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Die Sakramente aus katholischer und evangelischer Perspektive

Título: Die Sakramente aus katholischer und evangelischer Perspektive

Trabajo Escrito , 2013 , 17 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Rebecca Meier (Autor)

Teología - Religión comparativa
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Sakramente sind heute immer noch Elemente, welche die römisch-katholische und evangelisch-lutherische Kirche voneinander trennen. Beide Kirchen beziehen sich auf die Wichtigkeit der entsprechenden eigenen Sakramente, die uns in die Gemeinschaft zu Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist stellen. Die unterschiedliche Behandlung von Sakramenten wird unter anderem bereits durch die unterschiedliche Anzahl der Sakramente beider Kirchen sichtbar. Die römisch-katholische Kirche hat sieben und die evangelisch-lutherische Kirche lediglich zwei Sakramente.

In der folgenden Arbeit soll dieser Unterschied genauer aufgezeigt werden und erklärt werden, wie es überhaupt zu diesen unterschiedlichen Sichtweisen kommen konnte. Zu Beginn wird der Begriff „Sakrament“ genauer definiert. Anschließend möchte ich einen Einblick in die historische Entstehung der Sakramente geben und diese dann jeweils vorstellen und erläutern. Im Anschluss werde ich erklären, warum es in der Reformation zu einer Wandlung des Sakramentsbegriffs kam und werde dabei vor Allem auf Martin Luther eingehen. Am Ende der Arbeit wird die evangelische und katholische Anschauungsweise nochmals kurz zusammengefasst und anhand dieser Erkenntnis Möglichkeiten einer Verständigung aufgezeigt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitungsgedanke

Definition „Sakramente“

Zur Geschichte des Sakramentsverständnisses

Sakramente in der Alten Kirche

Das Sakramentsverständnis im Mittelalter

Darstellung der sieben Sakramente

Die Taufe

Das Abendmahl/ die Eucharistie

Die Firmung

Die Beichte

Die Krankensalbung

Die Priesterweihe

Die Ehe

Sakramente in der Theologie der Reformatoren

Schlussgedanke: Konvergenzen und Divergenzen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die konfessionellen Unterschiede im Sakramentsverständnis zwischen der römisch-katholischen und der evangelisch-lutherischen Kirche. Ziel ist es, die historische Entwicklung der Sakramentslehre nachzuzeichnen, die Wandlung des Begriffs in der Reformation zu analysieren und Möglichkeiten einer ökumensichen Verständigung aufzuzeigen.

  • Historische Herleitung des Begriffs „Sakrament“ und seiner Entwicklung in der Alten Kirche und im Mittelalter.
  • Vergleichende Analyse der sieben katholischen Sakramente und ihrer theologischen Einordnung.
  • Erarbeitung der reformatorischen Kritik am traditionellen Sakramentsverständnis unter besonderer Berücksichtigung Martin Luthers.
  • Identifikation von Konvergenzen und Divergenzen zur Förderung des ökumenischen Dialogs.

Auszug aus dem Buch

Das Sakramentsverständnis im Mittelalter

Der weite Sakramentsbegriff der Alten Kirche geht zurück bis ins zwölfte Jahrhundert. Im elften bzw. zwölften Jahrhundert herrschten noch sehr unterschiedliche Vorstellungen über die Zahl der Sakramente.

Der Theologe Hugo von St. Viktor versuchte den Sakramentsbegriff festzulegen, da ihm der augustinische Begriff „Zeichen“ zu weitgehend war: Zeichen bezeichnen, aber sie können das Bezeichnete nicht verleiten; im Sakrament dagegen ist nicht nur Zeichenhaftigkeit, sondern auch Wirksamkeit. Nach Hugo von St. Viktor sind Sakramente also nicht nur Zeichen, sondern „enthalten“ die Gnade, weswegen er ein Sakrament als ein „materielles Element, das äußerlich sinnhaft vor Augen gestellt wird und eine undichtbare, geistliche Gnade [...] darstellt, aufgrund der Einsetzung bezeichnet und aufgrund einer heiligen Weihe enthält“ definierte.

