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Neugründung / Selbständigkeit - die Suche nach einem geeigneten Partner

Title: Neugründung / Selbständigkeit - die Suche nach einem geeigneten Partner

Term Paper , 2001 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Petra Waidmann (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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[...] In diese Form könnten beispielsweise Überlegungen eines Unternehmens münden, das sich zu einem
Verbund mit einem anderen Betrieb entschlossen hat. Immer mehr Firmen drücken auf diesem oder ähnlichem
Wege den Willen zur Suche nach einem geeigneten Geschäftspartner aus. In den vergangenen
Jahren hat sich sukzessive der Trend zur Kooperation herauskristallisiert.
Nach Balling1 läßt sich zwar der empirische Nachweis der Bedeutung und Entwicklung mittels sekundärstatistischem
Datenmaterial nicht erbringen, da amtliche Statistiken nur Anhaltspunkte über vollständige
Vereinigungen liefern (z.B. bei Fusionen), dennoch werde dies deutlich durch vermehrte Pressemeldungen
und das zunehmende Interesse der Firmen an Kooperationsformen. Zudem habe bereits im Jahre
1991 eine Umfrage des Rationalisierungs-Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft (RKW) ergeben, daß seit
Mitte der achtziger Jahre Kooperationsformen stärker in Betracht gezogen würden. Im Rahmen dieser
empirischen Erhebung bei kleinen und mittleren Unternehmen in Ost- und Westdeutschland sei festgestellt
worden, daß 28% der Befragten bereits Erfahrungen mit Partnerschaften gesammelt und von den
übrigen sich mehr als 40% entschlossen hätten, in nächster Zeit Kooperation einzugehen. Diese Zahlen
stünden somit im deutlichen Gegensatz zu der bis zu diesem Zeitraum „eher zurückhaltenden Einstellung“
deutscher Unternehmen hinsichtlich Zusammenschlüssen.
Aber warum suchen Unternehmen eigentlich die Zusammenarbeit mit anderen Betrieben, welche Hintergründe,
Voraussetzungen und Zielsetzungen können zu diesem Sc hritt mit teilweise weitreichenden Konsequenzen
führen, welche Möglichkeiten der Kooperation existieren und welche Wege beschreiten Unternehmen
um den für sie idealen Partner zu finden?
Diese sind nur einige der wichtigsten Fragen, die in diesem Zusammenhang zu klären sind.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die zentralen theoretischen Hintergründe aufzuzeigen, eine gewisse
Systematik in der Vorgehensweise zur Kooperation aufzudecken und sowohl auf erreichbare Ziele und
Chancen als auch auf Risiken hinzuweisen, die solch eine Verbindung mit sich bringt. Zudem werden für
die praktische Umsetzung der Partnersuche Wege erläutert, die ein Unternehmen mittels der sich im Anhang
befindenden Kontaktadressen einschlagen kann.
1 vgl. Kelting-Büttner, Ergebnisse der RKW- Kooperationsumfrage Eschborn 1991, S.1, zitiert nach Balling,
Kooperation, S.29-30

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kooperationen in der Theorie

2.1 Bedeutung von Unternehmenszusammenschlüsssen

2.2 Kooperation - Begriffsbestimmung

2.3 Kooperationsformen und Abgrenzung zu verwandten Begriffen

2.3.1 Unterscheidung nach verbleibender Selbständigkeit

2.3.2 Unterscheidung nach verbundenen Produktions- / Handelsstufen

2.3.3 Unterscheidung nach betrieblichen Kooperationssektoren

2.3.4 Grenzüberschreitende Vereinigungen

3 Determinanten im Rahmen der Umsetzung einer Kooperation

3.1 Angestrebte Ziele und Chancen

3.2 Maßnahmen zur Risikominderung

3.3 Die Konfliktwahrscheinlichkeit und -intensität im Zeitverlauf

4 Kontaktwege zum idealen Partner

4.1 Traditionelle Wege

4.2 Nutzung neuer Medien

4.2.1 Funktionsweise einer Börse

4.2.2 Business Angels Forum

4.2.3 Börsen der IHK

4.2.3.1 Die Kapazitätenbörse

4.2.3.2 Die Kooperationsbörse

4.2.3.3 Die Technologiebörse

4.2.3.4 Die Existenzgründerbörse

5 Schlußbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Hintergründe von Unternehmenskooperationen zu beleuchten, eine Systematik für die Partnersuche zu entwickeln und Strategien zur Risikominimierung aufzuzeigen. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen systematisch bei der Suche nach geeigneten Partnern vorgehen können.

