Die vorliegende Arbeit ist ein problemorientierter Unterrichtsentwurf im Fach Geschichte für die Sekundarstufe II. Gegenstand ist die Rolle der Kirche in der DDR. Exemplarisch werden alle Punkte eines Langentwurfs durchgespielt. Didaktische Analyse inkl. didaktischer Reduktion, Begründung der Material- und Themenauswahl, Beschreibung der Lerngruppe, Einordnung der Stunde in die Gesamtreihe, methodische und fachwissenschaftliche Analyse.
Inhaltsverzeichnis
- I. Reihenplanung
- II. Stundenplanung
- II.1. Arbeitsergebnisse
- II.2. Tabellarischer Unterrichtsverlauf
- II.3. Bemerkungen zur Lerngruppe
- II. 4. Didaktische und fachwissenschaftliche Analyse
- II. 5. Methodische Analyse
- III. Literaturverzeichnis
- Anhang (Materialien und Tafelbild)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Unterrichtsreihe analysiert das Alltagsleben der DDR-Bürger in den 1980er Jahren und beleuchtet den Widerspruch zwischen Lebenswirklichkeit und Ideologie. Sie zielt darauf ab, die Schüler für die komplexen Dynamiken von Anpassung und Widerstand in einem autoritären System zu sensibilisieren.
- Die Aufrechterhaltung der Stabilität in der DDR unter Erich Honecker
- Die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der Kontrolle und Unterdrückung von Opposition
- Die Entstehung und Bedeutung von Widerstandsgruppen in der DDR
- Die Haltung der Kirche im Spannungsverhältnis zwischen Anpassung und Widerstand
- Die Herausforderungen und Möglichkeiten des Alltagslebens in der DDR
Zusammenfassung der Kapitel
Die erste Stunde der Unterrichtsreihe befasst sich mit der Ideologie und Lebenswirklichkeit in der DDR. Die zweite Stunde analysiert das Ministerium für Staatssicherheit und seine Rolle bei der Kontrolle und Unterdrückung von Opposition. Die dritte Stunde präsentiert exemplarisch den Widerstand der DDR-Bürger anhand zweier oppositioneller Gruppen. Die vierte Stunde untersucht die Haltung der Kirche im Spannungsverhältnis zwischen Anpassung und Widerstand. Die fünfte Stunde schließlich betrachtet den Leistungssport als Beispiel für Anpassung und Widerstand im DDR-Alltag.
Schlüsselwörter
Die Unterrichtsreihe befasst sich mit zentralen Themen wie DDR-Alltag, Anpassung, Widerstand, Stasi, Kirche, Leistungssport und Ideologie. Sie beleuchtet die Herausforderungen des Lebens in einem autoritären System und die vielfältigen Formen des Widerstands, die sich trotz Repression entwickelten. Die Reihe analysiert die Rolle der Kirche als letzte unabhängige Institution und betrachtet den Leistungssport als Beispiel für die Ambivalenz von Anpassung und Widerstand.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte die Kirche in der DDR der 1980er Jahre?
Die Kirche befand sich in einem ständigen Spannungsverhältnis zwischen der Anpassung an den Staat und der Solidarität mit oppositionellen Gruppen wie der Friedensbewegung.
Was war die Aufgabe des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)?
Das MfS diente der Kontrolle und Unterdrückung von Oppositionellen, um die Stabilität des SED-Regimes unter Erich Honecker zu sichern.
Wie wird der Widerstand in der DDR im Unterricht thematisiert?
Der Entwurf analysiert exemplarisch zwei oppositionelle Gruppen, um den Schülern die Dynamiken von Anpassung und Widerstand zu verdeutlichen.
Warum wird der Leistungssport in der Unterrichtsreihe behandelt?
Der Leistungssport dient als Beispiel für die Ambivalenz des DDR-Alltags, in dem sich sowohl systemkonforme Anpassung als auch Formen des Widerstands zeigten.
Für welche Zielgruppe ist dieser Unterrichtsentwurf konzipiert?
Es handelt sich um einen problemorientierten Entwurf für das Fach Geschichte in der Sekundarstufe II.
Was umfasst der didaktische Teil der Arbeit?
Die Arbeit enthält eine didaktische Analyse, die Begründung der Materialauswahl, eine Beschreibung der Lerngruppe sowie den tabellarischen Unterrichtsverlauf.
- Quote paper
- Christian Hüsch (Author), 2014, Die Kirche in der DDR in den 1980er Jahren. Anpassung an den Staat oder Solidarität mit der Friedensbewegung? (Geschichte, Sek. II), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351511