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Impulse der Erlebnispädagogik für eine ökosystemische Heilpädagogik

Title: Impulse der Erlebnispädagogik für eine ökosystemische Heilpädagogik

Term Paper , 2004 , 24 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Heike Kellner-Rauch (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Die vorliegende Arbeit untersucht anhand ausgewählter Beispiele aus der Literatur das gegenwärtige kulturelle Selbstverständnis Kanadas. Hierzu werden die Romane Der lange Traum von Margaret Atwood, In der Haut eines Löwen von Michael Ondaatje und Fort von Jane Urquhart auf ihre Hauptthemen und Botschaften hin analysiert. Als Hinführung zu dieser Analyse wird im ersten Teil der Arbeit ein Überblick über die his-torisch-kulturelle Entwicklung Kanadas – beginnend im 16. Jahrhundert – gegeben. Der Entwurf eines Ausstellungsprojektes zum Thema „Kanada“, der sowohl eine Auswahl an Titeln zu Geographie, Gesellschaft und Politik dieses Landes, als auch an aktueller kanadischer Belletristik enthält, dient als Ergänzung zu dieser Untersuchung. Abgerundet wird die Arbeit durch ein Interview mit Astrid Holzamer, der Kulturreferentin der kanadischen Botschaft in Deutschland.

This diploma thesis examines Canada’s contemporary cultural self-perception based on selected examples of literature. The novels Surfacing by Margaret Atwood, In the Skin of a Lion by Michael Ondaatje and Away by Jane Urquhart are analysed for their main themes and messages. As an introduction to this analysis, the first part of the thesis gives a summary of the historical and cultural development of Canada starting in the 16th century. The study is supplemented by an outline for a display on the topic “Canada”, containing a selection of titles relating to Canadian geography, society, politics and contemporary fiction. The thesis is completed by an interview with Astrid Holzamer who is the cultural attachée of the Canadian embassy in Germany.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Darlegung des Fragehorizonts und des Erkenntnisinteresses

2 Darstellung der Grundlagen und Lernmodelle der Erlebnispädagogik

2.1 Was ist Erlebnispädagogik?

2.2 Lernen im Konzept der Erlebnispädagogik

2.2.1 Wie ist Lernen in den Konzepten der Erlebnispädagogik charakterisiert?

2.2.2 Welche Ziele verfolgt Erlebnispädagogik?

2.2.3 Lern- und Wirkungsmodelle der Erlebnispädagogik

3 Anthropologischen Grundannahmen in der Heil- und der Erlebnispädagogik

3.1 Warum überhaupt die Frage nach der Anthropologie?

3.2 Die Grundannahmen einer ökologisch orientierten Heilpädagogik

3.2.1 Ein Wort zuvor: Warum Specks Darlegungen?

3.2.2 Die anthropologischen Grundaussagen Specks in Thesenform

3.3 Die anthropologischen Grundannahmen der Erlebnispädagogik

3.4 Schlussfolgerungen

4 Erlebnispädagogische Arbeit in heilpädagogischen Feldern – Welche Impulse hat die Erlebnispädagogik für die Heilpädagogik?

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Synergien zwischen der Erlebnispädagogik und einer ökosystemischen Heilpädagogik. Ziel ist es zu klären, wie erlebnispädagogische Konzepte, die auf ganzheitlichem und handlungsorientiertem Lernen basieren, zur heilpädagogischen Praxis beitragen können, um insbesondere die Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverantwortung von Menschen mit Behinderungen zu fördern.

  • Vergleich der anthropologischen Grundannahmen von Erlebnispädagogik und Heilpädagogik
  • Analyse der Lern- und Wirkungsmodelle in der Erlebnispädagogik
  • Bedeutung von Grenzerfahrungen und Empowerment für die Identitätsfindung
  • Integration erlebnispädagogischer Maßnahmen in den heilpädagogischen Alltag
  • Sinnstiftung und Förderung von Teilhabe durch erlebnispädagogische Ansätze

Auszug aus dem Buch

Erlebnispädagogik im Rahmen integrativer Behindertenhilfe

Das Lernen in erlebnispädagogischen Szenarien eröffnet Chancen, die eigene Behinderung als zur Person zugehörig, sie aber nicht als bestimmend wahrnehmen zu lernen. Die hier möglichen Erfahrungen mit sich selbst „übersteigen“ die zugeschriebenen Eigenschaften und helfen dem Menschen Leben neu zu gestalten und bisher nicht gelebte Anteile zurück-/wieder zu gewinnen. Menschen mit Behinderung sind in erlebnispädagogischen Szenarien nicht Objekte, an denen etwas getan wird: sie sind „als vollwertige Mitglieder der Erlebnisgruppe eingebunden“ (Göttler/Muff 1994, S. 12) und werden darin als handlungsfähige Subjekte ernst genommen. Aus dieser vorurteilsfreien Begegnung ohne die Einsortierung in Kategorien der (Nicht-)Behinderung entsteht die Chance zu wahrhafter Integration:

