia-Zeichen in diesem Kontext?

Es dient als Beispiel für ein Handzeichen, das von einer ursprünglich eher lokalen oder alltäglichen Bedeutung zu einem global bekannten Symbol für politischen Widerstand und Freiheit geworden ist.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Blickkontakt in verschiedenen Kulturen?

Während in westlichen Kulturen direkter Blickkontakt oft als Zeichen von Respekt und Aufrichtigkeit gilt, wird er in vielen asiatischen Kulturen häufig als unhöflich oder als Verletzung der Privatsphäre wahrgenommen.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Interkulturelle nonverbale Kommunikation. Kulturelle Unterschiede in der Körpersprache
Universidad
Mohammed V University at Agdal
Calificación
1,7
Autor
Bouchra Moussaddiq (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
33
No. de catálogo
V351268
ISBN (Ebook)
9783668378605
ISBN (Libro)
9783668378612
Idioma
Alemán
Etiqueta
interkulturelle kommunikation kulturelle unterschiede körpersprache nonverbale Geste Mimik Proxemik ohne wote nonverbale kommunikation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bouchra Moussaddiq (Autor), 2016, Interkulturelle nonverbale Kommunikation. Kulturelle Unterschiede in der Körpersprache, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351268
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