„Sakrament im eigentlichen Sinne[...]wird genannt, was auf solche Weise Zeichen der Gnade Gottes [...] ist, dass es deren Bild trägt und deren Ursache ist“. Mit diesem Zitat führte Petrus Lombardus eine neue Überlegung zur sakramentalen Ursächlichkeit ein, welche in der katholischen Sakramentslehre bis zum Konzil von Trient eine vorherrschende Bedeutung behielt. Denn wie kann etwas auf solche Weise Zeichen sein, dass es gleichzeitig abbildet und verursacht? Verbunden mit dem Einsetzungsprinzip nach Hugo von St. Viktor trägt die Überlegung Lombardus maßgeblich dazu bei, dass um die Mitte des 12. Jahrhunderts die Zahl der Sakramente auf sieben festgelegt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitungsgedanke: Diese Einleitung führt in die Differenzen des Sakramentsverständnisses zwischen katholischer und lutherischer Kirche ein und skizziert das methodische Vorgehen.

Definition „Sakramente“: Hier wird der etymologische Ursprung und die theologische Grundbedeutung des Sakraments als „Heilszeichen“ dargelegt.

Zur Geschichte des Sakramentsverständnisses: Das Kapitel beleuchtet die antiken Wurzeln des Begriffs sowie die Entwicklung des Sakramentsbegriffs im Mittelalter durch Denker wie Hugo von St. Viktor und Thomas von Aquin.

Darstellung der sieben Sakramente: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die sieben katholischen Sakramente (Taufe, Eucharistie, Firmung, Beichte, Krankensalbung, Weihe, Ehe) und deren Bedeutung.

Sakramente in der Theologie der Reformatoren: Hier wird die reformatorische Wende unter Martin Luther analysiert, die den Fokus auf das Wort Gottes und die Verheißung legte.

Schlussgedanke: Konvergenzen und Divergenzen: Abschließend werden die gefundenen Gemeinsamkeiten und bleibenden Unterschiede im Rahmen des ökumenischen Dialogs zusammenfassend bewertet.

Schlüsselwörter

Sakramente, römisch-katholisch, evangelisch-lutherisch, Ökumene, Taufe, Abendmahl, Eucharistie, Reformation, Martin Luther, Heilszeichen, Rechtfertigung, Sakramententheologie, Konvergenz, Divergenz, Gnade.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den konfessionellen Unterschieden bei der Definition und Bedeutung von Sakramenten zwischen der römisch-katholischen und der evangelisch-lutherischen Kirche.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die historische Genese der Sakramente, die systematische Darstellung der sieben katholischen Sakramente sowie der reformatorische Paradigmenwechsel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Gründe für die unterschiedlichen Sichtweisen auf Sakramente zu identifizieren und Potenziale für eine ökumenische Annäherung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theologiegeschichtliche Analyse angewandt, die primäre Quellen der Sakramententheologie mit reformatorischen Erkenntnissen kontrastiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Sakramentslehre, eine detaillierte Erläuterung der sieben Sakramente und eine Analyse der theologischen Umgestaltung durch die Reformation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören Sakramente, Ökumene, Taufe, Eucharistie, Reformation sowie die Unterscheidung zwischen römisch-katholischem und evangelischem Kirchenverständnis.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Zeichen und Gnade eine so große Rolle im Mittelalter?

Weil mittelalterliche Theologen wie Hugo von St. Viktor und Thomas von Aquin klären wollten, wie ein sichtbares Zeichen (Materie) eine unsichtbare, wirksame göttliche Gnade vermitteln kann.

Was unterscheidet das reformatorische Verständnis vom katholischen?

Die Reformation betont das „Wort der Verheißung“ als Voraussetzung für ein Sakrament, was bei strenger Auslegung bei den Protestanten nur die Taufe und das Abendmahl als solche bestehen lässt.

Ist nach evangelischer Sicht eine Eheschließung ein Sakrament?

Nein, nach Martin Luther wird die Ehe als „weltlich Ding“ betrachtet, da ihr das direkte Stiftungswort Jesu für den sakramentalen Ritus fehlt.

Können dogmatische Gegensätze überwunden werden?

Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Gemeinschaft möglich ist, wenn Einigkeit im zentralen Bekenntnis besteht, auch wenn formale dogmatische Unterschiede bestehen bleiben.

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Detalles

Título
Die Sakramente aus katholischer und evangelischer Perspektive
Universidad
University of Kassel
Curso
Kirche, Reformation und Ökumene
Calificación
1,5
Autor
Rebecca Meier (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
17
No. de catálogo
V351476
ISBN (Ebook)
9783668378940
ISBN (Libro)
9783668378957
Idioma
Alemán
Etiqueta
sakramente perspektive
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Rebecca Meier (Autor), 2013, Die Sakramente aus katholischer und evangelischer Perspektive, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351476
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