„Erlebnispädagogische Methoden bieten ideale Bedingungen für sozialintegrative Arbeit. Sie können einen Beitrag für ein solidarisches Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen leisten. Sie können Aussonderung und Abgrenzung aufbrechen und bieten damit eine Möglichkeit, das Grundrecht behinderter Menschen auf ein normales Leben zu verwirklichen.“ (Göttler/Muff 1994, S. 12)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Darlegung des Fragehorizonts und des Erkenntnisinteresses: Einleitung in die Suche nach handlungsorientierten Konzepten, die Jugendliche stärken und den Körper in den Lernprozess einbeziehen.

2 Darstellung der Grundlagen und Lernmodelle der Erlebnispädagogik: Erläuterung der erlebnispädagogischen Konzepte als Praxismodelle für ganzheitliches, handlungsorientiertes Lernen und Vorstellung zentraler Wirkungsmodelle.

3 Anthropologischen Grundannahmen in der Heil- und der Erlebnispädagogik: Theoretische Gegenüberstellung des Menschenbildes bei Otto Speck und erlebnispädagogischen, humanistischen Ansätzen.

4 Erlebnispädagogische Arbeit in heilpädagogischen Feldern – Welche Impulse hat die Erlebnispädagogik für die Heilpädagogik?: Praktische Impulse wie Grenzerfahrungen, Sinnstiftung und die Bedeutung der Leiblichkeit für die heilpädagogische Arbeit.

5 Zusammenfassung: Fazit über das Potenzial der Erlebnispädagogik, heilpädagogische Arbeit weg von defizitorientierten Ansätzen hin zu einer lustvollen Lebensgestaltung zu führen.

Schlüsselwörter

Erlebnispädagogik, Heilpädagogik, Ökosystemische Pädagogik, Ganzheitliches Lernen, Persönlichkeitsentwicklung, Empowerment, Selbstverantwortung, Soziales Lernen, Integration, Grenzerfahrung, Anthropologie, Identitätsfindung, Handlungsorientierung, Sinnstiftung, Koexistenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Methoden der Erlebnispädagogik genutzt werden können, um eine ökosystemische heilpädagogische Praxis zu bereichern und die Entwicklung von Menschen mit Behinderungen positiv zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die anthropologischen Grundlagen beider Disziplinen, verschiedene Lernmodelle sowie die praktische Umsetzung erlebnispädagogischer Ansätze in heilpädagogischen Kontexten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, Impulse der Erlebnispädagogik zu identifizieren, die über rein kognitive Vermittlungsformen hinausgehen und die Persönlichkeit sowie Selbstverantwortung im heilpädagogischen Alltag fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, insbesondere auf die Gegenüberstellung von pädagogischen Konzepten und anthropologischen Thesen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Verständnis von Lernen in der Erlebnispädagogik, der Analyse anthropologischer Grundannahmen von Otto Speck und der Ableitung konkreter Impulse für die Heilpädagogik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern gehören unter anderem Erlebnispädagogik, Heilpädagogik, Empowerment, Ganzheitlichkeit und Selbstverantwortung.

Welche Rolle spielt das Zonenmodell in der Erlebnispädagogik?

Das Zonenmodell verdeutlicht den Übergang von der Komfortzone in die Lern- und Wachstumszone, in der durch die Bewältigung von Herausforderungen an der Grenze persönliches Wachstum stattfindet.

Warum ist die „Leiblichkeit“ für die Arbeit so wichtig?

Der Körper wird als entscheidendes Medium für Wahrnehmung und Identitätsbildung verstanden, wodurch erlebnispädagogische Medien wie Natursport einen direkten Zugang zur Selbstwirksamkeit ermöglichen.

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Details

Title
Impulse der Erlebnispädagogik für eine ökosystemische Heilpädagogik
College
University of Hagen
Grade
sehr gut
Author
Heike Kellner-Rauch (Author)
Publication Year
2004
Pages
24
Catalog Number
V35194
ISBN (eBook)
9783638351881
ISBN (Book)
9783640442218
Language
German
Tags
Impulse Erlebnispädagogik Heilpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Kellner-Rauch (Author), 2004, Impulse der Erlebnispädagogik für eine ökosystemische Heilpädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35194
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