  • Theoretische Abgrenzung und Definition von Kooperationsformen.
  • Analyse von Zielen, Chancen und Risiken bei Unternehmensverbindungen.
  • Untersuchung von Konfliktpotentialen innerhalb des Kooperationszyklus.
  • Vergleich traditioneller Kontaktwege mit modernen digitalen Börseninstrumenten.

Auszug aus dem Buch

4.2.3.1 Die Kapazitätenbörse

Gemäß einer Informationsbroschüre der IHK Nordschwarzwald wird die Kapazitätenbörse als „Internetplattform zur Zusammenführung bestehender Angebote und Nachfragen an temporären und freien Kapazitäten“ bezeichnet. Dieses neu entwickelte Instrument der Partnersuche wird seit August 2000 von der IHK Nordschwarzwald angeboten. Zielgruppe des Pilotprojektes sind Unternehmen, die freie Kapazitäten zur Verfügung stellen können oder aber, z.B. bedingt durch einen Großauftrag, zusätzliche Kapazitäten benötigen.

Der Interessent fordert zunächst - telefonisch oder via email - sein persönliches Zugangspaßwort bei der IHK an, das er per Post zugesandt bekommt. Auf der Homepage der IHK unter www.nordschwarzwald.ihk.de befindet sich der Link „Wirtschaft“, der zur Kapazitätenbörse führt. Nach Eingabe des Paßwortes und des persönlichen Logins kann die Offerte direkt eingeschrieben werden bzw. die Suche nach freien Kapazitäten ist möglich. Sowohl die Pflege der Datenbestände als auch die Löschung der Ausschreibung obliegt dem Unternehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die zunehmende Relevanz von Kooperationen als Mittel zur Wettbewerbssicherung und definiert das Ziel der Arbeit.

2 Kooperationen in der Theorie: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung durch Begriffsbestimmungen und die Klassifizierung verschiedener Kooperationsformen.

3 Determinanten im Rahmen der Umsetzung einer Kooperation: Hier werden Ziele, Erfolgsfaktoren sowie Strategien zur Risikominderung und Konfliktbewältigung diskutiert.

4 Kontaktwege zum idealen Partner: Das Hauptkapitel beschreibt sowohl klassische Methoden als auch moderne Online-Börsen zur effizienten Partnersuche.

5 Schlußbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit systematischer Planung bei Kooperationsvorhaben.

Schlüsselwörter

Kooperation, Unternehmenskontakte, Existenzgründung, Kapazitätenbörse, Risikominderung, IHK-Börsen, Business Angels, Marktbearbeitung, Unternehmenszusammenschluss, Partnersuche, Wettbewerbsfähigkeit, Effizienzsteigerung, Netzwerke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Suche nach geeigneten Kooperationspartnern für Unternehmen, insbesondere unter Berücksichtigung kleiner und mittelständischer Betriebe.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die theoretische Definition von Kooperationen, die Identifikation von Risiken und Chancen sowie die Erläuterung praktischer Kontaktwege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Unternehmern eine systematische Hilfestellung bei der Partnersuche zu geben, um ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Kooperationen zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden eine Literaturrecherche zu theoretischen Grundlagen sowie eine Analyse von Kooperationsinstrumenten, insbesondere Internetbörsen, vorgenommen.

Was ist der Inhalt des Hauptteils?

Im Hauptteil werden theoretische Klassifikationen, Risikofaktoren im Zeitverlauf und konkrete digitale Kontaktwege wie IHK-Börsen detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kooperationsmanagement, IHK-Börsen, Risikominderung und der gezielte Aufbau von Synergien durch Partnerschaften.

Was ist die spezifische Funktion einer Kapazitätenbörse?

Sie dient als Internetplattform, auf der Unternehmen kurzfristig freie Kapazitäten anbieten oder bei Bedarf nach solchen suchen können, um Auslastungsspitzen auszugleichen.

Warum spielt die Kommunikation bei Kooperationen eine entscheidende Rolle?

Eine offene Kommunikation und ein stabiles Vertrauensverhältnis sind laut der Arbeit die Grundvoraussetzung, um betriebliche Daten auszutauschen und langfristige Konflikte zu vermeiden.

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Details

Title
Neugründung / Selbständigkeit - die Suche nach einem geeigneten Partner
College
Pforzheim University
Grade
1,3
Author
Petra Waidmann (Author)
Publication Year
2001
Pages
18
Catalog Number
V35180
ISBN (eBook)
9783638351799
Language
German
Tags
Neugründung Selbständigkeit Suche Partner
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Petra Waidmann (Author), 2001, Neugründung / Selbständigkeit - die Suche nach einem geeigneten Partner, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35180
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