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Miteinander Turnen gemeinsam gestalten. Akrobatikpyramiden

Sport, 5. Klasse

Titre: Miteinander Turnen gemeinsam gestalten. Akrobatikpyramiden

Plan d'enseignement , 2013 , 20 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dr. Florian Krick (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Résumé Extrait Résumé des informations

Ziel dieser Unterrichtsreihe, ist die Präsentation einer selbstständig erarbeiteten Gruppengestaltung, in der die Schüler vorgegebene Bewegungen aus dem Kanon des formgebundenen Turnens mit akrobatischen Elementen sowie eigenständig entwickelten Bewegungsformen und Gestaltungsideen verbinden.
Ausgangspunkt sind den Schülern bekannte Bewegungen des formgebundenen Turnens, die erarbeitet, später variiert und schließlich mit (subjektiv) neuen Turnbewegungen kombiniert und präsentiert werden. Dieses Vorhaben folgt damit dem didaktischen Muster, nach dem vom Bekannten zum (noch) Unbekannten vorangegangen wird. Dies entspricht einer Ausgangssituation, die für das Thema häufig anzutreffen ist: Wenn die Schüler über turnerische Vorerfahrungen verfügen, dann eher über solche, die aus einer konventionellen Vermittlung einzelner Kunststücke stammen. Sie dort wieder abzuholen und schrittweise in eine freiere turnerische Bewegungsweise zu führen, die den elementaren Sinn des Turnens erschließt, ist das Anliegen.
In diesem Unterrichtsentwurf wird die kooperative Erarbeitung von Akrobatikpyramiden aus methodischer und didaktischer Perspektive detailliert erläutert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Bild und Stand der Lerngruppe

2 Didaktische Überlegungen

2.1 Didaktische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

2.2 Didaktische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

2.3 Kompetenzen, Stundenziele und Indikatoren

3 Methodische Überlegungen

3.1 Überlegungen zur Kompetenzorientierung

3.2 Methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

3.3 Methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde

4 Geplanter Stundenverlauf (tabellarisch)

5 Literatur

6 Anhang

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Unterrichtseinheit ist die Förderung der Bewegungskompetenz durch das eigenständige Gestalten von Akrobatikpyramiden in kooperativen Kleingruppen, wobei die Schüler lernen, ihre turnerischen Fähigkeiten aufeinander abzustimmen und soziale Verantwortung zu übernehmen.

  • Entwicklung und Vertiefung der Bewegungskompetenz im Bereich Turnen
  • Erarbeitung von Pflichtelementen wie Handstand und Akrobatikpyramiden
  • Förderung der Kooperations- und Teamfähigkeit in geschlechtsheterogenen Gruppen
  • Stärkung der Urteils- und Entscheidungskompetenz durch eigenverantwortliche Gestaltungsprozesse
  • Reflexion des Lernprozesses und der sozialen Interaktion

Auszug aus dem Buch

3.2 Methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

Der Unterricht folgt weitgehend der Methode des kooperativen Lernens (für den Sportunterricht vgl. Bähr, 2005). Kooperatives Lernen zeichnet sich dadurch aus, dass „Schüler in kleineren Gruppen arbeiten, um sich beim Lernen des Stoffes gegenseitig zu helfen“ (Slavin, 1989, S. 129). Aus der Kurzdefinition wird deutlich, dass diese Methode eine Möglichkeit bietet, den Doppelauftrag des Schulsportunterrichts praktisch umzusetzen und alle drei fachspezifischen Kompetenzen (Bewegungskompetenz, Urteils- & Entscheidungskompetenz, Teamkompetenz) integrativ zu fördern.

Um den Schülern die hohe Bedeutung der gegenseitigen Unterstützung in den Kleingruppen im Rahmen dieses Unterrichtsvorhabens zu verdeutlichen, werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei der abschließenden Präsentation keine Einzelleistung, sondern ausschließlich die Gruppenleistung gewertet wird. Da die Teamleistung bedeutsam ist, hat der Einzelne also vor allem dann bzw. erst dann Erfolg, wenn auch alle anderen Mitglieder seines Teams einen Lernfortschritt erzielen. Da die Gruppe (und mit ihr der Einzelne) vom individuellen Lernfortschritt der Mitglieder profitiert, sieht sich der Einzelne gefordert, den Lernprozess seiner Team-Mitglieder aktiv zu unterstützen bzw. sich für den eigenen Lernprozess Unterstützung von seinen Team-Mitgliedern einzuholen. Diese positive Wechselbeziehung in Bezug auf den Lernprozess ist ein Merkmal kooperativen Lernens.

