In dem Praktikumsbericht zu einem im Rahmen des Sonderpädagogik- Studiums abgelegten 4-wöchigen Blockpraktikums an einer Schule für motorisch beeinträchtigte Schüler wird zunächst das Bedingungsfeld der Schwerstbehindertenklasse beschrieben.
Hierbei werden die personelle Besetzung, die Raum- und Medienausstattung, die Unterrichtsorganisation, Richtlinienbezüge sowie vorhandene Förderkonzepte dargestellt.
Im zweiten Kapitel folgt eine ausführliche Beschreibung sowohl der Gesamtklasse als auch der einzelnen Schüler, die dem Klassenverband zugehörig sind.
Im dritten Kapitel wird die Tätigkeit im Unterricht im Hinblick auf die jeweiligen didaktischen Konzeptionen und Modell begründet.
Im danach folgenden Kapitel der Arbeit wird eine Unterrichtsplanung ausführlich beschrieben. Hierbei werden die Begründung des Förderschwerpunktes und des Inhalts, die Lernvoraussetzungen der einzelnen Schüler, eine Sachanalyse, der curriculare Bezug, die Verlaufsplanung und ebenfalls eine Reflexion des erfolgten Unterrichts mit einbezogen.
Im fünften Kapitel findet sich ein pädagogisches Tagebuch, an dem jeder Tag genau geschildert wird. Hier hat der Leser die Möglichkeit, Einblick in den Schulalltag einer Schwerstbehindertenklasse einer Schule für Schüler mit motorischen Einschränkungen zu bekommen.
Bevor sich dann letztendlich das Literaturverzeichnis anschließt, wird zunächst noch das Praktikum reflektiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung des Bedingungsfeldes der Klasse
1.1 Personelle Besetzung der Klasse
1.2 Raum- und Medienausstattung
1.3 Unterrichtsorganisation
1.4 Richtlinienbezüge und vorhandene Förderkonzepte
2. Ausführliche Schülerbeschreibung der Klasse
2.1 Die Klasse
2.2 xxxxx
2.3 xxxxx
2.4 xxxxx
2.5 xxxxx
2.6 xxxxx
3. Fundierung der unterrichtlichen Tätigkeit im Hinblick auf die jeweiligen didaktischen Konzeptionen und Modelle
4. Unterrichtsplanung
5. Pädagogisches Tagebuch
6. Reflexion des Praktikums
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit dient der Dokumentation und Reflexion eines vierwöchigen Schulpraktikums in einer Klasse für schwerstbehinderte Schüler. Das primäre Ziel ist es, die pädagogische Arbeit, basierend auf didaktischen Modellen wie der Basalen Stimulation, praxisnah zu analysieren, den Klassenalltag zu strukturieren und die persönliche professionelle Entwicklung in der Lehrerrolle zu reflektieren.
- Strukturanalyse des pädagogischen Bedingungsfeldes und der Unterrichtsorganisation.
- Detaillierte Beobachtung und Beschreibung individueller Förderbedarfe der Schüler.
- Verknüpfung theoretischer Konzepte (Basale Stimulation/Aktivierung) mit unterrichtspraktischem Handeln.
- Planung und Durchführung von Fördersequenzen im Bereich der taktilen Wahrnehmung.
Auszug aus dem Buch
Begründung des Inhalts und des Förderschwerpunktes
Ich habe mich für das Basteln eines Fühlbuches entschieden, damit die Schüler verschiedene Materialien kennen lernen können. Die Schüler haben die Möglichkeit, dieses Buch selber mitzugestalten und später mit nach Hause zu nehmen, so dass sie die Materialien immer wieder befühlen können.
Für diesen Förderschwerpunkt habe ich mich entschieden, weil alle Schüler in ihrer Handmotorik gefördert werden müssen.
Außerdem ist die „taktile Berührung (...) eine Grundlage der sozialen Existenz“ ( Zimmer, S.110), weil die taktile Kommunikation die erste Sprache des Kindes ist, und diese bei den Schülern der 10x stark eingeschränkt ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Beschreibung des Bedingungsfeldes der Klasse: Darstellung der personellen Rahmenbedingungen, der räumlichen Ausstattung sowie der Prinzipien der Unterrichtsorganisation und Förderkonzepte.
2. Ausführliche Schülerbeschreibung der Klasse: Individuelle Analyse der fünf Schüler hinsichtlich ihrer Behinderung, Motorik, Wahrnehmung, Kommunikation, Kognition und ihres Sozialverhaltens.
3. Fundierung der unterrichtlichen Tätigkeit im Hinblick auf die jeweiligen didaktischen Konzeptionen und Modelle: Theoretische Einordnung der Unterrichtspraxis in Anlehnung an das Modell der Basalen Stimulation nach Andreas Fröhlich.
4. Unterrichtsplanung: Konkrete Planung einer Unterrichtseinheit zum Bau eines Fühlbuches inklusive Sachanalyse und Lernvoraussetzungen.
5. Pädagogisches Tagebuch: Chronologische Aufzeichnung der täglichen Erfahrungen, Beobachtungen und Lernfortschritte während des vierwöchigen Praktikums.
6. Reflexion des Praktikums: Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrerrolle, den Herausforderungen in der Pflege sowie den persönlichen Erkenntnissen aus der Arbeit mit schwerstbehinderten Kindern.
Schlüsselwörter
Schwerstbehindertenpädagogik, Praktikumsbericht, Basale Stimulation, Taktile Wahrnehmung, Handmotorik, Unterrichtsplanung, Sonderpädagogik, Förderpflege, Inklusion, Förderschule, Körperbehinderung, Pädagogisches Tagebuch, Praxisreflexion, Sensorische Integration.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem Praktikumsbericht grundlegend?
Der Bericht dokumentiert ein vierwöchiges Praktikum an einer Sonderschule für Körperbehinderte und beleuchtet die tägliche Arbeit in einer Klasse für schwerstbehinderte Jugendliche.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Im Fokus stehen die pädagogische Arbeit mit schwerstbehinderten Schülern, die Anwendung spezifischer Förderkonzepte, die Dokumentation der Unterrichtsplanung und die Reflexion über die eigene professionelle Entwicklung.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Unterrichtsreihe?
Ziel ist die Förderung der taktil-haptischen Wahrnehmung sowie der Handmotorik der Schüler durch das eigenständige Basteln eines Fühlbuches.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Die Arbeit basiert auf dem Modell der Basalen Stimulation nach Andreas Fröhlich sowie Ansätzen der individuellen Förderung schwerstbehinderter Kinder nach Susanne Dank und Renate Zimmer.
Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?
Der Hauptteil umfasst detaillierte Schülerbeschreibungen, die theoretische Fundierung des Unterrichts, die konkrete Planung einer Unterrichtseinheit sowie ein ausführliches pädagogisches Tagebuch.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Basale Stimulation, Schwerstbehindertenpädagogik, Taktile Wahrnehmung, Handmotorik und Praxisreflexion.
Welche besondere Bedeutung hat das „Fühlbuch“ für die Schüler?
Das Fühlbuch ermöglicht den Schülern eine sinnliche Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien, dient der Förderung der Handmotorik und kann als persönliches Werk mit nach Hause genommen werden.
Wie reflektiert der Autor seine Erfahrungen bezüglich der Pflegeaufgaben?
Der Autor beschreibt anfängliche Ekelgefühle und Schwierigkeiten bei Pflegetätigkeiten, betont aber, dass diese durch die zunehmende Vertrautheit mit den Schülern im Laufe des Praktikums abgenommen haben.
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- Mirjam Wegener (Author), 2003, Praktikumsbericht Körperbehindertenpädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35172