Innerhalb eines thematisch festgesetzten Rahmens beinhalten Situationen kooperativen Lernens die Möglichkeit und Notwendigkeit, eigenständig Entscheidungen darüber zu treffen, auf welchem Weg der Arbeitsauftrag umgesetzt, das gemeinsame Gruppenziel (hier: Erlernen der Pflichtelemente, Präsentation der (Mini-)Turnkür) erreicht werden soll: Was müssen wir tun, um einen guten Handstand zu turnen? Welche Pyramiden werden ausgewählt? Wie wird der gemeinsame Anfang gestaltet? Dieser Spielraum für Entscheidungen, als weiteres Merkmal kooperativen Unterrichts, verlangt die Selbst- und Mitbestimmung der einzelnen Schüler innerhalb des Teams, wodurch Urteils- & Entscheidungskompetenz sowie Teamkompetenz gefördert und damit potenziell gefördert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bild und Stand der Lerngruppe: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung der Klasse G5a, das aktuelle Lernklima sowie die Ausgangslage der Schüler in Bezug auf kooperative Arbeitsformen.

2 Didaktische Überlegungen: Hier werden die theoretischen Grundlagen des erziehenden Sportunterrichts auf die Unterrichtsreihe und die spezifische Doppelstunde angewandt.

3 Methodische Überlegungen: Das Kapitel erläutert das angewandte Prozessmodell zur Kompetenzorientierung und begründet den Einsatz kooperativer Lernformen zur Förderung der spezifischen Schülerkompetenzen.

4 Geplanter Stundenverlauf (tabellarisch): Eine übersichtliche Darstellung der zeitlichen Abfolge, Phasen, Sozialformen und Materialien der geplanten Unterrichtsstunde.

5 Literatur: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Lehrpläne.

6 Anhang: Enthält ergänzende Materialien, Arbeitsaufträge, Beobachtungsbögen und Evaluationsvorlagen für den Unterricht.

Schlüsselwörter

Sportunterricht, Kooperatives Lernen, Akrobatik, Pyramidenbau, Bewegungskompetenz, Teamkompetenz, Urteilsfähigkeit, Schulsport, Kleingruppenarbeit, Gruppengestaltung, Turnen, Unterrichtsentwurf, Lernprozess, Reflexion, Geschlechtsheterogenität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Der Entwurf beschreibt eine Unterrichtsreihe und eine spezifische Doppelstunde im Fach Sport für die Klasse G5a, die den Fokus auf kooperatives Turnen und den Bau von Akrobatikpyramiden legt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Förderung der Bewegungskompetenz durch das Erlernen von Pflichtelementen (Handstand, Akrobatikpyramiden) sowie die Entwicklung sozialer Kompetenzen durch kooperative Gruppenarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?

Das Hauptziel ist die Erarbeitung und Präsentation von Akrobatikpyramiden in Kleingruppen, wobei die Schüler lernen, ihre motorischen Fähigkeiten im Team zu koordinieren und sich gegenseitig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Methode des kooperativen Lernens, die darauf abzielt, durch positive Wechselbeziehungen zwischen den Schülern den individuellen und gemeinsamen Lernfortschritt zu optimieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in didaktische und methodische Überlegungen, in denen die Relevanz des Themas im aktuellen Lehrplan erörtert und die konkrete methodische Umsetzung in Phasen dargestellt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sportunterricht, Kooperatives Lernen, Bewegungskompetenz, Akrobatik, Teamfähigkeit und Gruppengestaltung definiert.

Warum wird im Unterrichtsverlauf ein "kooperatives Spiel" als Einstieg gewählt?

Das Spiel dient dazu, die Schüler in ihren Kleingruppen zu aktivieren und die notwendige soziale Basis für die anschließende kooperative Erarbeitung der Akrobatikpyramiden zu schaffen.

Wie wird die Bewertung der Schülerleistung am Ende der Reihe gestaltet?

Bewertet wird nicht die Einzelleistung, sondern ausschließlich die Gruppenleistung der Kleingruppe bei der Präsentation ihrer Minikür.

Welche Rolle nimmt der Lehrer während der Erarbeitungsphase ein?

Der Lehrer agiert primär als Berater und moderiert den Prozess, indem er durch gezielte Fragen zur Selbsthilfe anregt, anstatt direkte Lösungen vorzugeben.

Wie gehen die Schüler mit Sicherheitsaspekten beim Pyramidenbau um?

Die Schüler werden dazu angehalten, Kommandos zu geben und sich gegenseitig zu sichern, wobei die Vermeidung einer Überlastung der Lendenwirbelsäule zentral thematisiert wird.

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Résumé des informations

Titre
Miteinander Turnen gemeinsam gestalten. Akrobatikpyramiden
Sous-titre
Sport, 5. Klasse
Note
1,0
Auteur
Dr. Florian Krick (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
20
N° de catalogue
V351353
ISBN (ebook)
9783668380950
ISBN (Livre)
9783668380967
Langue
allemand
mots-clé
Sportunterricht Turnen Akrobatik Doppelauftrag Erziehender Sportunterricht Handstand
Sécurité des produits
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Citation du texte
Dr. Florian Krick (Auteur), 2013, Miteinander Turnen gemeinsam gestalten. Akrobatikpyramiden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351353
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Extrait de  20  pages
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